<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600</id><updated>2012-02-16T15:15:02.003+01:00</updated><category term='Argentinien'/><category term='Peru'/><category term='Brasilien'/><category term='Panamá'/><category term='Honduras'/><category term='Mexiko'/><category term='Guatemala'/><category term='Kolumbien'/><category term='Bolivien'/><category term='Chile'/><category term='El Salvador'/><category term='Costa Rica'/><category term='Ecuador'/><category term='Belize'/><category term='Frachter'/><category term='HuairaSinchi'/><category term='Belgien'/><category term='Deutschland'/><category term='USA'/><category term='Nicaragua'/><category term='Frankreich'/><title type='text'>Velotour durch die Amerikas</title><subtitle type='html'>Velotour von Ushuaia, Argentinien, nordwärts mit dem Ziel Alaska.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>109</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-6462093369345355746</id><published>2012-02-10T04:15:00.000+01:00</published><updated>2012-02-10T04:15:00.622+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Tijuana - Aliso Viejo (USA): Sehr begrenzte Möglichkeiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tijuana zu verlassen wurde einigermassen abenteuerlich. Wir hatten im Hotel gefragt, ob wir besser via Fussgängerzone oder per Highway zur Grenze fahren sollten. Die Antwort hiess "Highway" und so waren wir zum ersten Mal geschockt, als wir die Autoschlange auf der San Diego-Spur sahen. Mit den Velos konnten wir da zwar so einiges auslassen, wir standen aber doch noch eine ganze Weile mit im Stau. Tatsächlich schafften wir es irgendwann ganz nahe zur Grenze, wo uns dann aber gesagt wurde, dass wir durch den Fussgänger-Durchgang müssten. Also machten wir das. Nun stellen wir aber fest, dass wir die mexikanisch Migracion verpasst hatten. Wir durften das Ami-Territorium nochmals ungehindert verlassen, brauchten dann aber eine ganze Weile, bis wir uns quer durch den Verkehr und über und unter Brücken zum richtigen Büro durchgeschlagen hatten. Dort verwirrten wir den zuständigen Beamten mit der Bitte um einen Ausreisestempel und der Tatsache, dass wir die Gebühr für die Touri-Karte bezahlen wollten. Wir überzeugten den Herrn schliesslich von der Notwendigkeit, kriegten den Stempel und wurden unsere letzten Pesos los. Den Rückweg zum Fussgänger-Durchgang fanden wir nun schneller, leider war die Schlage inzwischen von praktisch nicht-existent auf mehrere hundert Meter angewachsen. Wir hätten uns in den Hintern treten können für die hohle Aktion. Als ob es jemanden interessiert hätte, ob wir offiziell aus Mexiko auscheckten oder nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iBcK2IrL6fc/TzK09umhHzI/AAAAAAAAB0Y/xU5vNu14Yus/s1600/IMG_1779a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-iBcK2IrL6fc/TzK09umhHzI/AAAAAAAAB0Y/xU5vNu14Yus/s320/IMG_1779a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Stau in Tijuana.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach anfänglicher Bewegungslosigkeit ging es dann aber plötzlich überraschend schnell vorwärts. Die von vielen in die USA Einreisenden gefürchtete mühsame Ausfragerei fand in meinem Fall nicht wirklich statt. Der Typ war in erster Linie an meiner Reise interessiert und schien mich nicht als potentielle Bedrohung seines Heimatlandes wahrzunehmen. Ich war also bald auf der anderen Seite. Bei Martina ging das nicht so schnell. &amp;nbsp;Ihr Beamter war der Meinung, dass das Formular, das wir online ausgefüllt hatten, nur für Flughäfen gälte und schickte sie zurück zu einem anderen Büro um sich irgend einen Stempel zu beschaffen. Dazu hatte sie natürlich nicht die geringste Lust und sie fragte darum bei "meinem Typen" nach, der sie dann auch schnell durchwinkte: keine weiteren Stempel notwendig. Phuu, nochmals Glück gehabt. Einen Einreisestempel hatten wir zwar beide nicht gekriegt, wir beschlossen nun aber, dies nicht weiter zu untersuchen und ganz einfach als richtig zu akzeptieren. So verliessen wir das Grenzgebäude, stoppten auf einem halb eingezäunten freien Platz um den ersten Eindruck des Amilandes auf uns wirken zu lassen, als wir auch schon weggeschickt wurden. Man dürfe dort nicht halten. Ok, soviel zum ersten Eindruck. Anzahl Velokilometer in Lateinamerika: 20'900 km.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Bmp1-rFRc7o/TzGxx6ulkQI/AAAAAAAAB0A/gg_cZac_U0U/s1600/DSC03069a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Bmp1-rFRc7o/TzGxx6ulkQI/AAAAAAAAB0A/gg_cZac_U0U/s320/DSC03069a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Erster Blick ins Amiland.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einer kurzen Mittagspause an einer Bushaltestelle rief Martina unseren ersten &lt;a href="http://www.warmshowers.org/" target="_blank"&gt;Warmshowers&lt;/a&gt;-Host an, der nahe bei der Grenze arbeite und den wir treffen sollten um zusammen zu seinem Haus zu fahren (er geht mit dem Velo zur Arbeit). Bis Chula Vista fanden wir den Weg, dann waren wir einigermassen verloren. Ein Ami-Velofahrer, den wir stoppen konnten, war dann mit dem hier üblichen Elektro-Schnickschnack ausgerüstet und brachte uns freundlicherweise gleich zum vereinbarten Treffpunkt. Nette Leute hier. Mit Jay, unserem sympatischen Host, ging es gleich weiter in etwas über einer Stunde bis zu ihm nach Hause. Dort kriegten wir unser eigenes Zimmer in seinem grossen, sehr schönen Haus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unsere ersten Tage in San Diego waren dann etwas kompliziert und frustrierend. Wir suchten erst lange bis wir einen Mech gefunden hatte, der sich unserer Velos annehmen konnte, die meisten waren über mehrere Tage hinweg ausgebucht. Da wir keine Computer hatten und es hier keine Internet-Cafés gibt, fühlten wir uns total abgeschnitten, hatten keine Möglichkeit, andere Veloläden und Telefonnummern herauszufinden. Komplizierter wurde die Sache zusätzlich, da wir ohne Auto auch nicht einfach mal so rasch irgendwohin fahren konnten. So viel zum Thema "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Am Nachmittag öffnete dann die örtliche Bibliothek, es war aber nur die Express-Maschine frei, wo wir je nur 15 min dranbleiben konnten. Barbara, Jays Frau, konnte uns am Abend dann einen Laden vermitteln, der Zeit für uns freimachen konnte und wo wir auch gleich hinradelten. Am zweiten Tag gingen wir per Bus und Tram in ein grosses Einkaufsgebiet, wo wir das Problem der fehlenden Internet-Cafes lösen und uns eigene Maschinen kaufen wollten. Dort fand ich erst mal heraus, dass es die Netbooks, die ich ins Auge gefasst hatte, nicht mehr gibt, man könne sie auch per Internet nicht mehr bestellen. Ah Mann, wieso klappt hier eigentlich nichts?!? In einem Microsoft-Laden in der nächsten Mall kaufte ich dann halt einen schicken, dünnen Laptop, klar teurer als geplant, da ich aber ein äusserst grosszügiges Weihnachtsgeschenk erhalten hatte, leistete ich mir nun so ein elegantes Maschineli. DANKE MEGAVILL MAL, GROSI, DAS ISCH UUUUU LIEB GSII VO DIR! Das nächste Unternehmen, eine US-SIM-Karte zu kaufen, scheiterte auch, da die Karte mit meinem kolumbianischen Telefon nicht funktionierte. Wir mussten ein Ami-Telefon kaufen und da Minuten aufladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir bei unseren Warmshowers-Hosts nur zwei Nächte bleiben konnten, zügelte Jay uns an jenem Abend zu einem Arbeitskollegen, der sich bereit erklärt hatte, uns aufzunehmen. Von einem grossen, schönen Haus mit anhänglichem Kater zogen wir also in ein noch grösseres, ebenfalls schönes Haus mit alter, tauber Katze, auch hier mit sehr herzlichen Leuten. Von da aus planten wir einen grösseren Shopping-Trip in eine "nahe" Mall. Bus, etc. gab es da nicht wirklich, also mussten wir die fast vier Meilen eben zu Fuss hinter uns bringen. Twila, unsere neue "Gastmutter" hatte uns eine super Karte gezeichnet, wir konnten uns so nicht verirren, obwohl alles gleich aussah. Wir kamen nach etwa einer Stunde in der riesigen Einkaufsstadt an, fanden bald den REI, eine der grossen Outdoor-Ketten hier, und verbrachten gute vier Stunden in dem Laden auf der Suche nach neuen Kleidern, Handschuhen, Schuhen, Velopumpen etc. etc. Meine Schuh-Mission war fehlgeschlagen, in einem zweiten Laden schliesslich aber erfolgreich. Um weniger Sachen zu schleppen, zog ich die neuen Latschen gleich an und liess die alten wegwerfen. Resultat nach einer weiteren Stunde urban hiking: zwei Blasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den letzen Tag in San Diego/Chula Viste verbrachten wir an unseren neuen Maschinen. Martina bestellte noch ein paar Ergänzungen zum Shopping vom Vortag und ärgerte sich mit nicht funktionierenden Kreditkarten herum, ich versuchte, mit Hilfe der Website der Californischen State Parks unsere weitere Route zu planen. Nicht immer ganz einfach, v.a. auch die Durchfahrt von LA stellte uns immer noch vor Rätsel. Diese Ansammlung von Städten ist schlicht zu gross, um in einem Tag per pedales durchquert zu werden. Wir hatten auch die Genehmigung zur Jacuzzi-Benutzung erhalten, wo wir uns nach einigen Stunden in der kalten Küche wieder aufwärmten. Am Abend holten wir mit Bill die fertigen Velos ab. Mein Baby hat nun ein neues Ritzel, eine neue Kette, zwei neue Kettenblätter, eine neue Nabe und neue Griffe. Und mein Kopf hat dazu noch einen neuen Helm gekriegt. Damit waren wir dann bereit zur Weiterfahrt durch den ersten Grossstadt-Jungel: Chula Vista, San Diego und was da sonst noch alles dazu gehört. Ich freute mich sehr auf die nächsten Tage, da wir in einem Vorort von LA von Vreni, einer Cousine und ihrer Familie erwartet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To our hosts Barbara, Jay, Bill and Twila, thank you so much for your warm&amp;nbsp;welcome&amp;nbsp;to the US and your homes as well as your helping us finding stuff and getting around. You're awesome people!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Twila hatte uns nochmals ein Kärtli gezeichnet und so fanden wir ohne grössere Probleme unseren Weg bis zu einer Stelle, wo die erwähnte Strasse endete, der Highway 101, dem wir anschliessend folgen sollten, aber noch nicht begann. Nun stellte sich heraus, dass unsere Lieblingssrategie, Leute fragen, hier nicht mehr so gut funktionierte, ganz einfach, weil manchmal keine Leute auf den Strassen sind. Schlussendlich hatten wir aber doch herausgefunden, wo wir hinmussten und folgten nun dem ausgeschilderten Veloweg nach Mission Beach. Hier gab es oft Bike Lanes, entweder separat oder als Teil der Strasse, was uns die Fahrt durch Städte viel angenehmer gestaltete. Grundsätzlich wollten wir ja einfach der Küste nach in den Norden, was im Grossen und Ganzen nicht so schwierig war. Unser Weg führte uns mehrheitlich durch ein Dorf (oder eine Stadt) nach dem anderen und da Samstag war, war meist viel los. Hunderte von einheimischen Velofahrern waren unterwegs, die meisten in schneidigen, grell leuchtenden Veloklamotten. Etliche sprachen uns an und wolltenn wissen, wohin wir &amp;nbsp;unterwegs waren. Wenn wir dann "Kanada" sagten, waren sie i.d.R. platt und wenn sie erfuhren, dass wir in Patagonien gestartet waren, fielen einige fast aus dem Sattel. Entlang der Route lagen natürlich auch jede Menge Strände, wo offensichtlich viel gesurft wird. Auch die eher kühlen Temperaturen hielten die Leute nicht vom Wasser fern. Auch hier ist es nur eine Frage der richtigen Ausrüstung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ga1jGq0lie8/TzGyfOoM9QI/AAAAAAAAB0I/g026aVgUi3g/s1600/DSC03073a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="174" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ga1jGq0lie8/TzGyfOoM9QI/AAAAAAAAB0I/g026aVgUi3g/s320/DSC03073a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;Downtown San Diego.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SfRVCBRMLfg/TzGyhrl5G3I/AAAAAAAAB0Q/jXtQK9v-r1E/s1600/DSC03076a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="180" src="http://3.bp.blogspot.com/-SfRVCBRMLfg/TzGyhrl5G3I/AAAAAAAAB0Q/jXtQK9v-r1E/s320/DSC03076a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Midway, zum Museum umfunktionierter Flugzeugträger.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Schon gegen 15 Uhr und nach 5 Stunden und 80 km erreichten wir den South Carlsbad State Park. Blöderweise gab es hier keine Hike or Bike Sites, wo die Camp Sites auf einer first come, first serve Basis vergeben werden und USD 5 kosten, und für reguläre Sites wurden USD 35-50 verlangt, was völlig ausgeschlossen war. Wir durften aber rein um bei Besitzern solcher Plätze um Asyl zu bitten, was schon beim ersten Anlauf funktionierte. Die Leute, die anfänglich etwas überrascht und zurückhaltend waren, waren dann ziemlich fasziniert als wir von unserer Reise erzählten. Und wir waren happy über eine weitere gratis Uebernachtung im Amiland. Am Morgen waren wir kurz nach 7.30 Uhr wieder auf der Strasse und folgten denselben grünen Bike Route-Schildern wie zuvor. Nun hatten wir keine richtig grossen Städte mehr, die Route führte durch Dörfer, eine riesige Militär-Basis, ein Stück alter Highway, weitere State Beaches und Wohnsiedlungen. Immer super markiert und auf einem Highway 101-Abschnitt sogar mit fetten Betonelementen vom Rest der Fahrbahn abgetrennt. Beim Dana Point rief ich Vreni an und eine halbe Stunde später holte sie uns ab. So sparten wir uns etwa einen halben Tag Suburb-pedalen in einer Umgebung, die genau gleich aussah wie in Chula Vista. Nach über zwei Jahren unterwegs war es ein geniales Gefühl, endlich wieder jemanden meiner Familie zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren nun einige Tage bei Vreni und haben den Familienanschluss sehr genossen. Leider musste ich nochmals investieren. Meine Kamera hatte schon eine Weile Mühe mit Linse wieder einziehen, nun habe ich eine Neue gekauft. Martina hat diverse Pakete bekommen, u.a. ein neues Innenzelt, ihren warmen Schlafsack von zu Hause und eine neue Regenjacke. Wir haben unsere Matten und Kissen wieder einmal geschrubbt und staubige Taschen geputzt. Krass, wie anders man sich fühlt, wenn man nicht mehr mit zerfetzten Hosen rumläuft und auch sonst so hübsche, neue Sachen trägt. Unerwarteterweise haben wir beide schon unsere Compüterlis austauschen müssen, Martina, weil die Kamera gezickt hat, ich weil die W-Taste dauernd stecken gebliebn ist. Eine beeindruckende ganze Woche haben die durchgehalten. Hoffentlich steigert sich diese Performance nun, sonst wird das Ganze ein Bischen mühsam. Bei Weitem unterhaltsamer als Geräte austauschen waren da Matthews Experimente, bei denen er violett sprudelnde Vulkane bastelte und sonstige komische Säfte braute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WAF4FrKs388/TzRlVU1Y_zI/AAAAAAAAB0o/-x_CVYe4slE/s1600/DSC03087a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-WAF4FrKs388/TzRlVU1Y_zI/AAAAAAAAB0o/-x_CVYe4slE/s320/DSC03087a.jpg" width="251" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Matthew kreiert Vulkan, was auch Lauren &lt;br /&gt;zu faszinieren scheint.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yo4eRaraYl4/TzRlb_7f8BI/AAAAAAAAB0w/693H4De_wbo/s1600/108_0795a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="206" src="http://3.bp.blogspot.com/-yo4eRaraYl4/TzRlb_7f8BI/AAAAAAAAB0w/693H4De_wbo/s320/108_0795a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Luis, Martina, ich und Vreni.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Fazit nach etwa eineinhalb Wochen USA: Die Leute sind sehr nett, Velo fahren ist hier dank gut ausgeschilderten Velorouten &amp;nbsp;meist äusserst angenem, wenn man aber irgendwelche Besorgungen machen muss und kein Auto hat, ist man aufgeschmissen, wenn man keinen Internetzugang hat, klappt rein gar nichts mehr. Dafür war mein erster Skype-Gespräch eine extrem witzige Erfahrung. Nun haben wir insgesamt gute zwei Wochen Pause gemacht, bzw. sind nicht Velo gefahren. Nun ist es morgen wieder Zeit, auf die Bicis zu steigen und uns is Getümmel des Grossstadt-Verkehrs zu werfen. LA, ein Monster einer Stadt, oder besser gesagt, eine monströse Ansammlung mehrer Städte, will durchquert werden. Next Stop: San Francisco.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vreni, Luis, Lauren und Matthew, vielen, vielen Dank für die lustige und angenehme Zeit, die wir bei Euch zu Hause verbringen durften. Ich habe es sehr genossen und hoffe, Euch in nicht allzu ferner Zukunft wiederzusehen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-6462093369345355746?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/6462093369345355746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/02/tijuana-aliso-viejo-usa.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6462093369345355746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6462093369345355746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/02/tijuana-aliso-viejo-usa.html' title='Tijuana - Aliso Viejo (USA): Sehr begrenzte Möglichkeiten'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-iBcK2IrL6fc/TzK09umhHzI/AAAAAAAAB0Y/xU5vNu14Yus/s72-c/IMG_1779a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total><georss:featurename>Aliso Viejo, Kalifornien, Vereinigte Staaten</georss:featurename><georss:point>33.575096 -117.725431</georss:point><georss:box>33.548637 -117.764913 33.601555000000005 -117.685949</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-64500180885769570</id><published>2012-01-29T23:17:00.000+01:00</published><updated>2012-01-29T23:17:03.584+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>English Summary No. 11</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Because the end of the Baja California closes sort of a logical chapter, here comes the next story in English. We bought our ferry tickets two days in advace and everything was ready for an enjoyable over-night trip to La Paz on the Baja California. We arrived early at the terminal and passed the afternoon waiting, watching truck after truck disappearing in the huge vessel. Finally, after walking passangers and everybody else, we two got clearance to board as well. After organizing the mess in the luggage room there was space enough for the bikes. The ferry people couldn't provide any ropes to safely secure our beloved bicis, so we used the straps usually used to pack some of our stuff on the bikes. With that finished we went to check out our seats only to find out that we didn't have any seat numbers. The lady at the reception was utterly uninterested in our problem and figured that there had probably been no seats left when we bought the tickets, we should sit down in the cafeteria. Well, thank you very much for your help, then.&amp;nbsp;To our surprise, there was even dinner included in the price of almost 1'000 pesos. So much so good. That night on unconfortable chairs wasn't exactly what we had anticipated and, chatting to another Swiss traveller in the morning, we found out that there had been seats available at the time when we bought the tickets, the stupid Chica at the counter had just forgotten to asign us any. But all right, after some 16 hours on that ship we were happy to be able to disembark at about half past nine. We had 18 km of hilly road to La Paz left which we took easy, enjoying the views of beautiful beaches and the bright blue sea. In the city we chose the one hotel that had been recommended to us by several other cyclists, mainly because we wished to meet others comming down South. This strategy worked out and we got useful information about what to expect.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;La Paz to Santa Rosalía&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The first day on the Baja was not particularly interesting. After some 30 km flat desert with nothing but bushes to see, we climbed some hills which was slightly more exciting. Because the land was fenced in, we had to "tame camp" and found our spot in the huge back yard of the Lonchería El 91, 91 km North of La Paz. Day two was not much more entertaining. The road was straight, the land flat. We had headwind which mad things rather annoying in the afternoon. But we managed to find a pretty wild camp spot a bit off the road, surroundet by all kinds of big and small cacti and hat a gorgeous, colorful sunset. Day three was even more boring, mostly due to the fact that we approached the cities Constitución and Insurgentes. For hours around these towns there's not even bushes growing, it's just barren fields, some of them green, but mostly brown. We did some shopping and kept going. After Ciudad Insurgentes we left the MEX 1 and followed the MEX 53 until we found a semi-wild camp spot behind the ruin of a house.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the morning we stocked up on water in the local store, rode another 4 km on the highway and then chose a sandy earth road going to the old mission of San Javier. In the beginning it was totally flat but so sandy we had to push the bikes sometimes, when it got hillier the ground became firmer. We must have been climbing but the grades were so easy we hardly noticed it. We loved the landscape and found another cactus-camp which we had to clean thoroughly of thorns before pitching the tent. I loved these remote campings with no artificial lights dimming the stars and no noise disturbing the quitness of the night. We made it to San Javier until noon the next day, stayed for lunch and decided to head on to Loreto. We shouldn't have. The landscape was so beautiful we were sorry we had to keep going, and instead of a simple descent to the coast we had do climb several absurdly steep hills before reaching MEX 1 again and finding the town of Loreto.&amp;nbsp;As we planned to stay there for Christmas, we ended up staying four days in Loreto which turned out to be a rather boring place. We wanted to update our blogs but the only shop with decent computers was mostly closed and there was not much else going on. At least, our hotel was good (Posada San Martín, recommended!) and the family even invited us for dinner on Christmas, very nice people!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;On December 25 we set out again, another day against strong headwind from morning until evening. The land was flat and full of thorny bushes and cacti, typical Baja land. Looking for some shelter from the wind, we asked at a small rancho for asylum and could camp right in front of a house, no wind there. We spent a entertaining evening with two hungry cats and a sky with millions of stars. The next day began similar. Bit less wind in the morning and a hill for a change. From the hilltop (now with lots of wind) we could see the Bahía Conception, a bright blue bay with beautiful beaches. As long stretches of the coast there were mountainous, there was a lot of up and down and finding a secret campspot for the night was not easy. There were many more bays but we didn't feel like paying for an "organized" campground that couldn't even offer water or shelter from the wind. We finally sneaked in the bushes behind Playa Burro and camped besides the trash dump.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Not much happened the next day. We had a second breakfast/early lunch in Mulegé and it got a little hilly in the afternoon which I liked because there was not much wind then. When looking for a camp spot, we had reached another flat plain and were lucky to find a halfway sheltered place with at least sort of firm ground. Of course that one was between cacti as well, so next morning I had to fix a flat tire before setting out for the day. The first one on the Baja, not so bad considered the places where we camped. We cycled fast as long as we didn't have any headwind which was a couple of hours. We reached Santa Rosalía early in the day and found out that its hotels were even more expensive as La Paz or Loreto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Santa Rosalía to San Felipe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After two nights in Santa Rosalía we set out for San Ignacio. That stretch began with a steep climb, then several flat kilometers and another climb, always with a nice view of the volcano Tres Virgenes. Once that hill climbed, it was downhill until San Ignacio where we planned to stay a day or two to do whale watching and visit some cave paintings. There, we found out that not many whales had arrived yet, so we only did the cave painting trip. The paintings were nice but more spectacular was the bus ride on a long and winding, rather bad "gravel" road through rugged landscape up into the mountains. Thank God we didn't have the stupid idea to climb up there by bike.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Day one after San Ignacio was another not quite boring but eventless day. It was a bit hilly in the morning and flater in the afternoon with not much else but cacti and thorny bushes along the road. Obviously, this was where we had to camp. It took us a while to clear our chosen spot from nasty thorns but it seemed like we had done a good job as both our matrasses were still full of aire in the morning. Luckily the night wasn't very windy as the ground was not very firm and the tent wouldn't have resisted much blowing. Interestingly, the tent and our bikes were soaking wet in the morning. No surprise considering the dense fog that had moved in from the sea. Apparently, this is common for this time of the year but is was not very handy on a road with hardly any shoulder. And it made cycling even more boring in a place where we felt like our brains were going to die off from boredom. Soon, the remaining bit of vegetation had disappeard and all that was left &amp;nbsp;to admire was gray gras. Very impressive, indeed!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To make it even worse, a strong headwind came up during the morning and I really asked myself why anyone would cycle through the most barren desert I'd seen so far, combined with evil wind and annoying traffic. We made it eventually to Guerrero Negro, found a inexpensive hotel with awesome hot shower. We also booked a whale watching tour for the next day and soon figured out that there was not much else to do in this city. The whale watching the next day was pretty impressive, although we didn't see much more than many large backs. We were told that within the next week or so some 2'000 whales should arrive, many of them to give birth right there in the Laguna Ojos de Liebre. Isn't that cool? The fact that we missed this massive congregation of whales didn't bother us much, we were happy to know that there were still so many whales out there.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The morning we left Guerrero Negro we were thrilled to find we had slight tailwind. The landscape was no more interessting than the day before Guerrero but cycling was so much more fun now. It stayed flat for quite a while and the minute we arrived in some hills the wind turned and started to fight us, now obviously much stronger than in the morning. Thank you very much. Later it got flat again and we stopped in the small village of Rosarito to have a cold drink. There was a restaurant that offered camping but we didn't feel like paying so we kept going for another few kilometers and camped again, as it had become our custom, amongst a bunch of cacti. The morning was relatively interessting in terms of views. We had to climb some hills and got us soon warm inspite of the cold temepratures. It was also surprisingly green up there which was a nice change from all the grey and brown in the past days. We did a little shopping in Punta Prieta and &amp;nbsp;later had trouble finding a good camp spot because the ground was basically lose sand. We finally opted for a clearing in the cacti wood, a beautiful place with a great diversity and all kinds of big, small, thick and thin thorns to admire, and with colors from white and yellow to black and even pink.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Some 28 km later we figured we needed a second breakfast before leaving MEX 1 and turning into a gravel road that should take us to San Felipe. We didn't go very much further that day, only 22 km more through some amazingly beautiful, even magic hills called Sierra La Asamblea to Coco's Corner. Coco, the guy who lives there, is a very special person. He's 74 years old and has been living out there in the desert for about 22 years. He has to get his drinking water from Guerrero Negro and lets cyclists stay for free in little trailers. And he doesn't have any legs anymore. Because of an illness they had to amputate them beneath his knees but he still walks around on some sort of protection and he has one of these things that look like a small motorbike with four wheels. He's a bit weird but definitly a cool person.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We took off a little later than usual that morning and didn't advance very fast on that stony, sandy washbord called road. The tailwind of the day before had once again turned into strong headwind, creating a truly unenjoyable combination. We reached a place called Gonzaga Bay around noon, did some shopping where you wouldn't expect a shop and wondered where we could stay that night. We were going to try the Pemex gas station when a group of motorcyclists, who had crossed us earlier that day, offered us a spare bed in their hotel room. It was windy, the night was going to be cold, so why should we refuse such a generous offer? Thank you very much guys, you spared us an unconfortable night in a cold tent!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We had another 25 km of washbord until we reached the pavement and could speed things up a little. To our surprise the morning's strong headwind actually slowed down a little in the afternoon. This night we camped in a wide, dry riverbed and enjoyed watching first the stars and a little later the big, yellow moon rising over the hills. The morning came cold as ever but the moon was still there. We assumed it was going to take us another two days to San Felipe and had planned to buy some more stuff in the village of Puertecitos. Arriving there, we found out that there wasn't even a decent shop, no place where we could get pasta, for example. They had nice-looking vegetables, though, so we decided to have veggie-burritos for dinner. But first we had to find a place to camp in that vast, flat desert with nothing but deep, lose sand. Coming back after checking out a side track we saw a black pick-up stopping besides our bikes. Annoyed, we wondered who that might be. We don't like being overseen when pulling off the road and trying to hide someplace behind the bushes. The guy got out of the car and introduced himself as Mark, his license plate identified him as Texan. He asked whether we needed any help and offered to let us sleep in his place in San Felipe. In our book, hitching without a very good reason would have been cheating so we said we were going to camp one more night but would not refuse the offer for the next day.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitching the tent wasn't easy but as always, we somehow managed. The night was cold, the morning cool, so we were pretty amazed when, after about an hour of cycling, Mark showed up, bringing us warm burritos for breakfast. Has anyone ever seen a cyclist refuse food? We haven't and Mark wasn't going to get to know any:-) He had met another cyclist in the meantime who was going to stay with him as well. He said we should meet him at the Pemex in San Felipe and zoomed off again. Getting there took us a little longer than anticipated (headwind) so the coffee we found there was well deserved. Mark showed up soon after our arrival and introduced us to Zack, a young guy from guam on his way to Colombia. We followed him to his place and were greeted tentatively by two shy dogs living there.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;San Felipe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mark rents some sort of one bedroom-flat with a big balcony and we were already wondering how we were going to put up our (not free-standing) tent there when his landlady allowed us to use the flat on the groundfloor where we had two bedrooms and a kitchen. For free! Mark seemed to be rather impressed by our trip and he figured we should meet the mayor to let everybody know what kind of crazy people wander around in San Felipe. Somehow he actually made that happen and we passed the afternoon like VIPs meeting people, taking pictures and even getting a free lunch. Mark himself was an interesting person. As a democrat from Texas and a big Obama-Fan, he had all kind of cool stories to tell about US politics.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We didn't really do very much while in San Felipe, except for the usual clothes washing, bike cleaning and blogging. We once did a nice beach walk with Zack and Mark, enjoyed Mark's famous brownies and ate a lot anyway (as always). After some time, even the dogs weren't afraid of us anymore and started to demand our attention every time we passed.&amp;nbsp;When Zack left, we planned to do the same thing the next day, but Mark's chicken fried steak prevented this successfully. So we hung around another day, then got our discipline back, loaded our bikes and set off. Mark joined us for 15 km, then turned around to go back to work.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;SF to Tijuana&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We made good use of the slight tailwind and sort of flew the 51 km to the turn-off to Ensenada. We were superficially searched at one of the many military check-points, then left the busy MEX 5 and and turned into MEX 3. And, what a surprise, our wind-rule was right again. After tailwind, there will always be stronger headwind. That became particularly true after the lunch break. We were climbing a hill but with only light inclination, the landscape gray, sandy desert and nothing exciting happening. The only "entertainment" was Mark who showed up in his pick-up, brought us water and went ahead scouting the terrain. Seemed to us like he didn't really have any work here. But ok, he found us a camp spot in a little ditch with relatively firm ground which was good because there was not much of that around. A while after sunset even the wind went to sleep, something we hadn't dared to hope for anymore.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The night brought clear skies and cold air. Have you ever tried to get out of a sleeping bag when you've already been freezing our ass off for hours? It sucks. But obviously, after some time we succeeded and even made it back to the road. It got soon hillier and therefore warmer. Mark had mentioned rather steep climbs for the stretch to San Matías but we never found them. With no wind constantly blowing in our faces, we advanced as fast as the day before. Once we had reached the "high plateau", everything got greener and flatter. 20 km later we reached Valle de la Trinidad and decided to stay there in a hotel. If we had the choice, we weren't going to camp again in this cold.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The next day began with more climbs which was good again to get us warm. And it was even greener higher up. My map showed a 1'000 m high hill so we kept expecting a large climb, again which never really came. Our lunch-break-hill had been it (1'000 masl?) and we enjoyed a long descent into a very flat vally near Negros Ojos. There, we camped at a Pemex gas station hoping for a bit less cold temperatures. Didn't work out, of couse, but I had found some more things to put on, so I was a bit less cold then two nights before. Two more hills stood between us and Ensenada where we were going to stay in our last Casa de Ciclista. We made it there until noon, found the place and its friendly "keeper of keys", Señora Delia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We relaxed a few days from that superhard crossing of the Sierra de San Pedro Mártir, then headed out for Tijuana. As almost expected, we weren't allowed on the Cuota (toll road) and had to take the Libre. So far so good. The really bad news was that this other road didn't follow the coast but wound its way up and through the hills. Grey clouds threatened but we made it through the day without rain. We had planned to go until El Rosarito but the trip into the hills had slowed us down, so when we found a hotel along the highway, we figured we might as well sleep there. The remaining 40 km to Tijuana were dominated by heavy traffic and rain. After chaos between El Rosarito and Tijuana, we were surprised at the discipline and consideration of Tijuana's car drivers (in the city).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tijuana&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As expected, Tijuana wasn't as dangerous as the media sometimes try to make people believe. Our hotel's neighbour, the owner of a hairdresser's shop and his employees welcomed us inviting us to a cup of coffee and even lunch. There are a whole lot of tourist shops doing everything to make people enter and buy something, it's even worse than Cusco. During weekdays, there are not many people around, to us it looked actually quite deserted. If you leave the touristy area, however, the city is as lively as you would expect a big Mexican city to be. We also found a marked, a real latin American market, something we hadn't seen for a while. On the weekend, the bars and restaurant in the tourist areas fill up with Gringos. The city has a nice Centro Cultural with a history museum of the Baja California and a cool IMAX theatre. We haven't met any narcos or other bad people and as we are leaving soon, I don't thing we'll ever see them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goodby Mexico, goodby Latin America, we'll miss you!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-64500180885769570?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/64500180885769570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/english-summary-no-11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/64500180885769570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/64500180885769570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/english-summary-no-11.html' title='English Summary No. 11'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Tijuana, Niederkalifornien, Mexiko</georss:featurename><georss:point>32.533489 -117.018204</georss:point><georss:box>32.4263935 -117.1761325 32.6405845 -116.8602755</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-8222187427447676656</id><published>2012-01-29T21:04:00.000+01:00</published><updated>2012-01-29T21:04:23.967+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Argentinien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Panamá'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Belize'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicaragua'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Costa Rica'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chile'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honduras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='El Salvador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guatemala'/><title type='text'>Lateinamerika Rückblick</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also erst mal off-topic: Ganz herzliche Gratulation an Renée und Res zur Geburt ihres Sohnes Nick! Schade, dass ich einmal mehr nur mit Fotos vorlieb nehmen muss, aber auch da sieht der Winzling mega schnüsig aus. Ich wünsche den jungen Eltern ganz viel Freude, Geduld, Ausdauer und was man eben alles so braucht in dem Moment und für die nächsten paar Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pK6W4X4x6wk/TyRm8nJ4_1I/AAAAAAAABzw/_QoOoA4OzQA/s1600/Res+und+Nick2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-pK6W4X4x6wk/TyRm8nJ4_1I/AAAAAAAABzw/_QoOoA4OzQA/s320/Res+und+Nick2.jpg" width="254" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;***********************************************&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Ende steht bevor. Nicht gerade das der ganzen Welt oder zumindest der Reise, aber doch immerhin unseres Aufenthaltes im Spanisch sprechenden Teil Amerikas. Das ist hart. Nicht nur, weil die Medien uns &amp;nbsp;ein Leben lang ein fieses Bild der USA vermittelt haben, sondern vielmehr weil unsere eignen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren die meisten von denselben Medien (und Berichte anderer Velofahrer) vermittelten gemeinen Bilder so vieler Latino-Länder widerlegt haben. Ich weiss gar nicht recht, wo ich beginnen soll und bestimmt ist ein solcher Rückblick etwas unfair gegenüber schon lange verlassenen Ländern in Südamerika, einfach, weil da die Erinnerungen nicht mehr so frisch sind und von so vielen neuen Eindrücken überlagert werden. Aber ich werde mal versuchen, mich an jedes Land und die entsprechenden Vorurteile, so es denn welche gab, einzeln zu erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;VORURTEILE UND REALITÄTEN&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Argentinien&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Argentinier seien sauschlechte Autofahrer, gewisse Strassen damit gefährlich für Ciclistas.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun, wir waren in Argentinien zum Glück nie auf so richtig grossen, vielbefahrenen Transitstrecken unterwegs, wo das vielleicht zutrifft. Ich habe die Argentinier jedenfalls nicht als speziell agressive Fahrer erlebt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Chile&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Keine negativen Bilder die es zu widerlegen galt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Bolivien&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch hier, hartes Klima auf den Strassen. Dass das Land sehr arm ist, war nicht in dem Sinne ein negatives Bild, sondern schlicht eine Tatsache, die sich auch bestätigt hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch in Bolivien waren wir nicht extrem viel auf stark befahrenen Strassen unterwegs, die Strecke Potosí - La Paz war jedoch verkehrsmässig relativ harmlos mit Ausnahme der Einzugsbereiche/Zentren der Städte Oruro und La Paz. Martina wurde im Busterminal in La Paz beklaut.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Perú&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Peruaner seien Gringos gegenüber unfreudlich, werfen Steine/Kartoffel, schreien "Gringo!" und klauen viel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Gringo-Rufe stimmen, je nach Region mehr oder weniger, i.d.R. sind es jedoch die Kinder, meist waren die Rufe auch nicht unfreundlich gemeint. In/um einige Dörfer wurden wir sehr reserviert behandelt, d.h. ignoriert, selbst wenn wir grüssten. Das war aber sehr regional und konnte von Dorf zu Dorf stark varieren. Oft wurden wir auch enthusiastisch von einer Schar Kinder empfangen, Grüsse wurden i.d.R. erwiedert und wir wurden auch von völlig Unbekannten eingeladen, sei es zum Mittagessen, zu einem Teller Suppe oder es wurden uns Früchte geschenkt. In Cusco versuchte eine Gruppe älterer Señoras, mich zu beklauen, hat aber nicht geklappt. Sonst gab es keine Zwischenfälle. Verkehrsmässig war Perú für uns das übelste Land in Lateinamerika, Autofahrer hupen dauernd (was v.a. nervt) und sind absolut rücksichtslos. Auch die Hunde Perús waren die agressivsten überhaupt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Ecuador&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Ecuador sei nicht gerade das sicherste Reiseland, es seien schon Überfälle auf Ciclistas vorgekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fühlten uns in Ecuador so sicher wie überall in Lateinamerika auch. In Quito muss man aber durchaus vorsichtig sein, wie in Cusco locken die vielen Touristen auch viele unehrliche Zeitgenossen an. Martina wurde im Bus nach Otavalo Geld geklaut. Die Hunde sind z.T. so mühsam wie in Perú.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Kolumbien&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Uhh, Kolumbien hatte natürlich ein superschlechtes Image, zumindest was die Medien betrifft. Schlagworte: Guerilla, Drogen, Kriminalität. Berichte anderer Velofahrer sprachen jedoch eine ganz andere Sprache, insofern hatte Kolumbien im Gegenteil ziemlich hohe positive Erwartungen zu erfüllen, was z.B. die Freundlichkeit der Leute betrifft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Süden Kolumbiens sind die FARC noch immer aktiv, deshalb hohe Militär- und Polizeipräsenz. Wir haben auf diese Leute gehört und hatten nie irgendwelche Probleme. Die Kolumbianer waren fast ausnahmslos extrem nett und hilfsbereit, ja erfreut über die Anwesenheit von Ausländern/Touristen in ihrem Land. Die hohen Erwartungen hat das Land/die Kolumbianer mit Bravour erfüllt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Panamá&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Keine wirklich negativen Vorurteile. Wir hatten gehört, Panamá sei teuer und sehr amerikanisiert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Stimmt, in Panama City dominieren amerikanische Laden- und Restaurantketten das Bild, das Land ist teurer als z.B. Kolumbien. Die überaus netten Panameños, insb. die Bomberos haben das aber relativiert, wir konnten sehr oft gratis übernachten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Costa Rica&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das "offizielle" Vorurteil von Costa Rica ist eigentlich ein sehr gutes. Etwa 25 % des Landes sind Nationalparks, es ist neutral und hat keine Armee. Klingt eigentlich sehr sympathisch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Land ist schweineteuer. Wir haben keinen Nationalpark gesehen, da wir nicht bereit waren, solche Preise zu bezahlen. Wir hatten einen äusserst schlechten Einstieg im Land, Martina wurde in Puerto Limón beklaut, viele Leute dort waren extrem unsympathisch und unfreundlich, die Hotels verhältnismässig bis sehr schlecht für recht hohe Preise. Das hat sich später etwas relativiert, zumindest was die Leute betrifft. Auch viele Ticos sind Touris gegenüber hilfsbereit und aufgeschlossen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Nicaragua&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was haben wir da erwartet? In den Medien existiert das Land kaum, Ciclistas meinten es sei arm und darum günstig, die Leute seien freundlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicaragua ist sicher arm, im Gegensatz zu Bolivien oder Perú trotzdem nicht sonderlich günstig. Die Leute sind sicher nett, die Männer aber so aufdringlich/primitiv, dass sie unser insgesamt gutes Bild von Nicaragua ziemlich beeinträchtigt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Honduras&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wird in den Medien auch kaum erwähnt. Weibliche Ciclistas fanden schon, die Männer seien nervig, wohl etwa so, wie wir die Nicas empfunden haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zwei Tage in Honduras war zu wenig, um eine Aussage zu machen. Am ersten Tag kam kaum ein blöder (männlicher) Spruch, besoffene Typen in Städten sind aber auch in Honduras nicht unser Ding.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;El Salvador&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;El Salvador wird oft als gefährlich bezeichnet, viele Gangs (Maras), Drogenkriminalität, insgesamt eher instabil und mit brutaler Bürgerkriegsvergangenheit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Yep, vor fast jedem Laden, bei jeder Tankstelle etc. steht ein Bewaffneter mit Pump-Gun. Vermutlich nicht aus Jux, wir fühlten uns aber sicher, wurden auch nie bedroht oder dumm angemacht. Die Männer sind höflicher als in Nicaragua. Wir haben uns aber kaum in grösseren Städten aufgehalten, gerade in San Salvador &amp;nbsp;gibt es bestimmt nicht empfehlenswerte Quartiere.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Guatemala&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Soll auch gefährlich sein, v.a. wegen wegen organisierten Drogenbanden und der üblichen Kriminalität und Instabilität in einem Land mit langer Bürgerkriegsvergangenheit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hohe Polizeipräsenz in den Städten. Auf Nebenstrassen wurden wir von Einheimischen öfters gewarnt, die Region sei nicht sicher, passiert ist nie etwas. Die Leute sind oft eher zurückhaltend (Indígena), wenn wir aber gefragt haben, wurde uns immer geholfen (z.B. Übernachtung bei Kirchen, wenn es keine Unterkünfte gab).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Belize&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte kaum ein Bild von Belize, in unseren Medien spielt das Ländli keine Rolle.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Belize war ein Preisschock nach Guatemala, betr. Sicherheit waren wir aber nie besorgt. Wie wir später hörten, ist das Land aber durchaus nicht sicherer als der Rest von Lateinamerika, was aber schliesslich auch nie jemand behauptet hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Mexiko&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Drogenkrieg in Mexiko!!!!!! Lastwagen voller Toten gefunden, Polizeichef ermordet!!!!!! Schiesserei hier, Massaker da!!!!!!!!! Mexikaner sind die schlimmsten Autofahrer überhaupt und dazu erst noch elende Obermachos. Zwei Frauen "allein" in Mexiko muss also fast Selbstmord gleichkommen!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Familien hatten ihrer Sorge über unseren Aufenthalt in Mexiko durchaus Ausdruck verliehen und wir behaupten auch nicht, die Sicherheit hier nicht ernst genommen zu haben. Die Polizeipräsenz ist hier auch hoch, in gewissen Gegenden sogar extrem hoch. Polizei- und Militär-Pick-ups haben festinstallierte Maschinengewehre&amp;nbsp;auf den Ladenflächen, die immer bemannt sind und schussbereit aussehen, bei Strassenkontrollen stehen auch mal Radpanzer herum. Wir wurden mehr als einmal von Polizisten oder Privatpersonen darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns in nicht sicherer Gegend aufhalten und doch bitte aufpassen sollten. Wir haben solche Warnungen nie ausser Acht gelassen, viel mehr als weiterfahren konnten wir aber eh nicht machen. Es hat uns in fast sechs Monaten in Mexiko nie jemand bedroht, niemand hat auch nur versucht, uns zu beklauen! Die Leute sind nett und hilfsbereit, zwei Chicas gegenüber sowieso. Dank den Cuotas ("Zahlstrassen") mit breiten Seitenstreifen hatten wir auf den Strassen i.d.R. keine Probleme, auch auf den normalen, engen Strassen wurde es selten kritisch (ausser auf der Baja California). Abgesehen von zwei eher speziellen Fällen waren auch die Männer i.d.R. durchaus in Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt lässt sich also mit supergutem Gewissen sagen, dass Lateinamerika, wenn mit etwas gesundem Menschenverstand bereist, bei weitem weniger gefährlich ist als gerne behauptet wird. Wie viel Glück da im Spiel war, können wir natürlich nicht so genau sagen, da wir aber auch von anderen Ciclistas selten (nicht nie!) negative Sachen hörten, nehmen wir an, dass positive Erfahrungen der Alltag, Negatives die Ausnahme sind. Viele Leute fragen uns auch, welches unser Lieblingsland war. Auf diese Frage gibt es schlicht keine Antwort, zu unterschiedlich sind Länder und Leute. Da es aber in fast jedem Land Highlights gab, mache ich nochmals eine Liste mit dem, was mir persönlich jeweils am besten gefallen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;HIGHLIGHTS ZWISCHEN USHUAIA UND TIJUANA&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Argentinien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Parque Nacional los Glaciares: &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/02/el-calafate-und-perito-moreno.html" target="_blank"&gt;Gletscher Perito Moreno&lt;/a&gt; und Gegend um &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/02/nachtschichten-und-schoene-berge.html" target="_blank"&gt;El Chaltén&lt;/a&gt; (Fitzroy und Cerro Torre). &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/04/andines-hochland.html" target="_blank"&gt;Paso&lt;/a&gt; &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/05/no-podes-pasar-pass-wegen-schnee.html" target="_blank"&gt;Jama&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5WPU-TcmIUg/Tx8NMZS9G9I/AAAAAAAABzY/whNNYHMdADY/s1600/Cerro+Torre.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="191" src="http://3.bp.blogspot.com/-5WPU-TcmIUg/Tx8NMZS9G9I/AAAAAAAABzY/whNNYHMdADY/s320/Cerro+Torre.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Chile&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/02/brownie-und-cappuccino-verrat-auf-der.html" target="_blank"&gt;Carretera Austral&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oK2xrtAFIHc/Tx8LH4GxtTI/AAAAAAAAByA/485_u_XO7cw/s1600/CA.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-oK2xrtAFIHc/Tx8LH4GxtTI/AAAAAAAAByA/485_u_XO7cw/s320/CA.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Bolivien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/05/technische-probleme-schnee-und.html" target="_blank"&gt;Lagunen Route&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HefJNv-SD9U/Tx8LNYf5L4I/AAAAAAAAByI/ohWz3vIj7DE/s1600/Laguna+Hedionda.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-HefJNv-SD9U/Tx8LNYf5L4I/AAAAAAAAByI/ohWz3vIj7DE/s1600/Laguna+Hedionda.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Perú&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/07/salkantay-trek-und-machu-picchu.html" target="_blank"&gt;Machu Picchu&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/09/trekking-in-der-cordillera-blanca-mit.html" target="_blank"&gt;Trekking&lt;/a&gt; in den &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/10/nochmals-cordillera-blanca-zum-nevado.html" target="_blank"&gt;Cordilleras&lt;/a&gt; &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/10/santa-cruz-trek.html" target="_blank"&gt;Blanca&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/09/cordillera-huayhuash.html" target="_blank"&gt;Huayhuash&lt;/a&gt;. &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2010/10/casa-de-ciclista-trujillo.html" target="_blank"&gt;Casa de Ciclistas&lt;/a&gt; in Trujillo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5Hs1NexlPUc/Tx8LSHEfuJI/AAAAAAAAByQ/Za5NiNGpn3A/s1600/Laguna+Carhuacocha.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-5Hs1NexlPUc/Tx8LSHEfuJI/AAAAAAAAByQ/Za5NiNGpn3A/s1600/Laguna+Carhuacocha.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ecuador&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Cuenca, Teilnahme am &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/03/huaira-sinchi-kraft-des-windes.html" target="_blank"&gt;Huaira Sinchi&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/01/quito-und-casa-de-ciclista-in-tumbaco.html" target="_blank"&gt;Casa de Ciclistas&lt;/a&gt; in Tumbaco.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3aqdHD--ieQ/Tx8LWbLTpmI/AAAAAAAAByY/XqK7zrFqHoc/s1600/Vicunas.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-3aqdHD--ieQ/Tx8LWbLTpmI/AAAAAAAAByY/XqK7zrFqHoc/s1600/Vicunas.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kolumbien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Kolumbianer als extrem gastfreundliches, offenes und hilfsbereites Volk. Hier etwas zu verlinken würde wohl nicht viel bringen, da das vermutlich sämtliche Kolumbien-Posts betreffen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6jS8lR49qVc/Tx8LcxisfVI/AAAAAAAAByg/eOSwDBKR8-s/s1600/Medellin.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-6jS8lR49qVc/Tx8LcxisfVI/AAAAAAAAByg/eOSwDBKR8-s/s1600/Medellin.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Panamá&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Panama-Kanal, Inseln &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/07/panama-city-puerto-limon-en-costa-rica.html" target="_blank"&gt;Bocas del Toro&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-OlBftB-MxIc/Tx8Lke0g3BI/AAAAAAAAByo/tKbLoaqD9uA/s1600/Panamakanal.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-OlBftB-MxIc/Tx8Lke0g3BI/AAAAAAAAByo/tKbLoaqD9uA/s1600/Panamakanal.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Costa Rica&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Intakte Natur und wilde Tiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-VJGun-n1_4g/TyWkZtQ4rvI/AAAAAAAABz4/aVtn1adsbtY/s1600/Affen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-VJGun-n1_4g/TyWkZtQ4rvI/AAAAAAAABz4/aVtn1adsbtY/s1600/Affen.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nicaragua&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/08/granada-antigua-von-nicaragua-nach.html" target="_blank"&gt;Cañon de Somoto&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-IzBYzyA4g0I/Tx8L0cMdXpI/AAAAAAAABy4/x0DS0CuCkdU/s1600/Somoto.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-IzBYzyA4g0I/Tx8L0cMdXpI/AAAAAAAABy4/x0DS0CuCkdU/s1600/Somoto.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;El Salvador&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Pazifikküste mit ihren Megawellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-b55EZVhHqSY/Tx8L41JoctI/AAAAAAAABzA/bM8uyV0jPsQ/s1600/Welle.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-b55EZVhHqSY/Tx8L41JoctI/AAAAAAAABzA/bM8uyV0jPsQ/s1600/Welle.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Guatemala&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/08/antigua-coban-hugeliger-und-steiler.html" target="_blank"&gt;Lago Atitlan&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/coban-chetumal-via-tikal-und-belize.html" target="_blank"&gt;Tikal&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-yQqu9JLBsfw/Tx8MAVpw53I/AAAAAAAABzI/oukwNp_rBqo/s1600/lago.gif.gif" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-yQqu9JLBsfw/Tx8MAVpw53I/AAAAAAAABzI/oukwNp_rBqo/s1600/lago.gif.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Mexiko&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/chetumal-palenque-ruinen-cenotes-und.html" target="_blank"&gt;Cenotes, Chichén Itzá, Palenque&lt;/a&gt;, Landschaft zwischen Durango und Mazatlán, &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2011/12/mazatlan-santa-rosalia-kakteen-und-wind.html" target="_blank"&gt;Baja&lt;/a&gt; &lt;a href="http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/santa-rosalia-san-felipe-you-wanna-stay.html" target="_blank"&gt;California&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-6WysOqftQBw/Tx8MGIsdewI/AAAAAAAABzQ/i7GhKt65NPw/s1600/Kukulkan.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-6WysOqftQBw/Tx8MGIsdewI/AAAAAAAABzQ/i7GhKt65NPw/s1600/Kukulkan.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grenzübertritt in die USA steht nun unmittelbar bevor. Für uns, wie ihr vermutlich schon erraten habt, einen viel grösseren emotionalen Schritt als der Wechsel von Süd- nach Mittelamerika. Das war mehr geographisch gewesen, aber alles in allem hat sich zwischen Kolumbien und Panama nicht so viel geändert. Jetzt wird ALLES anders werden, und beginnen wird das mit dem Durchschlupf durch den Tortillavorhang. In Lateinamerika waren Grenzübertritte meist eine kurze und unkomplizierte Sache gewesen, aber von Mexiko nach Gringolandia? Sollte das alles etwas skeptisch klingen, wir bemühen uns um eine offene Einstellung und sind bereit, uns von den Amis überzeugen zu lassen, dass auch in ihrem Fall die Vorurteile nicht gerechtfertigt waren. Aber vorerst mal: Adios amigo/as, adios Latino America, que les vaya bien!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-8222187427447676656?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/8222187427447676656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/lateinamerika-ruckblick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/8222187427447676656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/8222187427447676656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/lateinamerika-ruckblick.html' title='Lateinamerika Rückblick'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-pK6W4X4x6wk/TyRm8nJ4_1I/AAAAAAAABzw/_QoOoA4OzQA/s72-c/Res+und+Nick2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Tijuana, Niederkalifornien, Mexiko</georss:featurename><georss:point>32.533489 -117.018204</georss:point><georss:box>32.4263935 -117.1761325 32.6405845 -116.8602755</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-1932329302803520348</id><published>2012-01-26T00:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-26T00:55:02.777+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>San Felipe - Tijuana: Der Abschied naht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;Nach gut vier Tagen der Völlerei bei Mark in San Felipe (Mark, your Brownies were just awesome!) stiegen wir eines nicht extrem frühen Morgens wieder auf unsere nun vom Staub befreiten Velos und nahmen für rund 50 km die MEX 5 in Richtung Mexicali. Mark begleitete uns etwa 15 km, dann hiess es für ihn umkehren und zurück an die Arbeit. Wir fegten bei ganz leichtem Rückenwind auf der flachen Strasse dahin bis zu einem Militärposten, wo ein wenig in diverse Taschen gekuckt wurde. Bald durften wir weiterfahren, bogen auf die MEX 3 ab und hatten erst mal gar keinen Wind mehr. Für ein paar Minuten. Zack hatte gesagt, er habe hier starken Gegenwind gehabt, also sollten wir da Rückenwind haben. Worauf wir uns natürlich schon gefreut hatten, was dann aber selbstverständlich nicht funktionierte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;Schon vor und speziell nach der Mittagspause wurde uns das Vorwärtskommen ziemlich vermiest. Die Steigung wäre eigentlich überhaupt kein Problem gewesen, so aber krochen wir langsam dahin und nervten uns über etwas, das wir vermutlich an der gesamten US-Westküste werden "geniessen" können. Eine gewisse Unterhaltung brachte Mark ins Spiel, dessen Sitzungen verschoben worden waren und der uns mit seinem Pick-up einholte, Wasser bracht und für uns ein Wenig den Scout spielte und vorausfuhr um zu sehen, was uns da alles so erwartete. Er konnte uns sogar einen Campspot empfehlen, was wir begrüssten, denn in der sandig-flachen Ebene wäre das nicht leicht geworden. Und mit diesem Wind brauchten wir festen Boden, sonst wäre uns das Dach davongeflogen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fanden die Grube in der Nähe der Strasse dann auch und als wir Scheisse und Dornen entfernt hatten, war der Platz ganz gut geeignet (76.85 km, 5:16 Stunden). Warum es dort drin immer noch windete wie blöd, war uns nicht ganz klar, aber es schien auch hinter jedem Hügeli und überhaupt überall zu winden, also mussten wir uns eben damit abfinden. Der Abend wurde kühl und es war klar, dass die Nacht kalt werden würde, auch als der Wind ganz plötzlich den Geist aufgab und es schön ruhig wurde. Der Mond war im Moment nicht mehr so präsent und so konnten wir wieder die Sterne bewundern. Hier eine Frage an die Astronomen unter euch: Etwa in süd-östlicher Richtung funkelt ein auffallend heller Stern rot-blau. Ist das Sirius?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wieder einmal dauerte es am Morgen eine ganze Weile, bis wir uns aus den Schlafsäcken und Pijamas geschält hatten. Wenn man eh schon die ganze Nacht lang gefrohren hat, ist es verdammt schwer, sich auszuziehen, auch wenn das, was man trägt, einen eben nicht warm gehalten hatte. Als wir auf der Strasse standen, schien zwar die Sonne, es war aber immer noch kalt. Aber immerhin ging es erst mal etwas bergauf, so dass uns wärmer wurde. Die ebenfalls eher flache Abfahrt in eine weites Tal war dann etwas ungemütlich, wir hatten aber Glück und sahen bei ein paar Häusern ein Schild mit "Sodas frías". Ok, nicht dass wir ein kaltes Getränk wollten, auf unsere Nachfrage hin bekamen wir aber auch warmen Kaffee. Und als wir später die obligate Znünipause machten, schön gemütlich in der Sonne (ohne Wind), war die Welt wieder in Ordnung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mark hatte berichtet, dass es nun z.T. schon steil bergauf gehe und entsprechend hatten wir härtere Steigungen erwartet. Die aber nie kamen. Ohne dauerndes Gegengebläse kamen wir hier ebenso schnell vorwärts wie tags zuvor wo es eigentlich recht flach gewesen war. So waren wir happy, die Landschaft hübsch und je höher hinauf&amp;nbsp;wir&amp;nbsp;kamen, umso grüner wurde es. Wir hatten vorgehabt, in San Matías Wasser zu kaufen. In einem Restaurant erhielten wir die Information, dass Valle de la Trinidad/Lázaro Cárdenas (das nächste Dorf) nur 20 km entfernt waren, weshalb also etwas schleppen, was es später auch noch geben würde. Nun ging es flach und sogar leicht bergab weiter und wir flogen nur so dahin. Gegen 13 Uhr erreichten wir das Dorf, wo ein Hotel unsere Aufmerksamkeit weckte. Es war zwar noch etwas früh zum stoppen, unsere Rechnung ergab jedoch, dass wir uns fast in der Mitte der Strecke nach Ensenada befanden und nach einer Stunde Mittagspause eh keine Ewigkeiten mehr weiterfahren würden. Und die Aussicht auf zelten bei dieser Schweinekälte war auch nicht gerade motivierend. Dazu kam die Erkenntnis, dass wir seit Guerrero Negro nicht mehr für eine Übernachtung bezahlt hatten und so war die Entscheidung bald gefällt (52.68 km, (3:59 Stunden). Dass dann die ersehnte heisse Dusche eher laukalt wurde, war Pech, die Nacht unter drei Wolldecken in einem Zimmer war aber bedeutend gemütlicher als die Vorhergehende.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wieder begann ein kalter Morgen mit einer wärmenden Steigung, sehr gut. Die war sogar so um die sieben Kilometer lang, ein "echter Berg" also. Und wieder war es oben sehr grün, es sah gar nicht mehr nach Baja California aus, so mit richtiger Landwirtschaft und Feldern. Es gab auch mehrere Dörfer, weshalb wir schon auf einen Kaffee hofften. Fanden den aber nicht innert nützlicher Frist und assen unsere Guetslis halt trocken. Kaum rollten wir über die nächste Welle stand da aber eine Lonchería am Strassenrand und ja, es gab heisse Getränke. Und somit eine zweite Pause. Gemäss Höhenlinien auf meiner Karte stand uns noch ein richtiger Hügel bevor, die Karte behauptete, dass der 1'000 m hoch sei. So recht konnten wir uns das aber nicht vorstellen und auf jenem Buckel, wo wir Mittagspause machten, vermuteten wir darum, dass es das noch nicht gewesen sein konnte. Wir würden aber alles daran legen, in möglichst tiefen Lagen zu übernachten in der Hoffnung/Annahme, dass es dort evtl. etwas weniger kalt werden würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--Nt7DB_ntdg/TxnWiURLbQI/AAAAAAAABxA/Cxxlvdpfefo/s1600/DSC03027a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="189" src="http://2.bp.blogspot.com/--Nt7DB_ntdg/TxnWiURLbQI/AAAAAAAABxA/Cxxlvdpfefo/s320/DSC03027a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wir haben schon lange keine Felder mehr gesehen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die unerwartet lange Abfahrt liess dann aber die Vermutung aufkeimen, dass da keine weiteren Hügel mehr kommen würden, zumindest nicht an jenem Tag. Im Gegenteil, wir fuhren bald durch eine sehr platte Ebene mit kahlen Feldern und keinem Busch um dahinter das Zelt aufzustellen. Dafür gab es eine Pemex, wo uns erlaubt wurde, das Zelt in einer Esquinita, einer Ecke zu aufzubauen (knappe 84 km, 5:25 Stunden). Besonders chic war dieses Pemex-Camp zwar nicht, aber was soll's. Wirklich warm wurde die Nacht auch diesmal nicht, ich hatte aber noch ein paar wenige Sachen mehr zum anziehen gefunden und frohr darum etwas weniger als zwei Nächte zuvor. Aber bei 4 Grad im Zelt aufzustehen, war trotzdem nicht witzig *frierschlotterchalt*. Das war unser letztes Pemex-Camp gewesen, dass jene kalte Nacht zwei Tage zuvor unser letztes Wildcamp in Mexiko gewesen war, hatten wir zu jenem Zeitpunkt noch nicht mitgeschnitten, da zelten zwischen Ensenada und Tijuana aber eher unwahrscheinlich war, wurde uns das nun schon bewusst.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wieder ging es erst bergauf, wunderbar. Es folgte eine Bajada und nochmals eine etwas längere Subida. Die Landschaft sah auch hier eher aus wie ein Tal in den Schweizer Alpen denn wie die Baja. Oder, bei genauerem Hinschauen, wie gewisse Orte in Guatemala oder sonst wo in Lateinamerika. Blickte man gerade aus, sah man hübsche Berge, blickte man aber den Hang hinunter, sah alles eher nach Müllhalde aus. Wir sind eben immer noch in Mexiko.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GS1Ak20KsU0/TxnWnvwfa2I/AAAAAAAABxI/SjVaSabiTFg/s1600/DSC03031a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="196" src="http://4.bp.blogspot.com/-GS1Ak20KsU0/TxnWnvwfa2I/AAAAAAAABxI/SjVaSabiTFg/s320/DSC03031a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Deja-vu: oben hübsche Berge...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FGZVnZ9NeZs/TxnWqNINZwI/AAAAAAAABxQ/R2eXr6ucW2M/s1600/DSC03028a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="201" src="http://4.bp.blogspot.com/-FGZVnZ9NeZs/TxnWqNINZwI/AAAAAAAABxQ/R2eXr6ucW2M/s320/DSC03028a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...unten Müllhalde.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem wir diesen letzten Buckel überwunden hatten, zogen wir wieder längere Ärmel an um die 20 km lange Abfahrt nach Ensenada zu überleben. Es war so richtig schön, mitanzusehen, wie wir immer weiter in die braun-graue Smogschicht der Grossstadt hinunterkamen. Mensch, wie hatten wir das doch vermisst. Versandet-trübe Luft ist eben nicht dasselbe wie ein guter, alter Smog. Bis zur Casa de Ciclista mussten wir dann auch noch 10 km durch die Stadt pedalen, wo wir die Vorzüge des dichten Verkehrs mit Lastwagen und ständig stoppenden Bussen wieder so richtig geniessen konnten. Ein Kick, den verkehrsame Seitenstrassen eben schon nicht vermitteln können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fanden die Casa insgesamt aber ohne Probleme, auch die nette Señora Delia, die die Schlüssel für das unbewohnte Haus hütet (49.5 km, 2:48 Stunden). Sie gab uns eine kurze Einführung und schon hatten wir wieder ein Haus für uns alleine. Diesmal aber ohne Küche und nur mit kalter Dusche. Wrrrrr. Dafür mit Ciclista-relevanten Informationen, ja ganzen Büchern und Karten, die von südwärts reisenden Velölern dagelassen wurden und die wir uns nun aneigneten. Als Gegenleistung blieben mein Lateinamerika Bike Buch und Baja-Karte zurück. Seit La Paz hatten wir keinen richtig grossen Supermarkt gesehen, weshalb wir hier wider so richtig zuschlugen und Futter einkauften, mit dem wir es vermutlich fast bis nach Los Angeles schaffen würden. Auch haben wir unser Gepäck auf Überflüssiges und Verzichtbares durchsucht und einiges weggeworfen, Dinge zum heimschicken zusammengesucht und unsere Apotheken halbiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-X3QoaFWUqnY/Tx783upRoaI/AAAAAAAABxg/GeNgTSineyc/s1600/DSC03038a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-X3QoaFWUqnY/Tx783upRoaI/AAAAAAAABxg/GeNgTSineyc/s320/DSC03038a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wohnzimmer der Casa de Ciclista in Ensenada.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar gemütlichen (und z.T. regnerischen) Tagen in Ensenada haben wir eines frühen Sonntagmorgens das Wetter gecheckt und festgestellt, dass da oben ein paar Sterne leuchteten. Ergo würde später die Sonne scheinen. So bepackten wir unsere Drahtesel und kurvten durch die noch schön ruhigen Strassen der verschlafenen Stadt. Wir fanden sogar gleich die richtige Ausfahrt und, bevor wir Ensenada endgültig verliessen, auch noch einen Oxxo mit heissem Kaffee. Wir hatten gehört, dass Ciclistas auf der Cuota hier wirklich nicht erlaubt seien, konnten es aber natürlich nicht lassen, das auch selber zu testen. Die beiden Señores, mit denen wir diskutierten, hatten auch absolut Verständnis für unser Anliegen, besassen aber offensichtlich nicht die Autorität, einen Regelbruch zu erlauben. Also zurück auf die Libre. Zu allem Übel führte die nun sogar noch durch die Hügel, während sich&amp;nbsp;die Cuota ihren Weg&amp;nbsp;der Küste entlangbahnte. Wir hatten eigentlich eine flache Etappe erwartet und der Anblick der Strasse, die sich da Kurve um Kurve den Berg hochschlängelte, sorgte nicht gerade für Motivationsschübe. Dass inzwischen Wolken aufgezogen waren, störte uns im Moment nicht, uns wurde auch so bald warm genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte eine ganze Weile bis wir so einigermassen oben waren und nun wurde es auch recht schnell wieder kühl. Weiter vorne sah es sehr grau aus, ob nur Nebel oder Regen war noch nicht so klar. Die Landschaft bestand aus Büschen und&amp;nbsp;Weiden, dazwischen&amp;nbsp;standen die Häuser einiger Ranchos, nichts&amp;nbsp;Aufregendes also.&amp;nbsp;Bei einem Militär-Check-Point wurden wir ganz kurz ausgefragt und dann durchgewunken. Es ging jetzt leicht auf und ab bis wir das Ende des kleinen Hochplatteaus erreicht hatten, dann folgte eine coole Bajada nach La Mision, wo wir in einer Loncheria unser Lieblingsmenu, Rühreier, Bohnen und Tortillas assen. Die Tortillas waren selber gemacht und unter den besten, die wir in ganz Mexiko gegessen hatten. Nach dem Dörfli stieg die Strasse schon wieder an, diesmal aber nicht sehr lange. Bald trafen wir wieder auf die Cuota und hatten nun auch Meeresblick. Allerdings war da praktisch die gesamte Küste verbaut, mehrheitlich mit grossen Hotels und Ferienwohnungs- und -häuserkomplexen. Und selbstverständlich hatten wir nun wieder Gegenwind. Immerhin war nun das Wetter wieder etwas besser und wir waren nicht nass geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten vorgehabt, bis Rosarito zu fahren, der Abstecher in die Hügel hatte unsere Planung aber etwas durcheinander gebracht. Klar, geschafft hätten wir das schon, als wir aber um etwa 15.20 Uhr und 12 km vor Rosarito an einem Hotel vorbeikamen, entschlossen wir uns, dazubleiben (79 km, 5:24 Stunden). Bis Tijuana blieben noch rund 40 km, das würde uns am nächsten Morgen nicht aus dem Sattel hauen. Was es dann auch tatsächlich nicht tat. Sonderlich unterhaltsam wurde die Strecke aber nicht. Viel Verkehr, mehrspurige Strasse, zwischendurch Regen. Unserer Meinung nach wäre das nun nicht mehr nötig gewesen, aber anscheinend ist hier jetzt Regensaison.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-I3Eh_b23pcM/Tx79dqXCWTI/AAAAAAAABxo/swvkpcUb6C0/s1600/DSC03040a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="253" src="http://3.bp.blogspot.com/-I3Eh_b23pcM/Tx79dqXCWTI/AAAAAAAABxo/swvkpcUb6C0/s320/DSC03040a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Welcome to Tijuana...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;..., Tequila, Sexo y Marihuana. So würde es zumindest Manu Chao ausdrücken. Für uns hiess es eher "..., Verkehr, Kälte, Regen und Ziegen". Ja, im Ernst, Ziegen. Nach diesem Schild wurde es nämlich erst mal etwas ländlich, grüne Hügel und Weiden mit gefleckten und gehörten Viechern. Wir mussten nun einen letzten Hügel erklimmen, mal mit leichten Schauern, dann wieder trocken. Der Verkehr war seit Rosarito nicht mehr sehr spassig, kein Wunder, sind Ciclistas, die dies hier als ersten Eindruck von Mexiko mitnehmen, mittelmässig traumatisiert. Die Abfahrt in die viertgrösste Stadt des Landes war dann rassant, wurde aber von mehreren Lichtsignalen unterbrochen. Dank Verkehrsschildern und kleinem Plänli im Reiseführer fanden wir das Zentrum aber problemlos. In Tijuana selber war der Verkehr sehr zivilisiert und sogar gegenüber Velos waren die Fahrer ungewohnt rücksichtsvoll. Wir gaben aber auch immer brav Handzeichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Suche nach einer Bleibe für die nächsten paar Tage dauerte nicht allzulange, und während ich rumspazierte, hatte Martina sich schon neue Freunde gemacht und wir waren in einem Coiffeurgeschäft zum Kaffee eingeladen. Wir&amp;nbsp;verbrachten ein paar gemütliche Stunden mit Kaffee und&amp;nbsp;Mittagessen und liessen uns anschliessend gleich noch die Haare schneiden. Zum zweiten Mal innert etwa vier Tagen. In Ensenada haben wir das nämlich schon gemacht, meine Spitzen sahen aber hinterher immer noch genau gleich malträtiert aus, jetzt ist dieses Problem mit einer Radikalkur behoben. Wir konnten uns also nicht über den Empfang &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tijuana" target="_blank"&gt;Tijuana&lt;/a&gt; also nicht beklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UfW1y-sgeXE/Tx78Xd_NUrI/AAAAAAAABxY/a-k4Fc5IZLs/s1600/DSC03046a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-UfW1y-sgeXE/Tx78Xd_NUrI/AAAAAAAABxY/a-k4Fc5IZLs/s320/DSC03046a.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Neue Frisur, alte, kaputte Hose.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-alb0AX53uC8/TyCKPttz8mI/AAAAAAAABzg/b6nvuexIqIc/s1600/DSC03050a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="217" src="http://1.bp.blogspot.com/-alb0AX53uC8/TyCKPttz8mI/AAAAAAAABzg/b6nvuexIqIc/s320/DSC03050a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Tijuanas Tourimeile.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So, hier in Tijuana endet der Latino-Teil unserer Reise. Dazu werde ich noch ein separates Textli brösmeln. Hier aber ganz kurz zu Mexiko: Wir hatten natürlich von anderen Ciclistas viel über das Land gehört, im positiven wie im negativen Sinne. Mexiko sei das schönste Radlerland entlang der ganzen Panamericana aber mit harter Topographie und mit dem schlimmsten Verkehr, den übelsten Machos und häufiger Gringo-Abzockerei. Erst mal: alles halb so wild. Klar, das Land ist abwechslungsreich, die Berge jedoch nicht sooo krass wie man hätte annehmen können, das zentrale Hochland auch mal über hunderte von Kilometern todlangweilig. Den Verkehr fanden wir nicht so mörderisch wie wir erwartet hatten, im Gegenteil, die Autofahrer sind durchschnittlich rücksichtsvoller als in vielen Teilen Latinamerikas. Für Fussgänger trifft das ganz extrem auf die Städte der Baja California zu, da könnte jeder Schweizer was lernen, was Rücksichtnahme betrifft. Interessanterweise herrscht aber auf den Überlandstrassen der Halbinsel dafür härteres Klima als im mexikanischen Hochland, innerorts gilt die Höflichkeit gegenüber Ciclistas oft nicht. Die Männer hier sind normale Latinos, also generell respektvoll gegenüber Frauen und wir fühlten uns nicht öfters preislich verarscht als anderswo (vielleicht merkten wir es aber einfach nicht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Also generell: Nicht gleich nervös werden, wenn ein Familienmitglied nach Mexiko geht, der normale Mexikaner ist weder Mörder, Vergewaltiger noch Narco. Die gibt es angeblich auch, sie halten sich aber meist nicht am selben Ort auf wie Touris. Und: Zwei Frauen zusammen sind nicht "allein"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-1932329302803520348?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/1932329302803520348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/san-felipe-tijuana-der-abschied-naht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1932329302803520348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1932329302803520348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/san-felipe-tijuana-der-abschied-naht.html' title='San Felipe - Tijuana: Der Abschied naht'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/--Nt7DB_ntdg/TxnWiURLbQI/AAAAAAAABxA/Cxxlvdpfefo/s72-c/DSC03027a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Tijuana, Niederkalifornien, Mexiko</georss:featurename><georss:point>32.533489 -117.018204</georss:point><georss:box>32.4263935 -117.1761325 32.6405845 -116.8602755</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-4312161311194591948</id><published>2012-01-15T02:27:00.000+01:00</published><updated>2012-01-15T21:48:36.054+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Santa Rosalía - San Felipe: You wanna stay-go or you wanna stay?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wir von Loreto losfuhren, wehte kein Lüftchen, unglaublich! Nach ein paar flachen Kilometern ging es schon bald wieder ernsthaft zur Sache. Von der Strecke hier haben wir ein &lt;a href="http://www.panamerica.ch/map/mexico/img_routmap/Elevation_Profile-Mexico-Baja_California.pdf" target="_blank"&gt;Profil&lt;/a&gt; und wussten darum, dass uns da eine relativ kurze, aber steile Steigung erwartete. Und ja, es war schon steil, aber bei weitem nicht so brutal wie jene Hügel vor Loreto, wo wir Zick-Zack fahren mussten um hochzukommen. Auf dieser Strecke trafen wir den zweiten mexikanischen Exhibitionisten. Diesmal war der Schwanzentblösser ein Lastwagen fahrer, da es aber gerade flach war, war ich schneller vorbei als beim letzten solchen Deppen. Die zweite, etwas flachere und auch kürzere Steigung des Tages brachte uns auf eine Art Pässli, von wo aus es bis San Ignacio fast nur noch bergab ging. Landschaftlich war die Strecke schön, mit guter Aussicht auf den Vulkan "Las Tres Virgenes". Auf dem Pass machten wir Mittagspause und - wie so üblich - als wir wieder am Zusammenpacken waren, kam uns ein Ciclista entgehen. Das war ein richtiger "&lt;a href="http://buff3ysbicyclingblog.com/" target="_blank"&gt;Hardcore Solo Adventure Cyclist&lt;/a&gt;", wie seiner Karte zu entnehmen war. Er war auf dem Weg nach Ushuaia und plante, bis Ende Jahr (in zwei Tagen!) in Loreto zu sein. Wir hatten da etwas länger gebraucht, aber gut, wir sind erstens softcore und zweitens pedalen wir gegen den Wind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vV4ucB7HDDI/TxIFJwUbXmI/AAAAAAAABtI/3-2sKzUbOoQ/s1600/DSC02446a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="222" src="http://2.bp.blogspot.com/-vV4ucB7HDDI/TxIFJwUbXmI/AAAAAAAABtI/3-2sKzUbOoQ/s320/DSC02446a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vulkan Las Tres Virgenes.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da wir bei der Streckenplanung mit ebendiesem Gegenwind gerechnet hatten, hatten wir eineinhalb bis zwei Tage bis San Ignacio veranschlagt. Nun ging es aber ohne luftiger Gegenwehr so schön den Berg hinunter, dass wir nicht mal allzu spät in San Ignacio auf der Plaza standen. Wir waren nicht sicher, was in Mexiko an Silvester so ablaufen würde und entschieden darum sicherheitshalber, nicht zu campen sondern ein Hotel zu suchen (keine Lust auf Raketenlöcher im Dach). Den Preis im Hotel Posada konnten wir auf P. 250 runterhandeln, was für die Baja nicht schlecht war. Als wir den richtigen Wasserhahn aufgedreht hatten, fanden wir sogar das versprochene heisse Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten vor, San Ignacio als Basecamp für ein wenig Sightseeing zu nutzen, fanden aber heraus, dass noch kaum Wale in der örtlichen Lagune angekommen waren. Blieben die Felsmalereien, die man "in der Nähe" an zwei Orten bestaunen konnte. Auf Empfehlung der Señora der Agentur wählten wir San Francisco de la Sierra aus, das sei schöner und günstiger, da man für die Malereien in Santa Marta hätte Maultiere mieten müssen. Kostenpunkt war P. 1'800 für uns beide, nicht gerade billig, aber lange Transportwege sind meistens teuer. Wir sollten am folgenden Morgen um 8.20 Uhr abgeholt werden und vergewisserten uns nochmal, ob da Hora Mexicana gemeint war. Nein, wir sollten pünktlich abgeholt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann auch stimmte, pünktlicher wäre es nicht gegangen. Im bequemen Büssli fetzten wir mit ungewohnter Geschwindigkeit über die Strasse und wurden nur von einem Militär-Checkpoint kurz aufgehalten. Überrascht waren wir, als wir nach ein paar Hügelis plötzlich in ein dichtes Nebelmeer runterfuhren. Nach wochenlanger Trockenheit nun Nebel?? Ja, das sei normal, der komme nachts vom Meer hinauf. Wrrr, da mit dem Velo durchfahren würde ungemütlich werden. Im Bus war es uns aber egal und nach einiger Zeit bogen wir ab, immer noch auf hübscher, zweispuriger Asphaltstrasse. Nun ging es in die Bergen hinauf und schon nach knappen 10 km war schluss mit Luxusbelag. Aber es ging weiter, immer weiter, steil und holprig. Wir waren ganz schön froh, waren wir nicht auf die blöde Idee gekommen, da per pedales hinaufzuklettern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Felsmalereien in der Cueva del Ratón, der Rattenhöhle, die gemäss Guía um die 9'000 Jahre, gemäss Infor-Tafeln über 10'000 Jahre alt waren, waren dann aber schon interessant. Gemalt mit rotbraun, schwarz und weiss, turnten da jede Menge Hirsche, ein Puma und Menschen an den Felswänden herum, die meisten wild durcheinander und übereinander und nicht immer einfach erkennbar. Die ersten Europäer, die die Höhle gesehen hatten, hatten offensichtlich den schwarzen Puma für eine Maus gehalten, daher der Name.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GzH8o1SgLtM/TxIFd445dQI/AAAAAAAABtQ/wQqnPr4vvpc/s1600/DSC02502a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="289" src="http://4.bp.blogspot.com/-GzH8o1SgLtM/TxIFd445dQI/AAAAAAAABtQ/wQqnPr4vvpc/s320/DSC02502a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Felsmalereien...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ouhavmwjcyo/TxIFfPd2bLI/AAAAAAAABtY/MUGlvJRRlQo/s1600/DSC02510a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="236" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ouhavmwjcyo/TxIFfPd2bLI/AAAAAAAABtY/MUGlvJRRlQo/s320/DSC02510a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...in der Cueva del Raton.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg stoppten wir nochmals und gingen einige Petroglyphen, Fels"kratzereien" anschauen. Im Gegensatz zu den Malereien, die hinter Rasierklingen-Draht eingekerkert und nur mit Guía/Guardia besucht werden können, sind die Petroglyphen frei zugänglich, so dass jeder drüberlatschen kann. Allerdings muss man schon wissen, dass die da sind, es gibt nämlich keinen Hinweis und von der Strasse führt nur ein schmales, unscheinbares Weglein zu diesem Sitio Archeológico. Hier war bei den meisten Bildern nicht wirklich klar, was sie darstellen sollten, mit Ausnahme der zahlreichen Sonnen. Erkennbar waren auch Tiere, einige hübsche Kratzer könnten Kakteen sein und ein Ding sah für mich sehr nach einem Fuss aus. Hier war auch die Landschaft sehr interessant, da wuchsen jede Menge Cirius-Kakteen, die extrem originell aussahen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xiiHyYwtW_g/TxIFpDo0kfI/AAAAAAAABtg/DAkZHFSLnUo/s1600/DSC02548a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="209" src="http://3.bp.blogspot.com/-xiiHyYwtW_g/TxIFpDo0kfI/AAAAAAAABtg/DAkZHFSLnUo/s320/DSC02548a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kakteen und ???&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gJvBcwh1Ckg/TxIFqWrxxfI/AAAAAAAABto/rkQtdc38SdQ/s1600/DSC02549a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="295" src="http://2.bp.blogspot.com/-gJvBcwh1Ckg/TxIFqWrxxfI/AAAAAAAABto/rkQtdc38SdQ/s320/DSC02549a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sonne?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Zurück in San Ignacio mussten wir erst einmal Siesta halten, so erschöpft waren wir von dem Tripli. Bus fahren, speziell auf schlechter Strasse scheint ebenso anstrengend zu sein wie Velo fahren. Insgesamt hatte der Ausflug fast sechs Stunden gedauert, davon hatten wir etwa eine halbe Stunde lang die Felsmalereien besichtigt, wohl etwas weniger lang die Petroglyphen, einmal hatten wir auf dem Hinweg gestoppt um die Landschaft und einige Kakteen zu bewundern, und ein paar Minuten hatten wir im Visitor Center der Felsmalereien verbracht. Den Rest der Zeit waren wir im Bus gehockt. War das der Aufwand wert gewesen? Schwer zu sagen. Was wir gesehen hatten, war interessant und hübsch gewesen und zwar sowohl die Kunst der Indígena sowie die Landschaft, aber wir waren durchaus froh, sonst per Velo und nicht im Bus unterwegs zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da 31. Dezember war, dauerte die Restaurant-Suche ein klein wenig länger als am Vorabend und der Señor wunderte sich sehr ab den beiden Grigas, die an Silvester anstatt des speziellen Menus (für immerhin P. 120) nur Eier und Bohnen essen wollten. Und dazu eine heisse Schokolade, inzwischen war es nämlich wieder recht kühl geworden. Wir bekamen aber, was wir wollten, Schwein gehabt, Gästen, die später kamen wurde gesagt, es gäbe nur das Festtagsmenu. Als wir das Restaurant verliessen, trafen wir zwei weitere &lt;a href="http://www.africamericabike.com/" target="_blank"&gt;Ciclistas&lt;/a&gt;, die wir zuvor auf der Strasse gesehen hatten. Das war ein interessantes Paar, er Franzose, sie Chinesin, unterwegs mit einem Tandem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von San Ignacio bis Guerrero Negro, wo wir hofften, Wale sehen zu können, waren es dann etwas mehr als 140 km und wir hofften, das in etwa eineinhalb Tagen abspulen zu können. Ernsthafte Berge würden sich uns nicht in den Weg stellen, die paar Hügelis nach San Ignacio hatten wir schon vom Bus aus gesehen. Sonderlich aufregend wurde die Strecke dann auch tatsächlich nicht. Beim Militärposten musste ich den Rucksack öffnen und ein Soldat lugte mal so proformamässig kurz hinein, die übliche Fragerei war mehr Neugier und Zeitvertrieb denn ernsthafte Kontrolle, und schon waren wir wieder unterwegs. Für die Mittagspause fanden wir ein wenig Schatten unter einem dürren Bäumli und als wir wieder zusammengepackt hatten, tauchten zwei Ciclistas auf. Zwei junge Amis mit nacktem Oberkörper auf dem Weg nach Patagonien. Natürlich immer schön mit Rückenwind. Im Kaff Vizcaíno gönnten wir uns kurz darauf ein kühles Getränk und eine Wind-Pause. Am späteren Nachmittag trafen wir noch zwei Südwärts-Fahrer, ein Paar aus Deutschland, die aber nur die Baja abradeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da diese beiden uns sagten, dass die Vegetation bald noch spärlicher werden würde, bogen wir kurz nach der Begegnung von der Hauptstrasse auf einen Sandweg, der, wie sich herausstellte zu einer (unoffiziellen?) Müllkippe führte. Wir schoben noch etwas weiter und schafften es sogar, einen Platz zwischen den Kakteen zu finden, wo es zwar viele jener Kugeldornen hatte, der aber immerhin nicht total davon bedeckt war. Mit Kaktus-Ästen wischten wir einen Platz frei und gaben uns alle Mühe, das dann nochmals genau zu kontrollieren. Dabei nahmen wir uns vor, in Guerrero Negro ein Bäseli zu suchen. Erstaunlicherweise gelang es sogar, im Sand das Zelt aufzustellen. Nicht, dass das so einem stärkeren Wind standgehalten hätte, der hatte aber den ganzen Tag über nur relativ mässig geweht und mehr als hoffen konnten wir ohnehin nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vortag hatten wir Glück gehabt und waren nicht in Nebel geraten, der nächste Morgen zeigte sich nun aber ganz anders. Zelt und Velos waren trieffend nass und die Nebeldecke lichtete sich erst gegen halb elf so richtig. Zu sehen gab es allerdings nichts, ich meine, wirklich nichts. Die Dornbüsche und Kakteen, zwischen denen wir gecampt hatten, waren mit der Zeit immer rarer geworden und schliesslich ganz verschwunden. Was blieb, waren graue Grasbüschel, sonst nada. Das war so ziemlich das Langweiligste, das wir je geshen hatten, der nervig-frontale Gegenwind machte die Sache nicht unterhaltsamer und der rege Verkehr tat sein Übriges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iTKBY3PVPW0/TxIGDOavyQI/AAAAAAAABtw/EjPmiUCuu2c/s1600/IMG_1051a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="187" src="http://1.bp.blogspot.com/-iTKBY3PVPW0/TxIGDOavyQI/AAAAAAAABtw/EjPmiUCuu2c/s320/IMG_1051a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;In der Biosfera Vizcaino.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wäre jetzt ich wieder dran mit Hotelabchecken, da sich jedoch ein winziges Risslein in meiner Hose zu einem Megaschranz über dem gesamten linken Oberschenkel entwickelt hatte, was in einer Stadt etwas peinlicher ist als mitten in der Wüste, übernahm Martina dies nochmals. Wir mussten etwas suchen, fanden schlussendlich mit dem Motel Dunas eine ganz gemütliche Bleibe, für die wir, da wir drei Nächte bleiben wollten, nur noch P. 225/Nacht bezahlten. Schlauch zum Velo entsanden inbegriffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch am selben Nachmittag gingen wir uns betr. Whale Watching informieren und buchten gleich eine Tour für den folgenden Morgen um 11 Uhr. Beim Versuch, mit der Kreditkarte zu bezahlen, verweigerte diese, nun zum zweiten Mal, den Dienst. Was, verd........t noch mal, ist eigentlich mit diesen verfl..........en Bankkarten los??? Diese Kreditkarte habe ich bisher selten benutzt, weiss nicht mehr, wo zuletzt, aber schon in Matzatlán hat sie nicht funktioniert und nun hier auch nicht. Was läuft da eigentlich?? Da Martina das selbe Problem hatten, bezahlten wir eben mit Cash, nicht so tragisch, aber langsam aber sicher nervig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, die Tour selber klappte dann aber durchaus. Nach einem holprigen Anfahrt stiegen wir in zwei Boote um und brausten in die Lagune hinaus. Auch hier lag teilweise noch eine dichte Nebeldecke, zum Glück war das nicht der Ort, den sich die Wale zum rumkurven ausgesucht hatten. Bei den ersten Sichtungen in der Ferne wurden wir alle ganz aufgeregt. Einmal streckte dort sogar ein Wal den Kopf aus dem Wasser. Wir fuhren dann näher ran und sahen einmal kurz eine Schwanzflosse, danach waren da nur noch Wasserfontänen und Rücken zu bewundern. Davon aber doch eine rechte Menge. Wie viele Wale sich da in dieser Lagune befanden, wussten wir natürlich nicht genau, es schienen aber einige zu sein. Einmal vermuteten wir, dass das eher kleine Tier, das wir gerade gesehen hatten, ein Baby war. Die Laguna Ojo de Liebre ist so quasi ein Geburtshaus und eine Kinderaufzucht-Station für Grauwale, auch wenn die Saison gerade erst begonnen hatte. In ein bis zwei Monaten werden da bis zu 2'000 Wale pro Tag in der Lagune sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fIUHomiRH-A/TxIGNDmclwI/AAAAAAAABt4/H-OZY8STDxk/s1600/DSC02643a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="170" src="http://3.bp.blogspot.com/-fIUHomiRH-A/TxIGNDmclwI/AAAAAAAABt4/H-OZY8STDxk/s320/DSC02643a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Schwanzflosse...&lt;span style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3HAVn2U0P-0/TxIGPVjR-qI/AAAAAAAABuI/qFMCRWq3D4U/s1600/DSC02713a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="175" src="http://1.bp.blogspot.com/-3HAVn2U0P-0/TxIGPVjR-qI/AAAAAAAABuI/qFMCRWq3D4U/s320/DSC02713a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...Ruecken...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hhOWxiG8KIQ/TxIHZUHidmI/AAAAAAAABuo/8YsmtFyX-_o/s1600/IMG_1101a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hhOWxiG8KIQ/TxIHZUHidmI/AAAAAAAABuo/8YsmtFyX-_o/s320/IMG_1101a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...und alien species.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt stoppten wir noch kurz bei einer Pelikanenkolonie und einer riesigen Boje, wo eine Familie Seeloewen wohnte. Die waren auch herzig, warum wir da aber so lange rumhängten und so nahe ran gingen bis die Tiere ins Wasser flüchteten, war uns nicht ganz klar. Wir sind ganz offensichtlich immer noch in Mexiko, die Wale sind geschützt, Seeloewen darf man aber nerven bis sie abhauen. Nicht nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-urSF2TobiHo/TxIG6TtVK4I/AAAAAAAABuQ/cIXuAGTYUUg/s1600/DSC02738a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="166" src="http://2.bp.blogspot.com/-urSF2TobiHo/TxIG6TtVK4I/AAAAAAAABuQ/cIXuAGTYUUg/s320/DSC02738a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Pelikane im Nebel.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vZcArrVxdXA/TxIG7aWX7bI/AAAAAAAABuY/AZoz70pkFmg/s1600/DSC02754a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="220" src="http://2.bp.blogspot.com/-vZcArrVxdXA/TxIG7aWX7bI/AAAAAAAABuY/AZoz70pkFmg/s320/DSC02754a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Seeloewen bei Siesta.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem beeindruckenden Ausflug zu den Walen hängten wir noch einen Tag in Guerrero Negro herum und nutzten das Vorhandensein einer brauchbaren Internetverbindung. Dann ging es auch schon wieder weiter, durch dieselbe platte Wüste mit nichts als grauem Gras. Zu unserer Faszination hatten wir an jenem Morgen aber etwas Rückenwind. Nicht sehr stark, aber wir sausten ohne grosse Anstrengung mit 20-24 km/h dahin. Zum Vergleich, auf der Strecke vor Guerrero Negro hatten wir mit Gegenwind noch so um die 12 km/h geschafft. Trotzt immer noch gleich langweiliger Landschaft machte die Sache nun ungleich mehr Spass. Nach fast 40 km kamen wir durch ein winziges Kaff, wo es aber eine Tankstelle und darum kleine Restaurants gab. Wir genehmigten uns wieder einmal einen Kaffee zum Znüni und studierten all die Aufkleber, die da die Fenstern des Häuschens verzierten. U.a. waren da viele Logos u.ä. von Off-road-Rennen (für Vier- und Zweiräder), was auf der Baja anscheinend ziemlich Mode ist. Was uns aber am besten gefiel, war ein eher unscheinbares YOLO-Bildli. YOLO steht für "You Only Live Once", was sich eigenglich super als Lebens- und speziell als Reisemotto eignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NWVjUV4HbFM/TxIHLYSSjvI/AAAAAAAABug/UC-n6fprC6w/s1600/DSC02778a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-NWVjUV4HbFM/TxIHLYSSjvI/AAAAAAAABug/UC-n6fprC6w/s320/DSC02778a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ja, naemlich, darum sind wir hier!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Bis zur Mittagspause hatten wir fast 70 km abpedalisiert, und wie es zu erwarten war, kam am Nachmittag Gegenwind auf, natürlich nicht so gemütlicher wie am Vormittag. Genau gesagt, begann der Wind genau dann, als es wieder hügelig wurde. Immerhin lohnte es sich nun wieder, ab und zu nach links oder rechts zu schauen. Im Dorf Rosarito stoppten wir gegen 15 Uhr kurz um etwas kühles zu trinken. Es wäre auch möglich gewesen, dort bei einem Restaurant zu campen, wir hatten aber keine Lust, für eine Übernachtung zu bezahlen, also fuhren wir weiter. Nach nur wenigen Kilometern kamen uns zwei Velofahrer entgegen, ein Holländer und ein Schweizer. Die beiden meinten dann, sie hätten gerne eine Dusche, weshalb sie weiterstrampelten anstatt sich mit uns in die Büsche zu schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten schon fast einen akzeptablen Zeltplatz gefunden, als wir zu den Velos, die wir etwas näher bei der Strasse stehen gelassen hatten, zurückkamen und dort ein Auto stehen sahen. Mist, wer könnte das denn sein? Da wir hier die Fremdlinge sind, ist es an uns, um Erlaubnis zum campen zu fragen und wir gingen auf das Auto zu. Der junge Mann, der da ausstieg, hatte dazu aber auch nicht mehr zu sagen, als "ja, klar, zeltet, wo ihr wollt, das gehört hier niemandem". Ist ja nett, aber wir hätten uns eigentlich einen Ort vorgestellt, den ausser uns niemand kannte. Da dort ein Haufen Bierflaschen rumlagen und der Typ gesagt hatte, er warte dort auf einige Amigos, entschieden wir uns nach einer weiteren Erkundungstour, von da wegzugehen. Praktisch, dass das Auto nun nicht mehr da war, so sah wenigstens niemand, dass wir auf der anderen Strassenseite einem Weg folgten und nicht mehr auftauchten (87.57 km in 6:05 Stunden). Meine Hosen gingen an jenem Abend wieder futsch, weiss nicht, ob sich das nochmals reparieren lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Sonne in letzter Zeit immer später aufging, haben wir den Wecker nun um eine Viertelstunde zurückgestellt. Allerdings lebten wir immer noch nach Baja California Sur-Zeit, obwohl wir&amp;nbsp;nach Guerrero Negro eine Zeitgrenze überfahren hatten. Da wir nun über so einige Hügel mussten, wurde uns trotzt der kühlen Morgenluft bald warm. Interessanterweise war es in dieser Gegen auch relativ "grün", v.a. auch dem Boden entlang. In Punta Prieta kauften wir nochmals Teigwaren, eine Zwiebel und Wasser und rund 15 km später in dem fast-Geisterdorf&amp;nbsp;Parador Punta Prieta setzten wir uns zu einem verlassenen Haus und assen unsere Tortillas mit Bohnen und Tomaten. Es hat sich herausgestellt, dass Tortillas aus Weizenmehl zu diesem Zweck viel besser geeignet sind als Maistortollas, das sie nicht so schnell brechen. Hat auch gedauert, bis wir das gecheckt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend wurde die Schlafplatz-Suche nicht so leicht, da der Boden während Kilometern nur aus weichem Sand bestand, und wenn es auch nicht stark windete, wollten wir das Zelt doch einigermassen sicher verspannen können. Hinter dem Zaun eines Ranchos fanden wir dann den gesuchten, festeren Boden, leider war beim Haus niemand, den wir hätten um Erlaubnis fragen können. So entschieden wir uns schliesslich, auf der anderen Seite der Strasse zwischen den Kakteen zu schlafen, was noch ganz hübsch war und eine richtige Dornen- und Stachelsafari auslöste. Die sind also schon sehr wehrhaft, diese mexikanischen Wüstenbewohner. Wir waren in etwas über 5:30 Stunden knappe 83 km weit gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2Fz271lQZIA/TxIHscEVYZI/AAAAAAAABuw/PhgHjc60y5I/s1600/DSC02849a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-2Fz271lQZIA/TxIHscEVYZI/AAAAAAAABuw/PhgHjc60y5I/s320/DSC02849a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Es ist stachelig hier...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-QqylfGom6t8/TxIHxHVQJaI/AAAAAAAABu4/0KvIUvtOYG0/s1600/DSC02857a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="272" src="http://3.bp.blogspot.com/-QqylfGom6t8/TxIHxHVQJaI/AAAAAAAABu4/0KvIUvtOYG0/s320/DSC02857a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...sehr stachelig sogar.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-d7DCyGsf4aE/TxIH5I8BiUI/AAAAAAAABvA/Tr0iO1oujhA/s1600/DSC02862a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-d7DCyGsf4aE/TxIH5I8BiUI/AAAAAAAABvA/Tr0iO1oujhA/s320/DSC02862a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ob gelb, weiss, schwarz...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mJl9qM-a-Y4/TxIJrSZIMbI/AAAAAAAABv4/W_hcMZJTSG4/s1600/DSC02881a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-mJl9qM-a-Y4/TxIJrSZIMbI/AAAAAAAABv4/W_hcMZJTSG4/s320/DSC02881a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...oder pink.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0i26e-7YzgU/TxIH8XoRURI/AAAAAAAABvI/WI6PwjD1myg/s1600/DSC02873a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-0i26e-7YzgU/TxIH8XoRURI/AAAAAAAABvI/WI6PwjD1myg/s320/DSC02873a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Einige sehen blumig aus...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-APr97SEUH8U/TxIIAQCrA_I/AAAAAAAABvY/zqEcuALe41s/s1600/DSC02884a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-APr97SEUH8U/TxIIAQCrA_I/AAAAAAAABvY/zqEcuALe41s/s320/DSC02884a.JPG" width="185" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...andere flauschig.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am folgenden Morgen blieben noch etwa 28 km auf der MEX 1 bis Chapala, wo wir auf eine Sand- und Steinpiste abbiegen wollten. Da uns das Restaurant dort empfohlen worden war, genehmigten wir uns ein zweites Frühstück in Form unserer gewohnten Eier. War wirklich fein. Die ersten paar Kilometer auf der Holperstrasse waren dann gar nicht so übel und schon bald kamen uns wieder Ciclistas entgegen, ein Israeli und ein Kanadisches Paar, &lt;a href="http://twowheeledwanderers.ca/" target="_blank"&gt;Two Wheeled Wanderers&lt;/a&gt;. Als es danach durch/über die Sierra La Asamblea ging, wurde das Vorwärtskommen trotzt Rückenwind&amp;nbsp;anstrengender, die Landschaft war dafür absolut phänomenal. Nicht, dass das irgendwie hohe Berge gewesen wären, aber auf mich wirkten sie irgendwie magisch. Nach etwa 22 km kamen wir bei Coco's Corner an (50.76 km in 4:12 Stunden). Von Coco hatten wir schon verschiedentlich gehört. Dass er auf den Knien rumspaziert, da er keine Beine mehr habe, dass er per Rollstuhl hier in die Wüste gekommen sei um zu sterben und von den Militärs Essen und Wasser erhalten habe und so ähnliche Stories.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-utiqjMRGZiU/TxIZvtPRUCI/AAAAAAAABww/mHCDc9Nd8IA/s1600/IMG_1401a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-utiqjMRGZiU/TxIZvtPRUCI/AAAAAAAABww/mHCDc9Nd8IA/s320/IMG_1401a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;In der Sierra La Asamblea.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Die Begrüssung war dann auch etwas enigmatisch: "you wanna stay-go or you wanna stay?". Nicht ganz sicher, wie das gemeint war, erwiderten wir, wir würden gerne bleiben, wenn das gehe. Ok, wir sollten die Velos vor jenem Camper abstellen, war die kurzangebundene Antwort und als ich fragte, wieviel eine Übernachtung koste, war die Antwort "WHAT?!?!" Ich weiss nicht, ob er die Frage nicht verstanden hatte, oder ob er sie fast als Beleidigung aufgefasst hatte, jedenfalls erklärte er uns dann, dass, wer ein Bier kaufe, das Recht zum dort übernachten habe. Martina kaufte das Bier und das Camperli war für die Nacht unser. Vermutlich hätten wir es auch ohne Bierkonsum gekrieg. Coco heizte uns auch Wasser zum waschen auf, was wir natürlich sehr zu schätzen wussten. Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass er aus Ensenada stammte (einer Stadt im Norden der Baja), in seiner Jugend viel gereist war. Er hatte eine seltsame Krankheit, die seine Füsse langsam schwarz werden und absterben liess. Im Jahr 1984 wurde ihm nach einem Unfall, bei dem ihm ein Fass das Bein verletzte der linke Unterschenkel auf seine Forderung hin amputiert. Er arbeitete inzwischen bei einem Auto- und Motorradrennen, dem &lt;a href="http://norra.com/mexican1000.php" target="_blank"&gt;Mexico 1000&lt;/a&gt; mit, und fand so sein heutiges Zuhause in der Wüste, wo er 1990 hinzog, Büsche rodete und sich ein Stück Land bewohnbar machte. Wasser gibt es dort keines, er fährt alle vier Monate nach Guerrero Negro und holt dort per Pick-up&amp;nbsp;drei Barrell Wasser. Im Jahr 2008 wurde sein zweites Bein amputiert, was ihn jedoch nicht daran hinderte, in die Wüste zurückzukehren und auch weiterhin beim jährlichen Rennen mitzuarbeiten. Er ist jetzt 74 Jahre alt uns sprüht nur so vor Energie und Lebensfreude. Velofahrer sind bei ihm immer willkommen,&amp;nbsp;kriegen Wasser und einen Platz zum schlafen. Er ist sehr kauzig, wir verstanden oft nicht gut, was er sagte (ob auf Englisch oder Spanisch), er ist aber einer der warmherzigsten und coolsten Typen, die wir auf der gesamten Reise getroffen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-c-a1z5FI89I/TxIIPiURsSI/AAAAAAAABvg/V4ZSSOOxH6c/s1600/DSC02954a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-c-a1z5FI89I/TxIIPiURsSI/AAAAAAAABvg/V4ZSSOOxH6c/s320/DSC02954a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;In unserem Camperli bei Coco.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-siOo17z_aoU/TxIIR5Y1CvI/AAAAAAAABvo/ZQjDTvAtjww/s1600/DSC02960a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="225" src="http://1.bp.blogspot.com/-siOo17z_aoU/TxIIR5Y1CvI/AAAAAAAABvo/ZQjDTvAtjww/s320/DSC02960a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Klo- und Fernseher-Stilleben.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Coco produziert zwar etwas Solarstrom, geht jedoch, wie es an so einem Ort Sinn macht, ins Bett sobald es dunkel wird. Aus seinen etwas wirren Kommentaren hatten wir angenommen, dass er dafür recht früh aufsteht und so sind auch wir etwa zu unser üblichen Zeit aus den Federn gekrochen. Coco war aber noch lange nicht in Sicht und wir waren längst fertig mit Packen als er den Kopf aus seinem Camper streckte. Was soll's, wir tranken noch einen Kaffee, Martina designte einen Eintrag ins Gästebuch und ein Foto-Shooting war natürlich auch Pflicht. So war es dann 9 Uhr bis wir in die Sättel stiegen und weiterholperten. Der Rückenwind hatte sich selbstversträndlich zu Gegenwind gewandelt, was zusammen mit der recht schlechten Strasse ein ziemlich mühsames Resultat ergab. In Patagonien hatten wir diese Kombination selten gehabt, da war entweder die Strasse Scheisse oder der Wind monströs gewesen, aber nun beides zusammen war nicht so witzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--XjLlVlrJNA/TxIIUoKeJKI/AAAAAAAABvw/IlkN2JrcHQA/s1600/IMG_1518a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="207" src="http://3.bp.blogspot.com/--XjLlVlrJNA/TxIIUoKeJKI/AAAAAAAABvw/IlkN2JrcHQA/s320/IMG_1518a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ich, Coco und Martina.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Als wir am frühen Nachmittag in San Luis Gonzaga/Rancho Grande ankamen (40.5 km in 4:22 Stunden), trafen wir ein Ami-Radlerpaar auf dem Weg nach Kolumbien, die auch gerade am überlegen waren, wie sie nun weiter vorgehen sollten. Wir gingen im einzigen Laden einkaufen, was es denn so einzukaufen gab. Die Gemüse"abteilung" war etwas vom Widerlichsten, das wir je gesehen hatten. Verschrumpelt Peperoni u.a. gehen ja noch, aber einen Centimeter dicken Schimmel an Tomaten regte nicht gerade zum kaufen an. Wir rätselten mit den Amis, wo man am besten campen könnte. Sie favorisierten den Strand, wir die verlassene Pemex, die eine schöne, windbrechende Mauer hatte. Da kamen vier Motorrad-Fahrer zurück, die uns einige Zeit zuvor entgegengekommen waren, und die von unserer Reise recht fasziniert waren und uns kurzerhand ein überzähliges Bett in ihrem Hotelzimmer anboten. Da uns die Aussicht auf eine kalte, windige Nacht im Zelt nicht so verlockend vorkam, nahmen wir natürlich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die heisse Dusche, auf die wir uns schon gefreut hatten, hielt ihr Versprechen dann leider nicht, trotzt der USD 70, die die Amis für das Zimmer bezahlten. Konkret, das war eine der untauglichsten Duschen in ganz Lateinamerika gewesen und das im vermutlich teuersten Hotel, das wir je betreten hatten. Die Töff-Fahrer waren aber nett und einer von ihnen&amp;nbsp;überliess uns sogar sein King Size-Bett und nahm mit einem kleinen, kurzen Einzelbett vorlieb. Wenn das ein Vorgeschmack auf's Amiland ist, dann wir das nicht so schlecht kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen blieben uns noch knappe 25 km Schotter, von dem man annehmen muss, dass er schlechter war als zuvor, wir waren nämlich noch langsamer unterwegs als an den beiden vorherigen Tagen. &amp;nbsp;Das allerdings auch wieder mit starkem Gegenwind, der auch weiterhin nervte, als wir den Asphalt erreicht hatten.&amp;nbsp;Interessanterweise liess die Blaserei am Nachmittag dann etwas nach, was vermutlich eine Premiere war. Trotzdem, Schotter und Gegenwind waren ermüdend gewesen und als wir kurz nach 14.30 Uhr eine längere Bruecke&amp;nbsp;über ein ausgetrocknetes Flussbett&amp;nbsp;überquerten, entschieden wir uns, da unten nach einem hübschen Camp Ausschau zu halten. Entgegen unseren Erwartungen war das dann aber gar nicht so einfach. Wirklich flache Plätzchen gab es nicht so viele und jenes in einem Steinbruch, das gut geeignet gewesen waere, hatte viel zu harten Boden. Wie immer fanden wir aber schlussendlich einen Ort, nicht sehr windgeschützt zwar, da der aber auch schon fast schlafen gegangen war, war das kein Problem (43 km in 4:50 Stunden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Morgen begann wie immer kühl, diesmal aber und mit grossem, untergehenden Mond und aufgehender Sonner gleichzeitig. Es ging durch rotbraune,&amp;nbsp;äusserst trockene Huegellandschaft, nur in Arroyos gab es ab und zu etwas grün. Ausgerechnet da sahen wir seit langer Zeit wieder einmal Wildtiere. Eine kleine Gruppe wilder Ziegen war da unterwegs, gut getarnt und recht cool trotzt knipsenden Gringas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lZB1CKdfoaM/TxIMq68N0MI/AAAAAAAABwQ/VISckem-UjU/s1600/DSC02996a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="185" src="http://2.bp.blogspot.com/-lZB1CKdfoaM/TxIMq68N0MI/AAAAAAAABwQ/VISckem-UjU/s320/DSC02996a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Borregos, wilde Ziegen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da wir die Information erhalten hatten, dass es in der Ortschaft Puertecitos "alles" gäbe, planten wir dort nochmals einen kleineren Einkauf. Ausser einem winzigen Lädeli mit fast nur leeren Gestellen, fanden wir dort aber fast gar nichts, das war ein ziemliches Geister-Kaff. D.h. es hätte heisse Quellen gegeben, die auch offen gewesen wären, USD 5 war uns aber zu teuer. So deckten wir uns mit Guetslis und anderem Junk ein (stimmt nicht, wir kauften auch Gemüse für das Abendessen), stopften uns damit voll und fuhren dann weiter. Bis Puertecitos war die Landschaft noch hügelig und obwohl absolut obertrocken, einigermassen interessant gewesen. Nun wurde es immer platter und grauer, das einzige, was noch für "Unterhaltung" sorgte, waren die Einfahrten und Namen dutzender Campos am Strand, wo wir uns jeweils wunderten, wer denn Lust habe, in dieser Oednis zu wohnen oder auch nur einen Feriencamper stationiert zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren am Nachmittag gerade am Auskundschaften von möglichen Uebernachtungsplätzen, als ein schwarzer Pick-up neben unseren Velos hielt und wir uns schon genervt fragten, wer uns nun schon wieder belästigte (während der Mittagspause waren wir von Zeugen Jehovas bequatscht worden, mitten in der Wüste!). Der Texaner, der uns diesmal ansprach, war aber nett und lud uns zu sich in San Felipe ein. Wir meinten jedoch, die verbleibenden 30 km wuerden wir nicht mehr schaffen und nein, aufsitzen gehe nicht, das wäre cheating. Ok, er werde am Morgen nach uns Ausschau halten, wir könnten gerne ein paar Tage bei ihm wohnen. Damit fuhr er davon und wir schleppten die Velos durch tiefen Sand von der Strasse weg zu einem Oertli mit etwas festerem Untergrund und stellten dort unsere Huette auf. War nicht sehr stabil, hielt aber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es bis San Felipe nicht mehr weit war, standen wir etwas später auf, was recht angenehm war. Nach etwa einer Stunde auf der Strasse kam uns der schwarze Pick-up entgegen. Mark, unser Freund vom Vorabend, brachte uns Burritos und vergewisserte sich von unserem Wohlergehen. Wir nahmen an, dass es noch rund 12 km bis San Felipe war (wegen den Km-Pflöcken) und meinten, wir würden etwa in einer Stunde dort ankommen. Dann nahmen wir den Anlass zur Pause wahr und genossen die wirklich mega feinen Burritos. Das war mal ein cooler Znüni. Wie es sich dann aber herausstellte, war Km 0 die Abzweigung zum Flughafen, bis in die Stadt waren es noch knapp 10 km mehr. Landschaftlich gab das nicht mehr viel her, die Wüste war recht platt, grau mit nur ein paar Büschen. Auf der "Zielgerade" vor der Stadt standen am Strand viele grössere und kleinere Gebäude und Hotelkomplexe in unterschiedlichen Stadien der Vollendung und des Zerfalls. Die Unmenge Schilder mit der Aufschrift "For Sale" liess auf die schlechte wirtschaftliche Lage der Region schliessen und passte in das Bild der Baja, das sich uns schon fast seit Beginn zeigte: Tote Hose, wenige Touris, kein Geld, Zerfall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich in San Felipe angekommen, stoppten wir bei der Pemex und fanden dort einen Kaffee und warteten nur ganz kurz auf Mark. Er hatte inzwischen schon einen weiteren Ciclista aufgegabelt, &lt;a href="http://zackskerritt.com/" target="_blank"&gt;Zack&lt;/a&gt;, einen jungen Ami, der auf Guam aufgewachsen ist und schon eine ganze Menge herumgereist ist. Der Rest des Tages wurde recht unterhaltsam. Mark hatte ein Treffen mit dem Mayor, dem Bürgermeister, von San Felipe veranlasst und es wurden wie wild Fotos gemacht und wir wurden sogar zum Mittagessen eingeladen. Am Abend bastelte Mark genialfeine Brownies und wir kamen bald zum Schluss, dass wir nicht wie geplant zwei bis drei, sondern vier Nächte bleiben würden. Das hing auch damit zusammen, dass uns die Vermieterin des Hauses gratis die untere Wohnung benutzen liess, was sehr konfortabel war. Dazu waren Mark und Zack&amp;nbsp;äusserst interessante Gesellschaft und es wurde uns nie langweilig.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-3oOf9ckcGYM/TxITjnAq6iI/AAAAAAAABwo/gu7ArBw9FuQ/s1600/IMG_1704a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="287" src="http://3.bp.blogspot.com/-3oOf9ckcGYM/TxITjnAq6iI/AAAAAAAABwo/gu7ArBw9FuQ/s320/IMG_1704a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Martina, Mark, Zack und ich.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Wir vertrieben uns die Zeit mit reden, waschen, einem langen Spaziergang am Strand, kochen, essen und Hunde streicheln. Wir haben auch die Kreditkarten getestet und Geld abheben hat funktioniert. Keine Ahnung also, was bei diesen Terminals jeweils das Problem sein könnte. Zack ist heute Morgen weitergefahren (viel Glück auf dem Weg nach Süden!), unser Start ist auf morgen geplant, immer in der Hoffnung, dass es weniger windet als gestern. Mark, ganz vielen Dank für die Einladung zu Dir nach Hause, für die grosszügige Bewirtung und die interessanten Gespräche. Wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg bei Deinem Projekt hier auf der Baja und für die &lt;a href="http://www.the-99-declaration.org/" target="_blank"&gt;99%-Declaratio&lt;/a&gt;n in den Staaten!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-4312161311194591948?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/4312161311194591948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/santa-rosalia-san-felipe-you-wanna-stay.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/4312161311194591948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/4312161311194591948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2012/01/santa-rosalia-san-felipe-you-wanna-stay.html' title='Santa Rosalía - San Felipe: You wanna stay-go or you wanna stay?'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-vV4ucB7HDDI/TxIFJwUbXmI/AAAAAAAABtI/3-2sKzUbOoQ/s72-c/DSC02446a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>San Felipe, Niederkalifornien, Mexiko</georss:featurename><georss:point>31.0250709 -114.8407776</georss:point><georss:box>27.5433524 -119.89448859999999 34.5067894 -109.7870666</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-385773589631373620</id><published>2011-12-30T02:32:00.000+01:00</published><updated>2011-12-30T02:32:46.033+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Mazatlan - Santa Rosalía: Kakteen und Wind auf der Baja California</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 15. Dezember fuhren wir in Mazatlán zum Fährhafen, da gemäss Chica am Schalter um halb eins mit Beladen begonnen wird. Was theoretisch auch etwa gestimmt hat, nur dass wir etwa drei Stunden rumhängen und warten mussten. Unsere einzige Beschäftigung war, den Lastwagen zuzuschauen, von denen hunderte im riesigen Bauch der Fähre verschwanden. Endlich, nachdem sämtliche anderen Passagiere schon drinnen waren, durften wir und die Bicis auch rein. Da wir immerhin P. 150 pro Velo bezahlt hatten, hatten wir auch mit einer professionellen Verstauung gerechnet. Uns wurde dann aber kurzerhand der Gepäckraum zugewiesen, wo wir erst eigenthändig Platz schaffen mussten, damit die Velos überhaupt reinpassten und dann mussten auch unsere eigenen Riemen ran, um sie irgendwo anzubinden. Aber ok, alles in allem gar nicht so schlimm.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei der Reception des Schiffes fanden wir dann heraus, dass wir keine Sitznummern und somit keine Sessel hatten. Wir könnten uns aber auf jeden leeren Sitz setzen, meinte die Dame. Ja, klar, vielen Dank. Wir hatten keine Lust, mitten in der Nacht vom rechtmässigen Sesselbesitzer verjagt zu werden, abgesehen davon, dass da nicht wirklich freie Sitze rumturnten. Später fragten wir nochmals nach und die gleichgültige Senora meinte nun, wir hätten keine Sesselnummer gekriegt, da es eben keine freien Sitzlätze mehr hatte, als wir die Tickets kauften. Hmm, kann sein, Pech. Zu unserer Überraschung war dann aber sogar ein Abendessen inbegriffen, was gar nicht so schlecht war. Die Nacht auf ein paar zusammengeschobenen Stühlen in der Cafeteria wurde dafür denkbar unbequem, auch wenn um 23 Uhr immerhin die krass lauten Fernseher ausgeschaltet wurden. Am Morgen gab es nochmals Futter und bevor wir aussteigen konnten, fanden wir im Gespräch mit einem anderen Schweizer heraus, dass die Information, dass eben keine freuen Sitze mehr vorhanden gewesen seien, nicht gestimmt hat. Er hatte nämlich sein Boleto nach uns gekauft, Sessel inbegriffen. Die Chica hatte es ganz einfach verbockt. Auch die Angabe, dass die Reise 12 Stunden dauern soll, war nur mittelmässig korrekt gewesen. Wir waren gegen 17 Uhr in Mazatlán losgefahren und irgendwann vor 9 Uhr am nächsten Morgen angekommen, was etwas um die 16 Stunden ergab. Zum Glück, wer will schon morgens um 5 Uhr irgendwo ankommen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-I5qy5sasJIM/TvzUjZ54fEI/AAAAAAAABoQ/WeOywaSOM68/s1600/DSC02016a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="160" src="http://1.bp.blogspot.com/-I5qy5sasJIM/TvzUjZ54fEI/AAAAAAAABoQ/WeOywaSOM68/s320/DSC02016a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Baja California von der Fähre aus.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cDy_GbvTemU/TvzUnoOm_YI/AAAAAAAABoc/23xo9wZYG2A/s1600/DSC02044a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-cDy_GbvTemU/TvzUnoOm_YI/AAAAAAAABoc/23xo9wZYG2A/s320/DSC02044a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Umgekehrte Sicht: Vom Land auf's Meer.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die 18 km vom Hafen nach La Paz waren wellig aber hübsch. Die Strasse führte meist der Kueste entlang und die Buchten und Strände sahen einladend aus. Nur, dass es nicht wirklich warm genug zum baden gewesen wäre. In La Paz dauerte die Hotelsuche nicht sehr lang. Das günstigste kostete P. 260, wir wählten die Pension California, die P. 270 kostete und sonst fast identisch mit der etwas Günstigeren war. Ausschlaggebend für die Wahl war die Tatsache, dass im California viele Ciclistas wohnen sollten, und etwas Info über die Baja wäre willkommen gewesen. Da wir von der Überfahrt eher unausgeruht waren, blieben wir zwei Nächte in La Paz, schwatzten mit einigen ebendiesen Radlern, kauften ein und hofften dann auf wenig Gegenwind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die ersten rund 30 km waren recht flach, dann wurde es hügelig und auch etwas interessanter. Die Vegetation varierte wenig: Dornbüsche und Kakteen, soweit das Auge reichte. Auch Infrastruktur gab es wenig, die ersten etwa 17 km waren bewohnt, dann gab es auf den Hügeln nach etwas mehr als 30 km ein Restaurant und ein weiteres bei Km 77. Bei der Loncheria El 91 (km 91 nach La Paz, logisch) durften wir hinter dem Haus campen (91 km und 6:18 Stunden). Diese erste Nacht im Zelt auf der Baja wurde wärmer als erwartet, der Morgen war kühl aber nicht wirklich kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-s4ORaHkzFFI/TvzWqoxCtRI/AAAAAAAABrM/GKClHY75HCw/s1600/DSC02066a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="216" src="http://1.bp.blogspot.com/-s4ORaHkzFFI/TvzWqoxCtRI/AAAAAAAABrM/GKClHY75HCw/s320/DSC02066a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sieht nicht nach viel Farbe aus...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fWVrABIm_K8/TvzWr5bpcoI/AAAAAAAABrU/LZyiCB-azNc/s1600/DSC02061a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="260" src="http://1.bp.blogspot.com/-fWVrABIm_K8/TvzWr5bpcoI/AAAAAAAABrU/LZyiCB-azNc/s320/DSC02061a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... bei genauem Hinsehen gibt es sie aber schon.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;El Cien bei Km 100 war ein recht elendes Wüstenkaff, aber mit Lädeli, man hätte dort also Wasser kaufen können. Bis Santa Rita, der nächsten Ortschaft, war die Gegend recht bewohnt. Dort deckten wir uns mit Wasser ein, da wir für diese Nacht planten, wild zu campen. Die Gegend um Santa Rita war fast interessant, der graue Sand grün gesprenkelt, in Senken gab es so etwas wie Wiesen. Dafür fehlten die grossen Kakteen, die nach der Ortschaft wieder vermehrt wuchsen. Während der erste Tag bewölkt und fast ohne Wind gewesen war, war dieser zweite Tag sonniger und auch windiger. Nicht wirklich problematisch, der Wind war aber stark genug, um ziemlich zu nerven. Ebenfalls nerven taten die Zäune links und rechts der Strasse, die uns schon am Abend zuvor zum zahmen campen gezwungen hatten. Diesmal nicht, wir fanden unser erstes, und dazu recht hübsches Kaktuscamp, in einer überraschend grünen Region (89 km und 6:18 Stunden).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5_zkMG0CucU/TvzVI32N5sI/AAAAAAAABpE/Gy-2OSBzlPw/s1600/DSC02092a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="208" src="http://2.bp.blogspot.com/-5_zkMG0CucU/TvzVI32N5sI/AAAAAAAABpE/Gy-2OSBzlPw/s320/DSC02092a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hübsches Kaktuscamp.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Rp7vqMmSzbU/TvzVHZGgw4I/AAAAAAAABo8/mwhUg5fp0DM/s1600/DSC02062a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-Rp7vqMmSzbU/TvzVHZGgw4I/AAAAAAAABo8/mwhUg5fp0DM/s320/DSC02062a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch Kakteen blühen...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-4-J6CuVJOqc/TvzVKMagY3I/AAAAAAAABpM/2IezsnFLz_8/s1600/DSC02119a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-4-J6CuVJOqc/TvzVKMagY3I/AAAAAAAABpM/2IezsnFLz_8/s320/DSC02119a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...und sehen mega herzig aus.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Tag war dann eher langweilig. Je näher wir den Städten Ciudad Constitución und Ciudad Insurgentes kamen, umso mehr Landwirtschaft wurde betrieben, ergo war alles total kahl, quadratkilometerweise leere Felder, ab und zu ein Maisfeld oder sonst etwas Grünes. Ich hatte die wilde Buschlandschaft besser gemocht. In Constitución kauften wir wieder ein und in Insurgentes assen bei einer Pemex Zmittag, dann fuhren wir weiter. Wir hatten vor, nicht die Hauptstrasse nach Loreto zu nehmen, sondern eine unasphaltierte Piste, die zu der ältesten Mission der Baja, der Misión San Javier, führte. So fuhren wir bei Insurgentes geradeaus und campten vier Kilometer vor der Abzweigung so eine Art halbwild bei einer Ansammlung von bewohnten, verlassenen und runinösen Häusern (84 km und 5:37 Stunden). Auf der Karte heisst der Punkt Colonia Purisima. Praktischerweise gab es da wegen einem Loch in einem Gartenschlauch sogar Wasser. Eigentlich müsste man annehmen, dass in einer Wüstenregion die Leute dem Wasser mehr Sorge tragen, aber wir sind schliesslich in Mexiko, Lecks interessieren hier niemanden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5sQcYYBftyk/TvzVl1BYYaI/AAAAAAAABps/8v9vMK56tgM/s1600/DSC02136a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="157" src="http://1.bp.blogspot.com/-5sQcYYBftyk/TvzVl1BYYaI/AAAAAAAABps/8v9vMK56tgM/s320/DSC02136a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Sonnenuntergänge hier überzeugen schon.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Am folgenden Morgen kauften wir im kleinen Lädeli noch je vier Liter zusätzliches Wasser und los ging's. Die Abzweigung war netterweise beschildert, so blieben wir wenigstens im richtigen Sandhaufen stecken. D.h. zu Beginn war die Strasse zwar holprig, aber soweit in Ordnung. Es war total platt mit dem üblichen nicht überwältigenden aber dornigen Gewucher rundherum. Es dauerte jedoch nicht lange, bis wir in tiefem Sand stecken blieben und schliesslich schoben, zerrten und ächzten. Zwischendrin konnten wir jeweils wieder ein paar Meter pedalen, dann war wieder schieben angesagt etc. etc. Mensch, wenn das so weitergehen sollte, würden wir nicht zwei, sondern drei Tage für die rund 70 km bis San Javier benötigen. Je weiter wir in die Hügel vordrangen, umso besser wurde die Piste aber, zumindest durchschnittlich. Sandig blieb sie, aber meistens fahrbar. Wir müssen annehmen, dass es bergauf ging, da die Steigung aber sehr gering war, bemerkte man das kaum und zwischendrin kam auch immer mal wieder eine leichte Bajada. Von langweiliger Landschaft konnt hier keine Rede mehr sein, die Tafelberge sahen genial aus und auch die Strasse passte zum Westernfeeling. Dass es sogar die Ranchos (Bauernhöfe) gab, die auf meiner Karte vermerkt waren, hat uns fast überrascht. Wir hatten genug Wasser, falls nicht, wäre es hier aber bestimmt möglich gewesen, Nachschub zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eyjkg6dGdk0/TvzWikpG-hI/AAAAAAAABq4/RfsfAwhEH_o/s1600/DSC02159a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="136" src="http://4.bp.blogspot.com/-eyjkg6dGdk0/TvzWikpG-hI/AAAAAAAABq4/RfsfAwhEH_o/s320/DSC02159a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Noch war es flach, dafür sehr sandige Strasse.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JDCJZgohCaw/TvzWjqaXRCI/AAAAAAAABrA/5NPQqXE7cYY/s1600/DSC02204a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="204" src="http://1.bp.blogspot.com/-JDCJZgohCaw/TvzWjqaXRCI/AAAAAAAABrA/5NPQqXE7cYY/s320/DSC02204a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Später wurde es immer hügeliger.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Gegen 16 Uhr nach rund 50 km und 5:42 Stunden begannen wir wieder mit der Suche eines Zeltplatzes, eines, der von der Strasse aus nicht allzuleicht einsehbar war, wo wir aber ohne Luftverlust in den Reifen hingelangen konnten, d.h. wo nicht der ganze Boden mit Dornen gespickt war. Das Plätzchen, das wir auserkoren, erfüllte diese Bedingungen mässig. Wir nehmen an, dass wir nicht gesehen wurden, ganz sicher können wir aber nicht sein. Und wir waren eine ganze Weile damit geschäftigt, mit flachen Steinen den Boden von kleinen "Kugeldornen" freizuwischen. Die Nacht wurde wieder wunderschoen klar und wir bewunderten dieselben Sterne wie schon in den vergangenen Nächten. Es wurde auch kühl, da ich aber so einiges angezogen hatte, frohr ich nie.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am folgenden Vormittag wurden die Steigungen nun etwas länger, waren aber nach wie vor nicht steil. Mal abgesehen von den kurzen und steilen Abfahrten in ausgetrocknete Flussbetten, wo man auf der anderen Seite natürlich wieder rauf musste. Einmal haben wir da nochmals geschoben, zu zweit pro Velo, so steil und v.a. sandig war es. Sonst brachten die Subidas uns vielleicht mal kurz ausser Puste, über längere Zeit anstrengend wurde es aber nicht. Wir kamen wieder bei mehreren Ranchos vorbei und fanden sogar Flussbetten mit Wasser. Nicht gerade Fliessendem aber immerhin! Erwartet hätten wir das nicht. Bei einem dieser Ranchos, hier mit dem Schild "se vende", zu verkaufen, preschte ein Hund so plötzlich und rassant aus dem Gebüsch auf uns zu, dass Martina fast vom Velo gefallen wäre. Das Tier war aber nicht im geringsten agressiv, sondern im Gegenteil ausser sich vor Freude, Leute zu sehen. Vermutlich war der zu verkaufende Bauernhof verlassen, mitsamt Hund eben. Nach einer Weile streicheln und gut Zureden hatte sich der Vierbeiner soweit beruhigt und wir konnten weiterfahren. Nun mit Begleitung natürlich.Vor San Javier stoppten wir noch zwei Mal um Weihnachtsfotos zu schiessen. Dazu hatten wir in La Paz Christbaumkugeln gekauft und schmückten nun einen Kaktus mit den hier beliebten Farben rot und silber, was zusammen mit dem grün des Kaktusses die mexikansichen Farben rot, weiss, grün ergab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5Qlwu7mgDLc/Tvzyl45bNGI/AAAAAAAABrg/9dzDOl5D5mY/s1600/IMG_0506a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="268" src="http://4.bp.blogspot.com/-5Qlwu7mgDLc/Tvzyl45bNGI/AAAAAAAABrg/9dzDOl5D5mY/s320/IMG_0506a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Weihnachts-Kaktus mit Gringas.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Gegen Mittag kamen wir im Missionsdörfli an, bewunderten die Kirche und assen Zmittag. Da es noch früh am Tag war und es nach Loreto angeblich noch etwa 30 km und nach rund 8 km auf und ab "fast alles abwärts" sein sollte, entschieden wir uns, weiterzufahren. Die Piste war nun deutlich besser, das Ab und Auf dauerte aber rund 15 km, was in Mexiko schliesslich auch etwa 8 km entspricht. Die Landschaft hier war noch um einiges spektakulärer als vor San Javier. Die Berge viel schroffer, zackiger und wilder. Kurz bevor die grandiose Abfahrt begann, rollten unsere Räder wieder auf glattem Asphalt. Inzwischen hätten wir da lieber noch eine Nach gecampt, da unser Wasservorrat aber nicht mehr auf ein Wildcamp ausgerichtet war und wir keine bewohnten Häuser mehr fanden, mussten wir eben weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-B3dyIxfXf0M/Tvz1QtLk2HI/AAAAAAAABso/oO3aaOlXAXI/s1600/DSC02235a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-B3dyIxfXf0M/Tvz1QtLk2HI/AAAAAAAABso/oO3aaOlXAXI/s320/DSC02235a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Misión de San Francisco Javier Viggé Biaundó.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HEuChlNfCPc/TvzWLzzXjLI/AAAAAAAABqY/lv2pYl17EeI/s1600/DSC02255a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="185" src="http://3.bp.blogspot.com/-HEuChlNfCPc/TvzWLzzXjLI/AAAAAAAABqY/lv2pYl17EeI/s320/DSC02255a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mit weissen Steinen garnierte Piste.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PY0-Egl3Omo/TvzWM_rtpAI/AAAAAAAABqg/20oVo_KCpxE/s1600/DSC02273a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="168" src="http://3.bp.blogspot.com/-PY0-Egl3Omo/TvzWM_rtpAI/AAAAAAAABqg/20oVo_KCpxE/s320/DSC02273a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Westernlandschaft par exelance.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Und yep, die Bajada war phänomenal, die Aussicht unschlagbar und zack - schon kam die erste Gegensteigung, natürlich ebenso steil wie das Stück, das wir gerade runtergebraust waren *keuchröchelschnauf*. Nach den nächsten paar hundert Meter abwärts befanden wir uns tief unten in der Schlucht, wo im (ausgetrockneten) Flussbett grüne Palmen wuchsen, ein paar Meter weiter oben an den steilen Hängen wohnten im besten Fall noch Kakteen. Krasser Kontrast, nicht nur farblich. Auf der anderen Seite der Schlucht hatten wir auch Überreste von dem gesehen, was wir für einen alten Saumpfad hielten, hoffentlich hatten die Leute und allfällige Packtiere da keine Höhenangst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Dftrm_gLgLg/TvzWZ82VBvI/AAAAAAAABqs/dG9Lkz-i7X0/s1600/DSC02285a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="184" src="http://4.bp.blogspot.com/-Dftrm_gLgLg/TvzWZ82VBvI/AAAAAAAABqs/dG9Lkz-i7X0/s320/DSC02285a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nur unten im Flussbett kann Grün überleben.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf schienen wir so in etwa unten angekommen zu sein, von Loreto trennten uns aber nochmals ein paar unanständig steile Hügel. Auf anderen Ciclista-Blogs hatten wir Fotos gesehen, von Leuten, die im Zick-Zack die Steigung raufgekrochen waren. Was wir nun imitierten, sonst wäre das kaum möglich gewesen. Ich glaube, das war die steilse Strasse gewesen, die ich je raufpedaliert bin. Klar, in Panama gab es jene ersten Kilometer, wo wir ziemlich schnell kapituliert hatten und auch mit schieben kaum noch raufgekommen waren, aber das war eh jenseits von gut und böse gewesen. Hier schafften wir es, im Sattel zu bleiben, aber auch gerade nur so knapp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schliesslich etwa halb sechs (64 km und 6:01 Stunden), als wir in Loreto ankamen, etwas, das uns eigentlich sehr missfällt. Hotelsuche in (fast) Dunkelheit empfinden wir als grundsätzlich nicht empfehlenswert, aber ok, Loreto ist nicht gerade eine gefährliche Grossstadt. Das Hotel, für das wir uns entschieden, die Posada San Martín (Juárez No. 4, Esquina Davis) erwies sich auch als gute Wahl. Es gab gratis Trinkwasser und Kaffee am Morgen, die Betten waren megabequem und die Dusche war ein wahrer Traum! Absolut empfehlenswert! Da wir Weihnachten dort verbringen wollten und darum vier Nächte bleiben wollten, konnten wir den offiziellen Preis von P. 350 auf P. 300 runterhandeln, was für Baja-Verhältnisse nicht mehr sehr teuer war. Wir trafen dort auch zwei weitere &lt;a href="http://www.helenstakeon.com/" target="_blank"&gt;Ciclistas&lt;/a&gt;, die auf dem Weg nach Süden waren. Und die beide auch schon in Afrika herumgekurvt waren. Hmmm, sehr interessant, was die alles so zu erzählen hatten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernüchtert waren wir am folgenden Tag als wir die örtlichen Preise für Internet u.a. sahen. Glatt doppelt so viel wie auf mexikanischem Festland. Und, zumindest in Loreto, mit sehr beschränkter Verfügbarkeit. Man kann schon fragen, ob der Laden am nächsten Morgen offen sei. Man kann auch ein "Ja" mitsamt Öffnungszeiten erhalten. Aber was will man schon unternehmen, wenn die Tür dann den ganzen Tag verschlossen bleibt? Strandspaziergänge erwiesen sich als schlechte Alternative weil windig-kalt und sandig. Eine Siesta war schliesslich die Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Plan für Weihnachten ging zumindest am Morgen auf. Wir gingen frühstücken, Vollkorn-Panqueques, mmmmm, fein. Danach waren wir so voll, dass wir erst mal zurück ins Bett gingen. Später kauften wir einen Kuchen, den wir mit den sehr freundlichen Leuten unseres Hotels zum Zvieri teilen wollten, als wir dann aber gleich eine Einladung zum Nachtessen mit der Familie erhielten, wurde der Kuchen eben zum Dessert befördert. Diese Señora, ihr Sohn und Schwiegertochter waren eh mega nett gewesen. Als es sehr kalt gewesen war, wurde unserer Bitte nach heissem Kaffee am Nachmittags ohne weiteres entsprochen und wir erhielten weitere Wolldecken, ohne danach fragen zu müssen. Auch gab es einen Gartenschlauch, wo wir unsere oberstaubigen Velos waschen durften, und das alles mit einer Selbstverständlichkeit, die längst nicht überall gegeben war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 25. Dezember am Morgen gelang es uns gerade so knapp, uns von den bequemsten Betten und der besten Dusche seit langem loszureissen und uns dem fiesen Wind auf der Strasse zu stellen. Zu meiner Überraschung war da plötzlich eines meiner Bremskabel lose, ohne, dass ich einen Grund finden konnte. Nach einigem daran herumbasteln stellte sich heraus, dass ich einen Bremsklotz verloren hatte! Hä?? Bis jetzt hatte ich es jeweils nur schwer geschafft, jene Stiftchen rauszukriegen um die Klötze zu wechseln und hier verabschieden die sich freiwillig? Aber bueno, die paar kleineren Hügelis, die uns erwarteten, würden vermutlich keine aprupten Bremsmanöver verursachen. Also fuhr ich mit nur der Hinterbremse weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ck8dbDPfwM4/TvzzDS0oQpI/AAAAAAAABrs/GJz4R_BoBF8/s1600/DSC02309a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="198" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ck8dbDPfwM4/TvzzDS0oQpI/AAAAAAAABrs/GJz4R_BoBF8/s320/DSC02309a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Typisches Baja-Bild.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GQ0mDu4QcLY/TvzzRpoE5xI/AAAAAAAABr4/ezXSehlLWyc/s1600/DSC02318a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-GQ0mDu4QcLY/TvzzRpoE5xI/AAAAAAAABr4/ezXSehlLWyc/s320/DSC02318a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Weihnachts-Velo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen vom nervigen Wind gibt es über den nächsten Tag auf der Strasse nicht viel zu sagen. Es gab Kakteen und Dornbüsche zu sehen. Auf der Suche nach einem Pennplatz fragten wir bei einem Rancho um Asyl und durften unser Zelt in einer Art Vorgärtli eines Hauses aufstellen (57.99 km und 5:31 Stunden). Mit Windschatten auf zwei Seiten. Sehr nett. Rancho heisst natürlich, dass da auch eine Menge Tiere herumspazierten. Der erste Vierbeiner, den wir trafen, war ein grosser Hund, Grösse Schäferhund, auch etwa so gefärbt. Sah sonst aber eher aus wie ein Bodybuilder-Pitbull, Mensch, war das ein Thunder von einem Hund! Bellte uns erst laut an, entpuppte sich dann aber als sehr verschmust und absolut harmlos. Sein kleiner Kollege, eine Töle, deren Job es war, die Ziegen zu hüten (die eh eingezäunt waren), war ein hypernervöser und äusserst mühsamer Kläffer. Die beiden Bullen, die frei herumwanderten, waren Rindvieh-typisch neugierig, stellten sonst aber keine Probleme dar und die Pferde hinter dem Haus waren auch eingekerkert. Dann waren da noch zwei hungrige Kater, ein so üblicher Tiger mit langem Fell und ein Siamesen-Mischling mit unglaublich blauen Augen. Martina hatte Mitleid mit den beiden und verfütterte ein Brötli. D.h. sie wollte eigentlich den Kläffer bestechen, der war vor dem hingeworfenen Brot aber davongerannt. So kriegten das dann eben die Katzen, die das super fanden und nachdrücklich mehr forderten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatten wir unseren netten Gastgeber zum Abendessen einladen wollen, er meinte aber, er hätte schon gegessen und verschwand plötzlich schnell. Und da ja auch am 25. noch Weihnachten war und ich seit zwei Jahren einen winzigen Adventskranz mitschleppe, zündeten wir nun die vier Kerzlein an um etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Das war noch ganz witzig, so'n mini Kränzlein, danke Mami!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5IKwrKm3zpQ/Tv0TjMnNnBI/AAAAAAAABtA/JWoGTRiFbzk/s1600/DSC02337a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="272" src="http://3.bp.blogspot.com/-5IKwrKm3zpQ/Tv0TjMnNnBI/AAAAAAAABtA/JWoGTRiFbzk/s320/DSC02337a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Stiiiiille Nacht, heeeeilige Nacht...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Und klar, am Morgen darauf war da immer noch eine hungrige Katze, die ihr Futter bei Martina einklagte. Als das Brötli weg war, verabschiedeten wir uns vom netten Señor und seinem Kampfschmuser. Und ebenfalls klar, kaum waren wir wieder auf der Strasse, war auch der Wind wach und bereit, uns das Leben schwe zu machen. Jetzt ging es ein kleines Hügeli hoch, von wo aus wir die Bahía Concepción als blauen Streifen am Horizont erkennen konnten. Die schnelle Abfahrt wurde vom brutalen Wind ziemlich verpfuscht und war eher ein Murks denn ein Spass. Dafür war die grosse, blaue Bucht ein hübscher Anblick nach dem grün-grau-braunen Land zuvor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-tpS_-PcTq0o/Tvzzp8alduI/AAAAAAAABsE/imk69Cgmy0g/s1600/DSC02374a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="180" src="http://2.bp.blogspot.com/-tpS_-PcTq0o/Tvzzp8alduI/AAAAAAAABsE/imk69Cgmy0g/s320/DSC02374a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bahía Concepción.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da das Ufer aber an den meisten Orten steil war, gab das kein gemütlich-flaches Strandfähtli, sondern ein ewiges Auf und Ab. Die Kombination von Kakteen und Meer war aber cool und einmal sahen wir auch einen Seelöwen, der da gemütlich auf- und untertauchte. Überall, wo es hier schöne Strände hatte, und von denen gab es so einige, standen reihenweise Wohnwagen und -mobile und vermiesten das Bild und unsere Hoffnung auf ein hübsches, gratis Strandcamp. Wir hatten gehört, dass diese RV-Parks recht teuer waren, aber meist rein gar nichts boten im Sinne von Klos, Wasser etc. Da in den steinigen Hügeln zelten aber nicht möglich gewesen wäre, checkten wir einen diesen Orten, die Playa El Burro ab. Wie das alles funktionieren und kosten sollte, haben wir nicht wirklich herausgefunden und unmittelbar am Strand zu campen, kam nicht in Frage, weil in diesem Untergrund kein Hering lange dringeblieben wäre, nicht bei diesem Wind. So schlugen wir uns in die Büsche, die gleichzeitig als Müllhalde dienten und fanden einen akzeptablen und bezeltbaren Ort für die Nacht. Dank der freundlichen Mithilfe des Windes hatten wir wieder nur 57.52 km geschafft, mit 4:56 Stunden war das immerhin etwas schneller gegangen als tags zuvor. Am Vorabend war ich auch nicht mehr dazu gekommen, neue Bremsklötze zu montieren, was ich nun nachholte und es sogar schaffte, die Bremsen richtig schön zu kalibrieren. Und benötigte dafür nicht einmal Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-JGwR1Cj8ikI/Tvzz3VVDAZI/AAAAAAAABsQ/RhD-oRBJHZg/s1600/DSC02394a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="180" src="http://3.bp.blogspot.com/-JGwR1Cj8ikI/Tvzz3VVDAZI/AAAAAAAABsQ/RhD-oRBJHZg/s320/DSC02394a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch die Sonnenaufgänge können sich sehen lassen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen darauf konnten wir uns davonschleichen, ohne, dass irgendjemand Geld für die Übernachtung gefordert hätte. Es ging erst weiter der Bahía Conceptión entlang, dann wieder ab und zu durch's Inland. Wir erreichten das Dörflein Mulegé etwa um 10.30 Uhr und überlegten, wie wir weiter vorgehen sollten. Wir hatten keine Tortillas für den Zmittag mehr und entschieden uns so, in Mulegé früh Zmittag zu essen (oder ein zweites Mal spät zu frühstücken) und später halt noch eine Guetslipause einzulegen. Dort gab es auch superfeinen (und superteuren) frischgepressten Orangensaft, den wir uns leisteten, da ja immer noch fast Weihnachten war. Dann stockten wir unsere Wasservorräte auf und ab ging's in die nächsten Hügel. Dort raufzukurbeln war mit vollem Magen zwar nicht so toll, es windete da aber immerhin etwas weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Hügeln kamen wir wieder in eine weite, sandig-flache Ebene. In solcher Landschaft ist es für gewöhnlich nicht ganz einfach, einen geschützten Platz mit einigermassen festen Boden zu finden. Als wir darum schon gegen 15 einen Ort entdeckten, der sich auch nach einer gründlichen Prüfung als tauglich erwies, entschlossen wir uns, da unsere Hütte aufzustellen (57.08 km, 4:46 Stunden). So blieb auch Zeit, wieder einmal die ziemlich verstaubten Reissverschlüsse zu reinigen, die seit längerem immer wieder drohten, bald den Dienst zu verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-oA2pHFGXQV0/Tvz0EQ4qOOI/AAAAAAAABsc/by8G_jj1HV8/s1600/DSC02419a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="206" src="http://3.bp.blogspot.com/-oA2pHFGXQV0/Tvz0EQ4qOOI/AAAAAAAABsc/by8G_jj1HV8/s320/DSC02419a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Geier- statt Kerzenständer.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Die restlichen ca. 37 km bis Santa Rosalía schafften wir morgens darauf in zweieinhalb Stunden.&amp;nbsp; Eigentlich wären wir um 7.20 Uhr startbereit gewesen, wenn da nicht ein platter Vorderreifen unsere Abfahrt verhindert hätte. Hätte mich ja überrascht, wenn wir mit allen diesen Ausflügen in Kakteen und sonstige Dornenträger un"gestraft" davon gekommen wären. Interessanterweise habe ich keinen Schuldigen gefunden, weder Dorn noch Draht. Eine gute halbe Stunde später ging es dann aber trotzdem los und siehe da! Kein Wind, juhuu!! Nach etlichen Kilometer zügigen Dahingleitens trafen wir drei junge Ami-Ciclistas, die mit wenig Gepäck eine zweiwöchigen Baja-Velotour machten und fieserweise den Gegenwind mit sich brachten. In Santa Rosalía verpassten wir dann erst mal die Einfahrt in die Stadt, da die, wie auch die meisten Strände und RV-Parks nur auf der Nordseite angeschrieben waren (da der Normalo-Touri eben von dort her kommt). Das "Feliz Viaje"-Schild veranlasste uns dann aber zur Umkehr und nach einmal Nachfragen schafften wir es irgendwann sogar, das Zentrum der etwas sonderbaren Stadt zu finden. Sonderbar darum, weil der Baustil hier so ganz anders ist als alles, was wir auf der ganzen Reise bisher gesehen hatten. Es sieht eher nach Wildwest aus und die meisten Häuser sind aus Holz. Ausser der genieteten Kirche, die wurde von Herrn Eiffel persönlich entworfen und ist aus Stahl oder Blech oder was auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hqCTFxVdR60/Tvz2xmpBC8I/AAAAAAAABs0/_CrkvCdzf7s/s1600/DSC02431a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="259" src="http://3.bp.blogspot.com/-hqCTFxVdR60/Tvz2xmpBC8I/AAAAAAAABs0/_CrkvCdzf7s/s320/DSC02431a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;"Eiffel-Kirche" in Santa Rosalía.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da wir hier halbwegs brauchbare und fast bezahlbare Internets gefunden haben, schalten wir einen Tag "Pause" ein um unsere Geschichtliseiten zu aktualisieren und Probleme mit gefilmten PIN-Codes und kopierten EC-Karten zu lösen. Netterweise hat meine Bank einen Betrug aufgedeckt und die Karte nach obskuren Bezügen in Kolumbien gesperrt. Leider sind in Mexiko internationale Anrufe recht komplizierte (und teure) Unterfangen, die von der Zeitverschiebung von momentan acht Stunden nicht gerade erleichtert werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-385773589631373620?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/385773589631373620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/12/mazatlan-santa-rosalia-kakteen-und-wind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/385773589631373620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/385773589631373620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/12/mazatlan-santa-rosalia-kakteen-und-wind.html' title='Mazatlan - Santa Rosalía: Kakteen und Wind auf der Baja California'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-I5qy5sasJIM/TvzUjZ54fEI/AAAAAAAABoQ/WeOywaSOM68/s72-c/DSC02016a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Santa Rosalía, Baja California Sur, Mexiko</georss:featurename><georss:point>27.3361939 -112.2701486</georss:point><georss:box>27.307982900000003 -112.3096306 27.3644049 -112.23066659999999</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-5332832780253013628</id><published>2011-12-22T21:08:00.000+01:00</published><updated>2011-12-22T21:34:02.813+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicaragua'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Costa Rica'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honduras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guatemala'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='El Salvador'/><title type='text'>English Summary No. 10</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Costa Rica &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Yeah, well, let's see how much I remember from those hot days in Central America. We were quite happy to leave Puerto Limon which was by far our least favorite place so far. The rest of Costa Rica was much nicer although often too expensive for our liking. One positive thing were the numerous good bakerys and its beautiful nature with a lots of colorful flowers and birds that disapeared once we crossed the border to Nicaragua.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Nicaragua&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Nicaragua we visited the island Ometepe, an interesting place formed of two grown-together volcanoes. What shocked me a little were the many very thin horses in that lush green area. The guide we hired for a "sight seeing" tour figured that farmers' work is hard and as the horses were farmers as well their work is eaqually hard, this is why they're thin. I couldn't really believe that, not even Peruvian horses were that bony and there is much less food there. I figure people just don't let their animls grase very often. Apart from that first rather negative impression, we liked Nicaragua. We also visited the cities Granada and Leon and did a guided tour through the Cañon de Somoto, which was well worth it. After a while in the country, the Nicas (this is how the people there are called) were getting more and more annoying. By saying that I only mean the male Nicas who we couldn't pass withough getting rude, insinuating remarks or being whistled at.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Honduras &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Interestingly, that behavior stopped in Honduras. We only spent one night there and could sleep at the fire fighters' station in Choluteca. As we left the country for El Salvador the next day we didn't really get to know the people of Honduras (drunk guys are an annoyance as well).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;El Salvador &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;But we did so in El Salvador, and I liked them much better then the Nicas. We also liked Pupusas which seemed to be something like El Salvador's national dish. It's like a filled tortilla, usually with cheese and beans, sometimes with meat. The country is very hilly due to its many volcanoes and cycling there was brutal as it was always extremely hot and humid. We started drinking a lot of Gatorade as we couldn't stand the warm water in our bottles anymore. We had been a bit unsure about El Salvador as it doesn't have the best image where security is concerned but we never had any problems or felt threatened any more than before (never went into any big cities, though).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Guatemala &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Same for Guatemala. It's sometimes said to be dangerous with lots of drug-related crime but nobody tried to shoot or kidnap us. On our second day we chose to leave the main road, had to cross a river that flooded the gravel road and had to stop in the rain because of a flat tyre. Some motorcyclists who passed figured the place was dangerous and stayed until we were ready to go again. We believe that the area wasn't the best place to be, but nobody tried to rob us all day.&amp;nbsp; We even were allowed to sleep in a church as there were no hotels nearby.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;The next day we opted for another off-road strech but didn't make it very far. In a very steep descent Martina's breaks failed and she chose the ditch to stop instead of continuing on the bad dirt road (the pavement stoped just there) and fall in the deep ravines further down. That was a good choice and although it looked very bad, she wasn't seriously hurt. Still bad enough for a break and her racks were bit bent as well so we tried to get a ride to our next destination, Antigua. There weren't many people around (and it was apparently still not very safe), so we didn't have a choice as this one guy asked USD 150 for the two-hour drive to Antigua. At least, we managed to get the price down to USD 125. Charging that much wasn't a very nice thing to do but when he claimed that he "wanted to save us because we was catholic" we nearly laughed. But ok, he finally brought us to Antigua were we spent two weeks until Martina was fit to ride again.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;We didn't chose a direct route through the country but did a detour to Quetzaltenango and Huehuetenango. We had been told that the countryside there was stunning. All right, we don't acutally disagree but we didn't find it all that special. Still, it was nice. Less so were the fleas that hitched a ride after we spent a night at a cuartel de bomberos. Once in Coban, we had to spray all our stuff with poison to get rid of them. I also had to see a doctor there because a nasty fever (with headache etc.) attacked and scared me. After about a week in Coban we set out again.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Our next goal was Tikal, an ancient Maya city deep in the jungel of El Petén. On our way there we saw how an area looks after all the trees are cut down but nothing is cultivated. It was just brown grass, some bushes and nothing else. Looked like a bad future for the area. Tikal is still in the jungel, probably only because it's in a National Park, though. The ruins are impressive, lots of tall pyramids, wow!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Belize &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;One day later we stood at the border to Belize, a small and funny country. It's inhabited mostly by black, English speaking peoble and has gained its independence from England only in 1981. It's much more expensive than Guatemala, eaqually hot but we couldn't find any Gatorade. It's a well-known place for snorcheling and diving but we didn't want to spend much time or money there. The only place we visited was some sort of a bird sanctuary.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Mexico &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;After four days we had reached the border to Mexico and were surprised to find that Mexico wasn't much cheaper. Ok, it depends, but we've never bought Gatorade for example because that's way too expensive, which is a pity because Yucatán is as hot and humid as Central America. We wanted to visit some more Maya sites, starting with Tulum on the Caribbean coast. Getting there meant cycling on a broad, straight and extremely boring road for hundreds of kilometers. Luckily there were distractions like a Cenote Azul (a very blue lake) or a beautiful Laguna Azul, otherwise we would probably have died from boredom. Finally, the ruins of Tulum were nice but not spectacular. What indeed was spectacular was its location on the coast with the deep blue water. The next archeological site, Chichén Itzá, was way more impresive, again with big pyramids and tempels.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;To leave the hot and expensive peninsula we chose the shortest route on the map, only to find out that we had to take a detour of about 100 km because one road marked on the map didn't exist in reality (we didn't want to get stuck on muddy dirt tracks). After being stared at a lot by Mennonites in Hopelchén we cycled as fast as we could to Palenque. On the way there we set a new record of over 150 km in one day. The town of Palenque wasn't very nice and it was hot and humid again. Its ruins on the other hand were beautiful although by now we figured we had seen enough Maya buildings for a while. On the way to San Cristóbal de las Casas, we felt like being back in Guatemala, the landscape looked so familiar (we were close after all).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;The city of San Cristóbal was pretty and we also liked the hilly countryside surrounding it. On the way to Tehuantepec we got lost on a road not marked on the map. Luckily, we're always equiped to camp so it wasn't that big of a problem. We just ended up in different town the nex day, but no big detours this time. When leaving Belize we had left the political Central America, now after the Isthmus of Tehuantepec we also left the geographical Central America and entered North America. Wow, sounds more impressive than it was. We're still in Latin America and nothing has changed since. The fact that my rear rim broke was not due to North America but to stupid speed bumbs you have no chance to see as they are as grey as the pavement of the roads. We still had to take a bus to Oaxaca where I could find a decent enought new rim.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Since Oaxaca we are in the highlands again with much cooler temperatures and therefore much less sweat than before. It's also a most densly inhabitated area with many huge cities that create thick and ugly clouds of smog. To avoid the capital, Mexico City, we went from Puebla (big but beautiful) to Cuernavaca (expensive, didn't like it much) and to Querétaro. We were to meed friends from Ecuador in Querétaro and looked forward to it. The landscape was basically flat plains with some hills now and then, often it was rather boring. To avoid the usually not cheap hotels we camped more often now which had been virtually impossible in Central America because of the heat (who would like sleeping in a sauna?).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;We had "chosen" a good moment to arrive in Querétaro. Martina was quite ill that day, was feeling dizzy and couldn't even see normally anymore. Having to cycle straight through a busy city in such conditions is no fun at all and I was relieved when we arrived at our friends' house without any accidents. We had planed to stay some three to four days there but ended up staying over two weeks as Martina had so see several doctors several times. Apart from that, we were happy to see Sjef, Pati, Jan and Carmen again, whom we had known in Ecuador and which whom we spent last Christmas in Cuenca. Here once again, thank you so much for your hospitality and kindness, for welcoming us in your home and letting us stay for so long, enjoy so many things we haven't had for such a long time (a family, good food, a confortable bed, a cosy sofa etc. etc.). You've been incredible, thank you and hope to see you in Switzerland some day!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;From Querétaro we cycled via San Miguel de Allende, Aguascalientes, Zacatecas and Durango to Mazatlán. The high plateau was usually flat with some hills every now and then. Until Zacatecas we often camped at Pemex gas stations, after that we had to find hotels because of a cold air front. Our camping equipment for tropical areas has been upgraded a little but still sucks when it gets seriously cold. After hundreds of mostly flat kilometers it was very hilly after Durango, getting even more hilly on the fourth day. That was hard as we had expected a downhill ride, which came only on day five. But the scenery was absolutely awesome, looking down on mountain ridges and valleys and knowing that, at some moment, we would be speeding down. And we finally did, meeting five cyclists travelling South. On the sixth day we arrived in Mazatlán and met two more ciclistas. We are now waiting for a letter from Switzerland and will then take the ferry to La Paz on the Baja California.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-5332832780253013628?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/5332832780253013628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/11/english-summary-no-10.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/5332832780253013628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/5332832780253013628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/11/english-summary-no-10.html' title='English Summary No. 10'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-5279127542130065127</id><published>2011-12-02T18:58:00.001+01:00</published><updated>2011-12-10T19:45:09.401+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Zacatecas - Mazatlán: Wind, Kälte und anstrengende Abfahrt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Frente Canadiense, die Kaltluftfront, die uns in Zacatecas attackiert hatte, hat die Strecke nach Durango ganz schön verteuert, da wir vom zelten Abstand nehmen und uns Hotels suchen mussten. Ja, im mexikanischen Hochland&amp;nbsp;wäre ein guter Schlafsack kein Luxus sondern eher überlebenswichtig. Die Erste Etappe von Zacatecas nach Fresnillo wurde dann mit 64 km (in 3:36 Stunden) auch eher kurz. Darum und wegen der Kälte fuhren wir erst um 9 Uhr los. Allerdings schwitzten wir dann innert kurzer Zeit an der ersten Steigung aus Zacatecas heraus, danach frohren wir in einer Abfahrt und anschliessend auf der windigen Ebene. Bei einem Oxxo, einer Art Tankstellen Shop, versuchten wir eine Kaffeepause, die Kaffeemaschine in dem Saftladen funktionierte aber nicht, weshalb wir zur nächsten Tankstelle weiterpedalen mussten. Windgeschützt und in der Sonne wurde&amp;nbsp;uns dort bald warm, kaum sassen wir wieder in den Sätteln, pfiff uns der Wind wieder um die Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ausnahmsweise waren wir futtermässig nicht sehr gut ausgerüstet, weshalb wir anstelle der Cuota die Libre wählten, die uns jedoch auch&amp;nbsp;ziemlich durch die Pampa führte und uns mit jeder Menge Schwellen in winzigen Käffern und Schlaglöchern nervte. Wir kamen gegen 14 Uhr in Fresnillo an, quartierten uns in einem günstigen Motel an der Hauptstrasse ein und hatten genügend Zeit, uns in den Supermercados in der Nähe einzudecken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war immer noch ganz schön kalt und da wir bis zum nächsten Hotel fahren wollten,&amp;nbsp;planten wir für den folgenden Tag eine lange Etappe. Bis Sombrerete waren es gemäss Karten und Strassenschildern etwa 105-110 km und wir vermuteten,&amp;nbsp;dass es nicht&amp;nbsp;so bügelbrettflach bleiben würde und hatten damit natürlich recht. Nach den ersten gut 30 km begann die erste Steigung, danach ging es für den Rest des Tages auf und ab, insgesamt aber mehr auf als ab. Man ist dort dabei, die eher schmale Strasse zu verbreitern, weshalb wir an vielen Baustellen vorbeikamen, streckenweise war die neue Strasse schon fertig und wir konnten auf den Seitenstreifen fliehen. Es hatte dort zwar nicht extrem viel Verkehr, aber doch genug um froh zu sein über die Verbreiterung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Vk-YXxRt2so/Ttko8Lb2FzI/AAAAAAAABlg/YyaX9V6n2bE/s1600/DSC01773a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" dda="true" height="171" src="http://1.bp.blogspot.com/-Vk-YXxRt2so/Ttko8Lb2FzI/AAAAAAAABlg/YyaX9V6n2bE/s320/DSC01773a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Flache erste 30 km nach Fresnillo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzten Kilometer zogen sich dann ziemlich in die Länge, es ging bergauf und wir waren müde. Fieserweise sah man nie, wie weit es noch hochgehen sollte und&amp;nbsp;um die Sache nicht langweilig werden zu lassen, kam zwischendrin auch immer mal&amp;nbsp;wieder eine kurze Bajada, vorbei an kleinen Dörfern. Endlich glaubten wir uns auf dem Pass und fetzten eine recht steile Abfahrt hinunter, nur um vor einer weiteren Baustelle gestoppt zu werden und uns danach nochmals den Berg hinaufkämpfen zu müssen, selbstverständlich ebenso steil. Dann hatten wir es aber definitiv geschafft, die Strasse kippte vor uns weg und wir sausten in Richtung Sombrerete. Die Militärkontrolle vor der Stadt interessierte sich nicht für uns und so begann schon bald die Suche nach einem Dach über dem Kopf. Ganz so leicht wie in Fresnillo war es nicht und schlussendlich bezahlten wir auch einiges mehr, allerdings auch für ein recht cooles Zimmer. Sogar die Streckenangaben hatten recht gut gestimmt, für die 108 km hatten wir 6:35 Stunden gebraucht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Morgen danach war immer noch unfreundlich kalt, die Strasse stieg nach Sombrerete aber wieder an und&amp;nbsp;so wurde uns bald warm. Diese Hügelkette war bewaldet, was wir schon länger nicht mehr gesehen hatten. Auch hier wurde an der Verbreiterung der&amp;nbsp;Strasse gearbeitet, jedoch noch nicht in&amp;nbsp;sehr&amp;nbsp;fortgeschrittenem Stadium. Und klar, nach einer Steigung geht es früher oder später wieder hinunter. So auch hier, und ab der Grenze zum Bundesstaat Durango gab es sogar wieder einen Seitenstreifen. Jetzt war das Land wieder&amp;nbsp;so richtig&amp;nbsp;eben und wir kamen schnell vorwärts. Die erste Pemex, an der wir vorbeikamen, war aber ausser Betrieb,&amp;nbsp;bei der zweiten gab es keinen Laden, rein gar nichts, und somit halt auch kein warmes&amp;nbsp;Getränk. Etwa um 13 Uhr und nach nur 3:49 Stunden kamen wir schon in Nombre de Dios an, wo wir die Nacht verbringen wollten (da es&amp;nbsp;bis Durango kein weiteres Dorf mehr gab). Wir setzten uns&amp;nbsp;bei der Pemex in die&amp;nbsp;Sonne und assen unsere Tortillas, nun mit Bohnenpaste, Tomaten und Zwiebeln. Die&amp;nbsp;Dinger zerbrechen zwar immer noch, mit den Bohnen als Kleber sabbert jedoch nichts mehr raus. Perfekt. Im Ort gab es nur ein einziges Hotel, was die Wahl der Unterkunft einfach machte. Wir&amp;nbsp;machten uns einen gemütlichen Nachmittag und freuten uns&amp;nbsp;auf eine weitere kurze (und hoffentlich einfache)&amp;nbsp;Strecke bis Durango.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun, ganz so flach wurde es nicht mehr. Nach dem üblichen welligen Auf und Ab ging es auf ein Pässli hinauf, wo wir die erste Pause einlegten. Gerade als wir weiterfahren wollten, sahen wir zwei gelbe Leuchtwesten langsam auf uns zukommen. Andere Velofahrer! So verzögerte sich die Weiterfahrt natürlich, konkret schwatzten wir fast zwei Stunden mit dem Deutschen Paar &lt;a href="http://www.rumziehen.blogspot.com/"&gt;Tine und Matthias&lt;/a&gt;. Die beiden sind in Alaska gestartet und nun auf dem Weg nach Patagonien. Cool, wir wünschen Euch viel Spass und Rückenwind, Freunde!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die ungeplant&amp;nbsp; lange Pause hatte die unerwünschte Konsequenz, dass der leichte Rückenwind in starken Seiten-/Gegenwind gewechselt hatte, der uns nun ab dem nächsten Hügel bis ins Zentrum von Durango das Leben schwer machte. Eigentlich wundert es mich ja nicht, dass auf solchen weiten Ebenen Wind bläst, da gibt es schliesslich kaum etwas, das sich dem in den Weg stellen könne (ausser Ciclistas). Bis jetzt hat sich das aber trotzdem in Grenzen gehalten und wir waren darum ziemlich genervt ab diesem unerwarteten Ärgernis. Wir waren es schlicht nicht mehr gewohnt, dauernd Sand und Staub in Mund und Nase geblasen zu bekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir irrten etwa eine halbe Stunde durch Durangos Strassen und fanden schliesslich ein günstiges (oder eher billiges) Hotel, wo wir zwei Nächte verbrachten. Das Gespräch mit den Deutschen unterwegs hatte zu interessanten Erkenntnissen geführt. Erstens: Sie hatten in den letzten Nächten einmal bei&amp;nbsp;-17 Grad gezeltet, es war also schlau gewesen, nicht zu campen. Zweitens: Einige Ciclistas nehmen hier den Bus, da die Staaten Durango, Zacatecas und Aguascalientes nicht sicher seien und gewisse europäische Ausswärtige Ämter den Aufenthalt dort nicht empfehlen. Nun, uns war nichts passiert und wir hatten immer noch vor, von Durango aus nach Mazatlán zu radeln. Um Zacatecas war uns aber die massive Polizeipräsenz auf den Carreteras schon aufgefallen und irgendwo vor Durango hatte bei einer Polizeikontrolle an der Strasse sogar ein gepanzertes Fahrzeug gestanden. Nur zur Abschreckung??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FmW7XLHLylw/TuJ1HA7UMuI/AAAAAAAABnI/Rhnm0zRG43g/s1600/DSC01791a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-FmW7XLHLylw/TuJ1HA7UMuI/AAAAAAAABnI/Rhnm0zRG43g/s320/DSC01791a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Plaza von Durango.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Tag Pause in Durango (ich erinnere mich schon nicht mehr an das, was wir da gemacht haben) ging es weiter. Für die etwa 320 km hatten wir 4-5 Tage veranschlagt. Immerhin befanden wir uns auf etwa 2'000 müM und wollten runter ans Meer, irgendwo musste es da also kräftig bergab gehen. Am ersten Tag fanden wir diese Bajada jedoch nicht, aus Durango raus ging es bergauf und dann für den Rest des Tages auf und ab. Und auf und ab. Und nochmals auf und ab. Damit das auch so richtig Spass machte, wehte uns die ganze Zeit ein kräftiger, böhiger Wind ins Gesicht. Die dunklen Wolken, die sich ab Mittag vor uns aufbauten, nahmen wir erst nicht so ernst, es hatte schliesslich seit&amp;nbsp;Wochen nicht geregnet, wieso sollte es heute damit beginnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum auch immer, es hat&amp;nbsp;an jenem Tag damit begonnen und zwar stark genug, um uns zum anziehen sämtlicher Regenausrüstung zu&amp;nbsp;zwingen (wann haben wir das Zeug zum letzten Mal montiert???). Dank der freundlichen Mithilfe des Windes sind wir auch gerade mal etwa 50 km weit gekommen. Und das in fast &amp;nbsp;5.5 Stunden. Bei dieser läppischen Distanz war natürlich jedes Dorf und somit jede Unterkunft noch weit weg, wir mussten also einen Platz&amp;nbsp;zum campen finden. Nicht leicht, wenn die&amp;nbsp;Strasse&amp;nbsp;konsequent eingezäunt ist. Gegen halb fünf&amp;nbsp;fanden wir jedoch eine Art Tor, d.h. ein&amp;nbsp;Stück Zaun,&amp;nbsp;welches man öffnen konnte und durch eine "Unterführung" kamen wir auf die andere Seite der Strasse, wo wir an einem Wasserloch unter ein paar Bäumen ein hübsches Plätzchen fanden. Unser langersehntes Wildcamp, endlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-13y-c1BD-Gw/TuJxdo7w8LI/AAAAAAAABlo/ENyGhwDs4eo/s1600/DSC01804a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="224" src="http://1.bp.blogspot.com/-13y-c1BD-Gw/TuJxdo7w8LI/AAAAAAAABlo/ENyGhwDs4eo/s320/DSC01804a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Endlich wieder wild campen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Natürlich fuhren wir kleidermässig alles auf (sämtliche Schlafsäcke, lange Unterwäsche, Fleecepijy, Kappe, Handschuhe, etc. etc.). Zu guter Letzt wickelte ich mir sogar meinte Jacke um den Hintern, da ich bisher dort meistens am kühlsten hatte. Und ich habe während der ganzen Nacht nicht gefrohren! Trotzdem dauerte es am Morgen eine Weile, bis wir wieder startklar waren. Dieser weitere Tag verlief recht ähnlich wie der vorhergehende. Es ging endlos auf und ab und wir hatten endlosen Gegenwind, wenn auch leicht schwächeren. Die Landschaft wurde nun etwas interessanter, es wurde zerklüftet und gab Schluchten, und bei einigen wenigen lag in den ausgetrockneten Flussbetten sogar noch etwas Wasser. Unglaublich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-z893S8WXNAI/TuJxkJahb_I/AAAAAAAABlw/jUReXpl-q6M/s1600/DSC01812a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-z893S8WXNAI/TuJxkJahb_I/AAAAAAAABlw/jUReXpl-q6M/s320/DSC01812a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Eine von vielen Schluchen, sogar mit Wasser!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am frühen Nachmittag hatten wir das kleine Städtchen El Salto erreicht (44 km und knappe 4 Stunden) und da die nächste Ortschaft, das Kaff La Ciudad, in unerreichbarer Ferne lag, und wieder graue Wolken drohten, suchten wir ein Hotel. Und fanden eins, sogar so günstig wie noch nie (Hotel Diamante, P. 120 für zwei Personen) und mit superheissen Dusche. Wir wissen nicht, wie hoch El Salto liegt, es musste aber irgendwo zwischen 2'000 und 2'500 müM sein. Wir wissen auch nicht, ob die Kälte in jener Nacht nur mit der Höhe oder einer neuer Kaltfront zusammenhing, jedenfalls waren wir froh, in einem Hotel und nicht im Zelt geschlafen zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grossen und Ganzen wurde der dritte Tag ähnlich wie die beiden vorhergehenden. D.h. es ging ab und zu bergab, da es aber auch immer wieder bergauf ging, verloren wir nicht viele Höhenmeter. Ja, aber wenn wir ans Meer wollten, muss es doch irgendwann bergab gehen, Mensch! In La Ciudad, wo wir am frühen Nachmittag nach einer längeren Bajada ankamen, schafften wir es nach einiger Zeit, ein Zimmer aufzutreiben. Dort wurde uns auch gesagt, nun sei "casi todo bajada"; fast alles bergab. Nun gut, man konnte also auf den nächsten Tag hoffen. Nochmals waren wir saufroh, "feste" Wände um uns herum zu haben. Schon nachmittags vor 17 Uhr waren kleine Pfützen im Schatten gefrohren. Blöderweise waren die Wände dann doch nicht ganz so fest, wie wir es gerne gehabt hätten. Durch einen Spalt gleich neben dem Bett kam da einiges an Frische ins Zimmer. Am Morgen hatten wir jedenfalls gemäss Martinas Natel gerade mal 4 Grad im Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Von wegen fast alles bergab! Die ersten gut sieben Kilometerwaren fast alles bergauf, aber ok, man soll ja keine voreiligen Schlüsse ziehen. Das nützte aber auch nichts. Das Auf und Ab wurde ganz einfach steiler und intensiver als in den Tagen zuvor,mit dem Unterschied, dass die Landschaft je länger je cooler wurde. Wir hattennun das Zentralplateau verlassen und eine gigantische Aussicht über unzähligeTäler und zerklüftete Bergrücken. Unsere Strasse schmiegte sich eng an einenSteilhang, ja eigentlich eher eine Felswand und war darum auch sehr kuvig.Wir stoppten oft und konnten es kaum fassen, so schön war die Landschaft vorunseren Augen. Mensch, so hingerissen waren wir schon lange nicht mehr gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-j8e014hKK5s/TuJxsDUC-JI/AAAAAAAABl4/KR8f2SJHvmU/s1600/DSC01830a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-j8e014hKK5s/TuJxsDUC-JI/AAAAAAAABl4/KR8f2SJHvmU/s320/DSC01830a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aussicht auf zackige Gräte.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir hatten das Ende eines Felsbandes erreicht und rechts voruns tat sich eine Öffnung auf und wir hatten nun Aussicht nach links undrechts. Absolut obergeil! Praktischerweise gab es dort auch einen Stand mitGorditas und da wir eh langsam Hunger hatten, schalteten wir gleich einePause ein. Natürlich erst nach ausgiebigem Fotoshooting. Interessanterweiseerkannten wir auch Strassen (oder Wege) rechts unten in jenem bergigenNiemandsland und fragten uns, wie wohl das Leben dort sein mochte, so weit wegvon allen asphaltierten Verkehrswegen und Ortschaften. Irgendwie erinnerte dasBild an Peru, dort hatte es manchmal ähnlich ausgesehen, nur dass die Bergedort eher runde Hügel waren, hier ist alles schroffer, zackiger.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qzFvzI3Rgm8/TuJx3-wyKpI/AAAAAAAABmA/svevvXO4tzY/s1600/DSC01858a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-qzFvzI3Rgm8/TuJx3-wyKpI/AAAAAAAABmA/svevvXO4tzY/s320/DSC01858a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Man kan die Strasse gerade erkennen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rBI009_RiUs/TuJx8FsAYAI/AAAAAAAABmI/T1k4xeJOED0/s1600/DSC01869a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="182" src="http://1.bp.blogspot.com/-rBI009_RiUs/TuJx8FsAYAI/AAAAAAAABmI/T1k4xeJOED0/s320/DSC01869a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aussicht auf die andere Seite unseres Grates.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--OSu323HKbo/TuJx-gM7eqI/AAAAAAAABmQ/RunckshoxCc/s1600/DSC01874a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/--OSu323HKbo/TuJx-gM7eqI/AAAAAAAABmQ/RunckshoxCc/s320/DSC01874a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auf der "Brücke" des Espinazo del Diablo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Von unserer Seite führte eine schmale Landbrücke, der Espinazo del Diablo (die Wirbelsäule des Teufels) zumnächsten Rücken oder Hang und dort ging es im gleichen Stil weiter: Kurve umKurve, immer auf und ab. Während einer etwas längeren Abfahrt überquerten wirdie Grenze zum Bundesstaat Sinaloa, die auch die Grenze einer Zeitzonedarstellt, wir hatten nun eine Stunde “gewonnen”. Kurz darauf kamen wir durchdas Dorf Palmito und hielten kurz darauf an und assen Zmittag. NachDurango-Zeit war es 15 Uhr als wir weiterfahren wollten, in Sinaloa erst 14Uhr, was am Sonnenstand nichts änderte und auch nicht an der Tatsache, dass dasnächste Dorft vermutlich zu weit weg war, campen in solch steilen Lagenschwierig bis unmöglich war und wir uns auch nicht sicher waren ob dastemperaturtechnisch sinnvoll gewesen wäre.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So kehrten wir um und checkten die beiden Hotels ab (54 km, 3:41 Stunden). Daserste war uns zu teuer, das zweite voll. Blöd. Wir beratschlagten hin und herund Martina ging im ersten Hotel nochmals nachfragen. Diesmal wurde ihr nocheine kleine Cabaña gezeigt, die wir für P. 300 bekommen könnten (das Zimmerhätte P. 350 gekostet). Gemäss Ortstafel befanden wir uns da auf 1'970 müM undwir wollten keine kalte Nacht im Zelt riskieren, obwohl wir inzwischen einenCampplatz angeboten bekommen hatten. Denn was, wenn sich Martinas Ohren wiederentzündeten?? Wohl oder übel bezahlten wir eben für die Cabaña, wo wir immerhn bequemeBetten und eine megaheisste Dusche vorfanden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eGQBmS6uOW8/TuJyNDUMOKI/AAAAAAAABmY/Y4Pd-bwOjD4/s1600/DSC01893a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="155" src="http://4.bp.blogspot.com/-eGQBmS6uOW8/TuJyNDUMOKI/AAAAAAAABmY/Y4Pd-bwOjD4/s320/DSC01893a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Abends...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FMsbETL_rRc/TuJyPZxF_SI/AAAAAAAABmg/50Mp03qtSBM/s1600/DSC01902a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-FMsbETL_rRc/TuJyPZxF_SI/AAAAAAAABmg/50Mp03qtSBM/s320/DSC01902a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... und morgens.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Martina hatte sich auch nach der weiteren Strassenführungerkundigt und folgende Antwort erhalten: “feo, feo, muy feo, muchas curvas,sube, baja”. Ganz schlimm also, viele Kurven und immer auf und ab. Und dasangeblich für die nächsten etwa 60 km. Na dann, viel Spass! Und tatsächlich,während guten 8 km gab es keine Veränderungen zum Vortag, die Beschreibung desSeñors stimmte also. Abgesehen vom schlimm, übel oder hässlich, oder wieman “feo” auch immer übersetzen mag. Wir fuhren immer noch durch die gleichen dichten Kiefernwälder und die waren auch schön wie immer. Aberklar, hier funktioniert die übliche Latino-Strategie im Auto (sich hinter'sSteuer setzen, auf's Gas drücken und vorwärts) eben nicht. Hier muss man sichkonzentrieren, sein Auto im Griff haben und schnell geht rein gar nichts.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach 8 km kurvigem Auf und Ab stand da ein Ortsschild, ohne Ortschaftzwar, aber mit Höhenangabe: 1990 müM. Wo bleibt die verd……..te Bajada? KeineAhnung, aber da kam uns doch tatsächlich ein Ciclista entgegen, &lt;a href="http://www.crazyguyonabike.com/doc/?o=1&amp;amp;doc_id=6270&amp;amp;v=24s" target="_blank"&gt;Chris &lt;/a&gt;ausEngland. Das führte gezwungenermassen zu einer Pause und auch diesmal erhieltenwir interessante Information: Wir befanden uns jetzt in ebendieser langersehnten Abfahrt. Jetzt kämen nur noch wenige Gegensteigungen! Hätte unsein mexikanischer Autofahrer das gesagt, hätten wir vermutlich gelacht, ein Velofahrer hat diehinter ihm liegende Strecke aber ganz bestimmt sehr genau mitgekriegt, wenn derdas sagte, dann musste das auch stimmen. Chris erwähnte auch, dass hinter ihmnoch eine ganze Schar Ciclistas unterwegs seien, insgesamt seien etwa 10 Leuteauf dem Weg nach Durango oder im Moment noch in Mazatlán. Ok, auch cool.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wow, wir flitzten nun tatsächlich mehr als nur ein paar hundertMeter den Berg hinunter. Mann, tat das gut, einfach so fahren zu lassen undkaum je in die Pedalen treten zu müssen. Nun sahen wir ausser der schönenBergwelt auch eine riesige Baustelle, weit unten im Tal. Da wird dieFortsetzung der Cuota gebaut, die im Moment einige Kilometer nach El Saltoaufhört. Gemäss Informationstafeln werden 24 Tunnels und 14 Brücken nötig seinfür diese neue, breitere und bestimmt einfacher zu fahrende Strasse. Ob Velosda je erlaubt sein werden, ist fraglich, aber wenn schon mal all dieoberlästigen Lastwagen von der Libre verschwunden sind, wird das Radlerleben hier bedeutend einfacher werden. Was aber noch eine Weile dauern wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Überraschend bald waren wir unten in diesem ersten Tal undfuhren unter der beeindruckenden Autobahnbrücke durch, die über den RíoBaluarte führt. Für uns begann nun einer der inzwischen selten gewordenen Hügeln, was unsschon bald ins Schwitzen brachte. Trotzdem hätte ich gut auf die von einemPlatten erzwungene Pause verzichten können (Nr. 17!), aber aussuchen konnte mansich das ja noch nie. In San Cristóbal hatte ich eine Art “Panzer”bandgekauft, das in der Innenseite des Mantels verlegt wird, und mit dem man sich “garantiert”keine Platten mehr einfängt. Gegen stumpfe Dornen funktioniert das vielleichtja, gegen Draht hat das Teil aber keine Chance.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-BmwhRvL89NA/TuJyZlWV0ZI/AAAAAAAABmo/YBH1-6nrJlk/s1600/DSC01922a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="220" src="http://3.bp.blogspot.com/-BmwhRvL89NA/TuJyZlWV0ZI/AAAAAAAABmo/YBH1-6nrJlk/s320/DSC01922a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Neue Cuota-Brücke über den Río Baluarte.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach dem Hügel trafen wir schon wieder auf zwei Velöler, Andreas aus Schweden und &lt;a href="http://www.andre-on-tour.de/" target="_blank"&gt;Andre &lt;/a&gt;aus Deutschland. Auch hier unterhielten wir uns länger und wir fragten uns schon, ob wir es so je nach Concordia schaffen würden, wenn wir noch mit einem halben Dutzend weiterer Radler quatschen wollten. Tatsächlich, nur wenige Minuten später trafen wir auf das nächste Paar, Babs und Achim, ebenfalls aus Deutschland. Diesmal hielt sich die Pause kurz, wir wollten nun weiter um nicht wieder irgendwo zu stranden. Aber es ging wirklich wirklich fast nur noch bergab bis auf ein paar Wellen, von wo aus wir zurückblickten zu den Bergen der Sierra Madre Occdiental, der wir solch eine sensationelle Aussicht und eine geniale Abfahrt zu verdanken hatten. Die Anstrengungen davor waren schon fast vergessen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In Concordia steuerten wir fadengerade auf die Pemex zu und etwa zwei Minuten später hatten wir die Erlaubnis, hinter/neben dem Restaurant zu campen. Auf einem weichen, grünen Rasen wie wir ihn schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hatten. Einen Oxxo gab es da zwar nicht, in dem spärlich sortierten Lädeli gab es aber Glacés. Die Nacht wurde kühl genug um die Schläfsäcke zu brauchen, aber nicht kalt genug um zu frieren. Die restlichen knapp 50 km bis nach Mazatlán waren eher langweilig, bei deutlich härterem Klima auf der Strasse. Sich rücksichtslos vorbeiquetschende Lastwagen waren wir uns nicht mehr gewohnt. Nochmals zwei Hügeli und nun endgültiger Abschied von den Bergen, dann ab Villa Union breite Strasse, viel Verkehr und stinkende Hühnerfarmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/-32tGBVmQtgg/TuJyvkox9oI/AAAAAAAABmw/zvPXbnhr2io/s320/DSC01934a.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unsere Berge verschwinden im Dunst.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Über Mazatlán liegt die obligatorische braune Smogdecke *hust* und es hat überdurchschnittlich viele miese Gerüche. Als wir das erste Mal stoppten um uns zu orientieren, wurden wir von zwei Gringos angesprochen. Jorge aus Spanien und Markus aus Österreich, ebenfalls Radler. Ihr Hotel war uns aber zu teuer, so starteten wir eine ausgiebige Suche, es war erst Mittag und wir waren nicht im Stress. Im Hotel Lerma bezahlen wir nun P. 200 pro Nacht, es hat bequeme Betten, Geckos, eine heisse Dusche und gratis Trinkwasser. Im Zentrum der Stadt herrscht richtig weihnachtliche Stimmung, auf der Plaza steht ein Art Themenpark mit Schnee- und Weihnchtsmännern (aus Stoff), Eseln und Schafen (lebendig), und überall erklingen bekannte Melodien wie Stille Nacht, Jingle Bells etc.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Nxldrc5n2rQ/TuJy1m1tcfI/AAAAAAAABm4/YWVjkYVZGEs/s1600/DSC01946a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="304" src="http://3.bp.blogspot.com/-Nxldrc5n2rQ/TuJy1m1tcfI/AAAAAAAABm4/YWVjkYVZGEs/s320/DSC01946a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Jaja, ich weiss, aber wir sind auch Touris.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8aYOfeyqZlY/TuJy3SsyTHI/AAAAAAAABnA/5EySqyyRySs/s1600/DSC01954a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-8aYOfeyqZlY/TuJy3SsyTHI/AAAAAAAABnA/5EySqyyRySs/s320/DSC01954a.JPG" width="203" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Origineller Weihnachts"baum".&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Hier in Mazatlán sind jetzt einige Tage Pause angesagt, d.h.sich in erster Linie mit absolut katastrophalem Internet herumärgern, wunde Hintern pflegen und etwas wärmere Temperaturen geniessen. Dann geht es mit der Fähre nach La Paz und auf der Baja California gegen den Wind nach Norden.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-5279127542130065127?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/5279127542130065127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/12/zacatecas-mazatlan-wind-kalte-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/5279127542130065127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/5279127542130065127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/12/zacatecas-mazatlan-wind-kalte-und.html' title='Zacatecas - Mazatlán: Wind, Kälte und anstrengende Abfahrt'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Vk-YXxRt2so/Ttko8Lb2FzI/AAAAAAAABlg/YyaX9V6n2bE/s72-c/DSC01773a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Mazatlán, Sinaloa, Mexiko</georss:featurename><georss:point>23.2266877 -106.40761829999997</georss:point><georss:box>23.1558462 -106.47944479999997 23.2975292 -106.33579179999997</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-6675654093563239087</id><published>2011-11-27T20:36:00.000+01:00</published><updated>2011-11-27T20:36:57.638+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Cuernavaca - Zacatecas: Zwangsferien in Querétaro</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass uns nach Cuernavaca erst mal so einiges an Steigung erwarten würde, wussten wir ja. Dass es aber so steil werden würde, hatten wir dann doch nicht erwartet. Zusammen mit dem ätzenden Smog war das nicht mehr witzig, aber immerhin gefielen uns die Wälder ringsum. Nach den ersten rund 15 km Steigung kam dann auch immer mal wieder eine kürzere Abfahrt in ein Tal hinunter, natürlich nur, um auf der anderen Seite gleich wieder anzusteigen. Aber die Temperaturen waren perfekt, es war warm genug um nicht zu frieren und gleichzeitig kühl genug um sich nicht tropfnass zu schwitzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1EXtVg09hGI/TtJqfdUYgSI/AAAAAAAABig/S8LBcyF7j8E/s1600/DSC01561a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-1EXtVg09hGI/TtJqfdUYgSI/AAAAAAAABig/S8LBcyF7j8E/s320/DSC01561a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch hier: alles aufs Übelste versmogt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einer Pause bei ein paar Häusern, zusammen mit einem kühlen Fresca ging es wieder ein paar Kilometer mehrheitlich bergab. Als vor uns ein Auto hielt und wir vor der Region (und deren Leute) gewarnt wurden, waren wir einigermassen überrascht. In Cuernavaca hatten wir nämlich Polizisten auf die geplante Route angesprochen und gefragt, ob die Strecke sicher sei. "Bei Tag ja", war die Antwort gewesen und da wir eh nicht nachts fahren, hatten nun wir keine solchen Warnungen erwartet. Die Señora meinte aber eindringlich, wir sollten hier nicht bei Häusern entlang der Strasse stoppen und erst im nächsten grösseren Ort, dessen Name uns total unbekannt war, wieder Pause machen. Das Dorf Ocuilan, das wir zum Mittagessen auserkoren, war dann zwar nicht die empfohlene Ortschaft, der Platz vor der Kirche gefiel uns aber und es schaute uns niemand auch nur unfreundlich an. Später stellten wir bei einer Abzweigung ohnehin fest, dass wir da gar nie hingekommen wären. (Wie wir später erfuhren, ist der Staat Mexico tatsächlich nicht einer der sichersten. Die Staaten Puebla und Morelos, durch die wir zuvor gereist waren, haben diese Probleme anscheinend nicht.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ging's wieder begauf, nicht extrem steil, aber stetig. An diesem Hügel standen dutzende Treibhäuser, wo alle möglichen Blumen und sonstigen Topfplanzen verkauft wurden, die Ende Oktober wegen dem Tag der Toten absolute Hochsaison hatten und wie wir hörten in dieser Zeit entsprechend hohe Preise verlangten. Bald darauf kamen wir beim kleinen Dörfli Santa Lucía an und da es langsam Zeit wurde, sich nach einer Übernachtungsmöglichkeit umzuschauen, fragten wir nach Bomberos oder Polizeiposten (nach knappen 47 km und 6 Stunden). Gab es aber alles nicht. Selbst die Schule war weiter unten in Ocuilan. Da aber selbst das kleinste Kaff eine Kirche hat, fuhren wir trotzdem rein und hofften, jemanden zu finden, der uns weiterhelfen konnte. Bei der Kirche klappte das nicht, dafür kriegten wir die Erlaubnis, vor dem Centro de Salut, dem "Spital", bzw. Haus der Ärztin zu campen. Die nette junge Dame meinte dann aber gleich, dass es zum campen eigentlich zu kalt werde und bot uns das "Hospitalisierungszimmer" an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jener Nachmittag/Abend wurde unterhaltsam. Die dort alleine wohnende Ärztin war glücklich, Besuch zu haben und erzählte uns über ihre Arbeit hier auf dem Land. Anscheinend müssen alle jungen Ärzte in Mexiko ein Jahr lang gratis in einem kleinen Dorf arbeiten. Für Frauen ist das nicht immer ganz einfach, da sich einige mexikanische Obermachos nicht von Frauen behandeln lassen wollen und auch sonst&amp;nbsp;öfter nicht sonderlich viel Respekt zeigen bzw. recht aufdringlich werden. Aus diesem Grund hatte unsere neue Freundin auch einen streunenden Hund aufgenommen, der nun auch im Haus wohnt und Zutritt zu sämtlichen Behandlungsräumen hat:-) &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der nächste Tag wurde relativ easy, erst ging es&amp;nbsp;noch leicht auf und ab, dann war es mehrheitlich flach. Natürlich war das landwirtschaftlich genutztes Gebiet und im Moment werden viele Felder abgeerntet. Das sah richtig hübsch aus, wie die Maisstängel gebündelt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--b7zxUYv_X4/TtJsvvlkWnI/AAAAAAAABjA/9Xjp2EFxNwg/s1600/DSC01573a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="167" src="http://4.bp.blogspot.com/--b7zxUYv_X4/TtJsvvlkWnI/AAAAAAAABjA/9Xjp2EFxNwg/s320/DSC01573a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Abgeerntete Maisfelder.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen nun in die Nähe von Toluca und der Verkehr wurde immer dichter. Kurz vor der Stadt holte uns ein mexikanischer Ciclista ein, der auch mehrere Tage unterwegs war, als Gepäck aber nun einen Rucksack dabei hatte. Er war anscheinend kurz zuvor von seiner Freundin verlassen worden, fühlte sich einsam und suchte Gesellschaft. Wie es sich später herausstellte, wollte er nicht nur ein paar Stunden, sondern einige Tage mit uns fahren. Hmmm, was sollten wir da sagen? Er war ja nett, nervte jedoch nach einer Weile ziemlich. Er wollte immer mit uns reden und konnte nicht verstehen, dass wir keine grosse Lust hatten, die ganze Zeit in der Gegend herumzubrüllen (viel Verkehr ist bekanntlich laut). Als wir bei einer Tankstelle stoppten um uns bei unseren Freunden in Querétaro zu melden, ist er dann endlich verschwunden. Ja, auf Querétaro freuten wir uns. Wir hatten eine Einladung bei jener ecuatorianisch-holländischen Familie, bei der wir letze Weihnacht in Cuenca verbracht hatten und die hier in Mexiko wohnt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einige Kilometer später fragten wir bei einer Tankstelle an, ob wir campen dürften, was dann aber nicht ging, da im Rasen wenige Zentimeter unter der Oberfläche Bewässerungsrohre verlegt waren und man somit keine Heringe einschlagen konnte. Die nächste Pemex (94 km, 5:46 Stunden)&amp;nbsp;war zwar nicht so hübsch, dafür wurde das Gras nicht bewässert. Wir hofften schon auf ein schön dunkles Plätzli hinter den Gebäuden, dummerweise war das dann aber die ganze Nacht grell beleuchtet. Tja Pech, sonst war es aber relativ gemütlich und die Leute der Tankstelle wie immer mega nett. Die Nacht wurde aber unfreundlich kalt, d.h. ich fand es eher kühl, Martina meinte, sie hätte die ganze Nacht lang gefrohren. Tja, nochmals Pech, unsere Faserpelz-Pijamas bewährten sich also nicht wie erhofft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tags darauf hatten wir das topfebene und todlangweilige "Tal" verlassen und es ging schon bald munter auf und ab. Nach Atlacomulco, einem grösseren Verkehrsknotenpunkt, befanden wir uns wieder einmal in einem riesigen Gewirr an neuen, alten und sich im Bau befindenden Strassen. Es ist schon unglaublich, wieviel Geld Mexiko in sein Strassennetz investiert. Das müssen Milliarden von Dólares sein, die hoffentlich nicht anderswo fehlen, wie z.B. bei der Bildung oder im Gesundheitswesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OwmDU8Om2Bc/TtJq3PVN0yI/AAAAAAAABio/BZtb8-nLHqw/s1600/DSC01578a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-OwmDU8Om2Bc/TtJq3PVN0yI/AAAAAAAABio/BZtb8-nLHqw/s320/DSC01578a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Viele neue Strassen in Mexiko.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun ging es erst mal ein Stück bergab, und das auf einer ziemlich ruinösen Strasse, entlang der sich ein Menge Baustellen befanden, da sie anscheinend zu schmal ist und auf vier Spuren ausgebaut wird. So konnten wir teilweise auf einer schön breiten, neu asphaltierten aber noch nicht befahrenen Strasse pedalen, teilweise mussten wir die enge, zerbrösmelte Fahrbahn mit dem vielen Schwerverkehr teilen. Nach einer Mittagspause auf einer Wiese im Schatten eines Baumes kam die obligatorische nächste Steigung, nun wieder auf schmaler Strasse. Man hört über Mexiko ja die krassesten Sachen was den Verkehr betrifft, bis jetzt können wir uns aber nicht beklagen und auch diesmal waren die Autofahrer überraschend geduldig und rücksichtsvoll. Trotzdem waren wir froh, als die Strasse weiter oben wieder breiter wurde.&amp;nbsp;So war es sogar wieder möglich, etwas umherzuschauen und so interessante Sachen wie einen Aquedukt zu entdecken, der da durch die Landschaft zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4L6cm54EaDI/TtJrJs7m2eI/AAAAAAAABiw/I18Yu04rRPo/s1600/DSC01584a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="179" src="http://4.bp.blogspot.com/-4L6cm54EaDI/TtJrJs7m2eI/AAAAAAAABiw/I18Yu04rRPo/s320/DSC01584a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aquedukt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen war es spät geworden und wir fragten wieder bei einer Tankstelle an, ob wir campen&amp;nbsp;dürften&amp;nbsp; (73 km, 4:39 Stunden). Wir durften. Während wir mit dem freundlichen Herrn plauderten, bot er uns ein mehr oder weniger leerstehendes Ladenlokal an, das sei vielleicht etwas wärmer als ein Zelt. Da diese Wahrscheinlichkeit gross war, nahmen wir das Angebot dankend an. Der Señor besass daneben ein kleines Restaurant und lud uns gleich zum Abendessen ein. Es gab&amp;nbsp;Tortas de Salchicha, warme Sandwiches mit Würstchen und Gemüse.&amp;nbsp;Mmm, fein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es am Morgen jeweils nicht sehr warm war, standen wir nun auch nie wirklich früh auf&amp;nbsp;-&amp;nbsp;obwohl ursprünglich einmal geplant. Auch hier nicht, auch wenn es im Gebäude drin nicht kalt war. Die Abfahrt, mit der der Tag begann, war natürlich von diversen Gegensteigungen durchsetzt, die uns netterweise auch gleich aufwärmten. Insgesamt ging es an diesem Tag mehr bergab als bergauf, was die Sache erleichterte, v.a. da Martina gar nicht fit war. Schon am Vortag hatte sie komische Schwindelanfälle gehabt, die nun immer stärker und häufiger wurden. Wir überquerten auch wieder eine Staatsgrenze und befanden uns nun in Querétaro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einer Pemex aus riefen wir Pati an und erhielten eine Wegbeschreibung, die gar nicht so kompliziert klang. Trotzdem schafften wir es, eine falsche Abzweigung zu nehmen (die blöde Strasse hatte aber auch die gleiche Nummer), was wir erst gute 7 km später bemerkten. Blieb nichts anderes übrig als Kehrt zu machen und zurückzufahren. Nun kamen wir der Stadt Querétaro immer näher und es hatte viel Verkehr, zum Glück bis kurz vor der Ortseinfahrt aber auch einen breiten Seitenstreifen. Wir mussten nun quer durch die ganze Stadt hindurch und unsere Karte zeigte eine Art Autopista an, die uns genau dahin führen sollte, wo wir hinwollten. Die Verkehrsschilder zeigten dasselbe an, fieserweise stand da aber auch "Solo Autos" geschrieben. Velos waren auf dieser Durchgangsstrasse also nicht erlaubt.&amp;nbsp;Es wäre&amp;nbsp;ja nicht das erste Mal gewesen, dass dies niemanden interessiert hätte, diesmal wurden wir aber nach nur ein paar Minuten von einer Polizeistreife weggeschickt. Zum Glück gab es eine paralelle "normale" Strasse, wo auch wir geduldet waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strecke durch die Stadt und die gerade, breite Strasse&amp;nbsp;danach zogen sich lange dahin. Ich war besorgt wegen Martina, der es nicht nur schwindlig war, sie sagt auch, sie sehe nicht mehr richtig. Im Stadtverkehr ist so etwas natürlich extrem ungünstig und wenn Martina auf die Frage, wie es ihr gehe, nur "sehr schlecht" antwortet, dann ist das&amp;nbsp;gar nicht gut. Wie sollte es auch anders sein, klar hatte ich auch noch einen Platten, der uns nochmals aufhielt. Während ich den Schlauch wechselte, sass Martina bewegungslos da mit dem Kopf auf den Knien und sagte keinen Ton. Ich hatte keine Ahnung, wie weit es noch war und ob sie es bis dahin auch wirklich schaffen würde. Sollte ich einen Autofahrer stoppen, um ein Handy bitten und Pati anrufen? Ob ein solches Velo aber in ihr Auto passen würde? Wohl eher nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich sahen wir den Wegweiser, dem wir folgen mussten und gleich darauf kam unsere Abzweigung. Nur wenige Minuten später hatten wir den Supermarkt erreicht, wo wir unsere Freundin treffen sollten. Das Problem war nun, ein öffentliches&amp;nbsp;Telefon zu finden. Gab es nicht. Ein netter Wachmensch lieh mir sein Natel und kurz darauf war Pati da, zusammen mit ihrer 12-jährigen Tochter Carmen und einer Freundin. Nach einer kurzen freudigen Begrüssung&amp;nbsp;folgten wir&amp;nbsp;dem Auto in ein grosses, elegantes Wohngebiet und in eine bewachte Siedlung mit grosszügigen, schönen Häusern. Mensch, war ich froh, dass wir ankamen ohne Sturz oder sonst einem Unfall. Das waren immerhin 116 km gewesen (14 davon zusätzlich wegen falscher Strasse) und hatte über 6:30 Stunden gedauert.&amp;nbsp;Wir hatten erwartet, so um die 15 Uhr anzukommen, nun war es fast 17 Uhr.&amp;nbsp;So kaputt habe ich Martina noch nie gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-znM4O-wJ2hY/TtJrfltE7jI/AAAAAAAABi4/Udvuob5lkzE/s1600/DSC01585a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-znM4O-wJ2hY/TtJrfltE7jI/AAAAAAAABi4/Udvuob5lkzE/s320/DSC01585a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Welcome home! Für uns von Carmen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Carmen und ihre Freundin waren natürlich total aufgeregt und wollten alles über unsere Reise wissen. Martina konnte sich dem bald entziehen, da es Pati schon gelungen war, einen Arzttermin zu organisieren. Diesem ersten Termin sollten noch eine Menge weiterer folgen, einer davon bei einer Augenärztin und zweimal beim Physiotherapeuten. Das war anscheinend eine recht komplizierte Sache und erst mal herauszufinden, was das Problem war, war offensichtlich nicht so trivial. So, wie ich es verstanden habe, hat es im Ohr drin eine Art kleine Kristalle, die für das Gleichgewicht verantwortlich sind. Irgendwie sind die verschoben worden und sandten nun falsche Signale an das Gehirn, was den Schwindel auslöste. Was genau die komische unscharfe Sicht verursacht hat, habe ich nicht mitgekriegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den geplanten drei bis vier Tagen Besuch&amp;nbsp;sind insgesamt zweieinhalb Wochen geworden. Pati, unsere Heldin, hat Martina zu all den Arztterminen gefahren, meistens während ich auf dem megabequemen Sofa rumgehängt bin und mich kaum gerührt habe. Mal ehrlich, eine Pause mit totalem Nichtstun hat es auf der gesamten Reise noch kein einziges Mal gegeben. "Pause" heisst meistens, waschen, bloggen, einkaufen etc. etc. Natürlich wurde die Rumhängerei nach einigen Tagen etwas langweilig, aber es gab da eine grosse Sammlung an DVDs und Büchern um dem abzuhelfen. Als Sjef, Patis Mann, von einer Geschäftsreise nach Hause kam, gab es natürlich auch spannendes zu hören und auch Jan, Carmens 15-jähriger Bruder, dessen Berufswunsch (wenn ich das richtig verstanden habe) UNO-Generalsekretär ist, ist ein interessanter Gesprächspartner. Wir machten uns in der Küche etwas nützlich, da Pati eine Putzfrau und einen Gärtner hat, gab es sonst im Haus nicht so viel zu helfen. Und über die gesamte Zeit darum auch nicht allzuviel zu schreiben, wir haben schlicht kaum etwas gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HwR0ue7MwSE/TtKH6Bb9RoI/AAAAAAAABlQ/NdXW83Yxmzc/s1600/IMG_9419a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="202" src="http://2.bp.blogspot.com/-HwR0ue7MwSE/TtKH6Bb9RoI/AAAAAAAABlQ/NdXW83Yxmzc/s320/IMG_9419a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ich, Carmen, Sjef, Pati, Jan und Martina.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="color: blue;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;b&gt;Sjef, Pati, Jan und Carmen: Ihr seid unglaublich, nochmals allerbesten Dank für die lange Zeit, die wir bei Euch zu Hause verbringen durfen, für das feine Essen, das bequeme Bett und das supergemütliche Sofa und und und... Wir haben die Zeit sehr genossen und hoffen, uns eines Tages angemessen revanchieren zu können!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel der Übung, Martina wieder gesund zu kriegen, haben wir schliesslich einigermassen erreicht und uns&amp;nbsp;am 21. November wieder in die Sättel geschwungen. Die 56 km nach San Miguel de Allende haben wir in guten vier Stunden abgespult. Es war etwas welliger als Sjef gemeint hatte, aber eigentlich nicht wirklich anstrengend. Trotzdem begann mein Knie bald mal zu stören und richtiggehend fies zu schmerzen. Das ist prinzipiell nichts ungewöhnliches nach einer längeren Pause, aber so stark hatte ich das bisher noch nie. Nicht gut, speziell wenn man bedenkt, dass die Strecke weder lange noch sonstwie anspruchsvoll gewesen war. Vielleicht lag's ja am komischen Namen des neuen Staates: Guanajuato. Wir haben dieses Knie jedenfalls als Vorwand genommen und sind gleich zwei Nächte in San Miguel geblieben (nachdem wir es geschafft hatten, eine bezahlbare Unterkuft zu finden). Die Stadt ist aber auch wirklich herzig, auch die steile Steinstrasse, die ins Zentrum hinunter führt, war bemerkenswert. So etwas haben wir seit Ecuador nicht mehr gesehen. Ich habe mich auch auf dem Mercadode Artesanías ein letztes Mal ausgetobt, nun wird kein Krimskrams mehr gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ugm34V3UJJc/TtJw1ndDt-I/AAAAAAAABjI/n69_FUA6uHs/s1600/DSC01629a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ugm34V3UJJc/TtJw1ndDt-I/AAAAAAAABjI/n69_FUA6uHs/s320/DSC01629a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Sachen sind alle mit Chräleli verziert!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-uuVHqt6We5A/TtJzIhHwfSI/AAAAAAAABkg/FBn9K06bIIA/s1600/DSC01661a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-uuVHqt6We5A/TtJzIhHwfSI/AAAAAAAABkg/FBn9K06bIIA/s320/DSC01661a.JPG" width="232" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Iglesia de la Parroquia de &lt;br /&gt;San Miguel de Allende.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten schon befürchtet, die Ausfahrt aus San Miguel werde so steil wie die Einfahrt in die Stadt, aber diesmal hatten wir Glück. Nach einem flachen Hügeli war es platt fast für den Rest des Tages und wir kamen schneller voran als angenommen. Nur um Dolores Hidalgo war es etwas wellig und auch bewohnt, dann befanden wir uns wieder in flacher, einsamer Buschlandschaft. Ok, ab und zu durchzog ein "Bachtäli" die Ebene und sorgte für einen Unterbruch der Gerade und weckte halb schlafende Ciclistas auf. Entgegen unserer Erwartung schafften wir die 95 km nach San Felipe (in fast 6.5 Stunden) und hatten eigentlich vorgehabt, bei einer Pemex zu campen. Blöderweise gab es bei der Tankstelle vor der Stadt aber keinen Rasen sondern nur Steingärten mit Kakteen. Etwas ungeeignet für ein Zelt. So probierten wir unser Glück bei den Bomberos, die zusammen mit der Polizei die "Guardia Civil" darstellten. Dort bekamen wir eine grosse Wiese in unmittelbarer Nachbarschaft des Polizeihundezwingers, dessen Bewohner uns lautstark begrüssten. Auf der anderen Seite befand sich der örtliche Knast, ebenfalls mit hündischer Bewachung, einen sichereren Campingplatz hatten wir vermutlich noch nie gefunden. Wir durften auch die Küche der Polizisten benutzen, jedes Mal wenn wir auf's Klo mussten, mussten wir uns aber anmelden und kriegten Begleitschutz. Anscheinend dürfen Zivilisten nicht alleine ins Polizeigebäude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht wurde gar nicht so kalt, erst gegen Morgen kühlte es ab. Wir waren sehr überrascht, als wir aus dem Zelt krochen und draussen Nebel vorfanden. Was, hier war es doch immer staubtrocken, woher kamen wohl diese Wolken? Entsprechend nass war auch das Zelt, aber gut, das konnte später behoben werden. Recht bald begann eine Subida, nicht steil, aber einige Kilokmeter lang. Hügel sind in dieser Region meist spannender als Ebenen, so hat es wenigstens ab und zu mal etwas Struktur in der Landschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Vtnni0WbRO0/TtJyQe3YQvI/AAAAAAAABjw/MaY2zvZ-cMQ/s1600/DSC01669a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="172" src="http://1.bp.blogspot.com/-Vtnni0WbRO0/TtJyQe3YQvI/AAAAAAAABjw/MaY2zvZ-cMQ/s320/DSC01669a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Flach ist eher langweilig.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hxMdhYIqBYM/TtJypm0tnBI/AAAAAAAABkA/oSqyMK3jtJM/s1600/DSC01688a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="156" src="http://3.bp.blogspot.com/-hxMdhYIqBYM/TtJypm0tnBI/AAAAAAAABkA/oSqyMK3jtJM/s320/DSC01688a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hügel sind da interessanter.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging's bergauf. Als da eine Señora am Strassenrand stand, mich fötelte und fragte, wohin die Reise gehe, dachte ich mir nichts weiter, sowas kommt schliesslich öfters vor. Martina liess dann aber aussergewöhnlich lange auf sich warten, so dass ich umkehrte um nachzuschauen was los war. Sie habe ein Interview geben müssen, die Dame sei Reporterin gewesen. Aha, schon wieder Medienpräsenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf kamen wir durch das winzige Dörfli El Fuerte, fanden ein kleines Restaurant und machten einen Kaffeehalt. Die nette ältere Señora gab uns zum Kaffee Quesadillas zu probieren. Das sind Tortillas mit Käse und weiterer Füllung wie z.B. Bohnen oder Fleisch, sehr fein. Und da sie die uns angeboten hatte, meinte sie, wir müssten das nicht bezahlen (wir hatten immerhin je drei Stück gegessen). Ist doch überraschend, wie man immer wieder super grosszügige Leute trifft, gerade wenn man es am wenigsten erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der langen Znünipause ging es nur noch kurz weiter bergauf, danach kam eine längere Abfahrt nach Ojuelos. Dabei überquerten wir die Staatsgrenze von Guanajuato nach Jalisco und ich stellte wieder einmal fest, dass man ein Dorf aus 15 km Entfernung wahrnehmen kann, ohne wirklich zu glauben, dass es noch so weit weg ist. Tags zuvor war dasselbe bei San Felipe geschehen. In Ojuelos machten wir Mittagspause und legten das Zelt zum trocknen aus. Da Martina von Brot zum Mittagessen oft Bauchkrämpfe bekommt, haben wir nun seit San Miguel Tortillas getestet. Das hat bauchwehtechnisch nicht schlecht funktioniert, leider zerbrachen die doofen Dinger (die wir mit Mayonnaise, Tomaten und Oliven gefüllt hatten, sehr originell) und alles sabberte auf unsere Kleider. Und wirklich fein waren die Dinger auch nicht, wir werden mal frischere Tortillas in einer anständigen Tortillería suchen müssen. Der Dessert, der wir momentan haben, ist da um Klassen besser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FSngoz8CLjc/TtJxQzmtt-I/AAAAAAAABjQ/Zcw8jl4a7CM/s1600/DSC01609a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-FSngoz8CLjc/TtJxQzmtt-I/AAAAAAAABjQ/Zcw8jl4a7CM/s320/DSC01609a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Yep, wir haben echte Schweizer Schokolade gekauft, mmmm!!!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Um halb drei stiegen wir wieder in die Sättel, erst wieder einige Wellen, dann ging es fetzig und lange bergab. Wir hofften wieder einmal auf ein hübsches Wildcamp und fragten darum bei einer Schreinerei nach Wasser, das wir, wie in Mexiko üblich, anstandslos erhielten (gekaufte Agua Purificada). Interessanterweise sahen wir in dieser extrem trockenen Region zwar einige Weiher bzw. eher verschlammt Tümpel, dessen Wasser wir ganz bestimmt nicht trinken wollten, aber wer würde an solchen Orten überhaupt Wasser erwarten. Wir fuhren noch etwas weiter bis zu einem Minidörfli, dessen Namen ich mir nicht merken konnte (90 km und 5:20 Stunden). Dort erhielten wir die Erlaubnis "auf der Plaza", d.h. neben der "Kirche" zu campen. Plaza ist zwar nicht ganz der richtige Ausdruck, es war ganz einfach eine staubige Fläche mitten im Dorf. Wie in solchen Ortschaften üblich, wenn unverhofft Gringas en Bici auftauchen, wurden wir den ganzen Abend lang bestaunt (allerdings relativ diskret aus dem Garten des Nachbars). Viel zu sehen gab es aber wohl nicht, wir kochten, schrieben Tagebuch und gingen schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TDhW6ZIisTI/TtKIE4Mq5qI/AAAAAAAABlY/y6n1I5VaxzI/s1600/IMG_9562a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="230" src="http://1.bp.blogspot.com/-TDhW6ZIisTI/TtKIE4Mq5qI/AAAAAAAABlY/y6n1I5VaxzI/s320/IMG_9562a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Plaza-Camp.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fNufpmy6tXQ/TtJy00AQsRI/AAAAAAAABkI/gVJjwtQWS3o/s1600/DSC01699a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="237" src="http://4.bp.blogspot.com/-fNufpmy6tXQ/TtJy00AQsRI/AAAAAAAABkI/gVJjwtQWS3o/s320/DSC01699a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bald hatten wir herzige Gesellschaft.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-D4886C1HAOs/TtJy6h9M6HI/AAAAAAAABkQ/BGQZVSsxYCo/s1600/DSC01703a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="230" src="http://3.bp.blogspot.com/-D4886C1HAOs/TtJy6h9M6HI/AAAAAAAABkQ/BGQZVSsxYCo/s320/DSC01703a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Cowboy mit Kind.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Diese Nacht war trockener und ähnlich warm bzw. kalt gegen Morgen. Die nächsten paar Kilometer bestanden aus der Fortsetzung der Abfahrt des Vortages, dann ging es über die obligatorischen Hügel und dann lange flach bis einige Kilometer vor Aguascalientes, wo wir Mittagspause machten und Gorditas probierten. Gorditas sind dicke Tortillas, die aufgeschlitzt und gefüllt werden. Auch sehr gut. Die Ausfahrt aus der Stadt war sehr hügelig, danach folgten wieder dutzende Kilometer durch ein bügelbrettflaches, breites Tal. Gegen 16 Uhr und 108 km (nach 6:10 Studnen) erreichten wir eine Pemex und da wir loyal sind, fragten wir um Campingerlaubnis. Da auch Pemex loyal ist, bekamen wir diese Erlaubnis auch ohne weiteres. Unser Wiesli war sogar kaum beleuchtet und wir hatten einen privaten Wasserhahn. Perfekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-eqN1VukzPM8/TtJzBYOom1I/AAAAAAAABkY/JRUx4maMA74/s1600/DSC01713a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="215" src="http://3.bp.blogspot.com/-eqN1VukzPM8/TtJzBYOom1I/AAAAAAAABkY/JRUx4maMA74/s320/DSC01713a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Pemex-Camp.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Die 65 km bis Zacatecas wurden dann anstrengender als die vorhergehenden Tage. Wir mussten zwei Hügelzüge überqueren, was mir landschaftlich sehr gefiel, unfreundlicherweise hatten wir aber während fast des ganzen Tages Gegenwind und das nervt bekanntlich ziemlich. Die Señora der Gorditas hatte uns gewarnt, die Strecke zwischen Aguascalientes und Zacatecas sei gefährlich "mucho asalto y secuestro". Es gäbe viele Überfälle und Entführungen. Die extrem hohe Polizeipräsenz an diesem Tag schien diese Theorie zu bestätigen. Passiert ist aber nichts. Die Einfahrt in die Stadt war dann nicht wirklich spassig, die 6-spurige Autobahn hatte keinen Seitenstreifen und dazu ging es noch bergauf. Gemäss Reiseführer ist auch die Auswahl an günstigen Hotels nicht gerade berauschend, weshalb wir im zweiten Hotel, das wir anschauten, und das 295 Pesos kostete, einquartierten ohne weiter zu suchen. Immerhin 295 Pesos sind etwa 19 Franken. Habe eben auch den Dollar-Kurz angeschaut und hoffe eigentlich, dass der noch etwas abstürzt um uns die Reise im Amiland etwas günstiger zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Plan, in Zacatecas einmal auszuschlafen, ist wieder einmal nicht aufgegangen. Noch vor acht Uhr morgens wurden wir von lauter Musik geweckt und stellten bald fest, dass da vor unserem Zimmerfenster ein bunter Umzug im Anmarsch war. Schnell zogen wir uns an und ... waren etwas geschockt von der eisigen Kälte, die uns draussen empfing. Wir wissen nicht, was das für ein farbiger Anlass gewesen war, aber da marschierten jede Menge Batallones mit, Turcos, Christianos und andere. Auch halb erfrorene Reiter waren dabei und bei den Musikern wunderten wir uns, dass da die wenigsten Handschuhe trugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-YQ044Li4HsU/TtJz1QfjQPI/AAAAAAAABkw/KZH8JYUBe2U/s1600/DSC01728a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="222" src="http://2.bp.blogspot.com/-YQ044Li4HsU/TtJz1QfjQPI/AAAAAAAABkw/KZH8JYUBe2U/s320/DSC01728a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;3er Batallon Turco.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iidWp1xOsOM/TtJz77gAl2I/AAAAAAAABlA/-IRxeJUM95k/s1600/DSC01746a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="292" src="http://1.bp.blogspot.com/-iidWp1xOsOM/TtJz77gAl2I/AAAAAAAABlA/-IRxeJUM95k/s320/DSC01746a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch die Reiter frohren.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-7bHgwdC8Y9k/TtJ0EvUcydI/AAAAAAAABlI/qN_wCGFTcjk/s1600/DSC01745a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-7bHgwdC8Y9k/TtJ0EvUcydI/AAAAAAAABlI/qN_wCGFTcjk/s320/DSC01745a.JPG" width="254" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die kleinen Kinder hingegen waren gut eingepackt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nun, Zacatecas liegt immerhin auf fast 2'500 müM. Während der gestrige (ganz leichte) Regen um diese Jahreszeit höchst ungewöhnlich war, scheinen diese Temperaturen normal zu sein. Wir werden es uns also jeweils gut überlegen müssen, wo und ob wir in Zukunft im Hochland campen wollen oder doch eher ein paar Pesos für ein Hotel ausgeben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-6675654093563239087?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/6675654093563239087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/11/cuernavaca-zacatecas-zwangsferien-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6675654093563239087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6675654093563239087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/11/cuernavaca-zacatecas-zwangsferien-in.html' title='Cuernavaca - Zacatecas: Zwangsferien in Querétaro'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-1EXtVg09hGI/TtJqfdUYgSI/AAAAAAAABig/S8LBcyF7j8E/s72-c/DSC01561a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Zacatecas, Mexiko</georss:featurename><georss:point>22.7708555 -102.5832426</georss:point><georss:box>20.729204 -104.3760951 24.812507 -100.79039010000001</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-6611009323036835208</id><published>2011-10-30T20:41:00.001+01:00</published><updated>2011-10-30T20:43:15.953+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Oaxaca - Cuernavaca: Total absolut oberversmogt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich sollte der Titel dieses Berichts "Kakteen, Vulkane und Verkehr" heissen, der Smog der letzten Tage hat aber alles andere in den Schatten gestellt. Krass, beeindruckend und vor allem beängstigend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war überraschend einfach, den Weg aus Oaxaca rauszufinden, wirklich angenehm zu fahren war es jedoch erst als wir die Cuota erreicht hatten und der starke Verkehr sich lichtete. Es war erst mal wieder relativ flach und als wir nach etwa 20 km zurück blickten und die Smogschicht über der Stadt sahen, wunderten wir uns nicht mehr über Halskratzen, Niesen und anderen Unannehmichkeiten der Grosstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qdPy3aefs7g/Tqxp4HYuzOI/AAAAAAAABfY/YsSB8YA-h4g/s1600/DSC01167a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="165" src="http://2.bp.blogspot.com/-qdPy3aefs7g/Tqxp4HYuzOI/AAAAAAAABfY/YsSB8YA-h4g/s320/DSC01167a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Da hinten im Smog liegt Oaxaca.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Langsam wurde es hügelig, der höchste Punkt jenes ersten Tages nach Oaxaca war fast 2'400 müM. Wir genossen den Sonnenschein und die zum Velofahren perfekten, relativ kühlen Temperaturen. Überhaupt, der ganze Tag war genial gewesen, inklusive Nachmittag/Abend. Wir fanden nämlich nach 78 km und 6:30 Stunden eine Tankstelle, wo es auch ein Restaurant mit hübschem Wiesli daneben gab. Die Señora, die wir um Erlaubnis zum campen fragten, war unkompliziert und so stand auf der Wiese schon bald unser "Haus". In einer Ecke neben dem Restaurant-Gebäude kochten wir unser Abendessen und in der Nacht wurde es zwar kühl aber unsere Schlafsack-Kombination aus Seide, Faserpelz und leichtem Schlafsack bewährte sich bestens und wir verbrachten eine gemütliche Nacht, immerhin auf immer noch knapp über 2'000 müM.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der folgende Tag begann zwar noch mit etwas Sonne, die im Laufe des Tages jedoch kaum mehr zu sehen war. Die Hügel führten uns wieder höher hinauf, was nun Nebel und Kälte bedeutet. Interessant war jedoch die Landschaft, auf einmal ganz anders gefärbt war. Bisher war die Erde meist orange-rot gewesen, nun war da plötzlich alles grün, später weisslich und zwischendurch mal eine Art rosarot. Trotzt dem Farbspiel fanden wir den später einsetzenden Regen extrem überflüssig. Bergauf ging das ja noch, bergab wurde es dann unangenehmer. Die Regenjacken hatten wir zwar angezogen, für Regenhosen war es jedoch trotzt allem eher zu warm. Um die Mittagszeit kamen wir an einer Caseta de Cobro vorbei, wo sich wie meistens auch einige Comedores befanden. Huevos a la Mexicana, Rühreier mit Tomate, grüner Chili und Zwiebeln, hatten sich bewährt und die Señora machte die Tortillas gleich selber mit einer coolen Presse. Dazu gab es ein paar Bohnen und sogar eine halbe Avocado. Und einen gratis Kamillentee. Nach all dem Futter waren wir natürlich eher unmotiviert, wieder inden Regen rauszugehen, leider blieb nichts anderes übrig. Unsere Absicht, wieder zu campen hatten wir aber schon eine ganze Weile aufgegeben. Gut zu wissen, dass es nach knapp 55 km (und guten 4 Stunden) irgendwo ein Hotel geben musste. Dem war denn auch so und wir erhielten ein nicht überteuertes Zimmer für P. 150. Mit nur einem Bett zwar, das aber easy breit genug war. Die Dusche war heiss, das war eh das wichtigste.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Morgen darauf begann dick vernebelt und eiskalt. Die nette Señora des Hotels bot uns einen heissen Tee an und meinte, sie sei besorgt, wenn wir bei diesem Wetter auf die Strasse gingen. In der Tat wäre das ohne Seitenstreifen keine Option gewesen. Als wir uns nach 8 Uhr auf die Socken machten, verzog sich der Nebel aber &amp;nbsp;schon langsam, und bei der ersten Znünipause, die schon recht bald kam, war es schon fast sonnig. Die aus weissen Steinplatten bestehende Landschaft änderte sich schnell wieder und bevor die ersehnte Abfahrt des Tages kam, hatten wir noch grandiose Aussicht in ein weites Tal, in dem problemlos ein Western gedreht werden könnte. In der Ferne sahen wir auch den ersten Schneegipfel seit Ecuador und vermuteten, dass das der berühmte Vulkan Popocatépetl sein müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Q7Yy_EHOd-U/Tq16do2dRyI/AAAAAAAABhA/xaebFas7NhQ/s1600/DSC01214a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="167" src="http://1.bp.blogspot.com/-Q7Yy_EHOd-U/Tq16do2dRyI/AAAAAAAABhA/xaebFas7NhQ/s320/DSC01214a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Westernmässige Landschaft.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Und schon flitzten wir den Berg runten, nun bei strahlendstem Sonnenschein. Die Mengen Kakteen, die dort an den Berghängen wuchsen, faszinierten uns und so stoppten wir alle paar Kilometer und knipsten so viele Fotos wie schon lange nicht mehr. Auf einer Brücke, die über eine weite Schlucht mit einem läpischen Rinnsal spannte, war die coole Bajada jäh beendet. Nun würde es wieder bergauf gehen, voraussichtlich nicht sehr steil, bei Sonne sollte das aber wieder sehr warm werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bkOafwJ4Q5A/Tqx0fKJkjyI/AAAAAAAABfo/O9jjq705F4s/s1600/DSC01227a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="195" src="http://3.bp.blogspot.com/-bkOafwJ4Q5A/Tqx0fKJkjyI/AAAAAAAABfo/O9jjq705F4s/s320/DSC01227a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Quadratkilometerweise Kakteen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5mAzkbk40KE/Tqx02HCkqjI/AAAAAAAABf4/tIfvTmzpkWc/s1600/DSC01246a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-5mAzkbk40KE/Tqx02HCkqjI/AAAAAAAABf4/tIfvTmzpkWc/s320/DSC01246a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zuunterst ist der Fluss, jetzt geht es wieder bergauf.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ytJgfPWWhkQ/Tqx1lFbxWiI/AAAAAAAABgA/VwD2_JkD4o8/s1600/DSC01264a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="198" src="http://3.bp.blogspot.com/-ytJgfPWWhkQ/Tqx1lFbxWiI/AAAAAAAABgA/VwD2_JkD4o8/s320/DSC01264a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die sehen schon recht majestätisch aus.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die Vegetation änderte sich auch schon bald wieder, immer mehr Büsche mischten sich zwischen die verschiedenen Kakteenarten. Am liebsten hätten wir an jenem Nachmittag ein Wildcamp aufgebaut, umgeben von ebendiesen Büschen und ein paar riesigen Kakteen. Da die blöde Strasse jedoch beidseits eingezäunt war, erwies es sich als unmöglich, von der Strasse wegzukommen. Der Boden bestand auch hier noch aus jenen Gesteinsplatten und vermutlich wäre es da auch gar nicht möglich gewesen, Heringe reinzuhauen. So bogen wir bei der nächsten Ausfahrt nach guten 77 km und etwas über 5 Stunden eben von der Strasse ab und das erste, was wir da sahen, war ein Motel. Ok, man kann ja mal nachfragen. Ein Zimmer hätte jedoch P. 250 gekostet und wir hatten keine Lust, so viel Geld auszugeben. Als wir erwähnten, dass wir eigentlich einen Zeltplatz suchten, bot uns der Herr den Hinterhof des Motels an. Da stand ein grosser Baum und unser Zelt hätte da prima hingepasst. Wir fragten nach dem Preis und waren etwas geschockt ab den genannten P. 200. Zum zelten! Diesen Schock sah man uns offensichtlich an und als wir Anstalten zum wegfahren machten, wurde der Preis auf P. 100 gesenkt. Ok, wir hatten auch Zugang zu einem Klo und einer heissen Dusche angeboten bekommen und so erschien uns das als gerade noch bezahlbar. Wir befanden uns da vermutlich etwa auf 1'400 bis 1'500 müM und&amp;nbsp; so war die Kälte auch in dieser Nacht kein Problem.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dafür wurde es am nächsten Morgen wieder etwas schwierig, aus den Schlafsäcken zu kriechen. Die ersten 10-15 km wurden dann überraschend flach, gemäss Profil hätten wir mehr Steigung erwartet. Wir waren aber auch gar nicht sicher, wo genau auf diesem Profil wir uns befanden, und solange es flacher als erwaret ist, ist man sowieso glücklich. Die erste Caseta de Cobro brachte wieder Futterstände und diesmal einen heissen Kaffee mit sich. Dort setzten wir uns in die Sonne und wärmten uns erst einmal auf. Da wurden Erinnerungen an Peru wach, wo wir das auch dann und wann so gemacht hatten, ausser dass es dort nie heisse Getränke dazu gegeben hatte (und es noch ganz massiv kälter gewesen war, mit gefrohrenen Bächen z.B.). Nun hatten wir auch den weissen Vulkan wieder vor Augen und ein genaueres Kartenstudium machte klar, dass das unmöglich der Popocatépetl sein konnte. Viel wahrscheinlicher war, dass das der Pico de Orizaba, Mexikos höchster Berg, war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-wAw-KuGzOCM/Tqx10CjWYoI/AAAAAAAABgI/Nj4WNkaJ4YI/s1600/DSC01274a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="161" src="http://4.bp.blogspot.com/-wAw-KuGzOCM/Tqx10CjWYoI/AAAAAAAABgI/Nj4WNkaJ4YI/s320/DSC01274a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Pico de Orizaba oder Citlaltépetl (5'636 m).&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Steigung auf den Pass vor Puebla kam vielleicht etwas später als erwartet, aber sich kam trotzdem. Nicht übermässig steil, es blieb genug Energie übrig, die immer karger werdende Landschaft zu studieren. Schon interessant, in Peru und Ecuador war auf einer Höhe von etwa 2'500 m wilde Vegetation gewuchert und es war immer angenehm warm bis heiss gewesen. Hier oben wuchs auf den Hügeln, die die Strasse überragten, praktisch nichts mehr. Immerhin war es dort oben im Sonnenschein sehr gemütlich. Und da wir unseren lieben Vulkan wieder vor der Nase hatten, organisierte Martina ein professionelles Fotoshooting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vrCJBM3yE3E/Tq2OCsQKCbI/AAAAAAAABho/8SF9aBWeeP4/s1600/IMG_8964a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="227" src="http://2.bp.blogspot.com/-vrCJBM3yE3E/Tq2OCsQKCbI/AAAAAAAABho/8SF9aBWeeP4/s320/IMG_8964a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Pause auf 2'400 müM.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Nun ging es abwärts. Auch nicht steil, aber aber doch zügig. Wir hoffen, doch noch einmal wild campen zu können, zweifelten aber daran, da wir uns nun je länger je mehr im Dunstkreis von Puebla, einer recht grossen Stadt, befanden. Kurz nachdem wir von der Mex 135 D auf die Mex 150 D eingebogen waren, kamen wir an einer Tankstelle vorbei, da es aber noch früher Nachmittag war, fuhren wir weiter. Auch die zweite Tankstelle war uns zu früh. Das Velofahren war auf der neuen, vierspurigen Autobahn aber längst nicht mehr so spassig wie zuvor. Der Verkehr hatte stark zugenommen und der Seitenstreifen war so zugemüllt mit losen Kies, Glassplittern und Teilchen explodierter Autoreifen (bekanntlich mit fiesen Drähtlis), dass wir voll konzentriert auf den Boden starren mussten. Als der Seitenwind etwa um 16 Uhr plötzlich in frontalen Gegenwind umschlug hatten wir (nach fast 74 km und 5:30 Stunden) die Nase voll und verliessen die Cuota um eine weitere Tankstelle abzuchecken. Da gab es aber keine Grünanlage und so kurvten wir durch die danebenliegende Siedlung und suchten Kirche, Schule oder Gemeindsgebäude. Leider wohnten aber weder Pfarrer noch Lehrer in der Nähe und der Señor, der die Schlüssel zum Gebäude am Parque besass, war gerade nicht da.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach weiterer Suche fanden wir ein hübsches Wiesli neben einem Haus und auf Anfrage erhielten wir die Erlaubnis zum campen. Glücklich stellten wir das Zelt auf, bereiteten unsere Betten vor, kochten und assen zu Abend. Zwischenzeitlich kam eine Familie vorbei und lud uns zu sich ins Haus ein, es sei da wärmer und gemütlicher. Da wir aber schon fertig installiert waren, hatten wir keine Lust, alles wieder abzubauen und gaben uns Mühe, unsere Dankbarkeit für das Angebot zu zeigen und ganz freundich abzulehnen. Gerade als wir aber am Geschirr waschen waren, fuhr eine Polizeicamioneta vorbei, die kurz darauf zurückkam. Die Polizisten, bzw. eine Polizistin informierte uns, dass es da nicht sicher sei und wir da besser nicht campen sollten. Ja, was nun? Einer der Polizisten nahm mich mit auf die Suche nach dem Herrn, der die Schlüssel zu jenem Gebäude hatte, der war aber immer noch nicht da. Der Polizist brachte mich zu einem anderen Haus, welches, wie ich gleich erfuhr, seines war, und stellte mich seiner Frau vor, die mich einlud, bei ihr und ihrer kleinen Tochter im Schlafzimmer zu schlafen (ihr Mann hatte ja Nachtschicht). Das war ein überwältigend nettes Angebot, und die Optionen schienen uns auch ausgegangen zu sein. Ich nahm mal so "provisorisch" an und sagte, ich müsste noch mit Martina reden.&amp;nbsp;Sie hatte sich in der Zwischenzeit mit den anderen Polizisten unterhalten, die ihr eine grosse Halle im Polizeigebäude im Nachbardorf angeboten hatten. Das schien dann auch mir die bessere Lösung um nicht in den intimsten Wohnbereich einer Familie einzudringen. So packten wir zusammen und luden Gepäck und Velos auf die Ladefläche der Camioneta. In der Halle, einer riesige Theaterhalle mit Bühne, war dann auch jede Menge Platz vorhanden und so installierten wir unsere Matten zum zweiten Mal an jenem Tag.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass diese Nacht kälter war als bisher auf 2'000 m Höhe, hatten wir schon länger festgestellt. Die Temperatur in dem luftigen Gebäude war auch kaum höher als draussen und kaum hatten wir uns in die Schlafsäcke verkrochen, bemerkten wir auch den konstanten Luftzug, der über den Boden schlich. Um es kurz zu sagen: wir frohren die ganze Nacht und verfluchten uns, zweimal das Angebot, in einem Haus zu schlafen, abgelehnt zu haben. Wir hatten den Wecker auf 7 Uhr gestellt, brauchten aber eine halbe Stunde, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, das letzte Bischen Wärme zu verlassen und aufzustehen. Bald darauf verabschiedeten wir uns von den hilfsbereiten Policías und fuhren die 4 km zur Autobahn zurück. Dort wärmten wir uns erst mal an einem Becher Kaffee auf bis wir dann um 10 Uhr, bei nun bedeutend freundlicheren Temperaturen, wieder in die Pedalen traten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hombre, wurde das langweilig. Es war platt, links und rechts Gras, Büsche, Weideland und ab und zu ein paar Häuser. Der Seitenstreifen die gleiche Katastrophe wie tagszuvor und jede Menge Verkehr. Da wir spät gestartet waren, war schon bald Zeit zum Mittagessen und wir fanden auch ein freundliches Restaurant an der Strasse. Dann ging es weiter mit immer mehr Verkehr je näher wir uns der Millionenstadt näherten. Man hatte bald nicht mehr das Gefühl, sich auf einer Cuota zu befinden, die Strasse wurde so busy wie jede andere auch und Busse hielten regelmässig auf dem Seitenstreifen an und blockierten den Weg. Nach der Abzweigung ins Zentrum wurde der Verkehr aber wie erwartet noch dichter und Strassengabelungen, wo wir links abbiegen mussten, für uns noch komplizierter. Wegen Baustellen war der Weg ins Centro Histórico durch ruhige Wohnquartiere ausgeschildert, was die Sache für uns einfacher machte. Positiv war auch, dass es fast 10 km weniger weit war als erwartet (66 km in etwa 3:45 Stunden). Auch die Hotelsuche wurde diesmal nicht weiter aufwändig, das erste Haus, das ich anschaute, war günstig und da wir ein paar Tage bleiben wollten, erhielten wir einen kleinen Rabatt (P. 140 / Nacht). Dass das Hotel Rio auch ein Stundenhotel war, störte uns nicht und die Señora, die schon einmal in der Schweiz in den Ferien gewesen war, schwärmte uns die ganze Zeit von unserer Heimat vor:-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Freitagabend verstiessen wir gegen das Versprechen, das wir unseren Familien gegeben hatten, Nachts nicht gross in der Gegend herumzuspazieren. Aber was will man den machen, wenn es dunkel ist, wenn man aus dem Restaurant rauskommt? Die Avenida 5 de Mayo war angefüllt von quirrligem Leben, Jung und Alt waren unterwegs und es wurde alles mögliche lautstark zuum Verkauf angeboten. Es war entsprechend laut und die Stimmung fröhlich und ausgelassen. Auch die Temperaturen waren nicht allzu fies, man brauchte zwar eine Jacke, konnte sich so aber gemütlich draussen aufhalten. Puebla, die mit vollem Namen "Heróica Puebla de Zaragoza" heisst und auch "Puebla de los Angeles" genannt wird, liegt immerhin auf&amp;nbsp; gut 2'000 müM.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstagmorgen war das Zentrum erst noch ruhiger. Im Laufe des Morgens wurde es aber wieder sehr lebendig und der Zócalo, wie die Plaza auf mexikanisch heisst, ist Treffpunkt aller, die Zeit zum flanieren und rumhängen haben. Da sieht man politische Aktionen gegen raffgierige Banker, sportliche Veranstaltungen und Clowns, die für Unterhaltung sorgen. Dazu die allgegenwärtigen Ballonverkäufer, die natürlich vor allem um die Aufmerksamkeit der Kinder buhlen. Dazwischen spazieren ein paar hellhäutige Gringos und Gringas herum, knipsen mit dem Einheimischen um die Wette und verbrennen sich dabei die weisse Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-8vv_uIqIcCU/Tqx3nG8nB_I/AAAAAAAABgQ/6ODMOgm3PGs/s1600/DSC01337a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="227" src="http://2.bp.blogspot.com/-8vv_uIqIcCU/Tqx3nG8nB_I/AAAAAAAABgQ/6ODMOgm3PGs/s320/DSC01337a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Clown-Akro auf dem Zócalo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls auf dem Programm stand für uns ein Busreisli in die Nachbarstadt Cholula. Dort steht eine von den Azteken erbaute Pyramide, die aber anscheinend bei der Ankunft der Spanier schon überwachsen war. Wie auch nicht anders zu erwarten war, liess Hernán Cortés zuoberst eine Kirche errichten. Leider ist es nicht mehr möglich, die Pyramide von innen anzuschauen, so stiegen wir halt auf den Hügel hinauf, bestaunten Mexiko Citys beiden Hausberge (auch aus der Nähe hiner einer Smogschicht) und schauten die hübsche Kirche an. Viel Action war in dem kleinen Ausflügli nicht inbegriffen, was es aber zur perfekten Ruhetags-Beschäftigung machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KnFKYDyL04c/Tqx6CizlIBI/AAAAAAAABgo/siYnJs8-TTA/s1600/DSC01375a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="126" src="http://1.bp.blogspot.com/-KnFKYDyL04c/Tqx6CizlIBI/AAAAAAAABgo/siYnJs8-TTA/s320/DSC01375a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Popocatépetl (5'462 m) und Itzaccihuatl (5'285 m).&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2ij-zQziwfk/Tqx6Fe0rrpI/AAAAAAAABgw/xECAwvBOkYY/s1600/DSC01399a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="215" src="http://3.bp.blogspot.com/-2ij-zQziwfk/Tqx6Fe0rrpI/AAAAAAAABgw/xECAwvBOkYY/s320/DSC01399a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Santuario de Nuestra Señora de los Remedios.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-oy84mz-DJpw/Tqx6J90bQeI/AAAAAAAABg4/18vwWOL5dGk/s1600/DSC01410a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-oy84mz-DJpw/Tqx6J90bQeI/AAAAAAAABg4/18vwWOL5dGk/s320/DSC01410a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wieder einmal eine Ruine. Azteken-Stil diesmal.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Wir blieben noch einen Tag in Puebla, da wir noch versucht hatten, einen Besuch des VW-Werks Mexiko mit seinen 15'000 Angestellten zu organisieren. Das hat dann leider nicht geklappt und so hatten wir noch einen Tag zur freien Verfügung. Wir schlenderten nochmals durch das Zentrum, liessen uns von einem Guía zu einer geführten Besichtigung der Kathedrale überreden und besuchten die Bibliotheca Palafoxiana, die um die 46'000 Bücher umfasst, von denen neun handgeschrieben sind und das älteste aus dem Jahr 1473 stammt. Diese uralten Bücher konnte man aber nicht anschauen und auch alle anderen waren hinter Gittern und man durfte nicht einmal den Saal fotografieren, geschweige denn irgendetwas aus der Nähe. Trotzdem, so alte Bücher waren faszinierend und ich fragte mich, was man denn vor ein paar huntert Jahre so alles aufgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich war auch wieder Einkaufen für's Abendessen und die nächste Etappe angesagt und so verschlug es uns wieder einmal in den Mercado. Da hingen die üblichen gelblich gefärbten, nackten Hühnerleichen herum und Fleisch in allen Stadien der Frische und Unfrische. Für uns interessanter waren die Gemüse- und Früchteabteilungen und ausserdem die riesigen Mengen an Süssigkeiten. Sah aus, als gäbe es die nicht immer, die waren speziell für den nahenden Día de los Muertos, dem Tag der Toten, fabriziert worden. Zuckersächeli in allen Farben und Formen und wenn man Osterhasen oder Samichläuse aus Schokolade machen kann, warum dann keine Totenköpfe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-gUpLuK_Cv24/Tq1_ns-h8iI/AAAAAAAABhI/tLPhvrjVUkc/s1600/DSC01438a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-gUpLuK_Cv24/Tq1_ns-h8iI/AAAAAAAABhI/tLPhvrjVUkc/s320/DSC01438a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hmmmmm!!!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gLzQMVZ7je4/Tq1_sym3EII/AAAAAAAABhQ/TG_NM-lTOy8/s1600/DSC01428a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="312" src="http://4.bp.blogspot.com/-gLzQMVZ7je4/Tq1_sym3EII/AAAAAAAABhQ/TG_NM-lTOy8/s320/DSC01428a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Tag der Toten naht, die ganze Stadt ist voller Skelette.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es auch schon weiter. Wir wären eigentlich um etwa Viertel nach sieben startbereit gewesen, da es aber noch recht dunkel war, genehmigten wir uns einen Kaffee und warteten das Tageslicht ab. Um acht Uhr war es denn soweit und wir stürzten uns in den chaotischen Grossstadtverkehr. Erst durch Seitenstrassen, die immer breiter wurden bis wir es auf die 12-spurige Periférico, die "Umfahrungsstrasse" geschafft hatten. Dort stellten wir wieder einmal fest, dass Signalisierungen nicht für Ciclistas gemacht sind. Da war nämlich schon recht bald unsere Richtung ausgeschildert und wir spurten brav ein, nur um dann kilometerweise mitten auf der Autobahn zu pedalen, bis wir von der Polizei wieder an den rechten Rand geschickt wurden. Später mussten wir das fast lebensgefährliche Einspurmanöver dann natürlich wiederholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir schliesslich auf der Cuota waren, wurden die Autos, die uns um den Grind flitzten weniger, dafür wurden wir bei der ersten Caseta de Cobro kurzerhand durch den Parkplatz geschickt und mussten die Velos danach über eine Treppe wieder auf die Strasse hinaufhieven. Aber immerhin, wir wurden nicht weggeschickt und mussten auch nicht bezahlen. Der Seitenstreifen hier war auch recht ok und die ersten 10-12 km ziemlich flach. Die Steigung, die dann kam, wäre eigentlich nicht weiter beeindruckend gewesen, wenn wir von dort nicht wieder eine gute Aussicht auf eine Smogschicht gehabt hätten, die im Unterschied zu jener von Oaxaca nicht dünn und weiss, sondern dick und braun war. Und auch einige negative Auswirkungen dieses hässlichen Leintuchs machten sich bemerkbar, speziell bei Martina. Sie begann in dieser Subida zu husten und hat seither nicht wirklich damit aufgehört. Mir wurde bewusst, dass mein dauerndes Niessen in Oaxaca begonnen hatte und seit Puebla war das schlimmer geworden. Yep, das sind die Folgen von Luftverpestung in Reinkultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Q_vVXtBVlzQ/Tq2D12BtWVI/AAAAAAAABhY/NiN3ItZSwwA/s1600/DSC01445a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-Q_vVXtBVlzQ/Tq2D12BtWVI/AAAAAAAABhY/NiN3ItZSwwA/s320/DSC01445a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ist das nicht oberwiderlich!?!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem Hügel war die Luft dann ein ganz klein wenig reiner, aber wirklich nur ganz wenig. Immerhin ging es abwärts, wenn auch ab und zu mit kleinen Hügelis. Wir fuhren nun recht nahe am Popo vorbei, aber selbst aus dieser Nähe war der Berg nur durch eine bräunliche "Dunst"schicht zu sehen. Und vermutlich um sich nicht lumpen zu lassen stiess der Vulkan immer mal wieder ein Rauchwülchli aus. Im Laufe des Tages sammelten sich diese Wolken um den Gipfel an und am Nachmittag war der Berg kaum mehr zu sehen, da oben Wolke, unten Smog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-PYn383Cc4UQ/Tq2FqZuwpoI/AAAAAAAABhg/tbDuPUZvqlg/s1600/DSC01454a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="197" src="http://2.bp.blogspot.com/-PYn383Cc4UQ/Tq2FqZuwpoI/AAAAAAAABhg/tbDuPUZvqlg/s320/DSC01454a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der versmogte Popo raucht mit.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Als wir wieder in flachere Gefilde vorstiessen, wurde unser Traum vom Wildcamp schon wieder zerschlagen. Links und rechts erstreckten sich Felder, erst Amaranth, später Hirse und da war es kaum möglich, einen versteckten Platz zu finden, wo wir unsere Hütte hätten aufschlagen können. Und so folgten wir dem Schild eines Motels und kriegten ein Zimmer für P. 150, was durchaus in Ordnung war. Wir hatten eine warme Dusche und eine oder mehrere kleinere, gescheckte Kakerlaken im Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäss Profil erwarteten uns tags darauf etwa 60 relativ flache Kilometer mit nur einer, vielleicht 5 km langen Steigung kurz vor Cuernavaca. Blöderweise fanden wir einmal mehr die geplante Strasse nicht und anstelle der kurzen Steigung landeten wir auf einer über 20 km langen. Die Landschaft da war zwar cool, so richtig felsig und waldig, aber da wir einen easy Tag erwartet hatten, waren wir eher spät gestartet und hatten eine ausgiebige Kaffeepause gemacht. Um 16 Uhr trafen wir einen einheimischen Ciclista, der uns verriet, dass es bis zur Abzweigung nach Cuernavaca noch weitere etwa 8 km bergauf gehe und dann noch über 20 km bis in die Stadt. Das wäre zwar nicht unmöglich gewesen, wir hatten aber keine Lust, erst abends zwischen 17 und 18 Uhr in einer grösseren Stadt anzukommen und im Feierabendverkehr steckenzubleiben und irgendwie noch eine Unterkunft zu suchen. Da wir uns gerade bei einer Caseta de Cobro befanden, fragten wir um Erlaubnis, auf einer kleinen Wiese zu campen. Ging da nicht, jedoch etwa 200 m weiter oben war's erlaubt. Gerade ruhig war der Ort nicht, links die Strasse, rechts hinter einem Zaun eine Party. Aber was soll's, wir hatten gratis Klos und eine sichere Wasserversorgung. Von der erhöhten Position hatten wir am Abend Sicht auf den Smog weiter unten im Tal und konnten den matten, roten Sonnenuntergang bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Party nebenan war früh beendet worden und zumindest mich hatte der Verkehr nicht allzusehr vom Schlafen abgehalten. In einer Stunde hatten wir die verbleibenden 8 km Steigung hinter uns gebracht und bis ins Stadtzentrum waren es dann keine 15 km mehr gewesen, und das alles abwärts. Die Suche nach bequemen Betten war ernüchternd. Entweder teuer oder mies schien das Motto der Stadt zu sein. Wir hatten uns schliesslich für eine "Casa de Huespedes" entschieden, die i.d.R. günstiger sind als Hotels, aber eben auch nicht immer hübsch. Für P. 200 haben wir zwei weiche Betten und ein (stinkendes) privates Bad gekriegt, kaputte Moskitonetze und abbröckelnde, verschimmelte Wände, dazu grosse Kakerlaken und eine gute, schön heisse Dusche. Interessanterweise war das WC mit Sitz und sogar Deckel ausgestattet und es gab einen jener (üblicherweie abgebrochenen) Seifenlagerplätze und eine (üblicherweise fehlende) Stange für Handtücher, die jedoch eher an läppische, etwa 50 Jahre alte Waschlappen erinnerten. Nach einer Reparatur durch den Señor des Hauses funktioniert nun auch die Lampe, der Spray gegen Kriech- und Flugtierchen hatte dagegen komplett versagt. Mensch, was hätten wir in Puebla für diesen Preis für ein luxuriöses Zimmer gekriegt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Eindruck von Cuernavaca hatte die Stadt also nicht zu einem unserer Lieblingsorten befördert und so hofften wir nun auf eine Rehabilitation mit einem coolen Umzug zum Día de los Muertos. Am Nachmittag besuchten wir den Gardín Borda, wo es eine Ausstellung grosser Figuren geben sollte. Die fanden wir dann auch, grosse von Schülern/Studenten begastelten skelettalen Damen, La Muerte. Auch gab es "Ofrendas", eine Art angerichtete, mit Blumen und Artesanía geschmückten Tische/Altare, die dem Tod/den Toten gewidmet sind und wo auch Esswaren geopfert werden. Im grossen Garten fand auch ein Markt statt, wo auch Organisationen ihre Stände hatten, wie zum Beispiel eine lateinamerikanische Tierschutzorganisation oder eine Vereinigung mexikanischer Bauern, die sich gegen die (natürlich längst erfolgte) Einführung von gentechnisch verändertem Mais&amp;nbsp; wehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-kloUu9VeJRU/Tq2SOElWE3I/AAAAAAAABhw/vtRxiNqbpPY/s1600/DSC01495a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-kloUu9VeJRU/Tq2SOElWE3I/AAAAAAAABhw/vtRxiNqbpPY/s320/DSC01495a.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ofrenda.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_vzaK-pImZU/Tq2SUIua11I/AAAAAAAABh4/692Y_GC0tfA/s1600/DSC01498a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-_vzaK-pImZU/Tq2SUIua11I/AAAAAAAABh4/692Y_GC0tfA/s320/DSC01498a.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;La Muerte.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Nun hatten wir natürlich auch noch sehr auf das "Gran Désfile", den grossen Umzug zu Ehren des Todes gesetzt und positionierten uns am Samstagabend strategisch   an einen Strassenrand und warteten zusammen mit einigen Einheimischen auf die Action. Die kam dann auch, wie es sich gehört, begleitet von motorisierten Polizisten. Gleich dahinter führte eine langbeinige, tanzende Muerte den Umzug an. Wenn man die Kamera anhob, positionierte sie sich und versuchte auch ab und zu, Leute unter ihren Röcken zu fangen. Dahinter kam eine Gruppe Indígena-Tänzer (der Brauch der Totenverehrung ist schliesslich keine christliche Erfindung), eine Musikgruppe und zwei Lastwagen mit ähnlichen Totenfiguren, wie wir sie am Morgen in der Ausstellung gesehen hatten. Mit unterwegs waren einige verkleidete Leute und Kinder und eine Menge Zuschauer, die fotografieren eher schwierig machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-e2KATHw4OjU/Tq2UgR0G4KI/AAAAAAAABiI/BlfrmoVZq6s/s1600/DSC01515a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-e2KATHw4OjU/Tq2UgR0G4KI/AAAAAAAABiI/BlfrmoVZq6s/s320/DSC01515a.jpg" width="178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;La Muerte will mich einfangen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cDaWDM6dK2s/Tq2UobSgc7I/AAAAAAAABiY/9zeqo4bLtSU/s1600/DSC01542a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-cDaWDM6dK2s/Tq2UobSgc7I/AAAAAAAABiY/9zeqo4bLtSU/s320/DSC01542a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Lastwagen mit Figuren.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nach den beiden Lastwagen war der "grosse Umzug" schon vorbei und wir beide etwas enttäuscht. Das war's schon?!? Entweder hatten wir zuviel erwartet, oder Cuernavaca war eben nicht die richtige Stadt für dieses Fest gewesen. Wir waren von Cuernavaca insgesamt ohnehin nicht sonderlich beeindruckt gewesen und hätten den Besuch hier (auch weg- bzw. steigungstechnisch) besser ausgelassen. Dazu waren wir heute Morgen noch genervt, weil der Typ vom Internet gesagt hat, sie öffnen am Sonntagmorgen um 10 Uhr und als wir um fast halb elf dastanden, war alles noch zu, total tote Hose in der gesamten Stadt. Später fanden wir dann raus, dass auch Mexiko Ende Oktober von Sommer- zu Winterzeit wechselt und wieder einmal wir selber die zeitliche Verwirrung fabriziert hatten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, für uns heisst das, dass wir ab morgen wieder früh starten können, abends aber ab 18 kein Tageslicht mehr haben werden. Das war ohnehin interessant gewesen. Nach jeder Pause von ein paar Tagen haben wir gemerkt, dass es am Morgen immer später hell wurde, abends schien sich da aber kaum was geändert zu haben. Jetzt werden wir wieder um 5 Uhr aufstehen und um 6.15-6.30 Uhr auf der Strasse stehen. Wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-6611009323036835208?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/6611009323036835208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/oaxaca-cuernavaca-total-absolut.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6611009323036835208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6611009323036835208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/oaxaca-cuernavaca-total-absolut.html' title='Oaxaca - Cuernavaca: Total absolut oberversmogt'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-qdPy3aefs7g/Tqxp4HYuzOI/AAAAAAAABfY/YsSB8YA-h4g/s72-c/DSC01167a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total><georss:featurename>Cuernavaca, Morelos, Mexiko</georss:featurename><georss:point>18.9340199 -99.23148259999999</georss:point><georss:box>18.8645884 -99.29160409999999 19.0034514 -99.1713611</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-6239563414080341079</id><published>2011-10-23T01:19:00.001+02:00</published><updated>2011-10-29T22:38:59.038+02:00</updated><title type='text'>Meine bisherige Route</title><content type='html'>So, inzwischen habe ich es sogar geschafft, meine Route auch optisch darzustellen.&lt;br /&gt;Bis und mit Guatemala:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Ver &lt;a href="http://maps.google.com/maps/ms?vpsrc=1&amp;amp;ctz=300&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;msa=0&amp;amp;t=m&amp;amp;msid=208907566016838042308.0004af717f7a0272bc72d&amp;amp;ll=-0.454688,-40.805054&amp;amp;spn=108.756878,101.592407&amp;amp;source=embed" style="color: blue; text-align: left;"&gt;Ufemvelo 2. Versuech&lt;/a&gt; en un mapa más grande&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&amp;nbsp;&lt;/small&gt;Ab Belize:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.com.mx/maps/ms?hl=es&amp;amp;mpa=0&amp;amp;ctz=300&amp;amp;mpf=0&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;msa=0&amp;amp;ll=18.471268,-92.076416&amp;amp;spn=4.513185,9.244996&amp;amp;t=m&amp;amp;vpsrc=6&amp;amp;msid=208907566016838042308.0004afffcaa9c144fc37c&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Ver &lt;a href="http://maps.google.com.mx/maps/ms?hl=es&amp;amp;mpa=0&amp;amp;ctz=300&amp;amp;mpf=0&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;msa=0&amp;amp;ll=18.471268,-92.076416&amp;amp;spn=4.513185,9.244996&amp;amp;t=m&amp;amp;vpsrc=6&amp;amp;msid=208907566016838042308.0004afffcaa9c144fc37c&amp;amp;source=embed" style="color: blue; text-align: left;"&gt;Ufemvelo ab Belize&lt;/a&gt; en un mapa ampliado&lt;/small&gt; &lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-6239563414080341079?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/6239563414080341079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/meine-bisherige-route.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6239563414080341079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6239563414080341079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/meine-bisherige-route.html' title='Meine bisherige Route'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-6113225646014212755</id><published>2011-10-17T23:43:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T23:43:40.595+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Oaxaca de Juárez</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Da wir nun vier Tage früher als erwartet in Oaxaca (ausgesprochen Oachaca, das CH jedoch fast nur gehaucht wie ein H) angekommen waren, hatten wir auch genug Zeit, einerseits mein Velo wieder auf Vordermann bringen zu lassen, andererseits, zum internetlen und auch die durchaus interessante Stadt anzuschauen. Wie ich es vielleicht schon einmal erwähnt habe, sind wir nicht mehr in einer so richtigen Budget-Region, weshalb wir nun manchmal auch selber kochen, wenn wir in einer Stadt sind. Überdachte Ecken in Hotels eignen sich dazu perfekt, mit Benzin geht im Zimmer kochen natürlich nicht mehr.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XX2agPMyhyk/TpxgjkhpsZI/AAAAAAAABeI/lGfOxv9alNo/s1600/DSC01126a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-XX2agPMyhyk/TpxgjkhpsZI/AAAAAAAABeI/lGfOxv9alNo/s320/DSC01126a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gemüsesuppe mit Sternli.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Toten"&gt;Día de los Muerto&lt;/a&gt;s, der Tag der Toten (31. Oktober - 2. November), nahe ist, ist am allgegenwärtigen, makaberen Schmuck der Geschäfte leicht festzustellen. Überall hängen Totenköpfe und Skelette, die z.T. noch bunt bemalt und auch gekleidet sind. Klarer Fall, wir müssen sicherstellen, dass wir uns Ende Oktober/Anfang November in einer grösseren Stadt befinden um so einen Totenumzug live miterleben zu können. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EM4EhaJg4f4/Tpxhh67XrQI/AAAAAAAABe4/_-OH5UEUQ4s/s1600/DSC01129a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-EM4EhaJg4f4/Tpxhh67XrQI/AAAAAAAABe4/_-OH5UEUQ4s/s320/DSC01129a.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Geschmückt für den Tag der Toten.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Wie es sich für eine grosse, koloniale Stadt in Mexiko gehört, stehen auch in Oaxaca viele imposante und wirklich schöne Kirchen. Da wir uns ausgerechnet den&amp;nbsp; Sonntag für unseren Stadtrundgang ausgesucht hatten, waren jedoch vielerorts gerade Gottesdienste im Gang und Besuche/Fotografieren nur beschränkt möglich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LArVWseZzVI/TpxgwXxJagI/AAAAAAAABeY/7FrafU5IVmc/s1600/DSC01140a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-LArVWseZzVI/TpxgwXxJagI/AAAAAAAABeY/7FrafU5IVmc/s320/DSC01140a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;La Catedral.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-k3-Pwtrtnxk/Tpxhv7WgFKI/AAAAAAAABfA/vKG6JR_CfH8/s1600/DSC01159a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-k3-Pwtrtnxk/Tpxhv7WgFKI/AAAAAAAABfA/vKG6JR_CfH8/s320/DSC01159a.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Santo Domingo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die diversen Verkäufer von bunten Gasballonen erinnerten uns an Cuenca, wo das vor Weihnachten auch so war. Keine Ahnung, ob in Oaxaca dieses Ballonangebot immer besteht, oder ob das mit den bevorstehenden Feiertagen Ende Monat zusammenhängt. Diesmal werden wir uns jedoch nichts kaufen, da ich schon meinen Drachen in eine Tasche verbannen musste, um Ruhe vor aufdringlichen Kindern zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9MbLvI8zny4/Tpxh6XX4G3I/AAAAAAAABfI/3N_nOzSzgTA/s1600/DSC01148a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-9MbLvI8zny4/Tpxh6XX4G3I/AAAAAAAABfI/3N_nOzSzgTA/s320/DSC01148a.jpg" width="265" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bunte Ballone.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wie schon erwähnt, werden in der Region von Oaxaca riesige Mengen von Mezcal, Agavenschnapps produziert.&amp;nbsp; Wobei der Schnapps seine Farbe und Geschmack gar nicht der Agave, sondern einem Wurm, der in den Wurzeln der Pflanze lebt, verdankt. Jede Flasche Mezcal enthält aus diesem Grund auch einen jenen Würmlis. Das Gebräu zu degustieren, ist hier überhaupt kein Problem, der reine Schnapps fand ich jedoch nicht sonderlich fein. Besser sind da all die verschiedenen Liköre, die daraus ebenfalls fabriziert werden. Der Inhalt meines kleinen Fläschchens Mezcal-Piña Colada, schmeckt jedenfalls eindeutig nach Ananas und Cocos und nicht nach vergorenen Würmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tXEdOJKtCs4/TpxiBufkkmI/AAAAAAAABfQ/yVXNJwzlU-Y/s1600/DSC01162a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-tXEdOJKtCs4/TpxiBufkkmI/AAAAAAAABfQ/yVXNJwzlU-Y/s320/DSC01162a.jpg" width="183" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Piña Colada mit Mezcal.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit wir Tehuantepec verlassen haben, befinden wir uns jetzt - rein geographisch gesehen - in Nordamerika. Glücklicherweise merkt man davon kulturell noch rein gar nichts und unser heutige Besuch des Mercados hat eher an Peru als an das immer näher rückende Amireich erinnert.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-6113225646014212755?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/6113225646014212755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/oaxaca-de-juarez.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6113225646014212755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/6113225646014212755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/oaxaca-de-juarez.html' title='Oaxaca de Juárez'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-XX2agPMyhyk/TpxgjkhpsZI/AAAAAAAABeI/lGfOxv9alNo/s72-c/DSC01126a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Oaxaca de Juárez, Oaxaca, Mexiko</georss:featurename><georss:point>17.0669444 -96.72027780000002</georss:point><georss:box>17.0149709 -96.76522380000002 17.1189179 -96.67533180000002</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-1296156810986194676</id><published>2011-10-17T18:59:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T18:59:05.802+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>San Cristóbal - Oaxaca: Scheiss Topes!!!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eines gemütlichen Morgens sind wir bei Sonnenschein aus San Cristóbal losgefahren. Joaquin, der Eigentümer des Hostals &lt;a href="http://elhostalito.wordpress.com/"&gt;El Hostalito&lt;/a&gt;, ein Spanier und selbst überzeugter Ciclista, hat uns geraten, nicht die Quota, sondern die Carretera Libre nach Tuxla zu nehmen. Das sei schöner. Ok, machen wir das. Immer noch bei Sonnenschein strampeln wir schwitzend die Steigung aus San Cristóbal hinaus und freuen uns auf die folgende, lange Abfahrt. Wir kommn durch einige Indígena-Dörfer, wo die Frauen wunderschöne Trachten tragen, meist in blau-violet-dunkelgrün-Tönen mit Blumen bestickt, etwas vom Schönsten, was wir bisher gesehen haben. Foto schiessen hat leider nicht geklappt, wäre zu offensichtlich gewesen und ist hier wie auch anderswo extrem unbeliebt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Inzwischen war es bewölkt und die schöne Bajada nahm ein jähes Ende und wir durften nochmals mehrere Kilometer Zwischensteigungen bekämpfen. Aus Wolken wurden Nebel und aus Nebel wurde Regen und als es endlich wieder bergab ging, waren wir nass und die Abfahrt wurde kalt. Die Landschaft wäre vermutlich schön gewesen, viel davon mitbekommen haben wir nich. Wie schon in Guatemala sind auch Mexikos Strassen mit Schwellen gespickt, die hier Topes heissen. In Ortschaften sind sie am häufigsten und auch meistens markiert. Ausserhalb von Ortschaften kommen sie jedoch auch vor, meist sind uns die Gründe für ihre Anwesenheit nicht ersichtlich und graue Schwellen auf ebenso grauem Asphalt sind dazu noch perfekt getarnt. Bis ich jenen einen Tope wahrgenommen hab, war ich de facto schon darüber hinweggesprungen, vor seinem Kollegen, der nur wenige Meter entfernt lag, konnte ich noch bremsen und vorsichtig darüber hinwegschleichen. War aber zu spät, wie ich später feststellen konnte, war die hintere Felge etwas verbeult, was ich beim Bremsen merkte, die etwas auseinandergedrückte Felge blieb jeweils fast zweischen den Bremsklötzen stecken. Das war natürlich schlecht und würde spätestens in Oaxaca behoben werden müssen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ab Mittag schien wieder die Sonne und unsere Abfahrt ging fröhlich weiter bis weeeeiiit runter ins Tal, insgesamt waren das wohl um die 40 km bergab gewesen. Auf den letzten Kilometern in Richtung Tuxla Gutierrez stieg die Strasse jedoch wieder an und es regnete natürlich auch wieder. Je näher wir der Stadt kamen umso mehr Autos, Busse und Lastwagen brausten uns um den Kopf und spritzten uns dank zahlreichen tiefen Pfützen von Kopf bis Fuss nass. Das Strassenchaos und die Signalisierung á la mexicana machten die Navigation nicht einfacher. Die einzige richtige Sehenswürdigkeit des Tages befand sich kurz vor Tuxla, der Cañon del Sumidero, eine etwa 12 Millionen Jahre alte bis zu 1300 m tiefen Schlucht, in der der 300 m tiefe Río Grijalva fliesst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-H3jKNg5MPBc/TpxUivrfaXI/AAAAAAAABcw/MwYcTIYD8e0/s1600/DSC01047a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-H3jKNg5MPBc/TpxUivrfaXI/AAAAAAAABcw/MwYcTIYD8e0/s320/DSC01047a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Cañon del Sumidero.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Wir schafften es doch noch, uns zu den Bomberos durchzufragen und kriegten dort die Erlaubnis, im Schulungs- und Geräteaufbewahrungsraum zu übernachten. Wir hätten auch Duschen und Küche benutzen dürfen, da wir aber ohnehin schon nass waren, verzichteten wir auf die Dusche und das kleine Restaurant ein paar Schritte vom Cuartel entfernt war sympathisch und günstig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-M2JHFG_6OWU/TpxUy31owII/AAAAAAAABc4/cjnvLxWFgb8/s1600/DSC01051a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-M2JHFG_6OWU/TpxUy31owII/AAAAAAAABc4/cjnvLxWFgb8/s320/DSC01051a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unser "Quartier" bei den Bomberos.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Tags darauf kurvten wir noch gute 15 km durch die Stadt ehe wir ehe sich der Verkehr etwas lichtete und wir uns endlich auf der Ausfallstrasse nach Cintalapa, unserem Tagesziel befanden. Wieder ging's bergauf, wieder war der Himmel bewölkt, wir genossen nun aber einen breiten Seitenstreifen. Nach etwa 25 km Steigung flitzten wir nach Ocozocoautl runter und bogen dort in die Cuota ein, nachdem wir uns vergewissert hatten, dass diese Cuota nach Cintalapa führte. Von nun an war das Land flach mit ab und zu ein paar kurze Steigungen und einer fast 10 km langen Abfahrt. Wir kamen zweimal an Estaciones de Cobro vorbei, jenen Häuschen, wo einkassiert wird. Wir mussten nie bezahlen, dafür die Velos jeweils auf das (hohe) Trottoir raufhieven und auf die andere Seite schieben. Wir kamen auch an einer grösseren Abzweigung vorbei, da der Ort, an den wir hinwollten, aber nicht angeschrieben war, fuhren wir eben geradeaus. Die Landschaft war zwar immer noch grün, nun aber ganz anders als in den letzten Tagen. Grundsätzlich eine Ebene mit gelegentlichen Hügelzügen und ab und zu ein grosser Felsrücken, der quer in der Landschaft lag. So richtig bewaldet war es nicht, hatte aber meist Bäume und sah darum auch nicht so kahl aus, wie Weideland sonst oft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir pedalten stundenlange durch die Weite und wunderten uns langsam, wann den nun eine Ausfahrt nach Cintalapa kommen würde. Dass es weiter sein würde als gemäss Profil anzunehmen war, war uns bewusst, da wir ja nicht immer von denselben Ausgangspunkt starteten, wir hatten aber mit 85 bis 90 km gerechnet und nicht mit über 100 und sieben Stunden im Sattel reicht eindeutig aus. Mit der Zeit wurde das Ganze immer suspekter und wir checkten die Karte nach jener Stadt, die immer wieder angeschrieben war: Arriaga. Nun war klar, dass wir bei jener Abzweigung hätten rechts abbiegen müssen, nun waren wir auf dem Weg an die pazifische Küste, wo wir momentan eigentlich gar nicht hinwollten. Das war wieder einmal Pech und wir wunderten uns über mexikanische Strassenbeschilderungen, die für schweizer Massstäbe jede Logik vermissen liessen. Da es bis Arriaga, der nächsten Küstenstadt, aber noch über 30 km waren und wir nicht wussten, wie viele Hügel da noch dazwischen lagen, begannen wir, nach einem Zeltplatz Ausschau zu halten. Ganz so einfach war das nicht, immerhin war die Strasse meistens eingezäunt und mit Velos über Leitplanken zu klettern, ist auch nicht wirklich praktisch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da war natürlich auch das Problem, dass wir Wasser brauchten, die Bäche hier aber meist sehr braun waren. Auf einer kleinen Anhöhe lief etwas Wasser aus dem Hang in den Strassengraben und sah relativ sauber aus. Da da aber doch recht viele kleinere und grössere Schwebeteilchen drin herumschwammen, beschränkten wir uns darauf, dort einen Liter Wasser zum Kochen zu fischen, jede von uns hatte noch knappe 2 l, was bis Arriaga reichen würde. Wir fanden auch bald darauf einen etwas erhöhten Platz, der von hohem Gras umringt war, in der Mitte jedoch schön sandig. Echten Blickschutz bot das Gras zwar nicht, sobald es dunkel würde, würden wir dort nicht mehr zu sehen sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ooYo1QYYOWI/TpxVPn53u2I/AAAAAAAABdI/DAyfCJ7OBpk/s1600/DSC01066a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="257" src="http://4.bp.blogspot.com/-ooYo1QYYOWI/TpxVPn53u2I/AAAAAAAABdI/DAyfCJ7OBpk/s320/DSC01066a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unser Camp mit sich bildendem Tornado im Hintergrund.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-lSLOWZaDs7k/TpxVSJoYJBI/AAAAAAAABdQ/lXCWSaywFdQ/s1600/DSC01074a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-lSLOWZaDs7k/TpxVSJoYJBI/AAAAAAAABdQ/lXCWSaywFdQ/s320/DSC01074a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Leuchtende Gräslis im Sonnenuntergang.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Nacht war dann auch ruhig, niemand versuchte, uns auszurauben oder zu belästigen. Nach einer klaren Nacht pedalten wir im Nebel los in Richtung Arriaga. Nach ein paar zähen Kilometern kam eine knapp 20 km lange Bajada mit dem typisch mexikanischen Gefälle. Man fährt meist so zwischen 40 und 50 km/h, muss nicht allzsehr bremsen und kaum je in die Pedalen treten. Genial. In Arriaga wunderten wir erst über das verschlafene Kaff bis wir feststellten, dass Sonntag war und wir froh sein konnten, dass überhaupt ein Supermercado offen war. Dann ging's weiter, nun platt und warm. Bald kamen wir an die Grenze zum Bundesstaat Oaxaca, welcher nun nach Quintana Roo, Yucatán, Campeche, Tabasco und Chiapas unser sechste mexikanische Staat ist. Kurz darauf kamen wir sogar an einem Militärkontrollposten vorbei, so wie sich das bei einem richtigen Grenzübertritt gehört. Wir wurden jedoch nicht gestoppt, ja kaum beachtet. Schade, dass wir offensichtlich nicht während der Mangosaison hier sind, hier gibt es so riesige Mangoplantagen, wie ich sie noch nirgendwo gesehen habe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Dorf San Pedro Tapanatepec suchten wir uns schon um 14 Uhr&amp;nbsp; nach 73 km un gerade mal guten vier Stunden ein Hotel und freuten uns nach drei Tagen ohne Dusche und Kleiderwaschen auf all diese Möglichkeiten. Für den nächsten Tag hatten wir uns wieder eine etwas längere Strecke vorgenommen, 105 km bis nach Juchitán, wo wir einen Tag Pause machen und uns mit meinem Benzin-Kocher, den ich nun seit Beginn der Reise mitschleppe, aber noch nie gebraucht habe, vertraut zu machen. Die Strecke war wieder flach und es gab nichts Aufregendes zu sehen ausser einer riesigen Menge Windräder, von denen sich aber eine ebenfalls sehr grosse Anzahl nicht mehr drehten. Vor dem Mittag hatten wir von einer Sekunde auf die andere Gegenwind, was für die Region am Isthmus typisch sein soll. Das Bikebuch warnt vor Wind in Orkanstärke, der einem locker vom Rad fegen könne, so übel traf es uns zum Glück nicht, es ist einfach lästig und natürlich hinderlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An jenem Tag wunderte ich mich, wie schon tags zuvor über riesige Felder, auf denen etwas angebaut wird, das wir bisher noch nicht gesehen hatten. Die Pflanzen haben gewisse Ähnlichkeit mit Quinoa und könnten Hirse sein. Kennt jemand dieses Gewächs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-l9Y-myXqdSY/TpxVr9wqgaI/AAAAAAAABdY/tr9Fh6FZxHA/s1600/DSC01093a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-l9Y-myXqdSY/TpxVr9wqgaI/AAAAAAAABdY/tr9Fh6FZxHA/s320/DSC01093a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Was ist das?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal standen wir an einer Strassengabelung und finden keinen richtigen Hinweis darauf, welche Richtung wo hinführt. &amp;nbsp;Schliesslich gelang es uns aber, eine nette Autofahrerin zu stoppen, die uns weiterhalf. Abzweigung sei Dank, von nun an hatten wir Rückenwind, was absolut cool war. Als wir von der Hauptstrasse ins Zentrum von Juchitán abbogen, zeigte Martinas Bordcompüterli tatsächlich etwa die erwarteten 105 km. Meins nicht, das hatte gerade eine Krise und streikte. Einmal mehr stellen wir aber fest, dass Mexiko ein schweineteures Reiseland ist und man dafür oft nicht einmal gute Qualität erhält. Die Stadt selbst wäre eigentlich sympatisch gewesen, die Hotels und auch teilweise deren Angetellte waren es nicht. Ah, wie sehr vermisse ich da Kolumbien, da waren alle immer "a la orden", hier kann man froh sein, wenn man gerade mal knapp bedient wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mangels brauchbarer Alternativen hatten wir uns für ein Hotel entschieden und sind dahin zurückgefahren, nur um herauszufinden, dass das Zimmer inzwischen vergeben war und nur noch solche mit Klimaanlage frei waren, und die waren uns zu teuer. Mann, das wurde langsam mühsam, und auch spät. Dazu begann meine Kontaktlinse, mich so sehr zu nerven, dass ich kaum mehr etwas sehen konnte, was im Stadtverkehr nicht gerade eine Hilfe war. Martina fragte schliesslich beim Ayuntamiento (Stadtverwaltung) nach Bomberos und wir wurden vom Comandante de Policía wieder raus vor die Stadt geschickt, dort gäbe es ein Polizeigebäude, wo wir übernachten könnten. Als wir dort ankamen hatten wir sage und schreibe 10 km zusätzlich auf dem Zähler, nur von der Suche nach einem Pennplatz. Das erwähnte Gebäude war noch nicht ganz fertiggestellt und der Kommandierende vor Ort wusste natürlich auch von nichts. Da kreuzte aber in dem Moment unser Comandante selber auf und klärte die Sache. Wir durften uns ein leeres, staubiges Büro aussuchen, es gab aber immerhin schon funktionierende Klos und Dusche und auch Licht. Sonderlich geruhsam wurde die Nacht trotzdem nicht, es war zu heiss und Armadas von Mücken zeigten sich vom Repelente zum Teil sehr unbeeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum flohen wir am nächsten Morgen nach Tehuantepec, die nur gut 25 km weit entfernte Stadt, die auch der Landesenge, dem Isthmus von Tehuantepec, seinen Namen verliehen hatte. Da fanden wir ein, wenn auch nicht günstiges, so doch aber nettes Hotel und konnten unsere nötigen Besorgungen machen. Auf dem Mercado fanden wir sogar eine Señora, die so richtig feine Empanadas verkaufte, gefüllt mit selbstgemachter Ananaskonfitüre. Die meisten Backsachen in Mexiko, so gut sie auch aussehen, hatten sich bisher meistens als trocken und eher geschmackslos herausgestellt. Wir fanden keine Benzina Blanca, dafür eben eine Tankstelle, wo wir die Brennstoffflasche füllen konnten. Wir kochten auf dem Benzinkocher unser Abendessen ohne irgendetwas oder jemanden in Flammen aufgehen zu lassen und schlossen daraus, dass das Ding funktionieren würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir hatten vier weitere Tage für die verbleibenden etwa 250 km bis Oaxaca veranschlagt. Davon waren rund 50 km relativ "flach", danach würde es wieder bergig werden und wir hofften, nun wieder öfter wild zelten zu können und freuten uns auch schon darauf. Als ich nach 46 km einige komische Knallgeräusche von meinem hinteren Rad hörte, aber auf den ersten Blick nichts sah, war ich auch noch nicht allzusehr beunruhigt. Beim Weiterfahren hörte ich nun aber ein regelmässiges Schaben und eine genauere Analyse zeigte doch tatsächlich eine gebrochene Felge! Ein fast 10 cm langer Riss liess schnell die Vermutung aufkommen, dass ich damit nicht mehr viel weiter kommen würde. Ok, .... das heisst ... wir würden nach Oaxaca hitchen müssen. Wie ... heute schon in der riesigen Stadt ankommen ... ??? Die Erkenntnis traf uns wie ein Schock und wir setzten uns erst mal an den Strassenrand und assen die letzten Empanadas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ck9u9zO9mYM/TpxWCjpYDII/AAAAAAAABdg/VK6juvGQ3o8/s1600/DSC01098a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ck9u9zO9mYM/TpxWCjpYDII/AAAAAAAABdg/VK6juvGQ3o8/s320/DSC01098a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Total zur Sau!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-MWkQCpPn8eI/TpxdPQpdTbI/AAAAAAAABeA/269e0Gk-NG0/s1600/DSC01096a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-MWkQCpPn8eI/TpxdPQpdTbI/AAAAAAAABeA/269e0Gk-NG0/s320/DSC01096a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das Gemisch von Büschen und Kakteen wäre so cool gewesen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Pick-up nahm uns bald darauf mit bis ins nächste Dorf, wo es angeblich leichter sein sollte, ein Auto, oder allenfalls einen Bus anzuhalten um nach Oaxaca weiterzukommen.. Der Fahrer arbeitete offensichtlich in einer lokalen Marmorfabrik und er bot uns einen Besuch an, was wir rein höflichkeitshalber nicht ablehnen konnten. Die Besichtigung wurde aber noch ganz interessant. Die Fabrik wird nämlich als Kooperative betrieben ohne Patrón, der seine Angestellten rumkommandiert. Die Leute dort waren über den Besuch der Gringas auch sehr erfreut und erklärten uns bereitwillig, was sie dort machten. U.a. wurden da Boden- und Bad- und Grabplatten aus Marmor hergestellt, kleine Figürchen aus Onyx, der aus den umliegenden Hügeln stammt. Der Marmor kommt von etwas weiter her, z.T. von Puebla und wird entweder gekauft oder gegen Onyx getauscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TFIoTBnlNK4/TpxWXYCE6xI/AAAAAAAABdo/QyTjH2PP7Fg/s1600/DSC01115a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-TFIoTBnlNK4/TpxWXYCE6xI/AAAAAAAABdo/QyTjH2PP7Fg/s320/DSC01115a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Marmorplatten in Produktion...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hbV5eUC6jg4/TpxXDkNG-KI/AAAAAAAABdw/gE0BdkjD1iY/s1600/DSC01106a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hbV5eUC6jg4/TpxXDkNG-KI/AAAAAAAABdw/gE0BdkjD1iY/s320/DSC01106a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...und fertig geschiffen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die Erläuterungen über das Unternehmen waren spannend gewesen aber wir mussten uns schliesslich wieder mit ausgestrecktem Daumen an die Strasse stellen. Wie wir schon befürchtet hatten, schien es nun, da wir uns im Dorf befanden, niemand mehr für nötig zu halten, uns mitzunehmen. Ausser einem Busfahrer, der auch ohne Umstände unsere Velos in seinen Laderaum schmiss. Auf unsere Frage nach dem Fahrpreis wurden wir auf später vertröstet, was uns zwar nicht sonderlich gefiel, aber einmal mehr hatten wir keine grosse Wahl. Die P. 500, die dann verlangt wurden, waren vermutlich auch ein Gringapreis, mangels Erfahrung mit Bussen und deren Preisen, konnten wir aber nicht weiter argumentieren. "Baratero", sehr günstig, wie der Typ gesagt hatte, war das jedenfalls nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, 200 km Busfahrt durch eine Landschaft, die es verdient hätte mit dem Velo durchfahren zu werden, waren halt auch ok. Inklusive Pause brauchten wir etwa 4.5 Stunden bis nach Oaxaca, wo wir um 18 Uhr ankamen. Da es regnete und für eine längere Suche zu spät war, blieben wir in einem Hotel ganz in der Nähe des Busterminals und kundschafteten das Hotelangebot am nächsten Morgen aus. Unglaublich wie viele Hotels es in den umliegenden Strassen gab. Trotzdem waren die Preise alle recht hoch und fix, niemand zeigte sich verhandlungsbereit. Ausser einem älteren Herr in einem nicht sehr hübschen, älteren Hotel. Der Señor war auch sonst sehr sympatisch, bot einen guten Preis für mehrere Nächte und einen sicheren und trockenen Aufbewahrungsort für unsere Velos. Ok, perfekt, Preis und Freundlichkeit vor Konfort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-a50nbqGkvx4/TpxX8kMA3bI/AAAAAAAABd4/W7xW7WCYYkM/s1600/DSC01124a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-a50nbqGkvx4/TpxX8kMA3bI/AAAAAAAABd4/W7xW7WCYYkM/s320/DSC01124a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Im Land des Mezcals (Agaven- bzw. eigentlich Wurmschnaps).&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir sogar gleich um die Ecke eine Velowerkstatt fanden, machte die Sache einfacher. Die neue Felge ist zwar nicht ganz gleich gut (und teuer) wie die alte, ist aber auch von Mavik und wird bestimmt einige tausend Kilometer aushalten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-1296156810986194676?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/1296156810986194676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/san-cristobal-oaxaca-scheiss-topes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1296156810986194676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1296156810986194676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/san-cristobal-oaxaca-scheiss-topes.html' title='San Cristóbal - Oaxaca: Scheiss Topes!!!'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-H3jKNg5MPBc/TpxUivrfaXI/AAAAAAAABcw/MwYcTIYD8e0/s72-c/DSC01047a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Oaxaca de Juárez, Oaxaca, Mexiko</georss:featurename><georss:point>17.0669444 -96.72027780000002</georss:point><georss:box>17.0149709 -96.76522380000002 17.1189179 -96.67533180000002</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-566006050087529369</id><published>2011-10-06T22:23:00.000+02:00</published><updated>2011-10-06T22:23:33.385+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Palenque - San Cristóbal: Wir kommen im Fernsehen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, das wird für einmal keinen Riesentext geben, denn in diesen vier Tagen ist nicht allzuviel seltsames oder sonst wie komisches passiert. Es ging hauptsächlich auf und ab, dabei viel mehr auf als ab. Absolut widerlich waren die Rekordmengen Schweiss, die wir produziert haben, ich kann mich nicht erinnern, dass es zuvor schon einmal soo schlimm gewesen war. Aber diese feuchte Hitze und dazu noch längere Steigungen sind wohl nicht die empfehlenswerte Kombination. Aber gut, dank dem Bus-Ausflügli kannten wir die Strecke des ersten Tages flüchtig, unser Ziel war es, ungefähr bis zur Abzweigung zu der Cascada de Agua Azul zu fahren, dort aber nicht hinunterzufahren, sondern entlang der Hauptstrasse eine Schlafmöglichkeit zu finden. Wir waren etwas unsicher, da wir gehört hatten, dass die Leute in der Region Fremden gegenüber manchmal etwas zurückhaltend und skeptisch waren. Das hänge anscheinend mit dem Zapatisten-Aufstand der 90er-Jahre zusammen, der sich gegen die (weisse) Regierung in Mexiko City gerichtet hatte, von der sich die indigenen Bauern unterdrückt gefühlt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XXD33uQsDGw/To4Kkhltv0I/AAAAAAAABcU/wOZvAMFq7wk/s1600/DSC01005a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-XXD33uQsDGw/To4Kkhltv0I/AAAAAAAABcU/wOZvAMFq7wk/s320/DSC01005a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zapatisten-Territorium: Hier regiert das Volk, &lt;br /&gt;die Regierung gehorcht.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die meisten Leute waren jedoch nett und freundlich und&amp;nbsp;als wir am Nachmittag gerade wieder einmal in einer steilen Steigung steckten und am Strassenrand ein kleines Lädeli mit kalten Getränken stand, nutzten wir die Gelegenheit zu einer kurzen Pause. Gatorade hat sich hier in Mexiko wegen des hohen Preises leider disqualifiziert, ist ja aber auch nicht konkurrenzlos. Wir hatten kaum unsere Flaschen geöffnet, als zwei Männer anspaziert kamen, einer davon mit einer Filmkamera und Stativ, worüber wir uns ziemlich wunderten. Sie sprachen uns aber gleich an und klärten die Sache. Sie waren nämlich Reporter und auf der Suche nach Material zum Thema "Deporte de Aventura en Chiapas", Abenteuersport in Chiapas. Wir fühlten uns zwar nicht gerade wie Abenteuersportler, aber warum sollten wir uns den Herren nicht interviewen lassen, wenn&amp;nbsp;die solche Freude an uns und unserer Reise hatten. Ich hatte zwar etwas Zweifel an unserer Professionalität in Sachen Interviewgeben, sie schienen damit jedoch kein Problem zu haben und filmten auch unsere Abfahrt, als sie uns im Auto überholten und später nochmals aus dem "Hinterhalt" im Strassengraben. Nette Herren, schade, dass wir unseren Fernsehauftritt selber nicht sehen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einzige eher negative Erlebnis an jenem Tag war, dass wir bei einem Früchtekauf ziemlich abgezockt wurden, aber dass kann überall passieren und hatte wohl wenig mit Zapatisten zu tun. Da wir nach den Megagewittern in Palenque&amp;nbsp;keine grosse Lust zum campen hatten&amp;nbsp;und abgesehen davon, dass es auch nicht leicht gewesen wäre, einen brauchbaren Ort zu finden, stoppen wir nach 66 km und&amp;nbsp;5:43&amp;nbsp;Stunden&amp;nbsp;im&amp;nbsp; kleinen Dorf Xhalina&amp;nbsp;um nach einer überdachten Unterkunft zu fragen. In dem Moment, in dem wir hielten, waren wir umringt von einer riesigen Kinderschar, die extrem neugierig waren und alles anfassten und haben wollten (Drachen, Schlangen, Schildkröten). Ich zücke versuchsweise meine Kamera und es dauerte keine zwei Sekunden und alle waren weg. Anscheinend haben mexikanisch Indígena ähnliche Ansichten betr. fotografieren, wie diejenigen in Bolivien, Perú und Ecuador. Die Kids waren aber auch schnell wieder da, sobald kein Fotoaparat mehr in Sicht war und ein herziger, recht verträumt und naiv wirkender Junge störte sich sowieso nicht daran und wurde von den Mädels jeweils richtiggehend weggezerrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren von einem netten Señor an den Comedor La Selva verwiesen worden, dort würden anscheinend Zimmer vermietet. Die Chica meinte aber, es sei alles belegt, ein junger Herr, der gerade auftauchte, war aber durchaus bereit, mir für P. 100 ein Zimmer abzutreten. Das war zwar klein, mit einem einzigen Bett drin, würde es aber für eine Nacht durchaus tun. Gleich hinter dem Haus floss ein kleiner Fluss durch, der&amp;nbsp; wunderschön hellblaues Wasser führte. Auf unsere überraschte Frage, wie das den komme, wenn alle anderen Wasserläufe braun seien, meinte der Señor, das Wasser entspringe einer Quelle nicht weit von seinem Haus entfernt. Bei Regen werde das Wasser zwar ganz leicht trüb, aber nie so richtig schmutzig. Das freute uns natürlich besonders, den ganzen heissen Tag lang hätten wir viel dafür gegeben, in so ein Flüssli jucken zu können, nun hatten wir eins vor der Haustür. Blöderweise begann es kurz nach unserer Ankunft zu regnen und es kühlte auch markant ab. Davon liessen wir uns aber nicht abhalten, das Bad wurde zwar recht frisch und entsprechend kurz, war aber trotzdem äusserst belebend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ciqg5oTWSxY/To4K2gWHdDI/AAAAAAAABcY/pRbvuLdB3_Y/s1600/DSC01015a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-ciqg5oTWSxY/To4K2gWHdDI/AAAAAAAABcY/pRbvuLdB3_Y/s320/DSC01015a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Perfekte Badi.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen darauf sprangen wir vor der Abfahrt nochmals kurz ins Wasser, wieder unter den verwunderten Blicken der einheimischen Kinder, die sich wohl fragten, warum die Gringas immer bei Regen und/oder morgendlicher Kühle badeten. Dann ging es auch schon weiter, immer schön den Berg hoch. Wie schon tags zuvor waren die Leute zwar nett, die Kinder, die die ganze Zeit entweder Geld oder unsere Mascotas wollten, begannen langsam auf die Nerven zu gehen. Und nicht nur die Kinder, auch die Schwellen, hier ebenso zahlreich wie in Guatemala und auch hier oft nicht markiert, weder farblich oder per Tafel, waren mit der Zeit nicht mehr so lustig. Aber klar, irgendwie muss man die Autofahrer zum bremsen zwingen und viele andere Möglichkeiten dazu gibt es wohl nicht. Auf dem höchsten Hügel des Tages, auf etwa 1'200 müM änderte sich zumindest die Vegetation von tropisch zu Nadelwäldern und wieder zurück als wir ins Tal von Ocosingo auf 900 m (53 km, 5:14 h) runterfetzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-65nK_Meb0ow/To4LA2qnuZI/AAAAAAAABcc/9sN9PdvR0_o/s1600/DSC01010a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-65nK_Meb0ow/To4LA2qnuZI/AAAAAAAABcc/9sN9PdvR0_o/s320/DSC01010a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Grün mit einem gelegentlichen Farbtupfer.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Wer hatte den eigentlich je behauptet, Chiapas sei günstiger als z.B. Yucatán? Dem war überhaupt nicht so, auch unser Hotel in Ocosingo, das überhaupt keinen hohen Standart aufweisen konnte, kostete P. 220. Das eine Günstigere, das wir gefunden hatten, hatte so kleine Zimmer, dass da nicht einmal all unser Gepäck reingepasst hätte. Dann war auch die Restaurantsuche am Abend wie schon verschiedentlich in Mexiko gar nicht so einfach. Die Restaurants schliessen früh, als einzige Alternative bleiben oft Tacos (ähnlich wie Panuchos: kleine Tortillas mit Fleisch und anderem drauf) u.ä., die aber eigentlich eher als Snack gemeint sind und von denen man einen ganzen Haufen essen muss um satt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Morgen begann kühl und selbverständlich mit einer Steigung. Und mit der Begegnung des perversesten Typen der gesamten bisherigen Reise. Wir strampelten gerade aus der Stadt heraus als da dieser Schwüggel hinter einer Brettermauer hervortrat, nur mit T-Shirt bekleidet, das er hochhob und seinen Pimmel vor mir herumschwenkte. Was er dazu sagte, habe ich nicht mitgeschnitten und als einzige Antwort, die mir einfiel, zeigte ich ihm einen auch nicht nett gemeinten Finger. Keine Ahnung, was der halb nackt draussen vor dem Haus wollte, aber dass der mal auf gut Glück auf radelnde Gringas gewartet hatten, ist ja eher unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-j61zRl9XiLo/To4LqY2CabI/AAAAAAAABcs/glF9VC_ZqXY/s1600/DSC01009a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="270" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-j61zRl9XiLo/To4LqY2CabI/AAAAAAAABcs/glF9VC_ZqXY/s320/DSC01009a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kein Foto vom Schwanzschlenkerer!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nun, der Exhibitionist war bald verdrängt und vergessen, wir waren eher wegen den drohenden Wolken besorgt, die uns das Leben hier in den Bergen vermiesen könnten. Netterweise machten sie das aber den ganzen Tag lang nicht, im Gegenteil, sie spendeten Schatten und wir schwitzten weniger. Von der einen Version Strassensperren, die wir an jenem Tag sahen, hatten wir schon gehört. Da wird ein Seil über die Strasse gespannt, sei es, um sich die Weiterfahrt bezahlen zu lassen, oder um die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf die zu verkaufenden Waren zu lenken. Wir wurden aber ohne Geldabzocke durchgelassen. Die zweite Blockade war heftiger, zumindest für Autofahrer. Da lagen nämlich von unten vernagelte Bretter auf der Strasse, als Auto muss man da stoppen, ob man nun will oder nicht. Was die Männer dort wollten, wissen wir nicht, ich sah einige mit Clipboards und Papieren, möglicherweise war das eine politische Aktion, für uns wurden die Bretter aber anstandslos weggezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten bis Santo Tomás Oxchuc etwa mit 50 km gerechnet, waren aber schon nach 45 km dort, für die wir immerhin 5:31 Stunden gebraucht hatten. Das Dorf hatte sogar ein richtiges Hotel, das mit P. 120 bisher das günstigste war. Eigentlich. In Palenque hatten wir P. 150 bezahlt für ein schönes Zimmer mit zwei bequemen, breiten Betten und privatem Bad. Hier hatten wir für 30 Pesos weniger einen kleinen Bunker, ein durchhängendes Bett und draussen ein Klo. Ok, und eine durchaus warme Dusche. Aber in Relation gesetzt war das gar nicht günstig. Das gleiche Spiel wie abends zuvor auf der Suche nach Futter, Restaurants waren keine offen, blieben wieder Tacos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blieben noch&amp;nbsp; 55 km bis San Cristóbal. Diesmal ging es rauf bis auf über 2'400 m, das meiste davon im Nebel, der uns gehörig einnässte. Wenn man etwas von der Landschaft sah, hätte das auf den ersten Blick in den Alpen sein können: Kiefernwälder und von Felsblöcken durchsetzte Wiesen dazwischen, alles schön von Nebelschwaden bedeckt. Bei näherem Hinschauen sah man schon, dass einige Details nicht stimmten, oft blickten wir aber auch nur knapp vor uns auf die Strasse um nicht allzuviel Regen ins Gesicht zu kriegen. Dass wir da keinen trockenen Platz zum Zmittag essen finden würden war klar, und leider gab es in der Region mehr politische Schilder als Comedores an der Strasse. Schliesslich fanden wir doch eine "Cocina economica", eine "Günstige Küche". Billiger als anderswo war das Futter dort zwar nicht, aber die beiden Indígena-Frauen gaben sich Mühe, uns mit ihren beschränkten Spanischkenntnissen zu erklären, was für Essen sie im Angebot hatten und sie brachten uns auch ein kleines Öfeli, da wir offensichtlich nass waren und frohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eineinhalb Stunden später, nun satt nach einer Hühnersuppe und den besten Tortillas in ganz Mexiko, dazu auch schon fast trocken, wagten wir uns wieder hinaus. Die Strasse stieg nochmals kurz an, kann kam ein flaches Stück und schon sausten wir hinunter nach San Cristóbal. Um 14 kamen wir in den Aussenbezirken an, wo uns sogar ein schüchterner Sonnenschein empfing. Wir hatten eine Hostalempfehlung für San Cristóbal, &lt;a href="http://elhostalito.wordpress.com/"&gt;El Hostalito&lt;/a&gt;, das einem spanischen Ciclista gehört. Es ist herzig eingerichtet, Joaquin ist ein super sympatischer Typ und als überzeugendstes Argument hat das Hostal auch eine Küche. Im Vergleich zum Standard ist es zwar nicht unbedingt günstig, als Ciclistas haben wir aber einen Spezialpreis erhalten. Und die vermeintlichen 55 km waren schlussendlich nur 52 km gewesen (4:47 h).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nxbz4VSm5wY/To4LNc2BHLI/AAAAAAAABcg/wWOGEBaOr9g/s1600/DSC01031a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-nxbz4VSm5wY/To4LNc2BHLI/AAAAAAAABcg/wWOGEBaOr9g/s320/DSC01031a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Avenida Miguel Hidalgo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_-lFCFDQLDU/To4LW7qnc-I/AAAAAAAABco/08m0Sjerq24/s1600/DSC01037a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-_-lFCFDQLDU/To4LW7qnc-I/AAAAAAAABco/08m0Sjerq24/s320/DSC01037a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;La Merced.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;San Cristóbal ist eine hübsche, koloniale Stadt auf 2'120 müM und einem angenehmen Klima. Tagsüber wird es (wenn es nicht gerade regnet) schön warm, in der Nacht kühlt es jedoch auch wieder ab und man kann gut schlafen, zumindest wenn man genug warme Decken hat. Leider musste ich hier wegen Zahnschmerzen schon wieder einen Besuch beim Dentista einschalten und bin nun wieder etliches an Kohle los. Dafür hat Joaquin meine Gangschaltung behandelt, die seit längerem total desaströs ist. Muss das noch ausprobieren, hoffe aber, das das funktioniert hat, die Bicicleterías haben hier nämlich die Teile nicht, die ich früher oder später werde ersetzen müssen. Nach einer grösseren Putzaktion sind jetzt auch alle Bidons wieder blitzblank sauber, die Camping-Matte ist geduscht und Seidenschlafsack gewaschen. Somit ist jetzt alles bereit zum wieder verschmutzt werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-566006050087529369?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/566006050087529369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/palenque-san-cristobal-wir-kommen-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/566006050087529369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/566006050087529369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/10/palenque-san-cristobal-wir-kommen-im.html' title='Palenque - San Cristóbal: Wir kommen im Fernsehen!'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-XXD33uQsDGw/To4Kkhltv0I/AAAAAAAABcU/wOZvAMFq7wk/s72-c/DSC01005a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>San Cristóbal, México, Mexiko</georss:featurename><georss:point>19.424389 -99.836097</georss:point><georss:box>-19.1083575 -159.601722 57.95713550000001 -40.070471999999995</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-2284471652747604362</id><published>2011-09-30T01:47:00.000+02:00</published><updated>2011-09-30T01:47:54.635+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Chetumal - Palenque: Ruinen, Cenotes und Irrfahrt auf Yucatán</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um es vorweg zu nehmen: Velo fahren auf Yucatán ist todlangweilig. Undser Motto "der Weg ist das Ziel" findet dort eindeutig keine Anwendung. Es hat zwar immer wieder absolut lohnende, wunderschöne Zwischenziele, breite, fadengerade Strassen in brütender Hitze sind aber äusserst unwitzig.&amp;nbsp; Immerhin, da war nicht nur die Fahrbahn breit, es gab auch einen Seitenstreifen, so dass man das Gehirn weitgehend abschalten konnte und nicht dauernd nach dem Verkehr Ausschau halten musste. Als wir am ersten Tag&amp;nbsp; aber nach etwa 35 km das Schild sahen, das auf den "Cenote Azul" hinwies, gingen wir der Sache natürlich nach. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cenote"&gt;Cenotes&lt;/a&gt; sind mehr oder weniger unterirrdische Seen, z.T. ganz offen, z.T. in tiefen Löchern oder in Höhlen. Der Cenote Azul ist, wie der Name schon sagt, tiefblau und hatte eine geniale Badetemperatur. Und es wurde nicht einmal Eintritt verlangt. Wunderbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Mxsq7-ZgQbQ/ToTjHep8QHI/AAAAAAAABcQ/uWwgtHNAG14/s1600/IMG_7394a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-Mxsq7-ZgQbQ/ToTjHep8QHI/AAAAAAAABcQ/uWwgtHNAG14/s320/IMG_7394a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Im Cenote Azul.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach diesem kurzen Bad mitsamt allen Kleidern ging's weiter. Unser erstes Ziel war Tulum, dort sollte es hübsche Ruinen zu sehen geben. Die Distanzangaben widersprachen sich allerdings etwas und so wussten wir nicht genau, wie lange wir bis dort brauchen würden. Nach etwa 75 km sahen wir ein Schild, das auf den Campingplaz Laguna Azul hinwies und folgten dem, nachdem wir die Information erhalten hatten, dass dies das letzte Dorf für eine ganze Weile war. Da beim Laguna Azul niemand war, gingen wir uns noch "Mis Casas" anschauen und blieben schliesslich dort, nachdem wir den Preis zum campen von P. 150 auf 100 runtergehandelt hatten. &lt;a href="http://www.bacalar-miscasas.com/miscasas.htm"&gt;Mis Casas&lt;/a&gt; gehört Kim, einer sympatischen Kanadierin und hat eine gut ausgerüstete Küche für die Gäste. Da das Plätzli zum campen sehr klein war, schliefen wir kurzerhand in der Küche, was kein Problem war, da wir die einzigen Gäste waren. Das Bad in der hellblauen Lagune war nach&amp;nbsp; 86 km und fünf Stunden im Sattel sehr willkommen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der nächste Tag konnte leider nicht mehr mit blauem Wasser aufwarten, es passierte eigentlich überhaupt nichts. Links und rechts war weiterhin Wald soweit das Auge reichte (nicht sehr weit, eben wegen den Bäumen) oder ab und zu ein Rancho oder eine tote Schlange auf der Strasse. Wie schon auf der ganzen Strecke ärgerte uns immer mal wieder ein lästiger Gegenwind. In Felipe Carrillo Puerto machten wir nach 82 km Schluss für den Tag und versuchten unser Glück bei den Bomberos. Auf einem kleinen Wiesli neben dem Palmendach-Gebäude durften wir unser Zelt aufstellen auf und erhielten Wasser zum waschen aus dem Löschfahrzeug (die Dusche funktionierte nicht und auch sonst gab es kein fliessendes Wasser). Wie immer wurde die Nacht im Zelt heiss, aber immerhin klappte es, die Armadas von Mücken draussen zu halten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzten 97 km bis Tulum waren ebenfalls nicht weiter spektakulär, es war über sechs Stunden lang bügelbrett-platt, heiss und langweilig. In Tulum quartierten wir uns im "Rancho Tranquilo" ein, hatten dort für teure P. 300 unsere eigene Cabaña (mit Gemeinschaftsbad), Küche und Panqueques zum Frühstück. Die Küche hatte uns überzeugt, es hätte günstigere Unterkünfte gegeben, mit selber Kochen kann man das aber ausgleichen, und Pancakes sind sowieso immer ein gutes Argument. Die Ruinen öffnen blöderweise erst um 8 Uhr, die Hitze war so schlicht unvermeidbar. Immerhin kam die grosse Schar Touristen erst später, so hatten wir zumindest zu Beginn noch freie Bahn und mussten uns nicht zwischen den Massen durchkämpfen. Die Ruinen von Tulum sind an sich nicht weiter spektakulär, was jedoch unschlagbar ist, ist deren Lage an der karibischen Küste. Das Wasser dort ist so blau und&amp;nbsp;das Ganze so unglaublich schön, dass es sich schon gelohnt hatte, drei Tage blindlings geradeaus zu fahren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DPXYolGIGIU/ToSsD_K12bI/AAAAAAAABaQ/rRjhsE6aIo0/s1600/DSC00559a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="180" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-DPXYolGIGIU/ToSsD_K12bI/AAAAAAAABaQ/rRjhsE6aIo0/s320/DSC00559a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Ruinen hier sind nicht spektakulär...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-o6GU-_Oo028/ToSsxFJS0BI/AAAAAAAABac/oZFNT0IsGB8/s1600/DSC00596a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="198" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-o6GU-_Oo028/ToSsxFJS0BI/AAAAAAAABac/oZFNT0IsGB8/s320/DSC00596a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... die Lage hingegen schon.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dJ4Z8F9yDzc/ToSsO-Ojt8I/AAAAAAAABaU/DsHZEXH91B8/s1600/DSC00526a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-dJ4Z8F9yDzc/ToSsO-Ojt8I/AAAAAAAABaU/DsHZEXH91B8/s320/DSC00526a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch die vielen Echsen sind cool.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;﻿&lt;br /&gt;Eigentlich hatten wir vorgehabt, am nächsten Tag weiterzufahren, kamen dann aber zum Schluss, dass wir so den Besuch der nächsten Ruinen, Chichén Itzá, auf einen Sonntag timen würden und an Sonntagen haben die Mexikaner freien Eintritt. Kurzerhand entschlossen wir uns darum, einen weiteren Tag in Tulum zu bleiben und füllten den dann auch gewinnbringend aus. D.h. erst mal musste ich meine teuren Flipflops, die ich erst in Cartagena gekauft hatte, nähen lassen, da die Riemen aus der Sole rauskamen. Bei der Gelegenheit stellte ich auch fest, dass meine Laufschuhe aus Trujillo sich in einem vortgeschrittenen Stadium des Zerfalls befanden und konnte die gleich mit flicken lassen. Sehr praktisch. Der Señor, der mir den Schuhspital zeigte, war auch Guía und nahm uns am nächsten Tag mit zum Gran Cenote, der zum Sac Atún,&amp;nbsp; einem riesigen Unterwasserhölensystem gehört, wo wir schnorchelten und unter einem Felsen hindurch in eine Höhle tauchten. Dort drin war das einzige Licht dasjenige, das durch's Wasser reinkam, was gar nicht so wenig war. Wenn man dort abtauchte und in Richtung Eingang zurückschaute, leuchtete alles strahlend blau. Man sah auch die Unterwasser-Fortsetzung des Höhlensystems, Stalagmiten und Stalaktiten und was da eben noch so rumturnte. In einem anderen Teil des Cenotes war der Boden mit weissem Sand bedeck, an der Decke hingen dutzende Fledermäuse und in Löchern nisteten kleine Vögel. Im bewachsenen Teil wohnten auch Wasserschildkröten. Das fanden wir witzig, bis Jorge, unser Guía, eine davon einfing um sie uns zu zeigen, was die ihrerseits natürlich überhaupt nicht lustig fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vt4QwVZIMGs/ToSto3hYItI/AAAAAAAABag/yHdA8lVNBGY/s1600/DSC00642a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-vt4QwVZIMGs/ToSto3hYItI/AAAAAAAABag/yHdA8lVNBGY/s320/DSC00642a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gran Cenote.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-lkhDHIAM5nQ/ToSttLA9BTI/AAAAAAAABak/BDTqWK6-BHE/s1600/DSC00653a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="260" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-lkhDHIAM5nQ/ToSttLA9BTI/AAAAAAAABak/BDTqWK6-BHE/s320/DSC00653a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bitte fangt mich nicht!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;﻿&lt;br /&gt;Anschliessend war noch schnorcheln im Meer angesagt. Auf dem Weg dorthin kaufte sich Jorge doch tatsächlich ein Bier, was uns nochmals sehr schräg reinkam. Abgesehen von der Schildkröten-Fangaktion waren wir von der Tour bisher recht begeistert gewesen, aber ein Touri-Führer, der bei der Arbeit Bier trinkt, fanden wir eher etwas daneben. Die Schnorchel-Tour im karibischen Meer war dagegen wieder cool. Da schwammen auch jenes Schildkröten herum, sehr grosse diesmal und als einige deppische Touris die anfassten, machte Jorge sie auch pflichtgemäss darauf aufmerkasam, dass das verboten war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-rOInq0wjAs4/ToSubyhSfzI/AAAAAAAABao/q6TmOCxMMT8/s1600/DSC00632a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="215" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-rOInq0wjAs4/ToSubyhSfzI/AAAAAAAABao/q6TmOCxMMT8/s320/DSC00632a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kitesurfer bei Tulum.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel der folgenden Etappe war die Stadt Valladolid, gute 100 km von Tulum entfernt. Auf dieser Strasse kamen wir, da kein Wind, schön zügig vorwärts. Valladolid erreichten wir an jenem Tag jedoch trotzdem nicht. Nach etwa 96 km stand einmal mehr ein Schild am Strassenrand, das auf einen Cenote und Camping hinwies. Auch diesmal gingen wir der Sache nach und bekamen für P. 100 einen Platz zum Zelt aufstellen, es gab einen Pool, Hängematten, einen Cenote und ein Mayaritual. Also, erst mal hatten wir den Cenote, der in einer bis auf ein einziges Loch und den Eingang vollständig verschlossenen Höhle lag, fast für uns. Da da nie auch nur ein einziger Sonnenstrahl reindringt, war das Wasser denn auch recht kalt und wir brauchten eine Weile, bis wir uns reinwagten. Es war auch eher trüb, nicht so schön klar wie beim Gran Cenote. Am späteren Nachmittag fand dann das angekündigte Ritual statt und da tauchten auf ein mal auch jede Menge weitere Touris auf. Interessant an der Vorführung waren v.a. die Instrumente, die Muschelhörner gefielen mir ganz besonders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Gd__klwE2bU/ToSvERW9qII/AAAAAAAABas/gm88braN3dk/s1600/DSC00685a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="205" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-Gd__klwE2bU/ToSvERW9qII/AAAAAAAABas/gm88braN3dk/s320/DSC00685a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;"Maya-Ritual".&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Den Abend in der Dunkelheit in der gemütlich warmen Piscina ausklingen zu lassen, war dann genau nach unserem Geschmack. Die Fledermäuse, die kamikazenhaft zwischen unseren Köpfen hindurchflitzten und ganz kurz Wasser tranken, machten die Sache richtig unterhaltsam. Dass Samstagabend war, hatten wir jedoch nicht bedacht gehabt und die etwas später steigende Party mit viel lauter Musik und sonstigem Lärm fanden wir dann nicht so toll. Trotzdem piepte am nächsten Morgen um 5.30 Uhr der Wecker. Als wir durch Valladolid fuhren, wurden wir von einer äusserst sportlichen Stadt überrascht. Erst wurde der Verkehr gestoppt um eine Menge Läufer durchzulassen, später brauste ein Feld Rennvelofahrer durch die Strassen. Als wir einkauften, stellten wir zum wiederholten Mal fest, dass die Werbeslogans der grossen Supermercados, dass dort alles billiger sei, eine glatte Lüge ist. Kurz darauf entschieden wir uns, zum ersten Mal eine Cuota-Strasse zu benützen. Da bezahlt man (d.h. Autofahrer bezahlen), hat dafür viel weniger Verkehr und eine breitere, bessere Strasse.&amp;nbsp; Diese Cuotas sind die Geheimtipps für Velofahrer in Mexiko, also ignorierten wir die Velo-Verbotsschilder und genossen Seitenstreifen und weitgehende Ruhe. Als jedoch nach einigen Minuten kurz vor uns ein Pick-up mit orangem&amp;nbsp;Blinklicht auf dem Dach am Strassenrand hielt, befürchteten wir schon, nun gleich wieder von der Cuota runtergeschmissen zu werden. Das Auto gehörte denn tatsächlich auch zu der Strassenbehörde, oder was auch immer, die Herren grüssten jedoch nur, fanden aber sonst nichts weiter bemerkenswertes an unserer Anwesenheit auf ihrer Strasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ZqrOYFkBtJ0/ToTh5CWMBUI/AAAAAAAABcM/oncz6DaVPDw/s1600/IMG_7810_ba.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="242" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZqrOYFkBtJ0/ToTh5CWMBUI/AAAAAAAABcM/oncz6DaVPDw/s320/IMG_7810_ba.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Velos nicht erlaubt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;In Pisté, dem Zielort des Tages fanden wir das von anderen Ciclistas empfohlene Hotel, wo man campen konnte und richteten uns für zwei Nächte ein. Es gab auch dort einen Pool, der war jedoch nicht so schön sauber wie derjendige beim Cenote. Dafür gab es eine riesige Menge Katzen, zum Hotel gehörende und "Gäste", von denen eine eine hässliche Verletzung am Kopf hatte. Es sah so aus, als hätte jemand, vermutlich ja ein Hund, ihr ganz einfach ein Ohr abgerissen und nur die Ohrmuschel stehen gelassen. Das tat nur schon vom hinschauen weh. Armes Katzenviech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-42tSchYO70Y/ToS5XiZeSaI/AAAAAAAABbQ/J0LqX-2jd38/s1600/DSC00822a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="233" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-42tSchYO70Y/ToS5XiZeSaI/AAAAAAAABbQ/J0LqX-2jd38/s320/DSC00822a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Autsch!!!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da Mexikaner eben keine Frühaufsteher sind, öffnen auch die Ruinen von Chichén Itzá erst um 8 Uhr. Es gelang uns, den Preis für eine 2.5-stündige Führung von 500 auf 400 Pesos runterzuhandeln. Blöd, dass Guías immer so teuer sind, wir sind aber der Meinung, dass man mit Life-Erklärungen viel mehr von einer solchen Besichtigung hat, als wenn man durch die Anlagen spaziert und sich aus all den Mauern keinen Reim machen kan. Im Gegensatz zu Tulum hat es in Chichén Itzá wieder einige recht grosse Gebäude, die anscheinend aber nicht in einem Mal erbaut wurden, sondern da drin stehen ein bis zwei kleinere Tempel und Pyramiden, die dann mit Steinen zugedeckt und mit einer weiteren Pyramide überbaut wurden. Die Maya lebten angeblich nach der Theorie, dass ihre Städte alle 52 Jahre untergehen könnten, darum deckten sie ihre Tempel eben alle 52 Jahre mit Steinen zu und verliessen die Stadt. Wenn nichts passierte, bedeutete das, dass ihre Götter ihnen eine weitere Chance gaben, dann bauten sie eben eine weitere Schicht Tempel über die alten. Die grössten Tempel, die wir sahen, sind aber nicht mehr rein Maya-Stil, da hat eine Vermischung mit den Tolteken, die von weiter oben im Norden stammen, stattgefunden. Gemäss unserem Guía haben die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tolteken"&gt;Tolteken&lt;/a&gt; die Maya aber nicht kriegerisch besiegt, sondern sich friedlich vermischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kukulkan-Pyramide, Chichén Itzás Aushängeschild, ist interessant, auch abgesehen von ihrer Ästhetik. Wenn man unter ihr an bestimmten Stellen Lärm macht, z.B. in die Hände klatscht, dann wiederhallt das deutlich hörbar, klingt dann aber irgendwie anders. Die Theorie ist, dass die Priester von dort oben Ansagen an grössere Menschenmengen machen konnten, ohne dabei entweder brüllen zu müssen oder ein, ja eben nicht vorhandenes Megaphon oder einen Lautsprecher zu benützen. Auch findet da jeweils zur Sonnenwende am späteren Nachmittag ein spezielles Lichtschauspiel statt, das den Eindruck erweckt, eine Schlange krieche von der obersten Plattform nach unten. Der Kopf jener Schlange ist der Rechte unten neben der Treppe. Ich weiss, man kann sich nun nicht wirklich vorstellen, was damit gemeint ist, aber wie unser Führer sagte, was die Mayas hier bauten, war nie zufällig, das hatte alles seinen Sinn und war genau berechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-40K9WnLp9H0/ToSyHkSN-HI/AAAAAAAABa8/_Hi9poQ9_i8/s1600/DSC00735a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="170" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-40K9WnLp9H0/ToSyHkSN-HI/AAAAAAAABa8/_Hi9poQ9_i8/s320/DSC00735a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kukulkan-Piramide mit Schlangenköpfen &lt;br /&gt;links und rechts der Treppe..&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8qnREVw-afs/ToSxusRwNzI/AAAAAAAABa4/tjY5hhwoFy0/s1600/DSC00761a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="257" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-8qnREVw-afs/ToSxusRwNzI/AAAAAAAABa4/tjY5hhwoFy0/s320/DSC00761a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In jener antiken Stadt gab es zwei Cenotes, von denen einer der Wohnsitz des Regengottes Chaac war, dem tausende von Gegenständen und auch Menschen geopfert wurden. Leider hatten, bevor Archäologen erstmals Zugang zu der Städte hatten, Schatzsucher sowohl den Cenote wie auch die Gebäude geplündert. Die sind natürlich nicht mit sehr subtilen Methoden vorgegangen, der Cenote wurde z.B. mit einem Krahn durchsucht, die Bauwerke wurden z.T. sogar gesprengt, so dass Unzählige Gegenstände und andere Überresten kaputtgemacht wurden. Diese Leute hatten von dem Gold gehört, das in den ägyptischen Pyramiden gefunden wurden und hofften nun auf ähnliche Reichtümer hier. Sie fanden wohl auch goldene Gegenstände, vermutlich aber nicht in den erhofften Mengen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7HxumC50Ra8/ToSxozseTUI/AAAAAAAABa0/aIYGJ_6GgkM/s1600/DSC00758a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="219" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-7HxumC50Ra8/ToSxozseTUI/AAAAAAAABa0/aIYGJ_6GgkM/s320/DSC00758a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Chaac, der Regengott, wichtigste Maya-Gottheit.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;In "Überbauung" gab es auch einige Spielfelder, deren Mauern mit aussagekräftigen Bildern verziert wurden. So weiss man, dass die Mannschaften aus je sieben Spielern bestanden, Schläger trugen und verschiedene Körperteile gepolstern hatten, vermutlich um damit den Ball abzufangen und ihn dann mit dem Schläger weiterzubefördern. In die Hände nehmen durfte man den Ball nicht und das Ziel war ein recht kleiner Steinreifen, wo der Ball hindurchbefördert werden musste. Gemäss den Wandreliefs wurde nach dem Ende des Spiels ein Captain den Göttern geopfert. Das Blut, das aus seinem Hals hervorschiest, verwandelt sich in Pflanzen und Bäume und stellt so ein Fruchtbarkeitssympol dar. Nicht einig ist man sich darüber, wer denn nun geopfert wurde: Sieger oder Verlierer? Wissen wird man das wohl nie, unser Guía meinte aber, wenn jemand als&amp;nbsp;Botschafter zu den Göttern geschickt wurde, was eine grosse Ehre war, dann müsste das logischerweise ein Sieger sein und nicht ein Verlierer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Mayas gab es natürich auch einige Tiere, die verehrt wurden. Dies waren v.a. der Jaguar, der Adler und die erwähnte Schlange. Darum winden sich in Chichén Itzá auch&amp;nbsp;viele Schlangen entlang den Treppen zu den Tempeln, von oben nach unten, von unten nach oben oder auch gleich beides. Meistens haben die aber Köpfe oder Gebisse wie Jaguare, z.T. sind die Körper gefiedert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Oed4xURaUsE/ToS1Tz3KGMI/AAAAAAAABbA/c7DQDErN2Bo/s1600/DSC00787a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-Oed4xURaUsE/ToS1Tz3KGMI/AAAAAAAABbA/c7DQDErN2Bo/s320/DSC00787a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Schlangenkopf mit Jaguargebiss.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-XxZjkjt7tWM/ToS1XFSOX0I/AAAAAAAABbE/YW3OB5Xf82w/s1600/DSC00792a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="186" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-XxZjkjt7tWM/ToS1XFSOX0I/AAAAAAAABbE/YW3OB5Xf82w/s320/DSC00792a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hieroglyphen an Säulen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Am Abend fand noch eine Luz y Sonido (Licht und Ton) Show statt, da wurden einige Gebäude farbig angestrahlt und es wurde nochmals legendenmässig die Geschichte der Stadt erzählt. Das war ganz interessant und die Lichteffekte cool.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit war unsere Yucatán-Runde beendet, wir hatten gesehen, was wir uns zu sehen vorgenommen hatten. Jetzt galt es, so schnell wie möglich aus dieser heissen und teuren Region rauszukommen. Wir veranschlagten sechs Tage bis Palenque, die wir mehrheitlich auf Nebenstrassen fahren wollten um die schon bekannten langen, ereignislosen Geraden zu vermeiden. Das klappte zuerst gar nicht schlecht, die gewählten Strässchen waren tatsächlich schmal, die Vegetation wuchs bis an die Strasse ran, wir hatten am Morgen Schatten und fast immer wenig Verkehr. Die Leute in diesen untouristischen Orten waren auch meist freundlicher, wie sich zeigte die Hotels jedoch nicht unbedingt günstiger, auf jeden Fall nicht im Verhältnis zum Standard. Am ersten Abend in Peto (nach fast 113 km und 6:24 h) hatten wir vorgehabt, bei den Bomberos anzuklopfen, als wir das winzige Gebäude sahen und das kleine Wieslein daneben, verzichteten wir aber auf eine Anfrage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel des nächsten Tages hiess Hopelchén, die Strecke schätzten wir als etwa ähnlich lange ein. Das Problem mit dem Strecken-Schätzen ist in Mexiko, dass die Karte hier einen Massstab von 1:2'250'000 hat, damit ungenauer ist und generell weniger Km-Angaben hat. 1:650'000 war viel praktischer gewesen. Was uns schon bald verwirrte, war dass unser Zielort nirgendwo ausgeschildert war. Dafür Städte wir Oxkutzcab, wo wir nur wirklich nicht hinwollten. In Becanchén, einem kleinen Dorf, fragten wir darum nach und erhielten von einem netten Herrn eine Wegbeschreibung, die wie üblich recht kompliziert war. Er schrieb uns aber sogar eine Liste von Ortschaften, durch die wir hindurch mussten, und so konnten wir uns nicht mehr verirren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Landschaft hatte sich für uns negativ verändert. Anstatt Wald war da nur noch Weide- oder Buschland, todlangweilig und ohne Schatten. Nachmittags um 15 Uhr fragten wir nochmals nach dem Weg nach Hopelchén und nach längerer, wieder eher umständlichen Erklärung erwähnte der Señor noch eine Dreckstrasse, mit der wir eine ganze Menge Weg sparen könnten. Das klang für uns etwas suspekt und die Nachfrage bei einer anderen Person ergab, dass jener Weg nicht in gutem Zustand sei, also entschieden wir uns, auf der asphaltierten Strasse zu bleiben und via Xul zu fahren, das hatte uns schon unsere erste Auskunftsperson so beschrieben. Irgendwann fand Martina dieses Xul auch auf der Karte und wir stellten entzetzt fest, dass wir in eine unserem Ziel entgegengesetzte Richtung fuhren. Eine genaue Analyse zeigte dann, dass die Strasse, die wir zu nehmen geplant hatten, jene Dreckstrasse für Traktoren sein musste, die der eine Herr erwähnt hatte. Ahh, Scheisse, wir waren schon gelangweilt genug und die Strecke war auch so lange genug, da brauchten wir keinen Tag und über 100 km zusätlich! Kein Wunder, sahen uns die Leute überrascht an, wenn wir nach Hopelchén fragten und ebenso kein Wunder, waren die Wegbeschreibungen so kompliziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da half natürlich aber alles nichts, wir mussten jetzt nach Xul, andere Optionen hatten wir nicht. Nach über 126 km und fast 8 Stunden Nettofahrzeit hatten wir das Dörfli schliesslich erreicht. Aber, nein, Bomberos gebe es nicht, Hotels oder Hospedajes auch nicht. Wir sollten bei der Municipalidad anfragen, dort könne man schlafen. So machten wir das halt und bekamen ohne Umstände einen grossen, kahlen Raum zugewiesen, der immerhin relativ sauber war und Licht hatte. Wir durften auch die Toilette des Nachbars gebrauchen, die vermutlich das modernste war, dass die Familie besass. Wir kauften kurzerhand einen jener hier gängigen 20 l-Wasserkanister, was interessanterweise nur P. 10 kostete (+ P. 50 Depot). Ein einziger Liter Wasser kostet auch P. 10! So konnten wir uns waschen und hatten genug Wasser für den nächsten Tag. Zweites Problem: kein Restaurant. Ob das Gas, das wir noch haben, für einmal kochen reicht, wissen wir nicht. Wir fanden aber ein Mädchen, das Tamales verkaufte und so unseren Abend rettete. Problem Nr. 3: Tarantel im Zimmer. Mir egal, Martina nicht. Es gelang mir dann aber, die magere Spinne mit einem Löffel anzustupsen, so dass sie in den bereitgehaltenen Plastiksack floh und draussen im Hof wieder ausgesetzt werden konnte.&amp;nbsp;So stand unserer Nachtruhe nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OgMXK5UvguU/ToS6RIZE_xI/AAAAAAAABbU/GW63O2NUuEE/s1600/DSC00864a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="234" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-OgMXK5UvguU/ToS6RIZE_xI/AAAAAAAABbU/GW63O2NUuEE/s320/DSC00864a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ausser Taranteln gab es da auch kleine Skorpiönlis.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Ok, noch einmal hiess das Ziel des Tages Hopelchén. Noch einmal passierte herzlich wenig aber noch einmal war die Landschaft hügelig, wie jeden Tag seit Pisté. Wir fuhren erst lange 46 km auf unserer geliebten Nebenstrasse bis wir die Hauptstrasse erreichten, wo wir wieder einen Seitenstreifen, mehr Verkehr und keinen Schatten mehr hatten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0rlBI0aZMKE/ToS4OonhcoI/AAAAAAAABbI/jFFBYWS2OLI/s1600/DSC00841a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-0rlBI0aZMKE/ToS4OonhcoI/AAAAAAAABbI/jFFBYWS2OLI/s320/DSC00841a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Solche Strässlein mögen wir...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-oPGOxR9kIYI/ToS4vtsiO1I/AAAAAAAABbM/VPA8YeHkQZw/s1600/DSC00458a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="162" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-oPGOxR9kIYI/ToS4vtsiO1I/AAAAAAAABbM/VPA8YeHkQZw/s320/DSC00458a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... solche sind todlangweilig.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nach insgesamt 107 km, für die wir 6:46 Stunden brauchten, standen wir auf der Plaza von Hopelchén und liessen uns von sonderbar angezogenen Weissen begaffen. So ähnliche hatten wir schon in Belize und Chetumal gesehen und meistens haben sie uns sehr offen angeglotzt. Das sind &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mennoniten"&gt;Mennoniten&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;die von unseren fiesen Vorfahren unter der Führung von Zwingli (und in Deutschland Luther) verfolgt und&amp;nbsp;in gewissen Regionen sogar ausgerottet wurden. Dabei klingen Grundsätze wie Gewaltfreiheit und Pazifismus, Glaubensfreiheit und Demokratie&amp;nbsp;u.ä. eigentlich extrem vernünftig. Offensichtlich finden die Mennoniten andere Weisse aber&amp;nbsp;äusserst bemerkenswert, keine Einheimischen haben uns je so angestarrt. Nach nur kurzer Suche hatten wir schliesslich ein recht gutes Hotel gefunden, wo Martina wegen lärmendem Ventilator den Preis von P. 235 auf 200 runterhandeln konnte. Zum Znach gab es Panuchos, das sind so eine Art kleine fritierte Tortillas mit Hühnerfleisch, Tomaten und anderem Gemüse. Echt fein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal hatten wir uns mit der Entfernung ein wenig verschätzt und so zeigten unsere Compüterlis 135 km als wir die nächste Stadt, Champotón, erreicht hatten 8:13 Stunden haben wir dafür gebraucht, hatten viele Papayaplantagen gesehen, auch wieder Wald und Felder. Ich hatte wieder einmal einen Platten, zum Glück schaffte ich es mit etwa drei Mal aufpumpen bis Champotón und musste nicht in der Hitze des Nachmittags auf der Strasse den Schlauch wechseln. Dafür eben&amp;nbsp;am Abend, als ich mich ganz schön erschlagen fühlte. In Coban hatten wir neue Flicken gekauft, solche, die keine Vulkanisierlösung brauchen, sondern die einfach so aufgeklebt werden können. Soll angeblich gleich gut sein, wir werden ja sehen, ob das hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der Weg nach Francisco Esgárcega verhältnismässig&amp;nbsp;kurz (84 km, 5:29 h) sein würde, hatten wir gewusst und es hatte sogar auch gestimmt. Speziell war das Städtchen eigentlich nicht, das coolste war das fette Hotel, wo wir ein Zimmer, das normalerweise P. 400 kostet, für 250 erhielten. Neue, leise Klimaanlage, heisses Wasser (das man wegen der Klimaanlage auch braucht) und riesiger Flachbildschirm-Fernseher. Wow, das war mal was andseres. So schauten wir uns einen halben Film an, gingen einkaufen und hatten einen stresslosen Nachmittag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "Quittung" dafür erhielten wir tags darauf. Auch diesmal wussten wir, dass die Versorgungslage auf den kommenden Kilometern nicht überragend gut sein würde. Wir fuhren am Morgen bei Regen los, es war lange bewölkt, meist flach und bis am späteren Nachmittag keinen Wind. Perfekte Verhältnisse zum Rekorde brechen. Wirklich geplant war das zwar nicht, wir machten es trotzdem. Bis Chablé spulten wir sage und schreibe 152 km ab, was 8:47 Stunden&amp;nbsp;dauerte und auch gefühlsmässig sehr lange war. All die Körperteile, die uns von den letzten Tagen schn weh taten (Ärsche, Füsse und Hände), hatten langsam aber sicher keinen Spass mehr. Da gab es keinen Wald mehr, nur noch Weideland, das teilweise überflutet war und das fahren noch langweiliger machte. In Chablé war ich dran mit Unterkunft abchecken und das einzige Hotel, das wir sahen, gehörte zu einem Restaurant, das v.a. Bar war. Und da Sonntag war, war die Bar voll mit stockbesoffenen Mexen, die sich natürlich sehr für eine plötzlich in ihrer Mitte auftauchenden Gringa interessierten. Das Interesse war jedoch sehr einseitig und ich wurde sogar irgendwann bedient, bzw. mir wurden die Zimmer gezeigt. Nich beeindruckend, aber die Betten waren ok und wir eh viel zu müde um gross wählerisch zu sein. Dass wir trotzt Klimaanlage kein warmes Wasser hatten, störte uns auch nicht all zu sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GXO1-BhPQKY/ToS7VDmjtVI/AAAAAAAABbY/ykzrv21kFeg/s1600/DSC00895a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="183" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-GXO1-BhPQKY/ToS7VDmjtVI/AAAAAAAABbY/ykzrv21kFeg/s320/DSC00895a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Sonnenaufgang war das Interessanteste an jenem Tag.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Der Vorteil jener langen Etappe war der "kleine Rest" von gerade mal knappen 60 km, der für den folgenden Tag blieb. Die ersten 30 km auf der Hauptstrasse nach Villahermosa, nun aber ohne Seitenstreifen, war mittelmässig ungemütlich und der tote Affe am Strassenrand belegte, dass es gefährlich war. Nach der Abzweigung nahm der Verkehr ab und wir waren glücklicher. Wir kamen noch vor Mittag in Palenque an, fanden bald ein günstiges Zimmer in einem gar nicht so schlechten Hotel und genossen dann auch die lang ersehnte Siesta. 780 km in sieben Tagen ist für uns nicht wirklich üblich und wird so schnell vermutlich auch nicht mehr vorkommen. Der Tag darauf war klar dem Ausruhen, Rumhängen und Internetlen verschrieben, das Einzig wirklich konstruktive, das wir machten, war die Buchung einer Tour zu den Ruinen und zwei Wassenfällen, die am nächsten Morgen um 8 Uhr begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ehemalige Maya-Stadt Palenque wurden angeblich etwa 1400 Tempel und andere Gebäude gefunden, es ist allerdings nur etwa 1 % ausgegraben und restauriert. Eines der markantesten Bauwerke ist der Templo de los Inscripciones, der Tempel der Inschriften, in dem sich auch die Grabkammer des Herrschers Pakal befindet. Coolerweise kann man da rein und den Sarkophag bestaunen, der Inhalt (Mumie, Jademaske und weiterer Schmuck) befindet sich in einem Museum in Mexiko City. Im Palast der Stadt gibt es Wandreliefs, die u.a. auch missgebildete Personen zeigen. Verkrüppelte Beine z.B. oder Leute mit sechs Fingern. Gemäss unserem Führer waren dies Fehlbildungen die Folge von Inzest zwecks "Blutreinhaltung". Da die Elite sich ja gerade vom Volk abheben wollte, wurde dieses Anderssein gar nicht als negativ angesehen, sondern war sogar durchaus erwünscht und ergänzte jene selbstgemachte Verformung der Schädel, die an Babies praktiziert wurde und die als Merkmale der Götter galten. Selbstverständlich hat der Palacio auch einen Astronomieturm und ein Ort, wo Zeremonien abgehalten und vermutich Kriegsgefangene geopfert wurden. Etwas, was wir bis jetzt noch in keinen anderen Ruinen gesehen hatten, waren Klos, die hier offenbar sogar mit einem richtigen Abwassersystem verbunden waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5wJuUvqOncw/ToS9h9ePJjI/AAAAAAAABbc/ynaPpSTxIi4/s1600/DSC00925a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="254" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-5wJuUvqOncw/ToS9h9ePJjI/AAAAAAAABbc/ynaPpSTxIi4/s320/DSC00925a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Antikes Klo.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yeaMo5ckCfY/ToS-5s_sizI/AAAAAAAABbs/omkJa9briHA/s1600/DSC00907a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-yeaMo5ckCfY/ToS-5s_sizI/AAAAAAAABbs/omkJa9briHA/s320/DSC00907a.JPG" width="172" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Plattgedrückter Kopf = Gott.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5LsNhKALYlk/ToS-98J2gEI/AAAAAAAABbw/sw07_ud6W88/s1600/DSC00914a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-5LsNhKALYlk/ToS-98J2gEI/AAAAAAAABbw/sw07_ud6W88/s320/DSC00914a.JPG" width="299" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sechs Finger = Gott.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xDBJtnFOJ4E/ToS_sjtxwII/AAAAAAAABb4/cL3BkpnIFtU/s1600/DSC00918a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="258" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-xDBJtnFOJ4E/ToS_sjtxwII/AAAAAAAABb4/cL3BkpnIFtU/s320/DSC00918a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kann's jemand lesen?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xp_wATY8idQ/ToS_w9PEHsI/AAAAAAAABb8/VgtD6Slanjw/s1600/DSC00957a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="166" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-xp_wATY8idQ/ToS_w9PEHsI/AAAAAAAABb8/VgtD6Slanjw/s320/DSC00957a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Links Templo de los Inscripciones, rechts el Palacio &lt;br /&gt;mit Astronomieturm.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend an die Führung durch die Ruinen wanderten wir noch durch den Wald, wo der Guía uns zwei Eingänge in weitere, nicht ausgegrabene Tempel zeigte, einige Brüllaffen entdeckte (auch ein Baby, mega schnusig!) und uns&amp;nbsp;einen Baum zeigte, der einen anderen am umwachsen und erwürgen war. Auf dem Weg zurück zum Bus kamen wir an einem wunderhübschen Wasserfall vorbei, der perfekte kleinere und grössere Pools bildet. Ist natürlich edel, so ein Flüssli in der Stadt zu haben, vorausgesetzt, dass das nicht der Abflusskanal der WCs war.﻿&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 12 Uhr ging die Tour weiter. Zugegeben, vier Stunden waren etwas knapp, um die doch recht grosse Anlage so richtig zu würdigen, aber der Wasserfall Misol Ha, der als Nächstes auf dem Programm stand, war ein Besuch durchaus auch Wert. Der ist nämlich nicht nur gross und fetzig, da kann man auch hinter dem Wasser durchlatschen (und dabei natürlich total verpisst werden). Krass, wie windig es dort ist. Man hätte noch weiter zur einer kleinen Höhle gehen können, da der Weg aber unter Wasser stand, verzichteten wir darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PIerBrQ_m9M/ToTB0WKEIRI/AAAAAAAABcA/_y0q3qXZigQ/s1600/DSC00975a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="237" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-PIerBrQ_m9M/ToTB0WKEIRI/AAAAAAAABcA/_y0q3qXZigQ/s320/DSC00975a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Cascada Misol Ha.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Nochmals so richtig spektaklär sollte es bei den Cascadas de Agua Azul, einem Wasserfallsystem mit blauem Wasser werden. Die Fotos, die wir gesehen hatten, sahen denn auch wirklich genial aus, da aber im Moment leider gerade Regensaison ist, war das Wasser anstatt blau eher grau-brau. Natürlich gefielen uns die Fälle trotzdem, die aussahen wie ein gigantisches Semuc Champey. Etwas mühsam waren dort all die Kinder, die, kaum waren wir aus dem Bus ausgestiegen,&amp;nbsp;über uns herfielen und uns alles mögliche verkaufen wollten und unser "no" ganz einfach ignorierten. Einige Erwachsene machten das so vor, da muss man sich ja nicht mehr wundern. Da wir aber von mehreren Seiten gewarnt wurden, dass bei diesen Wasserfällen viel geklaut werde, waren wir besonders misstrauisch, auch den Kindern gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-zKi3vHE2iXo/ToTB9terEFI/AAAAAAAABcE/d7n9sVrgfEI/s1600/DSC00988a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="187" kca="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-zKi3vHE2iXo/ToTB9terEFI/AAAAAAAABcE/d7n9sVrgfEI/s320/DSC00988a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Cascada de Agua Azul.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-295cyWZNWxE/ToTCAkIu9EI/AAAAAAAABcI/aPlAx6sVCq4/s1600/DSC00996a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="215" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-295cyWZNWxE/ToTCAkIu9EI/AAAAAAAABcI/aPlAx6sVCq4/s320/DSC00996a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sieht aus, wie ein Mega-Semuc Champey.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Da wir für die Besichtigung der Fälle und zum baden drei Stunden Zeit hatten, spazierten wir erst dem Fluss nach nach oben und fanden dort sogar einen Arm, der vermutlich nach oben verschlossen war und noch ganz schön klares, blaues Wasser hatte. Juhuu, immerhin. Fernes Donnergrollen und dunkelgraue Wolken machten klar, dass baden vermutlich äusserst nass werden würde. Und tatsächlich, es begann schon zu regnen, bevor wir uns auch nur umgezogen hatten. Aber was soll's, jetzt hätten wir sieben Tage lang fast alles dafür gegeben baden zu können, jetzt würden wir das auch tun! Allerdings brauchten wir eine Weile, um uns in das kalte Wasser zu kriegen, schwammen dort dann ein paar Minuten wie in einer Gegenstromanlage bis das Gewitter unsere Individualdistanz zu unterschreiten begann und wir wieder an Land flüchteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass diese mühsamen und etwas rätselhaften Erkältungssymptome, wie Halsweh, dauerverstopfte Nase und schmerzend-steifer Nacken bald abhauen und aufhören, mir das Leben schwer zu machen so langsam wird's nämlich etwas nervig.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-2284471652747604362?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/2284471652747604362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/chetumal-palenque-ruinen-cenotes-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/2284471652747604362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/2284471652747604362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/chetumal-palenque-ruinen-cenotes-und.html' title='Chetumal - Palenque: Ruinen, Cenotes und Irrfahrt auf Yucatán'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Mxsq7-ZgQbQ/ToTjHep8QHI/AAAAAAAABcQ/uWwgtHNAG14/s72-c/IMG_7394a.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Palenque, Chiapas, Mexiko</georss:featurename><georss:point>17.5100299 -91.98149639999997</georss:point><georss:box>17.4760654 -92.00494939999997 17.5439944 -91.95804339999997</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-1660232848331599804</id><published>2011-09-11T23:33:00.000+02:00</published><updated>2011-09-11T23:33:08.716+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guatemala'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Belize'/><title type='text'>Coban - Chetumal: Via Tikal und Belize nach Mexiko</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass wir nach Coban noch einige Hübel zu überwinden haben würden, war uns ja klar gewesen (kein Profil mehr für diese Strecke). Dass diese Colinas aber so fies und so steil ausfielen, war nicht so nett. Dazu kam, dass wir beide eben doch noch nicht so fit waren, wie wir es gerne gehabt hätten und mit ungeplanter Müdigkeit, ab und zu Kopfschmerzen und Bauchproblemen kämpften. Abgesehen davon passierte nicht viel, wir pedalten langsam und bedächtig die Subidas hinauf und flitzten vergnügt und schnell die Bajadas runter. Die Landschaft war grün in diversen Tönen, hell, wo Gras wuchs, dunkel wo noch Wald stand. Zwischendrin lagen kleinere Ortschaften, wo wir auch mal stoppten für ein wieder sehr in Mode kommendes Gatorade. Da unser momentanes Ziel die tiefliegende Region El Petén war, kam auch irgendwann die langersehnte Abfahrt hinab in die "Ebene". Ebene deshalb in Anführungszeichen, weil es dort unten selbstverständlich auch Hügelketten und sonstige heftige Wellen gab, die den Schweiss wieder in Sturzbächen fliessen liessen. Nach etwa 74 km und fast 5.5 Stunden im Sattel erreichten wir Chisec, wo wir ein günstiges Hotel fanden und wo wir u.a. auch die von Coban mitgereisten Kakerlaken rauswerfen konnten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dnxvvmEYqDA/Tmuq9swWkrI/AAAAAAAABYM/5-Au5Fg7ZwE/s1600/DSC00173a.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="169" src="http://3.bp.blogspot.com/-dnxvvmEYqDA/Tmuq9swWkrI/AAAAAAAABYM/5-Au5Fg7ZwE/s320/DSC00173a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Platt aber eben doch hügelig.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Früh am nächsten Morgen schwangen wir uns wieder auf unsere Sättel, immer in der Hoffnung, nun keine blinden Passagiere mehr mitzuschleppen. Es war neblig, was der Landschaft einen mysthischen Touch verlieh. Die Strasse war zwar relativ flach, wand sich aber zwischen dicht bewaldeten Felsen hindurch. Der nächtliche Regen hatte die Luft abgekühlt und die morgendliche Verschleierung tat ihr Übriges dazu, dass sich die Temperaturen in erträglichen Grenzen hielten. Eine Zeit lang folgte die Strasse einer Ölpipline, dann bogen wir scharf rechts ab, hatten kein Öl mehr und auch etwas weniger Verkehr. Einige Kilometer lang ging es noch durch Hügel, dann beginnt ein Abschnitt, der auf der Karte vermutlich mit dem Lineal gezeichnet wurde. In der Realität gab es aber eine oder zwei ganz leichte Biegungen und auch ebenso leichte Wellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-PS9P4UYm5QY/TmurBzX3QKI/AAAAAAAABYQ/phS1_o1F5go/s1600/DSC00175a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-PS9P4UYm5QY/TmurBzX3QKI/AAAAAAAABYQ/phS1_o1F5go/s320/DSC00175a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zwischen bewaldten Felsen ist es hübsch...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Jk5u2KZjvzc/TmurFaIazMI/AAAAAAAABYU/xrgFLyAPBZ8/s1600/DSC00179a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Jk5u2KZjvzc/TmurFaIazMI/AAAAAAAABYU/xrgFLyAPBZ8/s320/DSC00179a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...hier nicht mehr wirklich spannend.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir befanden uns nun im Petén, einer Region, die ich mir zwar flach aber bewaldet vorgestellt hatte. Vor Jahren hätte das wohl auch noch gestimmt, leider haben aber nur wenige Bäume die Ankunft der Siedler überlebt. Jetzt sahen wir da gerade mal noch Gras, teilweise Büsche und quadratkilometerweise Palmenplantagen. Grosse Flächen sind nicht einmal mehr grün, sondern braun, es hat vereinzelt verdorrts Gestrüp und ein paar Grashalme. Keine Ahnung, wieso man den Wald roden sollte, wenn man danach nichts auf dem "gewonnenen" Land anbaut. Oder es war einmal etwas angebaut worden und nun ist der Boden ausgelaugt und gibt nichts mehr her. Ich weiss es nicht, es ist aber zum heulen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach unendlich erscheinenden Stunden bogen wir um eine Rechtskurve und befanden uns im Dorf Las Pozas. 86 km und wieder über 5.5 Stunden hatten für den Tag gereicht und die nächste grössere Ortschaft hätten wir eh nicht mehr erreicht. Das Problem nun war, dass Las Pozas selber eben auch nicht gross war und es kein Hotel o.ä. gab. Auch keine Bomberos. Das war ja aber nicht das erste Mal, dass es keine offizielle Unterkunft gab, und so galt es eben, die nicht offizielle Version zu finden. Die tausenden Kirchen im Land sollen auch einmal zu etwas gut sein und so fragten wir beim Pastor an. Der sprach so gut wie kein Spanisch, zum Glück war aber sein Sohn da, der übersetzen konnte. Bei der Kirche campen wäre grundsätzlich möglich gewesen, der Pastor hatte aber auch eine Art Zimmer mit einer Art Betten für Besucher und wir durften es uns dort netterweise bequem machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Praktischerweise lag das Dorf Las Pozas gleich neben der gleichnamigen Lagune und so setzten wir uns am späteren Nachmittag mitsamt den Kleidern auf einige Steine im Wasser und kühlten unsere Körpertemeratur auf ein gesundes Mass runter. Wobei das auch nur mit Stillsitzen klappte, in dem lauwarmen Wasser zu schwimmen hätte zu erneuten Hitzewallungen geführt. Dieser erste so richtig heisse Tag seit langem hatte auch in unseren Gesichtern seine Spuren hinterlassen. Wie damals in Kolumbien war alles voller schmerzhaften Pickeln, einzig meine Stirn, dort wo das Schweissband durchgeht, hatte es keine. Zurück im Haus des Pfarrers waren wir nicht überrascht, in einer Spalte krabbelnde Mitbewohner zu finden. Die hat es einfach überall, selbst in gar nicht so schlechten Hotels und hier auf dem Land natürlich umso mehr. Und diese hier war mit ihren 4 cm Länge nichteinmal ein besonders grosses Exemplar. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gwyc1ncnO9Y/TmuuEHg5pzI/AAAAAAAABZk/85Ft6GzmoZg/s1600/DSC00190a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="178" src="http://2.bp.blogspot.com/-gwyc1ncnO9Y/TmuuEHg5pzI/AAAAAAAABZk/85Ft6GzmoZg/s320/DSC00190a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;La Cucaracha, la Cucaracha...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der dritte Tag seit Coban hatte La Libertad als Ziel und wurde somit kürzer. Erst mussten wir aber natürlich kilometerweise durch traurig öde Graslandschaft strampeln. Was in dieser Gegend vermehrt wieder auffiel, waren die Kinder am Strassenrand, die "Gringo, Gringo" riefen. Komischerweise riefen die auch weiter, wenn man gewunken und "hola" gesagt hat, einige, die ganz nahe waren, streckten auch in unmissverständlicher Geste die Hände aus. Ist doch interessant, wie man als Gringo in einigen Regionen als wandelnder Bankomat angesehen wird, anderswo jedoch&amp;nbsp;nicht. Immerhin, der manchmal etwas fiese Tonfall, der auf der Strecke Huehuetenango-Coban ab und zu angeschlagen wurde, kam hier eigentlich nicht vor. Trotzdem, besonders hilfsbereit waren die meisten Leute da nicht. Martina war, als sie um eine dieser unzähligen lästigen Schwellen herumgekurvt war, an der neusten Asphaltschicht hängengeblieben und umgekippt. Und obwohl das mitten in einem Dorf passiert war, gafften die Rumstehenden nur, auf die Idee, ihr zu helfen, ist keiner gekommen. In Ländern wie Kolumbien oder Panamá wäre das undenkbar gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wir plötzlich wieder durch dichten Wald fuhren, war klar, dass es damit etwas Spezielles auf sich haben musste. Wir befanden uns im Nationalpark Rosario und da wir uns nicht unter Zeitdruck fühlten, machten wir einen kurzen Abstecher zur Lagune Rosario. Gerade umwerfend war das nicht, aber ein hübscher Ort zum Pause machen, Tische und Bänke und idyllische Aussicht auf den Weiher. Daneben stand ein Schild, das den Gebrauch von Seife im See verbot und vor Krokodilen warnte. Also ehrlich, wo Krokis wohnen, gehe ich sowieso nicht baden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald fuhren wir weiter und kamen schon kurz darauf in Sayaxche an, wo die Strasse im Río de la Pasión endete. Die Fähre war aber schon unterwegs und legte wenige Minuten später auf unserer Seite an. Damit, dass das für Ciclistas gratis sein würde, hatten wir nicht gerechnet. Aber gut, nehmen wir gerne an. Da es weiterhin oberplatt bis nur leicht wellig war, erreichten wir kurz nach Mittag&amp;nbsp;La Libertad. Ein Strassenschild meinte, bis zum nächsten Ort seien es noch über 50 km, und so entschieden wir uns zum bleiben. Umso besser für mich, mein Bauch war nämlich gerade wieder beleidigt und so freute ich mich mehr über eine Siesta als über ein paar weitere Stunden im Sattel in der brütenden Hitze.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass jenes Strassenschild gelogen hatte, stellten wir natürlich erst&amp;nbsp;am folgenden Tag in Flores fest, bis wohin es nur wenig mehr als 40 km waren. Zusammen mit den 68 km vom Vortag und den ortsüblichen Temperaturen&amp;nbsp;würden wir&amp;nbsp;sowas in einem Tag nur machen, wenn es nicht anders geht. Bis Flores, einem kleinen&amp;nbsp;Städtchen auf der Isla de&amp;nbsp;Flores im Lago Petén Itza&amp;nbsp;passierte nicht viel, ausser, dass wir nach einer Stunde anhielten um nochmals zu frühstücken. Nicht, weil's unbedingt nötig war, mehr, weil gerade dieses hübsche Restaurant am Strassenrand stand. Dass Flores touristisch sein würde, hatten wir ja gewusst, WIE touristisch der Ort aber war, wäre kaum vorstellbar gewesen. In einigen Strassen war jedes zweite Haus ein Hotel, die andere Hälfte waren Restaurants. Autsch! Wir hatten wieder einmal das Guidebook konsultiert, wo das Hostal Los Amigos, das als günstigste Unterkunft aufgelistet war.&amp;nbsp;Das&amp;nbsp;grosse Gringo-Hostal, kostete aber&amp;nbsp;weit mehr als wir zu zahlen bereit waren ohne dabei einen besonders hohen Standard aufweisen zu können. Im El Mirador bezahlten wir für ein Zweierzimmer mit eigenem Bad pro Person schliesslich weniger, als im anderen ein Dorm-Bett gekostet hätte (Q. 80). Das war natürlich auch den Israelis bekannt und so teilten wir das Hotel mit einer riesigen Horde rauchenden und äusserst lärmigen Horde Brüllaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Los Amigos gingen wir am selben Tag aber doch noch einmal zurück, nämlich um umsere Tour nach Tikal, Guatemalas grössten und bedeutendsten Maya-Ruinen, zu buchen. Am Morgen darauf um 4.30 Uhr ging es denn auch schon los. Die Fahrt im Minibus verschlief ich wie wohl alle anderen auch. Kurz vor&amp;nbsp;6 Uhr standen wir beim Eingang zum Nationalpark, bezahlten die Q. 150 (oder US$ 20) und kurz darauf parkierten wir vor dem Jaguar Inn, einem Hotel/Restaurant im Park, wo man zu brutal überteuerten Preisen frühstücken und Sandwiches kaufen konnten. Wir hatten aber schon in Flores unseren üblichen Granola-Zmorge "genossen" um hier nicht unser Budget räubern zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa einer halben Stunde rumhängen, ging die Tour endlich los. Blöderweise hatten sich selbst unsere sonst&amp;nbsp;extrem preisbewussten Freunde vom Hotel auch eine Führung geleistet und so waren wir eine recht grosse Gruppe. Caesar, unser Führer machte seine Sache aber sehr gut, wir bekamen auch interessante Informationen zu Pflanzen. Da wuchs z.B. ein Arbol de la Vida, ein Baum des Lebens, der den Maya heilig gewesen war und der die neun Stadien des Lebens repräsentiert hat (wie genau das im Detail funktioniert hat, habe ich vergessen). Jener Baum war über und über mit anderen Pflanzen, v.a. Orchideen bewachsen, von denen Caesar aber betonte, sie seien keine Parasiten und schadeten&amp;nbsp;dem Baum nicht. Die parasitären Pflanzen, die den Baum umbringen, langsam aber sicher, zeigte er uns später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-oF3sdXxtSVU/Tmuuj_4JoYI/AAAAAAAABZs/U-u85ug_R3s/s1600/DSC00204a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-oF3sdXxtSVU/Tmuuj_4JoYI/AAAAAAAABZs/U-u85ug_R3s/s320/DSC00204a.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Baum wird langsam erdrosselt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir spazierten dann einige Zeit durch dichten Jungel bis wir auf einmal ein ziemliches Getöse hörten. Da turnte eine grosse Familie Coatis rum und die scherten sich keinen Deut um Touris, die sie umringten und knipsten wie wild. Zwei davon schienen eine ernste Meinungsverschiedenheit auszutragen, sprangen sich an, fauchten, fletschten mit den Zähnen und machten einen Riesenradau. Entschieden wurde die Sache erst, als einer der beiden von einem Kollegen Hilfe erhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Xe9T_KqxBmg/TmurSNvQdEI/AAAAAAAABYg/m442QfYCufI/s1600/DSC00209a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="159" src="http://3.bp.blogspot.com/-Xe9T_KqxBmg/TmurSNvQdEI/AAAAAAAABYg/m442QfYCufI/s320/DSC00209a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Coati-Fight.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun erreichten wir bald die ersten Gebäude und erhielten eine Einführung in die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maya"&gt;Maya&lt;/a&gt;-Kultur, die Conquista&amp;nbsp;durch die&amp;nbsp;Spanier, deren mitgebrachten Schweine hier anscheinend die erste Schweinegrippe-Epedemie auslösten und deren religiös übereifrigen Mönche kurzerhand eine Bibliothek mit rund 20'000 von den Maya geschriebenen Büchern verbrennen liessen. Jaja, hoch lebe das Christentum!!!&amp;nbsp;&amp;nbsp;Anschliessend gingen wir jede Menge Ruinen anschauen. Eine erstaunliche Menge ist ausgegraben, geputzt und teilweise wieder aufgebaut, während noch eine ebenfalls riesige Anzahl an Bauwerken noch von Gras und/oder Bäumen&amp;nbsp;überwachsen sind. Diese Tempel haben alle quasi eine Schale aus Steinen, das Innere ist mit Kies/Erde/Sand gefüllt und wenn das Gewächs die Steinschicht mal aufgebrochen und zur Seite geräumt hat, leistet das weiche Innern der Gebäude keiner Pflanze mehr Widerstand. Bei den vielen steilen Hügel in Tikal muss man wohl annehmen, dass darunter Ruinen versteckt liegen, von&amp;nbsp;denen aber von aussen meist kein Stein mehr zu sehen ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fNfT_7bfD84/TmurWfsyF-I/AAAAAAAABYk/rqxYiLixeSA/s1600/DSC00253a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="193" src="http://4.bp.blogspot.com/-fNfT_7bfD84/TmurWfsyF-I/AAAAAAAABYk/rqxYiLixeSA/s320/DSC00253a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ausgebuddelt und geputzt...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-P5asNH_sS4s/Tmuran5yuTI/AAAAAAAABYo/_9R7JM8TCBY/s1600/DSC00256a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="216" src="http://2.bp.blogspot.com/-P5asNH_sS4s/Tmuran5yuTI/AAAAAAAABYo/_9R7JM8TCBY/s320/DSC00256a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...oder eben auch nicht.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich gibt es in Tikal auch Gebäude, die so hoch sind, dass sie über die Baumkronen herausragen (so hat man die Stadt überhaupt erst gefunden), dort hinaufzusteigen ist aber wegen der Hitze äusserst anstrengend und lange kann man die Aussicht dort oben auch nicht geniessen, da man sonst ganz einfach gegrillt wird. Um die Ruinen nicht zu beschädigen und weil die Originaltreppen meist so steil sind, dass man kaum raufkommt, wurden bei den hohen Tempeln Holztreppen oder -leitern&amp;nbsp;gebaut, die jedoch teilweise auch schon wieder am einstürzen und darum gesperrt sind. Der Tempel Nr. 1, sozusagen das Wahrzeichen Tikals ist momentan mit hässlichem Gestänge versehen (vermutlich wird da restauriert), einige Gegenstände wie verzierte Steine oder ein riesiges Gesicht&amp;nbsp;wurden mit einem&amp;nbsp;Strohdach geschützt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-uWPstD7d9OM/TmurkUsKK9I/AAAAAAAABYw/OhyGpodw2Ys/s1600/DSC00296a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="280" src="http://2.bp.blogspot.com/-uWPstD7d9OM/TmurkUsKK9I/AAAAAAAABYw/OhyGpodw2Ys/s320/DSC00296a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Tempel Nr. 2.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XDuLC8fSIu4/Tmuu2HVmBKI/AAAAAAAABZw/5kjvjs2OSYI/s1600/DSC00282a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-XDuLC8fSIu4/Tmuu2HVmBKI/AAAAAAAABZw/5kjvjs2OSYI/s320/DSC00282a.jpg" width="257" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Verewigter Maya-Herrscher.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Acn5sdsXXW8/TmurrFx1YAI/AAAAAAAABY0/I-zLxBay8fU/s1600/DSC00328a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="222" src="http://3.bp.blogspot.com/-Acn5sdsXXW8/TmurrFx1YAI/AAAAAAAABY0/I-zLxBay8fU/s320/DSC00328a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Tempel Nr. 5.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Etwa um 10 Uhr war die geführte Tour beendet und wir hatten noch zwei Stunden Zeit, auf eigene Faust durch den Park zu wandern. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, erst um 14 Uhr zurück nach Flores zu fahren, was wir eigentlich geplant hatten, aber die ganze Anschauerei hatte uns ziemlich geplättet. Die ehemalige Stadt ist denn auch riesig, mit fünf grossen (ausgegrabenen) Tempeln, unzähligen anderen Gebäuden wie z.B. Wohnhäusern und was weiss ich allem. Auf den supersteilen Treppen mit ihren rech hohen Tritten kam die Frage auf, wieso Leute, die selber kaum 1.50 m gross wurden, so hohe Treppenstufen bauten. Wer Höhenangst hat, hat in Tikal jedenfalls Probleme bei der näheren Besichtigung der Anlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-RLj_u2T4Tks/Tm0Vcq30SmI/AAAAAAAABaE/ncnp7H2C-a4/s1600/IMG_7122a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" nba="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-RLj_u2T4Tks/Tm0Vcq30SmI/AAAAAAAABaE/ncnp7H2C-a4/s320/IMG_7122a.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unser Guía hatte eine Tarantel gefunden.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Zurück in Flores spazierten wir noch etwas durch die Stadt, schautem einem Tanzfestival zu, das uns jedoch nicht sonderlich beeindruckte, bewunderten den Sonnenuntergang und später eines der krassesten Gewitter mit brutalstem Regen, das wir je gesehen hatten. Zum Glück hatte unser Hotel ein eigenes Restaurant, da hinauszugehen wäre vermutlich lebensgefährlich gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der nächste Tag war unser letzte in Guatemala. Die Karte behauptete, es seien 100 km bis zur Grenze zu Belize, dass wir schon nach 93 km in der Grenzstadt Ciudad Melchor de Mencos ankamen, störte uns aber nicht weiter. Die Strecke war erst platt, danach etwas hügelig aber im Grossen und Ganzen langweilig gewesen. Die Ausreise aus Guatemala am Morgen kostete Q. 20, war sonst aber nicht weiter kompliziert. Mein Geldwechsel-Typ wirkte etwas improvisiert und hatte nicht einmal einen Taschenrechner und ich vermute, der Quetzales- Belize Dollar-Tausch hat nicht wirklich gestimmt. Relevanter war aber der Wechsel von US Dólares zu Belize Dólares, was bei einem Kurs von 1:2 nicht wirklich schwierig ist und mit Hilfe eines anderen Wechslers hatte&amp;nbsp;das dann tatsächlich korrekt geklappt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Empfang in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belize"&gt;Belize&lt;/a&gt; war nicht sonderlich freundlich, immerhin hatte die Information des Schweizer Honorarkonsuls gestimmt, dass Schweizer für&amp;nbsp;Belize kein Visum mehr brauchen. Wir kriegten beim Zoll einen handschriftlichen Eintrag in den Pass, dass wir ein Reisevelo im Wert von USD 2'000 mitführten. Das würden&amp;nbsp;wir bei der&amp;nbsp;Ausreise stempeln lassen müssen damit wir die Bicis in Belize nicht illegal verscherbeln konnten. Dann ging es auch schon los, immer noch heiss, immer noch flach, nun aber&amp;nbsp;für ein paar Tage auf Englisch. Das kam mir extrem komisch vor, mit anderen Gringos Englisch zu reden waren wir uns ja gewohnt, aber mit Einheimischen?!? Und wie grüsst man auf der Strasse, mit "Good Morning" oder einfach "Hi"? Mal so, mal so, zwischendrinn, wenn ich vergass,wo ich gerade war, auch mal wieder auf Spanisch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Grenzgebäude von Belize hatte es, im Gegensatz zu so vielen anderen Ländern, kein Warnschild gegeben, dass z.B. Kinderprostitution strafbar ist und ich habe mich schon gefragt, ob das hier evtl. kein Thema sei. nach der Grenze stand da jedoch ein fetts Schild am Strassenrand, das auf das Problem des Menschenhandels aufmerksam machte. Belize mag vielleicht nicht wirklich zu Lateinamerika gehören, soooo viel anders scheint die Situation im Land aber nicht zu sein.&lt;/div&gt;﻿ &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9xVqM3hIWTE/Tmur2SGSp8I/AAAAAAAABY8/4nellKE2tQk/s1600/DSC00369a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="182" src="http://3.bp.blogspot.com/-9xVqM3hIWTE/Tmur2SGSp8I/AAAAAAAABY8/4nellKE2tQk/s320/DSC00369a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Yep, Menschenhandel ist eine Sauerei.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;﻿ &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir hatten uns vorgenommen, ca. 80 km bis zum Örtli La Democracia zu fahren und uns dort ein Bett zu suchen. Dummerweise bestand La Democracia aber nur aus einer Abzweigung und einigen wenigen verstreuten Häuslein. Blieb nichts anderes übrig als in das 24 km weiter entfernte Hattievill zu strampeln und zu hoffen, dass unser Wasservorrat reicht. Das war noch langweiliger als die ersten 80 km in Belize weil noch flacher, links und rechts war nichts als Sumpf, braunes Gras und Büsche. Hattievill hatte dann sogar einen Supermarket, wo es kühle Getränke gab, ein Hotel oder etwas ähnliches glänzte aber durch Abwesenheit. Ein Burrito-Verkäufer schien aber jemanden zu kennen, der evtl. Zimmer vermietete und brachte uns freundlicherweise gleich dorthin. Leider war aber niemand zu Hause und beim zweiten Haus, wo er es versuchte, gab es nichts zu vermieten. Weiss allerdings nicht, ob ich dort hätte übernachten wollen, wir wurden nämlich gerade Zeugen, wie ein Mann seine etwa fünf oder sechs Jahre alte Tochter anschrie und aufs Übelste beschimpfte, was gar nicht zu dem "Keep cool man, take it easy"-Bild passte, das oft von Belize vermittelt wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem unserem Freund nun auch die Ideen ausgegangen waren, meinte er schliesslich, er hätte auch ein Haus, und wenn wir wollten, könnten wir bei ihm schlafen. Wir gingen also sein Haus anschauen, einigten uns auf einen Preis und darauf, dass wir in einem leeren Zimmer unsere Matten ausbreiten würden. Das Angebot, dass er für uns kochen könnte, wir müssten nur die Zutaten bezahlen, lehnten wir natürlich nicht ab. Seine Burritos waren nämlich echt fein. So waren dann auch unsere Eier, Reis und Bohnen:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-roAApfM44x0/Tmur67K1CLI/AAAAAAAABZA/jZ147EOh7f8/s1600/DSC00376a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="282" src="http://4.bp.blogspot.com/-roAApfM44x0/Tmur67K1CLI/AAAAAAAABZA/jZ147EOh7f8/s320/DSC00376a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gecko staunt in die Kamera.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Besonders geruhsam wurde die Nacht allerdings nicht. Das lag nicht an unserem Gastgeber Stanley, sondern u.a. an seinem Cousin, der auch dort wohnte und die halbe Nacht vor dem Fernseher sass. Dazu war es auch schlicht viel zu heiss zum schlafen und die Mücken hielten uns trotzt Ganzkörperbehandlung mit Repellente wach. Zum Glück hatten wir uns für den folgenden Tag keine Monsteretappe mehr vorgenommen, bis zum Crooked Tree Wildlife Sanctuary waren es keine 60 km mehr. Das einzige Erwähnenswerte, das wir unterwegsd sahen, war das Central&amp;nbsp;Prison of Belize, vor dem ein Schild stand, das auf den Prison Gift&amp;nbsp;Shop hinwies und wo einige orange angezogene Gestalten johlten und piffen als sie uns sahen. Sehr sicher da die Anlage eh nicht aus und wir hofften, dass die Typen, die dort rumspazierten nicht die so richtig bösen Jungs waren. Nach der Abzweigung von der Hauptstrasse kämpften wir noch etwa 6 km mit einer nassen Stein- und Sandstrasse, wo unsere Räder ganz fies kleben blieben.&amp;nbsp;Im Visitor Center wurden wir von Steve, dem langjährigen Angestellten des Sanctuarys sehr freundlich begrüsst und bekamen Information, was man dort alles tun und wo man schlafen kann. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Suche nach einer solchen Unterkunft war dann aber gar nicht so einfach bzw. die Leute nicht sonderlich nett. Erst bei der Crooked Tree Lodge wurden wir fündig.&amp;nbsp;Eine Lodge ist&amp;nbsp;zwar nicht unser üblicher Übernachtungsort, da viel zu teuer, wir konnten aber für USD 5 campen und hatten das ganze grosse Grundstück für uns allein. D.h. wir mussten es mit Princess, einem waisen Kalb und einem Krokodil im Weiher teilen.&amp;nbsp;Mick, ein Engländer, und Angie, seine Frau, die aus Crooked Tree stammt, waren nett, wir bekamen ein megafeines, megagrosses Abendessen für gerade mal USD 4 pro Person, der Zeltplatz war perfekt und wir wurden von keinen lauten Fernsehern, Autos oder bellenden Hunden gestört. Das einzige Problem war die Hitze. Natürlich hatten wir das Zelt erst am späteren Nachmittag aufgestellt und unter den Bäumen war es zu keinem Zeitpunkt direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, trotzdem heizte es sich auf wie eine Sauna.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tj-qsyQ_PAs/TmusJ-GUPfI/AAAAAAAABZM/s6ewSQXdIPQ/s1600/DSC00390a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="222" src="http://3.bp.blogspot.com/-tj-qsyQ_PAs/TmusJ-GUPfI/AAAAAAAABZM/s6ewSQXdIPQ/s320/DSC00390a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mhm, wir haben wieder einmal gecampt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Früh am nächsten Morgen standen wir auf und unternahmen eine kleine Wanderung durch die Insel in der Hoffnung, irgend etwas Interessantes zu finden. Klar, Vögel schwirrten wie immer herum, dabei blieb es aber auch schon. Neben einem schmalen Pfad lagen einige rostige Kühlschränke herum und später am Seeufer sahen wir in der Ferne noch einige weitere Flatterviecher, aber vermutlich ist so ein Sanctuary einer jener Orte, wo man einen Führer braucht, der sich auskennt und der die Tiere dann auch wirklich sieht. Das Unterhaltsamste für uns war eine Hundefamilie, die mitten auf dem Weg lag, deren erwachsenen Mitglieder unbedingt gestreichelt werden wollten und der Welpe zu scheu war um sich anfassen zu lassen. Nun, "Wild" waren die zwar nicht, immerhin hatten wir etwas "Life" gesehen.&lt;/div&gt;﻿ &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Li2HWTcugK8/TmusQbxTQYI/AAAAAAAABZQ/cqngWSMV0gM/s1600/DSC00396a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="97" src="http://3.bp.blogspot.com/-Li2HWTcugK8/TmusQbxTQYI/AAAAAAAABZQ/cqngWSMV0gM/s400/DSC00396a.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Crooked Tree Wildlife Sanctuary.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-BBY97Fbq2oY/TmusVz4A-AI/AAAAAAAABZU/cP1Tl3YB2VI/s1600/DSC00409a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-BBY97Fbq2oY/TmusVz4A-AI/AAAAAAAABZU/cP1Tl3YB2VI/s320/DSC00409a.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hundefamilie auf der Strasse.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach unserer "Entdeckungstour" packten wir unsere Sachen zusammen, genossen noch ein gutes Frühstück bei Mick und&amp;nbsp;verabschiedeten uns dann von ihm und Angie. (Hier noch eine kurze Bemerkung zur Crooked Tree Lodge. Wir hatten hier Camping und Essen zu einem absolut super&amp;nbsp;Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen, wobei das aber klar Off-Season-Preise waren, in der Hochsaison bezahlt man mehr,&amp;nbsp;wie an so vielen Orten auch.)&amp;nbsp;Der Abschied&amp;nbsp;von Steve zog sich auch noch etwas in die Länge und schliesslich war es schon fast Mittag als wir über die nun bedeutend trockenere Sandpiste zur asphaltierten Strasse zurückfuhren. Das Ziel des Tages war das etwa 45 km entfernte Orange Walk, wo es gemäss Mick eine sehr gute Bäckerei geben sollte. Die Fahrt war ereignislos, es war platt und heiss.&amp;nbsp;&amp;nbsp;In Orange Walk stellte sich die Frage, ob wir uns ein Hotel suchen (Belize ist extrem teuer) oder die Firestation versuchen sollten. Feuerwehrmänner sind auch wenn sie Englisch sprechen nett und zuvorkommend und dass es in Orange Walk keine Zimmer sondern nur eine Garage gab, das war schlicht Pech. Wir durften uns in einer Ecke installieren (wir hätten auch campen können *hitzschwitz*), wo wir einigermassen eine Privatsphäre hatten. Nackt schlafen ging natürlich nicht, wir hatten aber einen Ventilator gekriegt und die offene Garage war wenigstens gut durchlüftet. Die von Mick empfohlene Bäckerei La Popular fanden wir auch und was dort gebacken wird, ist wirklich extraklasse.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Orange Wald war sogar ein richtiges Dorf. Sämtliche Ortschaften in Belize waren bis jetzt in unseren Augen nichts anderes als eine Ansammlung weit verstreuter Häuser gewesen ohne richties Zentrum, Plazas schien es keine zu geben. Da sah man z.B. ein Schild mit "Welcom to Sand Hill" in der Landschaft stehen, irgendwo taucht vielleicht mal ein Haus auf, ein paar hundert Meter weiter das nächste, oder ein paar Sandwäglis, die vermutlich zu Häusern führen, aber ein Dorf, wie man es erwarten würde, taucht nie auf, im besten Fall verdichten sich die Wohnhäuser etwas, vielleicht gibt es ein paar Läden, that's it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzten gut 60 km in Belize sahen etwa so aus wie all das, was wir bisher gesehen hatten. Ein paar kleine Mädels riefen mir "Gringa!" nach, was wir in ganz Belize nie gehört hatten.&amp;nbsp;Einerseits danke für's Bemerken, dass ich eine Frau bin, andererseits, du sprichst auch Englisch, und da soll ich eine Gringa sein!?! An jenem Tag war nun&amp;nbsp;Martina dran mit Bauchproblemen und irgendwo schien sie sich noch erkältet zu haben, was wieder einmal die Frage aufwarf, wie man sich denn eigentlich&amp;nbsp;er"kältet", wenn es dauernd brutal heiss ist. Immerhin, wenn es flach ist, kommt man wenigstens rasch vorwärts und es gab nichts, dass sich uns in den Weg stellte. Bis auf die Grenze zu Mexiko natürlich. Da gibt es auf der Belize-Seite eine riesige Free-Zone, die jedoch ganz unfrei mit Stacheldraht hoch eingezäunt ist. Die Grenzbeamten hier waren viel freundlicher als bei der Einreise und dass wir Bz$ 37.50 bezahlen mussten, das hatten wir ja schon lange gewusst. Auch der Velo-Eintrag wurde problemlos gestempelt und wir konnten an einigen fetten Casinos vorbei nach Mexiko radeln.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-L_UHrBPMCOg/Tmz-UO_j_fI/AAAAAAAABZ4/fwhj38xWQMg/s1600/DSC00424a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" nba="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-L_UHrBPMCOg/Tmz-UO_j_fI/AAAAAAAABZ4/fwhj38xWQMg/s320/DSC00424a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Jupiiee, endlich in Mexiko.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;﻿Juhuuu, wir waren in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko"&gt;Mexiko&lt;/a&gt;!&amp;nbsp;Bevor das offiziell war,&amp;nbsp;mussten wir aber&amp;nbsp;einen jener Einreisefötzel ausfüllen, erhielten dann aber anstandslos 180 Tage Aufenthalt, zusammen mit einer Art Rechnung, d.h. bei der Ausreise werde ich 262 Pesos bezahlen müssen. Dann waren wir drin, sogar ohne von den sonst immer anwesenden Geldwechslern belästig zu werden. Komische Grenze. Zum Glück fanden wir aber ein unscheinbares Fensterli, wo wir unsere letzten Belize Dollars in Pesos tauschen konnten und dann steuerten wir unser erstes Ziel, die Stadt Chetumal, an.﻿ Das einige Dinge hier anders waren, sah man bald. Z. B. gibt es hier Motorrasenmäher. Zwar alt und rostig, aber das Gras wird nicht mit der Machete kurzgehackt. Der Knast, an dem wir vorbeipedalten, sah um einiges moderner und sicherer aus als das Central Prison of Belize und Chetumal selber wirkt (wie im Footprint beschrieben) recht amerikanisch. Es war denn auch nicht einfach, ein einigermassen bezahlbares Hotel zu finden. Wir bezahlen nun, weil wir drei Nächte bleiben, nur MXN 275, was gut USD 21 entspricht. Geht noch. Interessant ist, dasses in dem&amp;nbsp;für unsere Verhältnisse noble Hotel keinen Toilettensitz gibt, in der Vorrichtung zum Handtuch aufhängen die Stange fehlt, ebenso in dem Klopapier-Aufhängteil. Die Tatsache, dass die Lampe eingekerkert ist, erklärt vermutlich, warum das so ist. Scheint, also ob hier alles, was nicht niet- und nagel-, bzw. schraubfest ist, geklaut wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-oFNh5-XNiis/TmuvLg277HI/AAAAAAAABZ0/4YFYtSzDKJs/s1600/DSC00427a.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-oFNh5-XNiis/TmuvLg277HI/AAAAAAAABZ0/4YFYtSzDKJs/s320/DSC00427a.jpg" width="212" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sogar das Licht muss eingekerkert werden.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Insgesamt hat Chetumal unsere Erwartungen allerdings nicht erfüllt. Wir hatten gehofft, in der Stadt schnelles und relativ günstiges Internet zu finden, nun sind Internet-Cafés rar, teuer und, zumindest da, wo ich gerade sitze, Schlaftabletten-langsam. Es fühlt sich irgendwie peruanisch an, die Tastatur ebenso. In Mittelamerika war der Standard diesbezüglich meistens höher gewesen. Dazu gibt es in der Nähe keinen Super- sondern nur ein paar Minimercados, die teuer sind und natürlich nur ein beschränktes Angebot haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber gut, der Plan ist nun, bald weiterzufahren, durch Yucatan zu kurven, ein paar weitere Ruinen anzuschauen und&amp;nbsp;dann quer durch Mexico ins Amiland hochzustrampeln. Falls die uns einlassen, und falls wir nach zwei Jahren Lateinamerika das überhaupt über uns bringen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8251639334988042600-1660232848331599804?l=ufemvelo.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ufemvelo.blogspot.com/feeds/1660232848331599804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/coban-chetumal-via-tikal-und-belize.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1660232848331599804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8251639334988042600/posts/default/1660232848331599804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ufemvelo.blogspot.com/2011/09/coban-chetumal-via-tikal-und-belize.html' title='Coban - Chetumal: Via Tikal und Belize nach Mexiko'/><author><name>Monika</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02744171800563384097</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-z3VTqXpOySw/TZDp8FyjOnI/AAAAAAAABCI/eqPpvCIBkwA/s320/DSC07639a.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-dnxvvmEYqDA/Tmuq9swWkrI/AAAAAAAABYM/5-Au5Fg7ZwE/s72-c/DSC00173a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Chetumal, Quintana Roo, Mexiko</georss:featurename><georss:point>18.502871 -88.30351100000001</georss:point><georss:box>18.4721105 -88.34422300000001 18.5336315 -88.26279900000002</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8251639334988042600.post-5998656515524048127</id><published>2011-08-30T22:15:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T22:15:34.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guatemala'/><title type='text'>Antigua - Cobán: Hügeliger und steiler geht's nicht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass Antigua in den Bergen liegt, war ja seit der Ankunft offensichtlich gewesen und dass wir die Costa nun definitiv verlassen hatten, wurde in den folgenden Tagen endgültig klar. Nach nur wenigen Kilometern begann eine steile Steigung dahin, was in Guatemala als "Altiplano" bezeichnet wird. Dort trafen wir auf die Panam, die uns erst mal mit jeder Menge stinkendem Verkehr begrüsste, und wo es denn auch tatsächlich nur noch wellig war, steile Subidas blieben uns vorerst erspart. Da es aber bewölkt war, wurde der Tag dort oben ganz schön kühl. Aufregendes passierte nichts aber schon am Nachmittag taten meine Knie wieder ziemlich weh, was schon seit Ewigkeiten nicht mehr vorgekommen war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der fast ausschliesslich von Indígena bewohnten Stadt Tecpán Guatemala machten wir Station und waren froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, als es wieder einmal so richtig zu regnen begann. Interessant dabei ist, dass es zwar auch in den Bergen stark regnen kann, dieser Zustand hier aber meist nicht länger anhält. Trotzdem, in jener Nacht regnete es sehr ausdauernd und als wir am Morgen kurz vor sechs aus dem Fenster schauten, hatte sich dies nicht verändert (oder es hatte schon wieder begonnen). Kurzerhand krochen wir wieder unter die Decken und stellten den Wecker auf 7 Uhr. Bis wir losfuhren, war es 7.45 Uhr, so spät wie wohl noch nie auf der ganzen Reise.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und das Flohnerleben ging weiter. Nach gerade mal 45 Minuten in (schon wieder) Nieselregen und Nebel hatten wir Lust auf einen Kaffee und siehe da, links am Strassenrand tauchte das Restaurant Rincon Suizo (Schweizer Ecke) auf. Als wir uns dort setzten, bekamen wir gleich eine Speisekarte in die Hand gedrückt und die Crêpes sahen nun mal obermegafein aus. Und Hunger hatten wir inzwischen auch. Also leisteten wir uns, natürlich nur ganz ausnahmsweise, einen etwas (sehr) teuren Znüni, und das, obwohl wir keinen Schweizer-Rabatt kriegten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-3OC846p_zIU/TllYWPQ1LHI/AAAAAAAABWc/66IRw0iDlW8/s1600/DSC09892a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="192" qaa="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-3OC846p_zIU/TllYWPQ1LHI/AAAAAAAABWc/66IRw0iDlW8/s320/DSC09892a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Rincón Suizo, natürlich mussten wir da rein.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-beKIW3DjW0U/TlldKCvCNGI/AAAAAAAABXg/NLDR2U9spZ0/s1600/DSC09893a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" qaa="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-beKIW3DjW0U/TlldKCvCNGI/AAAAAAAABXg/NLDR2U9spZ0/s320/DSC09893a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Yep, und Cola-Flaschen müssen schwer bewacht werden.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann mussten wir zurück ins schlechte Wetter, netterweise hatte der Regen aber aufgehört. Die unendlich lange Steigung, die schon tags zuvor begonnen hatte, hatten wir aber noch lange nicht gebodigt. Auf jener Hoch"ebene" wurden alle möglichen Gemüsesorten und Mais angebaut und trotzdem haben die Leute noch viel Wald stehen gelassen, was teilweise Erinnerungen an die Schweiz weckte. Einige Male meinten wir, nun aber wirklich oben angekommen zu sein, dann kam eine Kurve oder zwei, es ging etwas abwärts und stieg dann auch gleich wieder an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Los Encuentros" war sozusagen der magische Namen. Von dort an ging es abwärts, kurz darauf kam die Abzweigung nach Sololá und Panajachel. Ziel des Tages war der Lago Atitlan. Die ultrasteile Bajada weckte unangenehme Erinnerungen, die Bremsen hielten aber alle. Auf jener Strecke sahen wir zum ersten Mal auch Männer, die traditionelle Trachten trugen, was genauso eine Farbexplosion war wie bei den meisten Frauen. Nach Sololá ging es unvermindert steil weiter, so dass uns vom bremsen schon die Hände schmerzten. Es gab ein paar Miradores, wo wir stoppten und den See bewunderten. D.h. vom Bewundern waren wir noch etwas entfernt. Angeblich hatte Alexander von Humboldt den Atitlan See als "schönsten See der Welt" bezeichnet, eine Einschätzung, die wir nicht teilten. Klar, die umliegenden Vulkane verleihen dem Ganzen viel Stil, den Lago General Carrera in Chile fanden wir beide aber beeindruckender. Vermutlich hatte Humboldt den nicht gesehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir kamen lebend und ohne irgendwelchen halsbrecherischen Manöver in Panajachel an und fanden ein Hotel, wo wir den Preis auf für uns akzeptable Q 100 herunterhandeln konnten. Bei der Touriinfo erhielten wir die nötigen Informationen und konnten am nächsten Morgen unsere halbe Seeumrundung starten. So ein Velotürli mit kaum Gepäck und ohne Druck, an einen bestimmten Ort anzukommen, war ganz gemütlich. Wobei, der Ausdruck gemütlich traf nicht auf alle Abschnitte so richtig zu, erst ging es nämlich wie üblich bergauf und das eine ganze Weile. Von dem hohen Seeufer eröffneten sich nun aber geniale Aussichten und auch das Wetter spielte mit und wir hatten einen super blauen Himmel und einen ebenso super blauen See vor uns.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;﻿ &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VCTKNPT1KAg/TllYqLQmUJI/AAAAAAAABWs/cqg5DBP_GuU/s1600/DSC09934a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="130" qaa="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-VCTKNPT1KAg/TllYqLQmUJI/AAAAAAAABWs/cqg5DBP_GuU/s400/DSC09934a.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Lago Atitlan.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;﻿ &lt;br /&gt;Ja, so mit Sonnenschein und blauem Himmel sah das ganze schon sehr viel besser aus als bei unser Ankunt.&amp;nbsp;So hielten wir auch überall, wo wir gerade Lust hatten und machten jede Menge Fotos und blödelten nur so in der Welt herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wVEMtYO7WPQ/Tllmpw4K6hI/AAAAAAAABXk/rgxxJH4ubHI/s1600/lago.gif.gif" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-wVEMtYO7WPQ/Tllmpw4K6hI/AAAAAAAABXk/rgxxJH4ubHI/s1600/lago.gif.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mit einem Riesensprung ab in den See.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da es in Guatemala aber ein wirkliches "Plano" nicht gibt, hatten wir immer wieder kürzere und längere Steigungen zu bekämpfen. Einige davon waren eindeutig nicht mehr witzig. Eine Stelle des Sees scheint quasi offiziell das lokale Nebelloch zu sein, nach nur wenigen hundert Metern war es aber wieder sonnig. Nach dem Dorf San Lucas Tolimán, gleich neben dem Vulkan Tolimán, machten die Steigungen nochmals oberernst. Das war gemein, speziell da wir von jener Strecke angenommen hatten, dass es relativ flach sein müsste, da die Strasse ja dem Ufer entlang führe. Also, 1. führte die Strasse eben genau nicht dem Ufer entlang und 2. gab es darum kurze Steigungen, wo wir mit vollem Gepäck garantiert geschoben hätten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Santiago Atitlán hatten wir vor, eine Lancha zurück nach Panajachel zu nehmen. Die Infos, die wir dazu erhielten, waren etwas verwirrend und die Tatsache, dass pro Velo ein voller Passagierpreis gefordert wurde, fanden wir eine Frechheit. Sowas war noch nie vorgekommen. Da wir aber keine Lust hatten, die Strecke zurückzufahren oder unsere Velos auf's Dach eines Buses werfen zu lassen, bezahlten wir eben. Mein Velo wurde immerhin festgebunden, das von Martina holperte fröhlich im Boot herum, obwohl ihr versichert worden war, dass es angebunden würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Früh am folgenden Morgen sollte es weitergehen. Die Aussicht, den Tag mit jener krassen Steigung zurück&amp;nbsp;nach Sololá zu beginnen, war nicht so motivierend, vermieden werden konnte die Strecke aber nicht (ausser mit einer gesamten Seeumrundung). Wir hatten mal grob drei Stunden eingerechnet und waren einigermassen überrascht, nach zwei Stunden schon in der Stadt angekommen zu sein. Es hatte eben nur eine Stelle gehabt, die so steil gewesen war, dass uns fast Rücken und Arme gebrochen wären. In Sololá setzten wir uns auf die Plaza, tranken Kaffee und knipsten aus dem Hinterhalt Leute. D.h. ehrlicherweise knipsten wir die Plaza und da der Señor gerade vorbeispazierte, drückten wir halt nochmals ab.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iuzt-dF1dQM/TllY-DhvVHI/AAAAAAAABW0/z8_7Ovo7VWU/s1600/DSC09975a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-iuzt-dF1dQM/TllY-DhvVHI/AAAAAAAABW0/z8_7Ovo7VWU/s320/DSC09975a.JPG" width="159" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Traditionelle Männer-Tracht, &lt;br /&gt;wahlweise mit oder ohne Hosen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Für die weitere Strecke hatten wir eine Nebenstrasse ausgesucht, von der uns diesmal niemand sagte, sie sei nicht zu empfehlen, weil gefährlich. Schon nach Antigua hätten wir die Panam nämlich gerne vermieden, uns war aber verschiedentlich gesagt worden, dass man das dort nicht machen sollte. Diesmal schien das kein Problem zu sein, also kurvten wir frohen Mutes durch die Stadt bis wir die gesuchte Aufahrt fanden. Jupiiee, schon ging es wieder runter, die ganze Höhe, um die wir so hart gekämpft hatten, war innert Minuten wieder zur Sau. Ok, nicht die ganze, aber verdammt viel.&amp;nbsp;Schluck, und wir mussten nun wieder rauf und zwar höher rauf als Sololá gewesen war. Die Strasse führte fröhlich in steilen Kurven durch Felder, mehrheitlich Zwiebeln, aber auch Mais, Bananen&amp;nbsp;und anderes Gemüse. Überhaupt war die gesamte Gegend ein riesiger Acker und da das Tal so steile Hänge hatte, waren viele Felder terrassiert. Innert kürzester Zeit waren wir vom äusserst touristischen Panajachel ins guatemaltekische Hinterland "geschmissen worden" und wir konnten vermutlich froh sein, dass die Leute ausser Quiché auch noch Spanisch sprachen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8qM2StVzMDw/TllZVDNZdKI/AAAAAAAABW4/5EgvY6-LLYo/s1600/DSC09986a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="176" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-8qM2StVzMDw/TllZVDNZdKI/AAAAAAAABW4/5EgvY6-LLYo/s320/DSC09986a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zwiebel--Felder.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass es für Gringas in jener Region nicht gefährlich war, könnte mit der überraschend hohen Polizeipräsenz zusammenhängen. Eine Motorrad-Streife begegnete uns einige Male und auch die üblichen Polizei-Camionetas fuhren immer mal wieder vorbei. Schon in Antigua war mir aufgefallen, dass da z.T. Polizisten oder Militärs mit Maschinengewehren hintendrauf sitzen. Hier nicht, aber schwer bewaffnet waren diejenigen im Auto drin&amp;nbsp;ganz bestimmt. Bis zum Dorf San José Chacayá war die Strasse geplättelt, danach begann Tierra. Herzig. Wir kamen gerade mal ein paar Meter weit, dann blieben wir im Kies und Sand der nicht mal so steilen Steigung stecken. Also schoben wir. Und schoben. In einer Kurve machten wir Pause und assen die Schokolade, die wir in Antigua gekauft hatten und die eigentlich zur Herstellung von heisser Schokolade gedacht ist. Wir fanden sie aber auch zum essen sehr geeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die uns schon bekannte Töff-Streife kam nochmals vorbei und bog in eine so ultrasteile Seitenstrasse ab, dass auf dem Rückweg einer absteigen musste, sonst wären sie nicht raufgekommen (und das war Kopfsteinplaster, kein Kies!). Wir sprachen die beiden auf die Sicherheitslage an und sie meinten, das sei hier kein Problem, wenn wir uns aber unsicher fühlten, würden sie uns begleiten. Danke für das Angebot, aber wir fühlen uns ja gerade eben nicht unsicher, selbst wenn uns wiederholt gesagt wird, es sei gefährlich. Als wir weiterfuhren kamen wir ein paar dutzend Meter weit, dann wurden wir vom losen Untergrund schon wieder ausgebremst. Und schoben halt wieder. Bald konnten wir uns aber wieder auf die Sättel setzen und es ging ab durch den Wald. Nach einigen Wegbiegungen und Höhenmeter hatten die "Los Llanos" erreicht und da war es für einige Kilometer tatsächlich flach und die Strasse führte fadengerade zwischen hohen Maisfeldern hindurch. Die Menschen dort waren auffallend offen, lachten uns an und grüssten. Skeptische Blicke gab es keinen einzigen. Selbst die Hunde, die in einigen Regionen wieder etwas zickig waren, zuckten nicht mal mit der Wimper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FGTGaPv8YlE/TlrAWfMga3I/AAAAAAAABXw/Q8BmXB732ps/s1600/DSC09993a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="272" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-FGTGaPv8YlE/TlrAWfMga3I/AAAAAAAABXw/Q8BmXB732ps/s320/DSC09993a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;So schlecht kann ein Hundeleben hier nicht sein.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Im Dörfli Santa Lucía Ututlán fragen wir wieder nach dem Weg und waren positiv überrascht, als wir feststellten, dass der Asphalt hier schon weiterreichte als die Karte vermuten liess. Selbstverständlich standen uns aber wieder Unmengen von kleinen steilen Hügelis im Wege. Trotzdem bogen wir schon bald auf jene Strasse ein, die den See von der anderen Seite her umrundete und nur wenige Minuten später hatten wir die Panam erreicht. Die sah hier ganz neu aus, hatt aber leider keinen Seitenstreifen. Dafür war sie in beide Richtungen zweispurig und somit breit genug. Als wir über die beiden Brücken "Stan I" und "Stand II" fuhren, kam der Verdacht auf, dass der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Stan"&gt;Hurrican Stan&lt;/a&gt;&amp;nbsp;hier so einiges an Zerstörung angerichtet hatte und der Strassenabschnitt hinterher, wohl mit internationaler Hilfe,&amp;nbsp;neu gebaut worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen zwei Uhr zwang uns ein kräftiger Wolkenbruch dazu, die Regenjacken anzuziehen. Weiter hinten im Tal sah es noch viel grauer aus, und da wir den bevorstehenden Pass am selben Tag ohnehin nicht mehr überqueren können hätten, zwiegen wir ab nach Nahualá. Gleich nach dem Dorfeingang entdeckten wir das Cuartel der Bomberos und klopften an. "Estamos aqui para servirles", war die Antwort. Wir sind da um euch zu dienen. Und schon hatten wir ein Zimmer bezogen, das wir ganz für uns alleine hatten. Theoretisch hätte es sogar warmes Wasser gegeben, was&amp;nbsp;bei mir leider nicht geklappt hatte. Aber egal, wir hatten ein Bett und die Señores waren wie immer nett.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;﻿ &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Cf1UemzS7e0/TllZ5sI6jGI/AAAAAAAABXA/2EQI-BSOErk/s1600/IMG_6735a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" qaa="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-Cf1UemzS7e0/TllZ5sI6jGI/AAAAAAAABXA/2EQI-BSOErk/s320/IMG_6735a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei den Bomberos in Nahualá.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;﻿&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Morgen darauf packten wir uns erst mal ein, da vor dem Pass eine Abfahrt auf uns wartete. Nach zwei Kilometern war damit aber Schluss und für die nächsten etwa 12 km ging es langsamer voran. Die Sonne schien zwar, hatte am frühen Morgen noch kaum Kraft und somit war es recht kühl. Wir befanden uns immer noch auf der Panam und&amp;nbsp;die Steigung war nicht problematisch. Ungemütlich wurde es, als wir zuoberst Pause machten, dabei aber trotzt Sonne nie so richtig warm bekamen. Dass wir für die Abfahrt schweres Geschütz auffahren mussten, verstand sich von selbst. Meine Kniewärmer hatte ich blöderweise immer noch nicht ausgepackt, die Regenjacke und NorthFace-Windstopper-Handschuhe waren aber griffbereit. Kurz nach der höchsten Stelle fanden wir sogar ein Schild mit Höhenangabe und Namen. Treffenderweise heisst der Pass Cumbre Alaska.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HTUwkPK8iPA/TllaIJwYWjI/AAAAAAAABXE/2kWtlspRWPE/s1600/DSC00014a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" qaa="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-HTUwkPK8iPA/TllaIJwYWjI/AAAAAAAABXE/2kWtlspRWPE/s320/DSC00014a.JPG" width="241" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nicht nur wir schleppen schwer.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eZNxsPDbzk8/TllaVY-znII/AAAAAAAABXI/ZLHtMZ3ihaw/s1600/IMG_6766a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="225" qaa="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-eZNxsPDbzk8/TllaVY-znII/AAAAAAAABXI/ZLHtMZ3ihaw/s320/IMG_6766a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wow, wieder einmal auf 3'000 müM.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-86f8ypN-l0M/Tllay0e5g-I/AAAAAAAABXM/_CM0FHcAs-A/s1600/DSC00012a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="145" qaa="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-86f8ypN-l0M/Tllay0e5g-I/AAAAAAAABXM/_CM0FHcAs-A/s320/DSC00012a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hübsche Aussicht.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anschliessend ging's rassant den Berg runter, kriminell wurde es teilweise nur wegen sehr böigem Wind, der einem bevorzugt nach Kurven packte und aus der Bahn werfen wollte. Kaffeepausen hatten sich bewährt, also unterbrachen wir den Spass kurz für ein heisses Getränk, diesmal aber in einem ganz kleinen lokalen Örtli, nicht einem fetten, teuren Schweizer Restaurant. Bis zur Abzweigung nach Quetzaltenango, meistens kurz Xela ("Schela" ausgesprochen) genannt, war es dann nicht mehr weit. Die Hotelsuche war kurz und schon hatten wir eine gemütliche Bleibe gefunden. Am Nachmittag suchten wir die Stadt nach einer Bicicletería ab, fanden auch zwei, aber die gewünschte Art von Ersatz für meine zerbrochene Achse fand ich nicht, nun habe ich halt einen Schnellspanner und dazu eine ganze Menge neuer Schläuche.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Xela war ein Ruhetag eingeplant zwecks Besuch der Fuentes Georginas, heissen Quellen etwa 20 km ausserhalb der Stadt. Per Bus ging's nach Zunil, dort überbezahlten wir einen Pick-up-Fahrer, um uns zu den Quellen zu bringen. Zu Fuss wären das gute zwei Stunden Marsch gewesen und das wäre mit einem Ruhetag schliesslich nicht mehr vereinbar gewesen. Die Fahrt ging mitten durch ein Gemüseanbaugebiet. Da wurden Karotten, Zwiebeln, Randen,&amp;nbsp;Kohl und was weiss ich noch alles geerntet und die Felde&amp;nbsp;waren z.T. so steil, dass da vermutlich nur bei gutem Wetter gearbeitet werden kann, sonst rutscht man ab.&amp;nbsp;Zum Glück waren wir recht früh dran, da waren noch nicht so viele Leute bei den Fuentes. Später wurde es recht busy. Von den drei Becken war das grösste aber&amp;nbsp;immer leer, da das Wasser dort viel zu heiss zum baden war und kochen lassen wollte sich niemand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag galt es wieder ernst. Wir hatten wieder einmal eine Nebenstrasse gewählt und so pedalten wir so quasi zum Frühstück erst mal fast zwei Stunden den Berg hoch. Es war nicht übermässig steil, da alles vernebelt war, gab es aber auch keine Aussicht zum geniessen. Zumindest nicht, bis wir über den Wolken waren. Danach folgte eine kürzere Abfahrt, dann kam das übliche guatemaltekische Auf und Ab. Bis zum Dorf San Carlos Sija war die Strasse asphaltiert, anschliessend kam"pura terrasería". Das hiess nun erst mal Erdstrasse und die war gar nicht so schlecht. An einigen Stellen schien sie mit Abfall gepflastert. In dieser Region haben sie offensichtlich noch nicht einmal die Entsorgungsstrategie der&amp;nbsp;Deponien im Wald erfunden. Zwischendrin keuchten wir steile, holprige Steigungen hoch, wo sich die Einheimischen vermutlich ziemlich über unser Tun gewundert hatten. Sie schleppten da riesige Mengen Gras und&amp;nbsp;Holz herum, selbst die Kinder mussten helfen, und die Gringas hatten nichts besseres zu tun, als in der Welt herumzukurven.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-saHlhkpariY/TllvUjBBvKI/AAAAAAAABXs/c8SCiN3Hdds/s1600/DSC00028a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="198" qaa="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-saHlhkpariY/TllvUjBBvKI/AAAAAAAABXs/c8SCiN3Hdds/s320/DSC00028a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nur die Dächer gucken aus dem Mais hervor.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurz vor dem Mittagessen bogen wir wieder auf die Panam ein. Der Vorteil davon: keine steile Steigungen, der Nachteil: viel Verkehr. Am Nachmittag begegneten wir &lt;a href="http://velomerica.de/"&gt;Jens&lt;/a&gt;, einem Deutschen PanamRider auf dem Weg nach Ushuaia. Viel Glück Jens, Dein Weg ist noch lang und hart aber schön. Und Du hast den Wind im Rücken (i. d. R.). Der natürlich längere Schwatz hatte unsere Tagesplanung etwas durcheinander gebracht und so wurden wir von dem obligaten Regen eingeholt bevor wir ein Dach über dem Kopf gefunden hatten. Unserem neuen Freund dürfte es ähnlich gegangen sein, wir hatten den ganzen Tag über keine Hotels gesehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wir am Morgen wieder aufbrachen, waren wir wieder trocken. All die komischen Stiche oder Bisse, die wir seit einigen Tagen&amp;nbsp;jeden Morgen fanden, hatten sich auch in jener Nacht wieder vermehrt. Seltsam. Da es Morgens um 5 Uhr noch geregnet hatte, hatten wir ausnahmsweise eine Stunde länger geschlafen, was sich als schlau herausstellte, denn so fanden wir Huehuetenango schon wach und voll im Schuss. Zumindest galt das für den Mercado und den einen Supermercado,&amp;nbsp;da war&amp;nbsp;am Sonntagmorgen um 7 Uhr alles in vollem Gange. Wir deckten uns mit Food ein, fragten uns durch die Stadt und schwitzten schon bald wieder an den Steigungen. Nach längerem Auf und Ab folgte eine ebenso lange Bajada bis Aguacatán und weiter nach Sacapulas, wo wir etwa um 15 Uhr eintrafen. Wir klopften wieder bei den Bomberos an und wurden umstandslos eingelassen. Wie offenbar überall war auch hier Sonntag Markttag gewesen, der auf der Plaza Central einen Haufen Abfall hinterlassen hatte und jetzt war ein einsamer Putzer damit beschäftigt den Platz wieder blank zu kriegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;﻿ &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-CzB3dO03LI0/Tllu57mCmPI/AAAAAAAABXo/X1r5Ru4FFT8/s1600/DSC00022a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="211" qaa="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-CzB3dO03LI0/Tllu57mCmPI/AAAAAAAABXo/X1r5Ru4FFT8/s320/DSC00022a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Es gibt auch Befürworter von Müllkippen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;﻿&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nochmals ein Tag mit vielen Höhenmetern, insgesamt bestimmt 1'500 (wir haben wieder ein &lt;a href="http://www.panamerica.ch/map/guatemala/img_routmap/Elevation_Profile-Guatemala-Huehuetenango_ElRancho.pdf"&gt;Profil&lt;/a&gt;). Die erste Steigung begann gleich nach dem Dorf, war 12 km lang und anstrengend. Sacapulas liegt auf etwa&amp;nbsp;1'200 müM, so war es auch schon am frühen Morgen recht warm, d.h. wir schwitzten wieder einmal wie blöd. Immerhin, der Sonnenaufgang liess im leicht vernebelten Tal eine idyllisch-mystische Stimmung aufkommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mFxC2gCIIWI/TllcHmdYYaI/AAAAAAAABXQ/2TsODcVkeFQ/s1600/DSC00049a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="184" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-mFxC2gCIIWI/TllcHmdYYaI/AAAAAAAABXQ/2TsODcVkeFQ/s320/DSC00049a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Morgenstimmung kurz nach Sacapulas.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Praktischerweise gab es zuoberst ein kleines Restaurant, wo wir nach etwa 2.5 Stunden Aufstieg&amp;nbsp;gleich nochmals frühstückten. Naturgemäss folgte eine Bajada, dann kam ebenso naturgemäss wieder eine Steigung, diesmal kürzer, dafür steiler. Danach folgte ein lästiges Auf und Ab mit Abwärtstendenz bis Uspantán. Das mühsamste daran waren all die Schwellen, mit denen die Strasse gespickt war und die so brutal waren, dass wir jedesmal fast bis zum Stand abbremsen mussten. Wenn es nun von einem Hügeli runter geht und sogleich auf's Nächste rauf, dann würde man gerne den Schwung ausnutzen und nicht zuunterst halten, über eine Schwelle steigen und dann wieder von Null auf zu pedalen beginnen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ebenfalls nervig waren auf jener Strecke die Leute, speziell im Dorf La Hazienda.&amp;nbsp;Wir fuhren da kurz nach Mittag durch und offenbar&amp;nbsp;waren die Schüler gerade eben für den Tag entlassen worden. Wir fühlten uns wie im Zoo und auch wenn wir die dummen Sprüche der Jungs nicht verstanden, so war der Tonfall und das fiese Lachen danach eindeutig. In einem Lädeli kauften wir Gatorade und zum Glück kontrollierte Martina das Rückgeld, der Typ hatte uns doch tatsächlich einen Quetzal zu wenig herausgegeben. Auf unsere Nachfrage kam der dann aber schnell. War also mit voller Absicht passiert. Nicht nett.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich hatten wir vorgehabt, an jenem Tag bis ganz ins Tal runter zu fahren um früh am nächsten Morgen die folgende lange Steigung in Angriff zu nehmen. Inzwischen hatten wir uns umentschieden und suchten in Uspantán, dem Herkunftsort der Friedensnobelpreisträgerin und Präsidentschaftskandidatin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rigoberta_Menchu"&gt;Rigoberta Menchu&lt;/a&gt;, eine Unterkuft. Bei den Feuerwehrleuten war der Chef gerade nicht da, also mussten wir uns ein Hotel suchen. Wir waren immer noch am rätseln, was es mit den komischen Stichen auf sich haben könnte,&amp;nbsp;inzwischen&amp;nbsp;war&amp;nbsp;aber der Verdacht aufgekeimt, dass wir uns in Nahualá bei den Bomberos, deren Wolldecken wir benutzt hatten, mit Flöhen infiziert hatten und die nun fröhlich mit uns mit reisten. Da würden wir uns etwas einfallen lassen müssen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vBzjNyxPd0w/TllcetnuDwI/AAAAAAAABXY/i7p6y0YKVDI/s1600/DSC09885a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" qaa="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-vBzjNyxPd0w/TllcetnuDwI/AAAAAAAABXY/i7p6y0YKVDI/s320/DSC09885a.JPG" width="234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vamos por una vida mejor. ¡Viel Glück!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Rest der am Vortag begonnenen Abfahrt&amp;nbsp;beschäftigte uns dann weit über eine Stunde, da es zwischendrin immer wieder aufwärts ging. Zusätzlich verzögert wurde unser Vorankommen durch meinen Platten Nr. 14. Ausser dem Draht, der vermutlich der Schuldige war, pflückte ich ein weiteres Drähtli und vier kleinste Glassplitter aus dem Mantel. Martina ist langsam genervt, ich werde mich in Cobán also nach einem Ersatz umsehen müssen. Bis wir die etwa 20 km lange Steigung des Tages anpacken konnten, war es schon fast halb zehn. Wir überquerten eine Gitterbrücke, danach war der Asphalt fertig. D.h. es kamen immer mal wieder ein paar Meter Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten, irgendwann war dann Schluss. Die Kombination von Hitze (die Brücke lag&amp;nbsp;auf etwa 650 müM), miese Strasse mit vielen losen Steinen, Kies und Sand und steile Strasse war äusserst fies. Unsere Hinterräder spulten des öftern durch, wir mussten abstehen und konnten dann nicht wieder losfahren, mussten also schieben. Einmal spickte ein Stein unter meinem Voderrad hervor, irgendwie stellte sich darum der Lenker quer und ich schaffte es gerade noch knapp aus den Clips bevor das Velo am Boden lag. Passiert war nichts und die paar Beulen sollte ich erst später entdecken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach fünf schweissnassen Kilometern stoppten wir in der Aldea Santa Elena und genehmigten uns ein wieder sehr in Mode kommendes Gatorade. Danach kamen einige Kilometer flach und sogar abwärts und was folgte, war nicht mehr so tragisch wie der Beginn. Schon in den letzten Tagen waren die Hunde öfter mal agressiv gewesen, auch hier wurden wir immer wieder verbellt und gejagt. Als wir kurz nach dem Mittagessen an einem Haus vorbeifuhren, begann das Theater schon wieder. Ein Junge konnte einen der Hunde noch zurückhalten, ein anderer hatte sich Martinas Fuss ins Visier genommen&amp;nbsp; und tatsächlich zugebissen! Oder geschnappt. Wie auch immer, geblutet hat es zwar nicht, wohl aber auch nur, weil zwischen Zahn und Hund noch ein dicker Socken im Wege gewesen war. Sauhund!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bald darauf schien die Strasse aufzuhören, es gab eine enge Kurve nach rechts und ultrasteil den Berg runter. "¿No hay paso? ¿Tamboco para bicicleta?" Kommt man da&amp;nbsp;wirklich&amp;nbsp;nicht durch, auch nicht mit dem Velo? Nein, war die Antwort, wir müssten da runter fahren, weiter unten den Bergsturz queren und auf der anderen Seite wieder rauf. Nicht gut, gar nicht gut. Wir hatten jene "Strasse" auf der anderen Seite gesehen, das sah nicht so aus, als könnte man dort rauffahren. Aber erst mal mussten wir runter, langsam und mit strapazierten Bremsen. Nun erst erkannten das Ausmass der Derrumbes. Da ist der Berg auf mehreren hundert Metern Breite abgestürzt, mit Strasse und einer Riesenmenge Erde und Gestein (wie wir später erfahren sollten, hatte es damals auch etliche Tote gegeben). Schon auf dem provisorischen Weg über die Abbruchstelle mussten wir schieben und zerren, dann einige Lastwagen und Camionetas durchlassen, die im Schritttempo vorbeikrochen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hRq3QTiHvlg/Tllctsmt-MI/AAAAAAAABXc/9JMlgjBXxj0/s1600/DSC00081a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" qaa="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-hRq3QTiHvlg/Tllctsmt-MI/AAAAAAAABXc/9JMlgjBXxj0/s320/DSC00081a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Da oben hat es mal 'ne Strasse gegeben...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir setzten uns für wenige dutzend Meter in die Sättel, dann war wieder Schieben angesagt. Etwa in der Hälfte bis zur ersten Kurve stellte ich mein Bici ab und ging Martina schieben helfen. Bis zur Kurve, dann holten wir zusammen meins. Interessante Feststellung: Wenn wir miteinander schoben, waren wir gleich schnell wie die voll mit Steinen beladenen Laster. Und selbst die Passagiere der Pick-ups mussten absteigen und gehen, sonst wären sie stecken geblieben. Wir waren also nicht die einzigen, die ihre liebe Mühe hatten. Weiter ging's, nun wieder jede einzeln. Ein Arbeiter, der neben der Strasse einen Wasserkanal grub, stützte sich auf seine Schaufel und schaute uns grinsend zu. Danke, Amigo, ein Panameño würde in dieser Situation helfen! Yep, bemerkenswert war tatsächlich die Tatsache, dass während der gesamten Schieberei kein einziges Hilfsangebot kam, nicht einmal von den Bullen die mit leerer Ladefläche vorbeifuhren. In anderen Ländern wäre sowas undenkbar gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber auch ohne Hilfe, wir kommen immer an. Vielleicht dauert es lange, vielleicht fliesst viel Schweiss, vielleicht fluchen oder lachen wir, aber wir schaffen es. So auch hier, nach mehr als eineinhalb Stunden für die gesamte Umfahrung hatten wir die "Hauptstrasse" wieder erreicht. Es ging nun immer noch etwas aufwärts, aber schön flach und harmlos. Zum Glück, keine zehn Minuten danach startete der Himmel wieder einmal einen Die-Erde-Ertränken-Versuch, zusammen mit einem fetten Gewitter genau über unseren Köpfen. Der Regen war etwas lästig, die Blitze besorgten uns aber und so liessen wir die Velos im Regen stehen und suchten Schutz unter einem Dach vor einer kleinen Tienda.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An alle ihr schlauen Leute da draussen: Wie gefährlich ist eigentlich Velo fahren bei Gewitter??? Ich meine, da waren jede Menge hohe Dinge rundherum wie Bäume und Häuser, wir reiten aber auf Stahlrössern, die vermutlich mehr Anziehungskraft auf Blitze ausüben als Bäume. Wie gefährdet sind wir da und wie sicher, wenn die Velos ein paar Meter neben uns ohne Obdach rumstehen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da uns langsam kühl wurde,&amp;nbsp;sponserte uns der&amp;nbsp;Besitzer des Lädelis&amp;nbsp;netterweise einen Kaffee. Bald darauf fuhren wir weiter und kamen wenige Minuten später in San Cristóbal Verapaz an. Bomberos klappte nicht, da kein Platz vorhanden (das Dach wurde mit Pfählen abgestütz und schien extrem einsturztgefährdet). Also wieder Hotel. Diese Nacht wurde länger als üblich. Bis Cobán blieben gerade mal um die 23 km, so schliefen wir bis 8 Uhr aus. Das war clever, so war es schon richtig warm als wir um halb zehn auf der Strasse waren. Trotzdem, es war eine kurze und ereignislose Strecke, auch die Suche nach einer Unterkuft in Cobán war kein Marathon, das Hotel La Paz ist überraschend günstig und auch sonst ok. Hier werden wir wieder einige Tage Station machen, u.a. den Flöhen den Kampf ansagen *juckkratzbeiss*, die Velos&amp;nbsp;so richtig warten lassen (bei &lt;a href="http://www.viveadrenaline.com/"&gt;Cycling&lt;/a&gt; werden sie umsonst behandelt, vielen Dank!)&amp;nbsp;und das System rebooten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... .... ....&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Inzwischen sind drei Tage vergangen und die Velos sind aus dem Taller zurück. Ich hätte meines kaum wieder erkannt, sah aus wie neu, so sauber war's. Auch ein paar neue Kabel, eine neue Pedalachse und einen neuen Reifen&amp;nbsp;hat es gekriegt,&amp;nbsp;dazu 'nen Aufkleber der Werkstatt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir haben unsere sämtlichen Kleider und Schlafsäcke mit Insektizid eingesprüht und danach in eine Lavandería gebracht. Nun hoffen wir, dass nicht etwa Eier oder Larven den Ausrottungsversuch überlebt haben und demnächst für den Tod ihrer Eltern Rache nehmen werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch ich fühle mich wieder besser nachdem ich vor drei Tagen am Abend mit Fieber, Schüttelfrost und Kopf- und Gliederschmerzen in den Spital gegangen in um eine Blutprobe nehmen zu lassen. So mies war es mir glaub' in meinem ganzen Leben noch nie gegangen und dass dies u.a. die Symptome von Malaria und Denge sind, hat die Sache nicht besser gemacht. Das Spital hatte aber kein eigenes Labor also hatte der Arzt kurzerhand jemanden, der in so einem Laboratorio arbeitet, aufgeboten (ich kam natürlich ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten) und so vergingen zwischen eintreffen im Spital und erleichternder negativer Diagnose gerade mal drei Stunden. Gar nicht schlecht. Ok, keine fiese Tropenkrankeit, aber was dann??? Der Arzt vermutete einen Virus, verschrieb mir Paracetamol und Ruhe. Wenn es ein Virus sei, werde mein Körper den schon rauswerfen. Von dem ganzen Theater sind bis jetzt noch Magendarmprobleme mit Durchfall übriggeblieben, gegen die wir unser altbewährtes Antibiotikum aufgefahren haben, Müdigkeit und leichte Kopfschmerzen. Auch das werden wir überstehen (ja, WIR, Martina hat das jetzt nämlich auch).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... ... ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun sind wir wieder recht fit und da wir wegen der Verzögerung die Route ändern bzw. direkt nach Tikal fahren werden, haben wir gestern wieder einmal&amp;nbsp;ein richtiges Touri-Türli gemacht. Ziel waren Semuc Champey und die Cueva de Lanquín. Semuc Champey ist eine Art Kalkbrücke über dem Rïo Cahabón, auf der sich hübsche türkisfarbene Pools gebildet haben. Im Preis inbegriffen waren Frühstück und Mittagessen, wobei das Frühstück aus drei trockenen, hartgetosteten Scheiben Brot und einigen Früchten bestand und uns nicht gerade überzeugte. Um acht Uhr ging es dann los, wir hatten etwa zweieinhalb Stunden Busfahrt vor uns mit einem Stopp bei einem Mirador, von wo aus man ins Tal von Lanquín sah, welches etwa 900 m tiefer lag und von etwa einer Million Hügelis und Hügelzügen gespickt war. Bald danach war Schluss mit Asphalt, weiter führte ein schmaler, holpriger Kiesweg, wo zwei Autos nur an bestimmten Stellen kreuzen konnten. Das hätte mit den Velos bestimmt äusserst Spass gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem weiteren kurzen Klo- und möglichen Wasserkauf-Stopp kamen wir bei Semuc Champey an. Dort tobten natürlich schon ganze Horden Touris lautstark herum. Israelis, wie wir bald feststellten. Keine Überraschung, die sind immer die lautesten. Da unser Guía (der aussah wie en 15-Jähriger) sagte, wir müssten noch auf vier weitere Chicas warten, plantschten wir schon mal im grünen Wasser herum, was aber recht bald kühl wurde und wir darum&amp;nbsp;irgendwann unserer Ungeduld Ausdruck verliehen. So warteten wir eben nicht mehr, sondern starteten unsere Von-Pool-zu-Pool-Wanderung. Klingt trivial, war aber gar nicht immer so einfach. Wo man gehen musste, war es meist extrem rutschig, wo es einige Höhendifferenz zu überwinden&amp;nbsp;galt, hatte man manchmal die Wahl zwischen steinernen Rutschbahn und springen. Oder man konnte wieder hochklettern und so&amp;nbsp;beides machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dB7JfNc0ubU/Tl0_NUYFKUI/AAAAAAAABYA/S9NQoDY33As/s1600/DSC00115a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-dB7JfNc0ubU/Tl0_NUYFKUI/AAAAAAAABYA/S9NQoDY33As/s320/DSC00115a.JPG" width="320" xaa="true" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hübsche terrassierte&amp;nbsp;Pools.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor der untersten Terrasse sah man zum Río Cahabón hinunter, der gerade Hochwasser führte und mit viel Lärm unter den&amp;nbsp;Pools hervortoste. Früher sind da die Leute anscheinend hinuntergesprungen (bei normalem Wasserstand), was jetzt aus Erosionsgründen verboten ist. Wir sind dann wieder zurück geschwommen/geklettert und haben unsere erstautlich feinen Sandwiches gegessen als dann endlich jene vier Ladies ankamen und der Guía eine zweite Tour mit denen unternahm. Während wir warteten, gingen wir den Sumidor bestaunen, so heisst die Stelle, wo der Fluss unter den Terrassen verschwindet. Auch das war ein Spektakel, da mit runtergeschwemmt zu werden, wäre vermutlich weniger lustig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-id6Iuu2gJpY/Tl06qk77wJI/AAAAAAAABX0/tOkKnG89aQY/s1600/DSC00105a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-id6Iuu2gJpY/Tl06qk77wJI/AAAAAAAABX0/tOkKnG89aQY/s320/DSC00105a.JPG" width="320" xaa="true" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sumidor in Semuc Champey.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die vier Chicks hatten nur die halbe Tour geschafft und kamen auf dem Erdweg zurück, es war ihnen zu kalt gewesen. Dafür liessen sie sich nun noch jenes Zeit, hier und da und dort zu posieren, bis wir etwas ungeduldig "vamos" riefen. Ok, sie hatten nicht gewusst, dass wir auf sie warteten, jetzt waren sie darüber informiert. Der doch recht steile Weg zum Mirador hinauf schien sie dann aber gleich nochmals zu überfordern. Irgendwann hatten wir es geschafft, sie alle zu überholen und konnten so gerade noch verhindern, im gehen einzuschlafen. Der Schweiss floss in Strömen als wir bei der Aussichtsplattform ankamen, die noch in fester Hand der Brüllaffen war. Die brachen aber bald auf und so konnten auch wir einen Blick ins Tal erhaschen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-yz01dULn9xE/Tl08hvk9WjI/AAAAAAAABX8/agCDVGMAExw/s1600/DSC00131a.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-yz01dULn9xE/Tl08hvk9WjI/AAAAAAAABX8/agCDVGMAExw/s320/DSC00131a.JPG" width="240" xaa="true" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Tief unten in der Schlucht: Semuc Champey.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gemäss Theorie sind hier einmal einen Haufen Felsen in die Schlucht gestürzt, die dann langsam erodiert sind&amp;nbsp;und überwachsen wurden bis sich diese Terrassen gebildet hatten. Die Pools werden von kleinen Bächen im Wald gespiesen&amp;nbsp;Der Ort ist/war auch eine heilige Stätte der Maya.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unsere vier Señoritas hatten den "brutalen Aufstieg" tatsächlich auch geschafft und nun begann wieder dieselbe Posiererei und Haare Positioniererei dass man Krämpfe kriegen könnte. Da wir schon etwas spät dran waren, hiess es bald "vamos, bajamos", was unsere Freundinnen erst einmal mit "nein" quittierten. Um nicht allzusehr die Augen verdrehen zu müssen, gingen wir voraus und amüsierten uns auf dem supersteilen,&amp;nbsp;rutschigen Abstieg. Beim Bus warteten schon die&amp;nbsp;drei Amis, die nur den Transport, aber keinen Guía gebucht hatten und noch weitere Leute, die mit uns zurückfahren würden. Sobald sich die Zicken dazu bequemen würden, ebenfalls mitzuspielen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als alle beisammen waren, fuhren wir nach Lanquín, wo einige ausstiegen. Nach noch einem Stopp mit weitere Ab- und Zugängen ging's endlich zu der Höhle. Wegen all den Verzögerungen blieb aber nicht mehr viel Zeit und unsere Führung wurde im Express-Tempo abgespult. Die Batterien meiner Taschenlampe waren schon so müde, dass ich fast nichts sah und so war nun eben ich die hinterste. Bis der Guía, der schnell vorwärtskommen wollte, die Lampe mit mir tauschte. Nun hatte ich einen stärkeren Strahl, mit dem ich die Dimensionen der Höhle viel besser erfassen konnte und nicht unbedingt schneller rumrutschte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dsvAhJ9iVOs/Tl1A3owUhbI/AAAAAAAABYI/h
